Contemporary issues made visible through storytelling

Unfassbar bildhaftes und poetisches Meisterwerk, welches mich traurig und bewegt zurücklässt
TW: Sexuelle Gewalt . . . . . Die Geschichte wird immer von Siegern geschrieben. Die Helden Achilles, Patroclos, Odysseus, Nestor, Agamemnon usw welche die schöne Helena zurückholen wollen, sind uns alle ein Begriff und wir kennen ihre angeblichen Heldentaten. „Great Achilles, Brilliant Achilles, shining Achilles, godlike Achilles…“ Aber wie erleben die Verlierer und die Schwachen einen solchen Krieg? Was wenn du verkauft wirst und anstatt einer Person nur noch ein Es bist? Ein Ding, eine Sache, ohne eigenen Willen, angewiesen auf die nicht vorhandene Barmherzigkeit deiner Vergewaltiger? Ich fand das Buch sehr bewegend und spannend. Die Beziehung bzw. das Besitzverhältnis zwischen Briseis und Achilles wird sehr glaubhaft beschrieben und lässt mich sprachlos zurück. Der Schreibstil ist für mich meisterhaft, so bildhaft und poetisch, dass sie das Grauen und die Szenerie so nahbar macht. Es entsetzt mich und fesselt mich zugleich. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil und dennoch habe ich Angst was ich noch von dieser Geschichte erfahren werde…

Es geht mir einfach nicht aus dem Kopf…Briseis geht mir nicht aus dem Kopf 💭❤️🩹
Ich habe das Buch Anfang Februar beendet und denke immer noch daran. Lieblingsbuch. Definitiv ein Lieblingsbuch. Es hat mich gepackt, in den Würgegriff genommen und komplett zerstört. Nichts wurde beschönigt, und jede mögliche Emotion wurde aus mir herausgequetscht. Nach dem beenden dieses Buch konnte ich dann elendig erledigt und tief traurig um Briseis weinen. Der Schreibstil war unglaublich packend. Der rohe Erzählstil wooowww! Und Briseis selbst, die so lebendig geschrieben war, dass ich wirklich das Gefühl hatte, sie zu kennen. Es ist wirklich ein unglaublich tief tragisches und unfassbar trauriges Buch. Es handelt von Leid. Von Verlust. Von Trauma. Von der Unterdrückung von Frauen ohne Stimme – wirklich ohne Stimme. Von Gewalt. Von gehirnlosen Männern mit kleinen P … gut, dass sage ich, denn es macht mich einfach wütend. Sorry wurde bissle mitgerissen. Ach Girls, es hallt immer noch nach, selbst einen Monat später. Es war unglaublich. Sehr lesenswert! Sehr. Es war super intensiv, und nach ‚Klytämnestra‘ (sehr empfehlenswert!!) fand ich es das perfekte Buch, weil ich dadurch einen sehr guten Überblick über alle Charaktere und Ereignisse hatte. So konnte ich ohne Probleme in die Story einsteigen und wusste direkt, wo, wieso, weshalb und wer mit wem. Für mich war es eine tolle „Ergänzung“. Jetzt möchte ich auch eine POV aus der Sicht von Hektors Frau lesen. Die ganzen Videos und Reels über den damaligen „Gladiator“-Film mit Brad Pitt – den ich ohnehin nie wirklich mochte (lol) kaum noch zu ertragen. Diese Übersexualisierung und die starke Romantisierung ihrer Beziehung geht meiner persönlichen Meinung nach nicht. Ich kann mir das einfach nicht geben. Und ehrlich gesagt macht es mich tief traurig. Ich würde nicht sagen, dass ich ihn hasse … aber doch. Ich hasse ihn. Doch doch. Ich finde es unglaublich, wie die Autorin ihn nicht einfach als ‚das Monster‘ darstellt, sondern es schafft, sogar Verständnis für ihn zu wecken. Vielleicht bin ich auch nur jemand, der versucht, Menschen emotional einzuordnen und ihr Verhalten zu verstehen. Obwohl er für Briseis definitiv ein Monster war , bringt die Autorin seine Charaktere, also die von Achill, so nah an uns heran, dass wir teilweise sogar Mitgefühl für ihn empfinden können. Natürlich nicht in allen Situationen, und wirklich nur teilweise. Denn ich habe mit Briseis gelitten. Gelitten wie ein Hund, gebe ich zu. Und das wegen dieser Männer…. Ich habe so sehr gehofft, dass Achill nicht den Schwanz einzieht und für sie kämpft…tja falsch gedacht ne … einfach ekelhaft. Wirklich ekelhaft was die sich erlaubten…. Bah Girls ich war viel zu oft wütend und traurig. Dann wieder unglaublich wütend und dann tief traurig. Dann kam Briseis mit Sprüchen wie; wir können eh nicht, wir verdienen nicht anderes. Oder ;es könnte schlimmer