Atmosphere von Taylor Jenkins Reid war für mich ein solides Buch. Die Geschichte ist spannend erzählt und hat bei mir immer wieder Neugier geweckt, sodass ich gerne weitergelesen habe. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig.
Ab hier Spoiler:
Mein größter Kritikpunkt ist jedoch, dass die Autorin meiner Meinung nach zu viele Themen gleichzeitig unterbringen wollte. Neben den zwei Zeitsträngen – von denen einer mit einem Unfall beginnt, bevor man die Figuren überhaupt kennt und emotional mit ihnen verbunden ist – geht es um eine queere Liebesgeschichte, gesellschaftliche Akzeptanz, Familienstreitigkeiten, die Vernachlässigung von Frances und ihre spätere Aufnahme von Joan, die komplizierte Beziehung zu Griff, Lydias persönliche Entwicklung sowie die Rolle von Frauen bei der NASA und die Diskriminierung, mit der sie konfrontiert werden.
Jedes dieser Themen hätte für sich genommen großes Potenzial gehabt. Dadurch, dass so vieles gleichzeitig erzählt wird, fehlt vielen Handlungssträngen jedoch der Raum, den sie verdient hätten. Einige Entwicklungen wirken deshalb eher oberflächlich und konnten mich emotional nicht vollständig erreichen.
Insgesamt ist Atmosphere ein unterhaltsamer Roman mit interessanten Figuren und einer spannenden Handlung, der für mich aber deutlich stärker gewesen wäre, wenn er sich auf weniger Themen konzentriert und diese dafür tiefer ausgearbeitet hätte. 📚
„Atmosphere“ hat mir gut gefallen. Besonders das NASA-Setting und die Zeit, in der die Geschichte spielt fand ich total interessant. Auch die Liebesgeschichte war schön erzählt und hatte definitiv ihre besonderen Momente.
Für mich war es aber, anders als für viele andere, kein Meisterwerk und kein absolutes Highlight. Dafür hat mir einfach noch ein bisschen was gefehlt. Außerdem wurden mir am Anfang etwas zu viele Charaktere auf einmal vorgestellt, sodass ich kurz brauchte, um richtig reinzufinden. Auch die vielen Fachbegriffe waren teilweise etwas viel, hier hätte ich mir tatsächlich ein Glossar gewünscht.
Trotzdem ist es ein wirklich gutes Buch, das ich gerne gelesen habe. Nur eben nicht ganz so überwältigend, wie ich es durch den Hype erwartet hatte.
„Der Blick in den Nachthimmel bedeutet, Teil einer langen Reihe von Menschen zu werden, die im Laufe der Geschichte immer wieder auf dieselben Sterne geblickt haben. Man wird Zeuge, wie sich die Zeit entfaltet. „
Joan und ihre Träumereien vom Weltall und die Sehnsucht nach Liebe. All diese Träumereien nur weil Sie sich nach ihrer Freiheit sucht. Sich gegen die eigene Familie zu stellen, und das alles zum Wohl eines Kindes, das nicht einmal ihr eigenes ist. Einfach ein unfassbar starkes Buch über Träume und den Mut ihnen zufolgen!
“Well, we are the stars. And the stars are us.” 🚀❤️🏳️🌈🌎
About the story:
Joan Goodwin has always looked up at the stars and dreamed of something bigger. When NASA opens its astronaut program to women in the 1980s, she gets the chance to turn that dream into reality. Alongside a group of talented and determined candidates, Joan begins the demanding journey of astronaut training. But while preparing for space missions, she also finds friendships, love and difficult choices that will change her life forever.
Review:
Atmosphere is a beautiful blend of historical fiction, romance and space exploration. Taylor Jenkins Reid creates an inspiring story about chasing dreams and finding yourself, while also showing the sacrifices that often come with both love and ambition.
What I loved most were the characters. Joan felt incredibly real, and I quickly became invested in her journey. The relationships between the astronauts were one of the highlights of the book, and I enjoyed seeing how their friendships developed over time. Reid also managed to make the science and astronaut training interesting without making it feel too technical.
The emotional side of the story worked really well for me. There were several moments that made my heart ache, and the final part of the book had me completely hooked. At the same time, some sections in the middle felt a little slower, and I occasionally wished the pace had been a bit faster.
Still, the combination of an interesting setting, lovable characters and an emotional story made this a very enjoyable read. Atmosphere reminded me that sometimes the biggest journeys are not the ones into space, but the ones we take within ourselves.
Overall, Atmosphere is an emotional and inspiring novel that I would definitely recommend.
