Zwei Wochen am Meer
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Description
Voller Vorfreude bricht die Familie Stevens an die englische Südküste auf, mit sorgsam gepacktem Koffer und diesem wunderbar freien Gefühl im Bauch, wenn der Urlaub beginnt.
Die geliebte Pension ist ein wenig in die Jahre gekommen, aber irgendetwas sagt Mr Stevens, dass diese Ferien die schönsten werden, die sie je hatten. Und so lassen sie sich verführen: vom Geflatter des Drachens und Cricket im warmen Sand, von einem behaglichen Glas Port und der erleuchteten Promenade am Abend. Und jeden Tag wieder lockt das Meer, das so sehr glitzert, dass man es vor Glück kaum fassen kann.
Die Familie Stevens besitzt die Fähigkeit, das Dunklere, das jeder in sich trägt, zu verwandeln und die verborgene Größe des Selbstverständlichen zu genießen. Sie nimmt uns mit in einen unvergesslichen Sommer.
Book Information
Author Description
R. C. (Robert Cedric) Sherriff, geboren 1896 in Surrey, war Schriftsteller, Drehbuchautor und Versicherungsbeamter. Er besuchte die Kingston Grammar School und arbeitete anschließend im väterlichen Versicherungsunternehmen. Er diente im Ersten Weltkrieg in der britischen Armee und besuchte danach das New College in Oxford. In seinen Werken verarbeitete er auch seine Erfahrungen an der Front. Seine Filmskripte wurden u. a. zweifach mit BAFTA-Preisen ausgezeichnet und waren für den Oscar nominiert. Sherriff starb 1975 in London.
Posts
R. C. Sherriff blickt liebenswürdig, menschenfreundlich und nachsichtig auf die Personen seines Spätsommerromans aus dem Jahr 1931. Familie Stevens fährt seit vielen Jahren immer wieder ans Meer an der Südküste Englands, wo sie in der Pension der verwitweten Mrs Hugget wohnen. Es sind zwei vollkommen undramatische Wochen, die auch alle vergangenen Aufenthalte als Erinnerungen enthalten. Und auf der Folie des immer Gleichen werden die Entwicklungen der beteiligten Menschen umso besser wahrnehmbar.
Wie schön war bitte dieser (Lese)-Urlaub? Zusammen mit Familie Stevens durfte ich 1931 zwei Wochen, anhand dieser Klassik Wiederentdeckung von R.C. Sheriff, nach Bognor reisen. Hierzu bewogen hat mich folgende Empfehlung: „Das Buch erinnert an Virginia Woolfs Meisterwerke Mrs Dalloway und Die Fahrt zum Leuchtturm, aber mit einem Hauch des Zaubers aus Winnie Poohs Hundert-Morgen-Wald.“ Besonders gefallen hat mir, dass jeder innerhalb der Familie seine eigenen Geheimnisse mit sich bringt und wir nach und nach Zeit mit diesen und den jeweiligen Personen verbringen dürfen. Ein leiser Roman, in dem wenig passiert dessen Inhalt dafür aber umso mehr getragen wird, von seinen Protagonisten. Ein Buch zum Schmunzeln und Entspannen.

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Voller Vorfreude bricht die Familie Stevens an die englische Südküste auf, mit sorgsam gepacktem Koffer und diesem wunderbar freien Gefühl im Bauch, wenn der Urlaub beginnt.
Die geliebte Pension ist ein wenig in die Jahre gekommen, aber irgendetwas sagt Mr Stevens, dass diese Ferien die schönsten werden, die sie je hatten. Und so lassen sie sich verführen: vom Geflatter des Drachens und Cricket im warmen Sand, von einem behaglichen Glas Port und der erleuchteten Promenade am Abend. Und jeden Tag wieder lockt das Meer, das so sehr glitzert, dass man es vor Glück kaum fassen kann.
Die Familie Stevens besitzt die Fähigkeit, das Dunklere, das jeder in sich trägt, zu verwandeln und die verborgene Größe des Selbstverständlichen zu genießen. Sie nimmt uns mit in einen unvergesslichen Sommer.
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R. C. (Robert Cedric) Sherriff, geboren 1896 in Surrey, war Schriftsteller, Drehbuchautor und Versicherungsbeamter. Er besuchte die Kingston Grammar School und arbeitete anschließend im väterlichen Versicherungsunternehmen. Er diente im Ersten Weltkrieg in der britischen Armee und besuchte danach das New College in Oxford. In seinen Werken verarbeitete er auch seine Erfahrungen an der Front. Seine Filmskripte wurden u. a. zweifach mit BAFTA-Preisen ausgezeichnet und waren für den Oscar nominiert. Sherriff starb 1975 in London.
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R. C. Sherriff blickt liebenswürdig, menschenfreundlich und nachsichtig auf die Personen seines Spätsommerromans aus dem Jahr 1931. Familie Stevens fährt seit vielen Jahren immer wieder ans Meer an der Südküste Englands, wo sie in der Pension der verwitweten Mrs Hugget wohnen. Es sind zwei vollkommen undramatische Wochen, die auch alle vergangenen Aufenthalte als Erinnerungen enthalten. Und auf der Folie des immer Gleichen werden die Entwicklungen der beteiligten Menschen umso besser wahrnehmbar.
Wie schön war bitte dieser (Lese)-Urlaub? Zusammen mit Familie Stevens durfte ich 1931 zwei Wochen, anhand dieser Klassik Wiederentdeckung von R.C. Sheriff, nach Bognor reisen. Hierzu bewogen hat mich folgende Empfehlung: „Das Buch erinnert an Virginia Woolfs Meisterwerke Mrs Dalloway und Die Fahrt zum Leuchtturm, aber mit einem Hauch des Zaubers aus Winnie Poohs Hundert-Morgen-Wald.“ Besonders gefallen hat mir, dass jeder innerhalb der Familie seine eigenen Geheimnisse mit sich bringt und wir nach und nach Zeit mit diesen und den jeweiligen Personen verbringen dürfen. Ein leiser Roman, in dem wenig passiert dessen Inhalt dafür aber umso mehr getragen wird, von seinen Protagonisten. Ein Buch zum Schmunzeln und Entspannen.