sein. Girl ? Schlimmer?? Wie schlimmer? Ah man sie zerstört mich ja❤️🩹 Was sehr beeindruckend war (gut, das ganze Buch war es) aber sein Beziehung zu Patroklos fand ich unglaublich emotional und „berührend“. Auf dieses Level an Anziehung hoffe ich auch in „Das Lied des Achill“, das ich bald lesen möchte. Man hat von Anfang bis Ende die Anziehung und die romantische Verbindung zwischen den beiden Männern gespürt, aber es wurde nie komplett ausgesprochen. Es blieb eher geheimnisvoll, aber gleichzeitig auch so greifbar – dass als eine bestimmte Szene passiert, man komplett zusammenbricht. Was er, Achill, dann mit der Leiche von Hektor macht…..nahhhh, ich sag’s euch es hatte schon Dark Romance Potenzial. (Achilles schändet den Leichnam, bis Hektors Vater Priamos ihn um die Herausgabe bittet… und das craaazzyyyy, er ist wirklich verrückt geworden. Verrückt) Auch wenn ich Achill eigentlich überhaupt nicht leiden kann, konnte ich seinen Schmerz und sein Leid kaum ertragen. Kaum. Ich weiß gar nicht, wie die Autorin es geschafft hat, das alles so gut, so nahbar so fühlbar schreiben. Es sind nicht einmal 400 Seiten, und sie haben mich komplett zerstört. Komplett. Ich wurde unglaublich tief in diese damalige Welt hineingezogen und war mit jeder einzelnen Seite schockiert und emotional durchgenommen. Ich wusste nie, was als Nächstes passieren wird, und habe das Buch wirklich ohne Pause durchgesuchtet. Ich habe es geliebt, dass das Buch zwar sehr gewaltvoll ist, die Szenen aber nie extrem detailliert beschrieben werden. Dadurch hatten sie eine noch stärkere Wirkung und einen viel längeren Nachhall. Man braucht keine krassen Details man weiß, was passiert ist… Ich mochte diese rohe Art zu erzählen. Diese direkte Art, ohne unnötiges Drumherum und ohne etwas zu beschönigen. In vielen Büchern wird so viel ausgeschmückt, nur um Seiten zu füllen, und davon bin ich teilweise wirklich müde. Ich möchte dieses Buch definitiv noch einmal lesen und wenn möglich noch ein paar Mal mehr. Und ich würde es wirklich jedem einzelnen von euch empfehlen. ⤵️ Patroklos räusperte sich. »Möchtest du, dass ich nach Briseis schicke?« » Was, für einen Abschiedsfick? Nein danke.« Stille. Ich stellte mir vor, dass Achill leicht beschämt aussah. »Nein, lass gut sein«, sagte er endlich. »Sie wird es noch früh genug erfahren.« Achill weinte, als ich fortgebracht wurde. Er weinte, ich weinte nicht. Nun, Jahre später, wo nichts von alldem mehr wichtig ist, bin ich noch immer stolz darauf. ( Agamemnon!!!! Nicht Achill ⤵️) Aber in dieser Nacht weinte ich. Was tat er, das so schrecklich war? Nichts Besonderes, vermute ich, nichts, was ich nicht erwartet hätte. Doch als ich dachte, es wäre vorüber und ich dürfte nun endlich gehen, nahm er mein Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger und neigte mein Gesicht zu seinem hin. Einen irrsinnigen Augenblick lang dachte ich tatsächlich, er würde mich küssen - doch dann schob er mir einen Finger zwischen die Zähne, um meinen Mund aufzustemmen, zog einen großen Klumpen Rotz hoch, ganz gemächlich, er ließ sich Zeit damit, und spuckte ihn in meinen offenen Mund. »So«, sagte er. »Jetzt kannst du gehen.« Ich stolperte in der Dunkelheit auf dem unbekannten Gelände herum und stieß endlich auf die Hütte der Frauen. Die ganze Zeit über versuchte ich verzweifelt, mir mit dem Saum meiner Tunika den Mund auszuwischen, und musste bei dem Versuch so sehr würgen, dass ich mich auf den Sand übergab. Ich rieb mir noch den Mund ab, als sich eine Tür öffnete und Ritsa hinausspähte. Ich fiel ihr in die Arme. Lange Zeit konnte ich nichts sagen. Ich trauerte damals nicht um Achill und ich tue es heute nicht, aber ich denke sehr häufig an ihn. Wie könnte es anders sein? Er ist der Vater meines ersten Kindes. Doch es war schwer, mich an jenem Tag von ihm zu verabschieden. Ich erinnerte mich, wie er mein Kinn gepackt und meinen Kopf von einer Seite zur anderen gedreht hatte, ehe er in die Mitte des Platzes getreten war, beide Hände gehoben und gesagt hatte: »Danke schön, Männer. Sie genügt mir.«

,,Sie waren Männer und frei. Wir waren Frauen und Sklavinnen.