Was für ein unglaubliches Ende hat dieses Buch?! Viel wurde bereits über Atmosphere geschrieben und endlich konnte ich mich durchringen, das Buch auch zu lesen. Und ja, ich habe es sehr gemocht, aber die zum Teil überschwänglichen Reaktionen vieler Rezensent:innen teile ich nicht ganz.
Das Thema Raumfahrt und das Setting im amerikanischen Weltraumprogramm der 1980er-Jahre fand ich überraschend spannend; für mich deutlich interessanter als etwa im Roman Umlaufbahnen. Gleichzeitig bietet das Buch interessante Einblicke in die doch sehr konservative Ära der Reagan-Präsidentschaft dieser Zeit. Man spürt an vielen Stellen wie wichtig TJR die Themen Gender, Homosexualität, Gleichstellung, etc. sind.
"Joan and Vanessa had asked for too much, pushed too hard, belived too naïvely that they could have what they wanted." (S. 299)
Taylor Jenkins Reid liefert wieder souverän ab. Besonders die Dialoge – allen voran zwischen Vanessa und Joan, aber auch viele andere – sind wunderbar und zeigen einmal mehr ihr großes Talent für zwischenmenschliche Dynamiken.
Für mich sind das klare 4 Sterne. Ein sehr gutes Buch von TJR, die ich immer mehr schätze, aber für noch mehr war es an einigen Stellen doch zu vorhersehbar.
Einmal Weltall und zurück. 1980er Jahre: Joan Goodwin ist Professorin für Astrophysik und kümmert sich liebevoll um ihre Nichte Frances. Ihr Traum ist es, als eine der ersten Frauen ins Weltall zu fliegen. Sie bewirbt sich für das Space-Shuttle-Programm der NASA und wird ausgewählt. Zwischen Raketenstarts, intensivem Training und dem Druck einer männerdominierten Branche entwickelt sich aber auch eine berührende Liebesgeschichte – Joan hat Gefühle für ihre Kollegin Vanessa. Können beide trotz des Drucks und des Versteckspiels eine solide Beziehung aufbauen?
„Mut ist, keine Angst vor etwas zu haben, vor dem andere Menschen sich fürchten. Tapferkeit ist, Angst zu haben, aber stark genug zu sein, es trotzdem zu tun.“ S. 70
Ich fand es ein wenig schade, dass Joans eigener Weltalltrip nur so kurz gekommen ist. Doch auch wenn das Buch zwischendurch seine Längen hatte, hat das Ende mich emotional ziemlich erwischt. Eine Geschichte über Mut, Selbstfindung, Zugehörigkeit und die Frage, wie weit wir für die Menschen gehen würden, die wir lieben. Es bestätigt sich wieder einmal: Mit einem Griff zu einem Taylor Jenkins Reid Buch kann man nichts falsch machen: Tolles Buch!!!
Ich habe bereits das Buch „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ von Taylor Jenkins Reid geliebt und auch „Atmosphere“ habe ich wieder verschlungen. Die Charaktere sind unglaublich sympathisch, der wissenschaftliche Anteil interessant und die Liebesgeschichte zu gleich herzerwärmend wie auch herzzerreißend. Beim Lesen habe ich die ein oder andere Träne verdrückt.
Ich glaube, ich werde wohl alle Bücher der Autorin lesen müssen. 🥹🫶🏼
Ein spannendes Thema, bei dem man viel über die NASA und ihre Arbeit lernt. Tolle Protagonisten, eine schöne Entwicklung und eine rührende Liebesgeschichte. Gleichzeitig zeigt das Buch, welchen Herausforderungen Frauen damals begegneten. Der Schreibstil ist eher ruhig und sachlich, ohne dabei langweilig zu sein, man wird angenehm durch die Geschichte geführt.
This one didn't really click with me.
I loved the feminist premise, the idea of lesbians in space, and the emotional ending. But I really struggled with the middle of the book and, if I'm being honest, I can barely remember most of the other characters.
I'm also not usually a reader of books that are primarily love stories, so maybe that's part of why it didn't quite work for me. There were definitely elements I appreciated, but overall I never became as invested as I had hoped.
Sorry aber, dieses Buch verdient eine längere Bewertung. Honestly hab ich mich anfangs etwas schwer getan. Die kapitel sind gerade zu Beginn recht kurz, was meiner Meinung nach kinda den flow unterbricht und durch zu häufige Zeit und Ort Änderungen den Lesefluss etwas erschwert.
Nach so ca. 100 Seiten bin ich dann wirklich stuck gewesen und konnte nicht aufhören zu lesen. "Goodwin. Ich bin froh, dass du es bist" Es ist dann plötzlich super schnell ernst geworden und hat mich emotional total in den Bann gezogen.
