
"The Book of Witching" von C. J. Cooke spielt auf den abgelegenen Orkney-Inseln in Schottland und verknüpft eine düstere Gegenwartshandlung mit Ereignissen aus dem Jahr 1594. Nachdem die junge Erin schwer verletzt nach einem rätselhaften Feuer gefunden wird, bei dem ihr Freund Arlo ums Leben kommt, versucht ihre Mutter Clem herauszufinden, was während des verhängnisvollen Ausflugs wirklich passiert ist. Parallel dazu begleitet der Roman Alison Balfour, eine Heilerin, die im Schottland des 16. Jahrhunderts unter Hexereiverdacht gerät und sich gegen Angst, Misstrauen und Gewalt behaupten muss. Während Clem immer tiefer in alte Geschichten, Legenden und ein geheimnisvolles Buch eintaucht, häufen sich unheimliche Hinweise und unerklärliche Ereignisse. Das zweite Buch, das wir gemeinsam im „Buchclub, der keiner ist“ gelesen haben, und es hat mir wieder unglaublich viel Spaß gemacht, mich mit euch darüber auszutauschen. Ich bin total schnell in die Geschichte reingekommen und mochte besonders die atmosphärische Stimmung und die Beschreibungen der Figuren. Vor allem Clem fand ich unglaublich stark und gleichzeitig so nahbar in ihren Gefühlen und Reaktionen. Aber auch Alison wirkte auf mich sehr realistisch, und ihre Geschichte war einfach schrecklich mit anzusehen. Generell haben mich fast alle Männer in diesem Buch unfassbar aufgeregt, eigentlich war niemand wirklich hilfreich, außer vielleicht Edward. Gerade dadurch wirkte der Hexenprozess aber leider auch erschreckend realistisch und einfach nur grausam. Zum Ende hin hat mir dann allerdings doch einiges gefehlt. Viele Dinge hätten für mich noch ausführlicher erklärt oder weitererzählt werden können, weshalb das Ende etwas gehetzt wirkte, fast so, als hätte die Autorin die Geschichte schnell abschließen wollen. Das fand ich schade, weil mich das Buch davor wirklich komplett mitgerissen hatte und es mich erst ganz am Ende ein bisschen verloren hat.







































