Es ist mir schwer gefallen dieses Buch zu ende zu lesen. Nicht weil es schlecht geschrieben war, die Geschichte mich nicht in ihren Bann ziehen konnte oder ich den Schreibstill nicht mochte sondern weil es mir das Herz gebrochen hat über all die Grausamkeiten die gegenüber den trojanischen Mädchen und Frauen begangen worden sind. Und das schlimmste ist, dass es viele von unzähligen waren die so viel leid ertragen mussten nur weil sie ein weibliches Geschlecht besitzen. Der Gedanke daran hat mich zum weinen gebracht. Eins ist klar, diese Geschichte wird mich noch lange begleite… Man liest so viel über "die Heldentaten" der Männer die während all der Kriege erbracht worden sind. Man stellt sie auf ein Podest und macht sie unsterblich. Es ist die Rede von Männern die in die Geschichte eingegangen sind aber es wird kaum darüber geredet was so viele dieser Geschichtsträchtigen Männern mit den Frauen gemacht haben. Den schwangeren Frauen, den alten Frauen, den verheirateten Frauen, den jungen Frauen, den Müttern, den Mädchen und all den Kindern die für sie eine Bedrohung darstellten weil sie aufwachsen und Rache nehmen würden. All diese Leben hatten für die meisten (nicht alle aber die waren zu wenige) null Bedeutung. Sie haben den Entschluss getroffen mit all diesen Leben einfach das zu machen auf was sie Bock hatten den schließlich waren das keine männliche Leben. Die Vorstellung das früher all diese Taten von all den "tapferen und mutigen" Kriegern an der Tagesordnung war und ganz normal, hatte bei mir Überlkeit verursacht und auch eine unfassbare Wut. Ich musste das Buch einige Male weg legen und tief durchatmen. Aber genug von meinem Innenleben... Nachdem der Krieger Achilleus bei einem bereits seit 9 Jahren anhaltenden Raubzug, die Trojanische Stadt Lyrnessos erobert und niederbrennt, wird das Schicksal von Briseis und vielen anderen Mädchen und Frauen besiegelt. Sie werden versklavt und als Eherengeschenke (ja richtig gelesen) für all die "mutigen und grossartigen Krieger und Könige" dieses Sinnlosen Krieges übergeben. Aber welcher Krieg in der Geschichte hatte je einen Sinn?!? Alles begang mit Paris von Troja und der schönen Helena. Wer den Film Troja gesehen hatte, weiß was der Grund des Krieges war. Vor den Toren von Troja wurde ein Kilometerlanger Kriegslager erbaut und genau dort hat nun das grausame Leben von Briseis und all den Mädchen und Frauen stattgefunden. Soweit man es überhaupt Leben nennen kann. Eher dahinvegitieren und hoffen das man während der Geburt eines Kindes, welches immer unter Gewalt entstand, stirbt oder an einer Krankheit oder durch die Hand eines Mannes, dem gerade danach ist. Briseis wurde als Ehrengeschenk Achilleus zugewissen, für all seine ach so grossartigen Taten während des Raubzuges. Briseis Alltag bestand jetzt aus typischen Tätigkeiten einer Frau im Lager. Wein einschenken bei den rum gesaufe all der Krieger die sich Gegenseitig die Nudel schrubbten für alles was sie vollbrachten haben, dafür sorgen das ihr "Herr" es warm und kuschlig hat damit er sich ja nicht verägert fühlt oder wütend wird um es am Ende an ihr auszulassen. Und natürlich hat sie DIE EHRE in seinem Bett zu liegen und alles über sich ergehen zu lassen wonach es dem "Herren" auch sein mochte. Schnell merkt Briseis aber das Achilleus zwar ein grausamer Mörder und Krieger ist aber nie zu Gewalt ihr Gegenüber neigt. Zumindest nicht körperlich. Dafür aber mit seinen Worten. Mit diesen sorgt er regelmäßig dafür das ihr ihm ihr Leben genau so wenig kümmert wie die Scheisse unter seinem Schuh. Nachdem sie zwischen den Fronten eines Königs und Achilleus gerät und er den Kampf um Troja kurzweilig aufgibt, sieht es so aus als ob Troja den Kampf gewinnt aber nach dem Tod seines besten Freundes Patroklos entscheidet sich Achilleus all seine Dämonen raus zu lassen und sorgt dafür das Troja fällt. Das Trojanische Pferd ist bestimmt den meisten bekannt. Nachdem sich Briseis Schicksal ein weiteres Mal verändert, stirbt Achilleus aber vor seinen Tod sorgt er noch dafür das Briseis einen wirklich guten (soweit es überhaupt möglich ist) Mann heiratet der für ihre Sicherheit sorgt. Der Krieg rund um Troja ist vorbei. Die Stadt ist geplündert und in Brand gesteckt worden und das Leben von vielen weiteren Mädchen und Frauen wurde in die Hände von Ehrenkriegern und Könige gelegt, die sich jetzt wieder auf dem Weg nach Hause machen wollen. Schließlich müssen sie all ihre Taten in die Welt hinausposaunen. Die Welt soll wissen was sie geleistet haben und was sie alles verloren haben und die Rede ist nicht Dingen sondern von all den mutigen und großen Kriegern die ihr Leben geopfert haben, für den Sinnlosen Krieg der "ironischerweise" wegen einer Frau angefangen hat und einem verschmähten König der diese an einen jüngeren, gutaussehenden und vielleicht auch liebevollen Mann verloren hatte.