Es gibt so viele wichtige Abschnitte, die uns Leser*innen lehren Angst zu fühlen, tapfer zu sein und Fehler machen zu wollen! Besonders als Frau in einem, zu der Zeit, männerdominierten Bereich. Vor allem Lydias Charakter bedeutet mir so viel, einfach weil sie menschliche Emotionen verkörpert, die nicht jeder auf Anhieb verstehen will. Und weil sie eine der vielen Sichtweisen von female rage verdeutlicht. Lydia macht eine große Entwicklung im Buch durch und vor allem ihre Selbstreflektion finde ich sehr stark. Außerdem liebe liebe liebe ich die Dynamik zwischen Joan und Lydia. Irgendwie fehlt manchmal genauso eine ehrliche Freundschaft oder zwischenmenschliche Beziehung in Geschichten.
"November 1984" :))
Joan ist so eine starke Frau, ich bewundere sie für alle Ihre Charaktereigenschaften. Wie sie sich für die Menschen in ihrem Umfeld einsetzt und die Leidenschaft, die sie für das Leben hat.
Leider finde ich an einigen stellen, dass manche Sätze sehr performativ wirken, als ob die Autorin wirklich was bewegendes tiefrgündiges sagen will, um zum Beispiel Gott und die Wissenschaft zu vereinen. Dennoch finde ich die Theorie von Joan und ihre Art zu glauben schön beschrieben, und wichtig auch so eine Sichtweise zu representieren. Vorallem, weil Glaube so viel bedeuten kann und ich mich mit der Sichtweise im Buch selbst stark identifizieren kann.
Zu Barbara muss ich leider auch ein zwei Worte sagen. Ich hatte so sehr gehofft, dass sie sich verändern wird und hatte sehr lange einfach Mitleid mit ihr. Es bricht mir das Herz von einer solchen Geschwisterdynamik zu lesen. Ohne Barbara zu rechtfertigen konnte man ihr Verhalten irgendwo nachvollziehen und wurde als Leser*in immer wieder von ihr enttäuscht. Und vorallem, dass Joan so reflektiert und empathisch mit Barbaras Persönlichkeit umgeht, trotz ihrer katastrophalen Entscheidungen und der Tastache, dass sie ihre Liebsten verletzt, finde ich super menschlich und authentisch. Aber an einem gewissen Punkt ist auch mir der Kragen geplatzt. Literarisch sehr stark.
"betet für die Jellybeans" 🙏
Anyways an der stelle will ich auch erwähnen, wie super cozy und süß manche Momente sind und, dass es vor allem auch lustige Augenblicke gibt. :)
"Ich erwarte dich in der Funkschleife"
Und ja, an so vielen Stellen dachte ich, alter dieses Buch wird mich zerstören. Ein so wichtiger Teil des Buches sind einfach die ganzen Sidecharacter geworden. Es ist unglaublich talentiert, wie TJR fast schon mehr Sympathie erzeugt, durch eben diese wichtigen "Neben-Personen", die zur Hauptcharakterin dazugehören. Oh my fucking god. Ich liebe dass Joan so sehr für Frances da ist und deren found family. Diese Liebe zerbricht mich. Ein sehr emotionales buch genauso wie ich es erwartet habe! Ich wurde nicht enttäuscht :)
Wenn ich könnte, würde ich noch mehr als 5 ⭐️ vergeben! Atmosphere hat mich einfach mitgerissen und ich konnte nicht aufhören von Joans Story und ihrer Arbeit bei der NASA zu lesen. Mir hat total gut gefallen, wie die Rolle der Frau in so einer Männerdomäne behandelt wird wie auch das (Nicht)Ausleben von Homosexualität in den 80er Jahren. Der Erzählstil ermöglicht uns Joans Gedanken nah zu verfolgen und ihre spannende Sicht auf das Universum zu verstehen. Eine absolute Empfehlung!!
Wenn ich 10 Sterne vergeben könnte würde ich es tun🌟🥹
Man müsste sich erst ein bisschen in die Geschichte reinkommen, da es viele Fremdwörter gab, jedoch ist dies nun eins meiner Lieblingsbücher. Ich liebe das Buch dafür dass es um die Benachteiligung von Frauen in der 80 er geht und was die Frauen im Buch für Vorbilder seien können. Die Liebesgeschichte hat mich so mit genommen, dass ich zum Schluss nur Rotz und Wasser geweint habe. Absolute Empfehlung 😊
Ich liebe die Bücher von Taylor Jenkins Reid aber dieses Buch hatte für mich einfach nicht das was ihre anderen Bücher hatte.
Das Setting in den 80er war klasse und ich liebe Woman in Male Field Geschichten. Auch der Schreibstil war klasse.
Leider fand ich alle Charaktere total anstrengend und es waren zu viele Fachbegriffe.
Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage: "Dieses Buch muss JEDE/R gelesen haben".
Aber mal von Anfang: Vorweg hätte ich nicht gedacht, dass ein Buch über Raumfahrt mit so viel enthaltener Technik mich dermaßen catcht, aber Taylor Jenkins Ried schafft es direkt ab Kapitel 1 immense Spannung aufzubauen.
Wir begleiten Joan auf ihrer Reise zur Astronautin und zu einer besonderen Mission, die sie als CAPCOM (Sprachrohr zu den Astronauten auf Mission) miterleben darf.
Um nicht zu viel von der Handlung wegzunehmen, mein Fazit folgend: Ich hab Rotz und Wasser geheult (oft mit der inneren Frage "können Kontaktlinsen irgendwann einfach ausgespült werden?!"), den Atem des Öfteren angehalten und gemerkt wie die Spannung meinen Herzschlag einnimmt.
Was als Liebesroman betitelt wird, bietet hier so viel mehr. Man erfährt vieles über Raumfahrt, Physik, Astronomie, vielleicht auch ein bisschen Philosophie und bewundert, wie viel hier recherchiert wurde.
Oftmals sehr deep und gleichzeitig kann man Joan einfach nur mögen. Ein feministischer Powercharakter, der nicht davor scheut auch mal auszusprechen, was wichtig ist, selbst wenn der eigentliche Charakter eher zurückhaltend und lieb ist. Und ich liebe liebe die Beziehung zwischen Frances und Joan.
"Die Welt setzt Fehlbarkeit mit Schwäche gleich. Aber wir alle sind fehlbar. Wer das akzeptiert, ist stark"
Ich kann also nur in den höchsten Tönen schwärmen, brauche nun mehr Bücher der Autorin UND frage mich ernsthaft, wie andere Bücher dagegen nun ankommen können. Für mich 6, 7, 8 Sterne, wenn man mehr vergeben könnte 😉
Wenn Worte dich verschlucken – und du es nicht bereust
Schon der erste Satz katapultiert dich direkt ins Geschehen – mitten in eine Raumfahrtmission, 1984.
„Atmosphere" hat mich vom ersten Satz an komplett gepackt – Taylor Jenkins Reid zieht einen so geschickt in die Geschichte, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten fliegen. Ihre Art zu schreiben ist einfach unvergleichlich: präzise, bildreich, und trotzdem fühlt sich alles so mühelos an. Was mich besonders beeindruckt hat: Wie sehr man mit den Charakteren mitfiebert, ohne dass man das überhaupt steuern kann. Die Sympathie entsteht fast schleichend, und plötzlich hängt man mit vollem Herzen dran.
Joan als Protagonistin ist von Anfang an so greifbar und vielschichtig, dass man ihr bedingungslos folgt – und die Liebesgeschichte, die sich leise und fast zögerlich entfaltet, hat mich wirklich bewegt. Ich habe so viele Zeilen markiert, weil sie mich mitten ins Herz getroffen haben.
Ich habe diese Geschichte auf jeden Fall sehr genossen 💛🚀
Ein Buch, das ganz still und leise geschafft hat, mich zum weinen zu bringen (auf dem Flug in den Urlaub. Mein Partner ist schlimm erschrocken als er aufgewacht ist 😅) . Die bewegendste Stelle kurz vor dem Happy End, das es (in meinen Augen) nicht unbedingt gebraucht hätte. Tolle Charaktere und spannende Story.
Das war das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe & somit das zweite Buch von ihr war mich absolut zum flennen gebracht hat. Die Geschichte hat mich so tief berührt, dass ich es garnicht in Worte fassen kann. Ich muss sagen anfangs ist es mir etwas schwer gefallen in die Thematik rund um das Weltall reinzukommen, aber es war auch Mega interessant, wenn man sich so wie ich damit überhaupt nicht auskennt. Das Buch hat mich mehr als nur einmal zu Tränen gerührt. Allein der Gedanke, welche Bedingungen zu der Zeit (ca. 1984) herrschten, fiel mir unglaublich schwer zu lesen & haben definitiv seine Spuren bei mir hinterlassen. Die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln haben mich auch mehr als nur fertig gemacht. Das Ende war so unglaublich nervenaufreibend, dass ich mehrmals pausieren musste, um meine Tränen zu trocken. Einfach Wahnsinn!!! Große Empfehlung!