🏛️🪔
Ich bin wortwörtlich obsessed. 🥵 Es war klar, dass es nach Klytämnestra mit Troja weitergeht, und so habe ich dieses wunderschöne Buch für mich entdeckt. 🤍(rezi kommt noch ) Das ist einfach mein Genre! Ich brauche echte Leidenschaft, echtes Leid, wahre Menschen, echte Storys und wahre Liebe. 🤷🏽♀️🧐 (In meinen Büchern. 🤓🤞🏽) Und wisst ihr, was das Beste daran ist? Es ist ein bisschen wie bei meinem absoluten Lieblingsgenre Dystopie. Auch dort gibt es diese düstere, abgefuckte, tragische Seite. Und bei historischen Büchern ist es nicht anders. Manche davon könnten glatt als echte Horrorgeschichten durchgehen 😮💨 vor allem für Frauen damals, ganz sicher. ❤️🩹 Da die meisten „Lovestorys“ eher gestört, krank und absolut absurd toxisch sind, könnten sogar viele dieser Geschichten glatt als Dark Romance durchgehen, ob wir wollen oder nicht (nicht immer, aber oft). Sie sind nicht nur emotional extrem, sondern teilweise auch einfach echt abgefuckt. 😮💨 Jetzt mal bewusst überspitzt gesagt – natürlich nicht alle. Aber ihr wisst bestimmt, was ich meine. Anyways. Es hat einfach allleeeeesssss, was mich süchtig macht. Alles. Und ja: Ich bin süchtig. 😂 Was sollte ich noch mehr wollen? Genau: gar nichts. 👄🤞🏽 Love it. 🖤 #historicalfiction
It was brutall but wery well written. Nothing for the weak tho.
My heart aches for Briseis, moments after closing the book. It still does for Circe, for Penelope, for Cassandra... No matter the amount of retellings I read, each one from a different perspective, they still shake me every time. Briseis story, although she insists it isn’t hers, offers yet another new perspective onto the Illiad to me. Makes me question the filters our stories have been passed down through. How, the main-characters are always these male fighters and nearly never the girls and women enduring the same - to them wholly different- conflicts. And yet they seem to come to similar ends. Not as glorious or pompous, not as heroic as the males. But mostly content ends marking the beginning of a new beginning altogether. The endure, and they persist and they overcome and they start growing again. Theirs aren’t quite happy stories, not happy endings. Actually these endings leave you saddend. But to me, they also provide hope. These women carry a silent strengh, healing from drastic events instead of being the forever burdened tragic hero. They aren’t as drastically tragic or comedic. Perhaps that is why the stories aren’t about them.
Schöne, solide Geschichte, die mich auch berührt hat. Ähnliche Erzählweise und natürlich Geschichte wie bei the Song of Achilles, nur irgendwie ohne das gewisse Extra. Sie hat mich mit ihrer Tragik und Trauer berührt, aber mir hat der stärkere Anteil der Frauen gefehlt auch wenn am Ende *Spoiler* steht, dass es eigentlich Achilles‘ Geschichte war und ihre jetzt beginnt. Aber der Titel hat mE mehr versprochen als er halten konnte.
Ne solide 4,5 eigentlich.

Die Autorin beschönigt nichts und genau das macht diese eindrucksvolle Nacherzählung des trojanischen Krieges aus. Briseis bekommt eine Stimme und erzählt ihre Geschichte.
Der trojanische Krieg und dessen Grauen aus den Augen der Frauen
Eine grandiose Beschreibung des trojanischen Krieges aus den Augen von Briseis. Hier geht es jedoch nicht um den glänzenden Ruhm der Krieger, sondern um das Leid der Frauen, die alles verloren haben und nun das Leben der Sklavinnen leben. Brutal ehrlich und stellenweise wird einem beim Lesen ganz anders. Doch auch die schlimmen Geschichten müssen erzählt werden und diese hier ist grandios geschrieben.
![„Eine Geschichte. Seine, nicht meine […] Einmal, es ist noch nicht lange her, habe ich versucht, aus Achillis Geschichte zu entkommen - und ich bin gescheitert.“](https://social-cdn.read-o.com/images/1738139450637-24.jpg)
„Eine Geschichte. Seine, nicht meine […] Einmal, es ist noch nicht lange her, habe ich versucht, aus Achillis Geschichte zu entkommen - und ich bin gescheitert.“
Die Geschichte des trojanischen Krieges aus der Sicht von Briseis: Von der Königin von Lyrnessos zur Sklavin des großen Achill - oder wie sie ihn nennt „Den Schlächter“. Das Buch von Pat Barker ist nicht nur etwas für Fans der Antike - es ist ein eindrucksvollerRoman über die stärke der Frauen und zeigt, dass jede Frau ihren eigenen Kampf führt, gerade in den dunkelsten Stunden!