Nicht perfekt, aber das musste es auch nicht sein❤️
Der Nafang kickt ja gleich rein. Natürlich will man da gleich wissen wie es weiter geht. Ich habe mir dann so meine Vorstellung gemacht (lasst das sein)
Deshalb fand ich den Mittelteil zeitweise etwas schleppend (ich dachte die gehen bis ins Jahr 1986)
Ich frage mich nur, ob mich manche Ereignisse nicht mehr mitgenommen hätte, wenn sie nicht so früh bekannt gegeben wären.
Ich habe eine neue Hassperson🤬
& das Ende hat mich fertig gemacht. Ich musste so heulen. Mein Herz hat gelitten💔
Mit dem Mittelteil lange kein 5Sterne buch, aber am Ende ist da einfach dieses Gefühl, diese Art und Weise, die dieses Buch so speziell & atemberaubend gemacht hat❤️❤️❤️
Atmosphere hat mich emotional komplett zerstört – im besten und gleichzeitig schmerzhaftesten Sinne. Gegen Ende habe ich wirklich geweint, weil mich die Geschichte rund um Joan und Vanessa so unglaublich berührt hat. Taylor Jenkins Reid schafft es einmal mehr, Figuren und Beziehungen so intensiv und greifbar zu schreiben, dass man vollkommen mit ihnen mitfühlt.
Besonders ergreifend ist die Liebesgeschichte der beiden, wenn man bedenkt, zu welcher Zeit die Handlung spielt und in welchem Umfeld sie sich bewegen. Die Art, wie Joan und Vanessa ihre Liebe leben können – oder vielmehr müssen – ist gleichzeitig wunderschön und herzzerreißend. Diese ständige Angst, dieses vorsichtige Navigieren durch eine Welt, die ihre Beziehung nicht akzeptieren würde, zieht sich spürbar durch die Geschichte.
Dazu kommt die Atmosphäre rund um die Raumfahrt. Wir alle wissen, wie gefährlich Reisen ins All sind – und genau dieses Wissen macht die Handlung so intensiv. Mitzuverfolgen, wie die Protagonistinnen tatsächlich in den Weltraum reisen und dort mit den realen Gefahren konfrontiert werden, war unglaublich nervenaufreibend. Ich habe bis zuletzt einfach nur gehofft, dass alles gut ausgeht.
Das Schicksal der Crewmitglieder und besonders von Vanessa hat mich komplett fertig gemacht. Aber am meisten getroffen hat mich tatsächlich die Szene kurz davor – das Gespräch zwischen Joan und Vanessa und dieses verzweifelte „Nein!“ am Telefon. Diese Szene wird mir wirklich lange im Kopf bleiben.
Auch Frances hat mein Herz erobert. Ich liebe Geschichten, in denen Kinder eine wichtige Rolle spielen, und sie war einfach unglaublich authentisch dargestellt – mit all ihren Gefühlen, Problemen und ihrer Sicht auf die Welt. Auch der Umgang ihrer Mutter mit ihr fühlte sich sehr real und nahbar an.
Taylor Jenkins Reid beweist für mich erneut, warum sie so viele Menschen emotional erreicht. Atmosphere ist intensiv, bewegend und voller Spannung, Liebe und Schmerz.
Fazit: Dieses Buch hat mich emotional vollkommen mitgenommen. Für mich landet Atmosphere direkt auf Platz 2 meiner liebsten Taylor-Jenkins-Reid-Bücher – direkt hinter Die sieben Männer der Evelyn Hugo. 🚀💔✨
Barbara hat mit so wütend gemacht.
Joan manchmal auch, weil sie sich von ihrer Schwester viel zu lange alles gefallen lassen hat.
Vanessa und Joan einfach so starke Frauen.
Die letzten 30 Seiten. Da war ich emotional nicht drauf vorbereitet. Hat mich komplett zerstört.
Emotional, romantisch, traurig.
Ich hab geheult.
„Atomsphere“ ist ein faszinierendes Buch über Frauen im Weltraum – und gleichzeitig über die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft. Die Geschichte ist unglaublich fesselnd geschrieben und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert.
Besonders beeindruckend ist, wie nah das Buch den Arbeitsalltag bei der NASA bringt. Man bekommt einen spannenden Einblick in die Herausforderungen, Träume und Leistungen der Frauen, die ihren Platz in einer von Vorurteilen und Verboten geprägten Welt erkämpfen mussten.
Die Protagonistinnen werden als starke, mutige Frauen dargestellt, die sich nicht von gesellschaftlichen Erwartungen einschränken lassen und ihren eigenen Weg gehen. Gerade diese Mischung aus historischer Entwicklung, persönlichem Mut und wissenschaftlicher Begeisterung macht das Buch so besonders.
„Atomsphere“ ist inspirierend, bewegend und absolut lesenswert. Ich würde es jederzeit wieder lesen und kann es allen empfehlen, die sich für Raumfahrt, Geschichte und starke Frauenfiguren interessieren.