„Perhaps if they realized we're not the gentle creatures they take us for their own peace of mind would be disturbed?“ Frauen, Krieger und Götter - eine faszinierende Mischung mit einer besonderen Sichtweise.

Eine großartige Nacherzählung des Trojanischen Krieges aus Sicht der Frauen.
"Wir werden überleben - unsere Lieder, unsere Geschichten. Sie werden uns niemals vergessen können. Jahrzehnte nachdem der letzte Mann gestorben ist, der bei Troja gekämpft hat, werden sich ihre Söhne an die Lieder erinnern, die ihre trojanischen Mütter für sie gesungen haben. Wir werden in ihren Träumen umgehen und auch in ihren schlimmsten Alpträumen." Einst war ich, Briseis, Königin von Lyrnessos. Doch dann kamen die Griechen und überrannten unsere Stadt und wir Frauen flüchteten uns in die Zitadelle. Die Griechen töteten ohne Gnade all unsere Männer und Söhne. Auch alle Schwangeren mussten ihr Leben lassen, denn kein Grieche wollte, dass männliche Nachkommen eines Tages ihre Väter rächen. Als wir diese Gräuel von der Zitadelle aus beobachteten, stürzten sich einige von uns in den Tod - denn wir ahnten unser Schicksal. Doch ich konnte das nicht. Viel zu sehr liebe ich das Leben. Dann kamen die Griechen uns holen und trieben uns auf dem Platz zusammen. Die Helden durften sie ihre Trophäen unter uns Frauen aussuchen. Und so wurde ich die Sklavin des Achill. Pat Barkers historischer Roman "Die Stille der Frauen" ist eine kraftvolle Nacherzählung des Trojanischen Krieges. Im Mittelpunkt stehen die trojanischen Frauen, ihre Schicksale, ihre Nöte und Ängste. Pat Barker ist eine großartige Erzählerin, die sich einer schönen und oft auch poetischen Sprache bedient. Tongebend ist Briseis, die uns hier ihre Geschichte erzählt, jedoch erhält in der zweiten Hälfte des Buches auch Achill hier und da eine Stimme. Dies hätte die Geschichte für mich aber überhaupt nicht gebraucht, da sie allein von Briseis getragen worden wäre und ich ohne Achills Kapitel auch nichts vermisst hätte. Wer gerne historische Romane, die sich um die Antike drehen, liest, sollte hier definitiv zugreifen. Die Geschichte ist spannend und entwickelt eine unglaubliche Sogwirkung, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Schade, dass man das Buch in Deutschland scheinbar gar nicht sieht. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits. Übersetzt von Larissa Rabe.
Triggerwarnung wäre nett gewese !!!Dachte es ist eine feministische Erzählungen aber falsch gedacht. Die Frauen in der Geschichte haben null Handlungsmacht auch die Gedanken und Gefühle gehen nicht in die Tiefe. Ich versteh die Rolle der Frau in der Zeit aber etwas Tiefe ist möglich. Es ist eine reine Nacherzählung mit auch der Perspektive einer Frau. Thats it! Keine Empowernde oder feministische Perspektive

𝟒,𝟓 ⭐ 𝘿𝙞𝙚 𝙎𝙩𝙞𝙡𝙡𝙚 𝙙𝙚𝙧 𝙁𝙧𝙖𝙪𝙚𝙣 erzählt die Saga um die trojanischen Kriege neu. Im Zentrum der Geschichte steht Briseis, Königin von Lyrnessos. Lange bevor Troja fällt, fallen die Frauen von Lyrnessos in die Hände der Griechen. Am Anfang erleben wir ein schlimmes Gemetzel, der Krieg der Männer zeigt seine hässlichste Fratze. Und danach gehen die Frauen als Ehrengeschenke an die großen Helden. Briseis ist das Geschenk für Achill. Nach und nach zeigt uns Briseis, was wirklich dran ist, an dieser legendären Kampfmaschine. Achill ist ein stolzer Mann, ein kalter Mann, ein kindischer Mann, dem eine Mama fehlt... Briseis, hundertfach vergewaltigt, benutzt, als Mensch ignoriert, entschließt, dies trotzdem zu überleben. Das klingt grausam? Das ist grausam. So ist Krieg. So ist Krieg zu Frauen. Pat Barker hat hier eine ganz sensible, berührende Geschichte geschrieben. Ihre Prosa ist eindringlich, intensiv, schön. Dieses Buch ging unter die Haut, vor allem, weil es auch viele zarte Töne gab zwischen all dem Schlechten und auch Faszetten der Männer beleuchtet werden, die ganz eindrucksvoll waren. Besonders schön sind die Beziehungsanteile zwischen Achill und Patroklos gelungen, aber auch die Sequenz zwischen Priamos und Achill hat Gänsehaut bereitet. Gelegentlich verweilte die Geschichte dann doch wieder einen Hauch zu viel bei den Helden. Das ist der einzige kleine Kritikpunkt den ich im Bezug auf dieses großartige Buch habe.