Ich bin anfangs super schwer in die Story reingekommen. Fand es bisschen langatmig und die ganzen Begriffe von denen ich keine Ahnung habe, haben mir zu schaffen gemacht. ABER spätstens ab dem gay awakening von Joan habe ich das Buch nur noch so verschlungen. Fand insgesamt die Themen in diesem Buch MEGA und würde es trotz, dass es mir anfangs schwer fiel reinzukommen, auf jeden Fall weiterempfehlen :)
Dieses Buch zählt jetzt schon zu meinen absoluten Jahreshighlights und ich werde wahrscheinlich in vielen Jahren noch immer darüber nachdenken und es niemals so ganz vergessen können. Die Autorin hat hier wieder geschafft, was mich schon bei "Evelyn Hugo" so begeistert hat, nämlich dieser unfassbare Realismus. Dieses Gefühl, dass man eine Biografie liest und das alles wirklich so passiert sein muss, wie es geschrieben ist. Ich vergesse in meinen Gedanken regelmäßig, dass es Fiktion ist und erwische mich dabei, dass ich nach Jane Goodwin googeln möchte. Und ich glaube genau das ist der Punkt, warum mich dieses Buch dann auch emotional so sehr ergriffen hat und mich wirklich mehrfach zum weinen bringen könnte (und das ist mir wirklich nur bei einer handvoll Büchern passiert).
Ich würde am liebsten jeden meiner lesenden Bekannten dieses Buch in die Hände drücken, damit es jeder liest und das selbe erleben darf, wie ich es durfte.
TJK schafft es wie keine zweite Charaktere zu schreiben,ü. die sich so unglaublich echt anfühlen.
Das Buch kombiniert verschiedene Genres geschickt und dadurch lernt man die Charaktere umso besser kennen.
Die ersten paar Seiten waren direkt mitreißend, danach fiel es mir kurzzeitig schwer den Überblick über alle Charaktere zu behalten, was sich aber schnell gelegt hat.
Das Ende war schlichtweg perfekt.
Das Buch hat mich alles fühlen lassen: Wut, Freude, Trauer, ...
Joan hat definitiv ein Platz in meinem Herzen, genau so wie Evelyn Hugo❤️
Ein leiser, aber intensiver Roman über Träume, Liebe und die ersten Frauen bei der NASA. 👩🚀💫🔭
Diesen Monat habe ich einige richtig gute Bücher gelesen, und eines davon war Atmosphere von TJR. Ich wollte das Buch schon lesen, als es erschienen ist und überall so viel Lob bekommen hat, habe aber bewusst auf die Taschenbuchausgabe gewartet und deshalb noch etwas Geduld gehabt. Hat sich das Warten gelohnt? Auf jeden Fall.
TJR schafft es wie keine Zweite, Figuren lebendig wirken zu lassen. Ich habe einfach das Gefühl, dass die Charaktere aus ihren Büchern während der Lesezeit zum Leben erwachen und deshalb auch lange danach noch nachhallen.
In Atmosphere handelt es sich um einen feministischen Liebesroman, der die ersten Frauen bei der NASA zeigt. Joan ist als FMC intelligent, menschlich und während der ganzen Geschichte auf dem Weg, ihren Traum zu verwirklichen, ihre Stimme zu finden und zu erkennen, dass entgegen ihrer Annahme auch für sie Liebe möglich ist.
Zu Beginn hatte ich etwas Mühe, mich mit den Namen zurechtzufinden, und musste auch während der Geschichte einige Male zu den ersten Seiten zurückblättern. Sobald diese Hürde jedoch überwunden ist, eröffnet sich ein Roman, der die Liebe zu den Sternen, zum Leben, zum Träumen und zu der Frau weckt. Das Ende war zwar vorhersehbar, hat mir aber trotzdem gut gefallen und sich insgesamt schön abgerundet. Vorsicht: Es können auch einige Tränen vergossen werden.
Für mich eine totale Empfehlung.
Anfangs hatte ich Zweifel, ob die Geschichte mich so in den Bann ziehen wird wie die sieben Männer der Evelyn Hugo, da das Universum und NASA Thema mir so gar nicht zugesagt hatte. Aber alles völlig unnötig. Das Buch hat mich so gecatcht. Gefühlschaos pur! Vor allem die letzten Seiten haben mich komplett auseinander genommen.
Sprachlich, wären es fünf Sterne gewesen, wenn leider nicht....
- Manche Charaktere zu einseitig, dunkel, schwarz beschrieben wurde. Es tut mir in der Seele weh, dass eine Frau, die ein Buch über eine lesbische Beziehung schreibt, eine alleinerziehende Mutter in den 80er, so ... darstehen lässt.