Ein Muss für alle, die Sich für griechische Mythologie, für alle, die sich für Geschichten und Feminismus interessieren. Ein grandioses Buch!
Der Kampf um Troja aus Sicht einer Frau.
Ich schwanke zwischen 3.5 und 4 Sternen. Letzteres erscheint mir jedoch einen Tick zu hoch, denn mich hat das gesamte Buch über tatsächlich ein bisschen genervt, dass wir es hier mit einer feministischen Nacherzählung der Ilias zu tun haben, und trotzdem drehen sich 90% der Gespräche und Gedanken der Frauen um Männer. Was ich vollkommen nachvollziehen kann, schließlich wurden sie von eben diesen versklavt und missbraucht, plus wie befinden uns wortwörtlich inmitten eines Krieges, aber ich hatte dennoch gehofft, dass die Frauen zumindest untereinander sich eher ihrer eigenen Geschichten bedienen und sich ihres eigenen Schicksals bewusst sind - und nicht "nur" ihre gefallenen Ehemänner, Söhne und Brüder betrauern und thematisieren. Schließlich hat jede einzelne der Frauen selbst eine Geschichte und Rolle innerhalb des Kampfs um Troja. Was das Buch jedoch schafft: es fällt echt schwer, nicht jeden einzelnen Mann da drin zu hassen 😅 was für ein Haufen egozentrischer, verdorbener und jähzorniger Kleinkinder ... Lediglich Patroclus ist annehmbar, aber wie die Geschichte für ihn ausgeht, wissen wir ja alle Nichtsdestotrotz eine der besseren Ilias Nacherzählungen und ich werde auch die beiden Folgebände lesen.
These retellings of Greek mythology always leave me feeling kind of breathless. Briseis' story was so beautifully tragic, at the same time so full of hope, that is inspiring and deeply moving. Though The Song of Achilles remains my absolute favourite book, The Silence Of The Girls was filled with a magical atmosphere that captured me from page one.
*Shortlisted for the Women’s Prize for Fiction 2019* “What will they make of us, the people of those unimaginably distant times? One thing I do know: they won’t want the brutal reality of conquest and slavery. They won’t want to be told about the massacres of men and boys, the enslavement of women and girls. They won’t want to know we were living in a rape camp” p. 324 … Silence becomes a woman p. 294 “The Silence of the Girls” beschreibt Geschehnisse des Trojanischen Krieges aus der Sicht von Briseis – Königin der trojanischen Stadt Lyrnessos. Diese wird nach der Eroberung der Stadt zur Sex-Sklavin und Kriegstrophäe des griechischen Kriegers Achilles. Sie beschreibt ihren Alltag in einem dieser Kriegslager – den Krieg, die Männer, das Leid der trojanischen Frauen. Mit einem wunderschönen Schreibstil fängt Pat Barker die Gedanken, Ängste und Sehnsüchte von Briseis ein, deren Person bislang von der Geschichte nur als Fußnote angeführt wurde. Doch die trojanische Königin hat eine wichtige Geschichte zu erzählen – ihre Geschichte. Es erzählt von Frauen, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Der Schreibstil ist großartig und fesselnd. Auch wenn eine Schwere über diesem Buch liegt, die ich auch heute noch spüre, wenn ich daran denke, kann ich das Buch nur jedem empfehlen! „We are going to survive – our songs, our stories. They will never be able to forget us. Decades after the last man who fought at troy is dead, their sons will remember the songs their trojan mothers sang to them. We will be in their dreams – and in their worst nightmares, too. “ Ich möchte hier noch eine Warnung aussprechen: Vergewaltigung, Missbrauch und Hinrichtungsszenen kommen vor!
Die Ilias von Homer aus der Perspektive von Briseis eröffnet eine spannende neue Sicht auf die Ereignisse.
The Silence of the Girls“ steht dieses Jahr auf der Longlist des „Women’s Prize for Fiction“ und ist eine Neuerzählung der Ilias. Wie Madeline Miller in „Circe“ hat sich Pat Barker für ihre Version der Geschichte eine weibliche Hauptfigur erwählt, werden Mythen und Sagen doch überwiegend aus der Sicht der glorreichen Männer erzählt. Doch wie ergeht es den Frauen eigentlich in diesen Erzählungen? Diese Frage beleuchtet die Autorin anhand der Figur der Briseis, die Siegestrophäe der Kriegsmaschine Achilles und dessen neue Bettgespielin. Gerade im Hinblick auf die #Metoo-Bewegung ist dies eine äußerst aktuelle Story – Frauen als Schmuckstücke erfolgreicher Männer. Man hätte so viel daraus machen könne, aber mich hat die Umsetzung eher verärgert. Briseis und ihren Leidensgenossinnen ist die Situation, durch die Hände der Sieger gereicht zu werden, nicht fremd. Die Wahl eines Ehemanns war von Anfang an stark eingeschränkt, die Kriege um Troja haben ihnen das letzte Stück Freiheit genommen. Doch wehren sie sich? Versuchen sie, ihr Schicksal zu ändern? Nope. Nö. Nein. Die „Girls“ in diesem Buch schweigen, wie es bereits der Titel andeutet. Sie nehmen es völlig emotionslos und demütig hin, dass sie nur benutzt werden, dass man sich nicht für sie als Menschen interessiert und sie Vergewaltigungen über sich ergehen lassen müssen. „Wenigstens ist es schnell vorbei“, kommentiert Briseis den nächtlichen Missbrauch durch Achilles… Ja, es ist unumstritten, dass es auch heute noch Gesellschaften gibt, in denen Frauen keinerlei Rechte besitzen und Eigentum eines Mannes sind, dennoch haben sie Gefühle, Hoffnungen und Wünsche! Sie erleiden physische und seelische Schmerzen, auch wenn Gewalt zu ihrem Alltag gehört – kaum jemand kann so etwas auf Dauer ertragen, ohne nicht im Innern damit zu kämpfen. Diese Seite vernachlässigt Barker in „The Silence of the Girls“ fast vollständig. Sind die Männer Kampfmaschinen so sind ihre Frauen Sexmaschinen – immer zur Verfügung, immer bereit und alles in allem ergeben und umgänglich. Unglaublich, wie man als Autorin solche Frauenfiguren entwerfen kann und Mütter ihren jugendlichen Töchtern die Lektüre eines solchen Buches dringend ans Herz legen. Warum? Sollen sie lernen, die Klappe zu halten, wenn es ihnen mies ergeht? Sollen sie lernen, sich unterzuordnen, weil der Mann der Stärkere ist? Es ist mir völlig schleierhaft, wieso dieses Buch momentan so gehyped wird. Es hat nichts Hilfreiches zur Debatte beizutragen. Gar nichts.
Unheimlich beeindruckend - die Geschichte der Ilias aus der Perspektive der Frauen. So eindringlich und schauderhaft, dass es einem nur unter die Haut gehen kann.
I really wanted to like this book... But for me it was mediocre. First of all: The book promised to be a story "from the point of view of the women"... So why were a lot of the chapters from Achilles perspective? Also I would have liked to know, what the women were doing and feeling. Instead it was mostly a description of what the men were doing. The emotions only really shown through at the beginning and in the last two chapters of the book. The middle part was very long and lacked the emotion I was hoping for. Overall 3⭐ because of the very strong last two chapters. Also: I would be glad if someone would tell me, if the second book is better than the first 🥺
In diesem Buch stehen endlich mal die Frauen von Troja im Mittelpunkt. Dieses Buch ist brutal ehrlich, ungeschönt und ohne Schnörkel. Es beschreibt das grausame Leben der Sklavinnen von Troja, die Stärke der Frauen und das qualvolle Schicksal, dass sie alle teilen. Wer die Bücher von Madleline Miller zum Thema griechische Mythologie gelesen hat, wird dieses Buch lieben.
Das Buch hätte dringend eine Triggerwarnung wegen sexuellem Missbrauch benötigt. Außerdem hat es mich auch nach einer Weile etwas genervt, dass Briseis' POV ständig von Achilles' POV unterbrochen wurde. Abgesehen davon ist es für mich ein feministisches Meisterwerk.
Ein Buch für das man sich Zeit nehmen muss, aber es lohnt sich sehr. Immer wieder schön den trojanischen Krieg aus verschiedenen Sichten zu "erleben".
Eine atmosphärische und brutale Neuerzählung des trojanischen Kriegs aus der Sicht von Briseis
"Angenommen, nur einmal angenommen, ein einziges Mal nur in all diesen Jahrhunderten halten die trickreichen Götter Wort und gewähren Achill im Gegenzug für seinen frühen Tod unter den Mauern von Troja ewigen Ruhm ...? Was werden sie von uns halten, die Menschen in den unvorstellbar fernen Zeiten? Eines weiß ich sicher: Die brutale Wirklichkeit von Eroberung und Sklaverei werden sie nicht wollen. Sie werden keine Erzählungen hören wollen über die Massaker an Männern und Jungen, über die Versklavung von Frauen und Mädchen. Sie werden nicht wissen wollen, dass wir in einem Lager lebten und vergewaltigt wurden. Nein, sie werden Leichteres haben wollen. Eine Liebesgeschichte vielleicht? Ich hoffe nur, sie finden heraus, wer die Liebenden waren." Briseis aus Troja, Sklavin des Achill, lebt im griechischen Lager zusammen mit anderen gefangenen trojanischen Frauen und erzählt die Geschichte des trojanischen Krieges und die Geschichte der Frauen in diesem Lager aus ihrer Perspektive. Ohne jegliche Beschönigung und bis ins kleinste Detail, brutal und absolut realistisch ist diese Neuinterpretation von Pat Barker.