- Mir fehlten, die Content-Notes. Das Buch ist sprachlich sooooo toll geschrieben, dass ich wirklich gefühlt, mit im Raum war. Bei jeder Szene....
- Ich liebe Epiloge. Das Ende war mir leider zu aprupt.
Es ist sprachlich ein sehr gutes Buch. Zum Teil sehr philosophisch, zum Teil viel Hintergrund zur NASA und dem Mindset, der Austronauten. Die Längen können verziehen werden.
Emotional, glaubwürdig, nicht nur was für Weltall Fans 🚀✨❤️
Ich war erst skeptisch, weil Raumfahrt eigentlich nicht so mein Thema ist, aber das hat sich schnell gelegt.
Ich habe überraschend viel über dieses Umfeld gelernt und fand es richtig spannend erzählt, ohne dass es trocken wirkt. Die Geschichte ist außerdem sehr emotional und die Charaktere entwickeln sich schön und glaubwürdig.
Besonders interessant fand ich auch die Darstellung von Frauen in den 80ern in so einem männerdominierten Bereich. Insgesamt wirklich ein tolles Buch, das mich positiv überrascht hat.
Ein unfassbar tolles Buch!
Ich mochte die Protagonisten, die unterschiedlichen Beziehungen, die sie zueinander haben und natürlich das ganze Setting, in dem wir gut recherchierte Einblicke in die Ausbildung einer Astronautin erhalten :)
Eine Liebesgeschichte, die ihresgleichen sucht✨👩🚀
Das Buch hat mich auseinandergerissen, wieder zusammengesetzt, um mich noch stärker zu brechen. Die Autorin schafft es, neben dem Schreiben dieser wirklich herzerwärmenden Geschichte auch noch authentisch die Probleme und die bittere Lebensrealität von Frauen, insbesondere queeren Personen, in den 1980er Jahren in den USA zu thematisieren.
Ganz große Leseempfehlung!!!
Ich hatte sehr große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Hier werden zu viele Themen angesprochen, die nur an der Oberfläche kratzen. Hätte mir zudem DEUTLICH mehr NASA-Content gewünscht.
Ein (vor allem in der End-Szene) berührend geschriebener Roman. Die Love Story hat sich ganz zaghaft entwickelt und war dadurch so wundervoll. Das Setting war echt mal etwas anderes, was das Buch auch mega spannend gemacht hat. Ich habe die ganze Zeit mit der Protagonistin mitgefühlt und die Daumen gedrückt, dass sie es in‘s All schafft und ihre große Liebe findet. Auf jeden Fall eine Empfehlung 🚀👩🚀🥰
Raumfahrt ist eigentlich nicht so meins, praktischerweise hatte ich kurz vorher Project Hail Mary gelesen, das hat mir den Einstieg vereinfacht. Aber genauso waren es wiedermal die Charaktere, die mich in dieses TJR-Buch hineingezogen haben. Was für ein emotionaler Ritt durch diese beiden Zeitlinien, was für großartige Frauen, die ihren Weg in einer feindseligen Welt des Patriarchats und der Heteronormativität bestreiten mussten. Was für ein Ende. Wird mir definitiv in Erinnerung bleiben. 🧡
Taylor Jenkins Read zeichnet hier ein so wunderschönes Bild von Liebe. Joans und Vanessas Liebe ist buchstäblich und bildlich intergalaktisch. Holt die Notizblöcke beim lesen raus, es gibt viele so wunderschöne Zitate.
Das Setting: 80er Jahre, NASA. Frauen in der NASA sind noch neu. Lesbische Frauen? Undenkbar. Aber dieser Fakt nimmt gar nicht so viel Raum ein. Joan und Vanessa lieben sich zwar heimlich, aber es fühlt sich trotzdem leicht an. Die Geschichte wird auf 2 Zeitebenen erzählt. Die Gegenwart der Geschichte: 1984 — Vanessa ist im All in einer prekären Lage und Joan auf der Erde im Missionskontrollzentrum.
Parallel wird Joans und Vanessas (Kennenlern-)Geschichte bei der NASA von 1980 bis zu diesem Punk erzählt .
Auf Englisch sind die vielen aeronautischen Begriffe manchmal schwierig aber das Thema an sich und das Setting haben mir super gut gefallen. Auch die Charaktere sind alle so liebenswert. Joan ist ein absoluter Astronomie Nerd und steckt mir ihre Leidenschaft an. Sie ist so herzenslieb und zuckersüß. Vanessa auf der anderen Seite ist mindestens genauso lieb, aber kann es hinter ihrer cooles Fassade ganz gut kaschieren. Beides tolle Frauen, Girls Girls, mutig, schlau, reflektiert.
Was soll ich sagen, ich habe gelacht, ich habe Rotz und Wasser geheult, ich habe es sehr gemocht ☺️
💭 M E I N U N G
Ich habe das Buch in Originalsprache (Englisch) gelesen und durch die vielen Fachbegriffe anfangs viel nachschlagen müssen, wodurch ich mich zunächst schwer eingefunden habe. Aaaaber als ich dann soweit war, dass ich die Zusammenhänge der unterschiedlichen Zeiten, Personen und Begriffe verstanden habe, war ich im Sog und habe das Buch kaum zur Seite legen können.
Der Schreibstil der Autorin ist toll, von Anfang an ist eine gewisse Spannung da, die, aufgrund der unterschiedlichen Zeitebenen, bis zum Ende bleibt.
Die Figuren sind feingezeichnet und nahbar, ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar und man fühlt mit ihnen mit. 💔
Während des Lesens herrschte bei mir wirklich ein Gefühlschaos, denn nicht nur die Liebesgeschichte von Joan & Vanessa hat mich berührt, sondern auch die zu ihrer Nichte ✨
Und auch wenn ich wenig Ahnung vom Weltall und Raumfahrt, geschweige denn der NASA habe, waren die Prozesse und Abläufe so gut erklärt, dass ich viel dazulernen durfte und gleichzeitig total mitgefiebert habe.
Das Buch, insbesondere Joans Geschichte, hat mich wirklich gepackt und mir gezeigt, wie glücklich ich mich schätzen kann, in der heutigen Zeit zu leben, wo es natürlich auch noch Ungleichheiten gibt, aber diese wesentlich geringer ausfallen. 💭
⭐️ F A Z I T
Eine Geschichte über erste (queere) Liebe & große Träume mit einer starken weiblichen Protagonistin, die dazu aufruft, den eigenen Platz im Universum zu finden 🌏 💫
Und auch wenn ich selbst eigentlich kaum noch Romance-Geschichten lese, war das für mich ein ganz großes Highlight und ich gebe die vollen 5 ⭐️ ! Eine absolute Leseempfehlung für jedes Alter!
Ich möchte auf jeden Fall noch mehr Bücher von TJR lesen! 🙌
!KANN SPOILER ENTHALTEN!
Durch den Hype auf Booktok habe ich mich darauf eingestellt, dieses Buch absolut zu vergöttern. Leider wurden meine hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Positiv war - wie immer - der Schreibstil der Autorin. Man kann das Buch in einem Rutsch lesen.
Auch die Thematik rund um die NASA war in meinen Augen spannend, ebenso wie die Familienverhältnisse.
Was mich allerdings gestört hat, war, dass die Protagonistin zu perfekt war. Damit meine ich nicht, dass sie zu schlau war und dass ich es blöd gefunden hätte, dass sie als eine der ersten Frauen überhaupt Astronautin werden konnte - bei diesem Teil habe ich absolut mitgefiebert. In meinen Augen hatte sie keinerlei Makel: Sie hat sich mit ausnahmslos jedem verstanden; selbst manche Charaktere, die ihr nicht besonders zugewandt waren, mochten sie…
Da hätte ich mir mehr Tiefe oder mal ein Streitgespräch im beruflichen Kontext gewünscht.
Auch die ganze Thematik rund um ihre Schwester und ihre Nichte hätte in meinen Augen etwas anders gestaltet sein können. Klar ist es schön zu sehen, wie sehr sie ihre Nichte liebt - für mich wirkte ihre Schwester jedoch zu flach. Von Beginn an war sie keine gute Mutter und Joan springt am Ende als Heldin ein.
Es kann sehr gut sein, dass ich mit dieser Meinung alleine bin. Jedoch habe ich mir von der Autorin mehr erhofft und ich bin zuversichtlich, dass mir ihre anderen Werke wieder besser gefallen werden.
So eine wundervolle und inspirierende Geschichte. Joan ist eine toll Frau die über das ganze Buch hinweg dazulernt und wächst!
In der Mitte gibt es circa 50-75 Seiten bei denen man das Gefühl hat „jetzt wird das Buch schlecht“ aber NEIN, diese Seiten sind so wichtig damit man bei dem Ende mitfiebert, leiden und noch so viele Emotionen mehr empfinden kann. Also bitte bleibt dran. Auch ich wollte aufhören und bin so froh es nicht getan zu haben!
Bisher mein 2026 Highlight und es ist verrückt. Jemand der mich kennt, weiß warum. Leider würde es Spoilern!!