Oh wow !
Also das war mal tatsächlich ein Lesehighlight. Irgendwie habe ich das gar nicht so erwartet.. um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, was ich erwartet habe. Das Buch beschreibt die letzten Monate des trojanischen Krieges und Briseis ist die Hauptprotagonistin. Aber um Himmels Willen ! Das Buch war ja mal gnadenlos ehrlich ! Es gibt brutale Szenen (also es ist nichts für schwache Nerven - mir wurde zwischendrin schon etwas anders) und so viel Tiefe. Auch der Schreibstil ist besonders, denn Briseis spricht mit uns ! Plötzlich geht es nicht mehr nur um Paris und Helena und Achilles.. die alle tauchen auf.. mal mehr mal weniger.. es geht um die Sklavinnen im Lager ! Einen halben Stern Abzug, weil es doch ein bisschen gedauert hat, damit warm zu werden. Eine ganz klare Leseempfehlung (wie gesagt, mit Triggerwarnung an dieser Stelle: Vergewaltigung, Missbrauch, Gewalt, Mord...) !
This was harsh. [Prtf]
4.5 stars Bereits seit 9 Jahren belagern die Griechen Troja, als sie die Stadt Lyrnessus erobern und brandschatzen. Alle Männer und Jungen werden getötet, die Frauen versklavt, auch die junge Königin Briseis. Sie wird dem griechischen Helden Achilles als Kriegsbeute zugesprochen. Aus ihrer Sicht erzählt uns Pat Barker die Geschehnisse der Ilias und des Untergangs von Troja. Retellings griechischer Mythen stehen zurzeit hoch im Kurs, was mich sehr freut, denn ich liebe sie (vorausgesetzt, sie werden nicht in die Moderne verfrachtet). Ich hatte daher hohe Erwartungen an dieses Buch und diese wurden auch nicht enttäuscht, weder inhaltlich noch sprachlich. Nein, es ist keine romantische Beziehung zwischen Briseis und Achilles, wie sie in der bekannten Verfilmung mit Brad Pitt dargestellt wurde. Die gefangenen Frauen sind ihrem „Herren“ auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, sie sind nicht mehr mehr als Sexsklavinnen. Das auszuhalten und etwaige Chancen für ein neues Leben zu wahren – dafür muss man zäh sein, eine starke Frau. Von den eigentlichen Kämpfen um die Stadt Troja bekommen wir nicht viel mit, in diesem Buch steht ebendieser Kampf der Frauen im Mittelpunkt, der Kampf ums Überleben, den unzählige Generationen von Frauen in allen patriarchalischen Gesellschaften ausfechten. Und auch der innere Kampf, die Frage, ob sie nicht lieber sterben wollen als denen zu dienen, die ihre Brüder getötet haben. Und es gibt nur diese Wahl, da selbst im unwahrscheinlichen Fall einer erfolgreichen Flucht der Tod im Krieg absehbar wäre, sodass die einzige Alternative die Selbsttötung wäre. In Patroklos findet Briseis so etwas wie einen Freund. Im Verlauf des Buches erleben wir manche Passagen denn auch aus seiner Sicht oder aus der des Achilles. Ihre Beziehung zueinander wird ebenso thematisiert wie Achilles‘ Beziehung zu seiner Mutter, der Meergöttin. „What will they make of us, the people of those unimaginably distant times? One thing I do know: they won’t want the brutal reality of conquest and slavery. They won’t want to be told about the massacres of men and boys, the enslavement of women and girls. They won’t want to know we were living in a rape camp. No, they’ll go for something altogether softer. A love story, perhaps? I just hope they manage to work out who the lovers were.“ (Seite 324) „Would you have married the man who’d killed your brothers? Well, first of all, I wouldn’t have been given a choice. But yes, probably. Yes, I was a slave, and a slave will do anything, anything at all, to stop being a thing and become a person again. I just don’t know how you could do that. Well no, of course you don’t. You’ve never been a slave.“ (Seite 93) In diesem inneren Kampf, den Briseis mit sich selbst ausficht, siegt letzten Endes das Leben. Und dies ist die Stärke der Frauen, die Kunst am Leben zu bleiben gegen alle Widerstände. Zu überleben gegen das Vergessen. „Forget! This is your life now! Forget. So there was my duty laid out in front of me, as simple and clear as a bowl of water: Remember". (Seite 20)
































