Zwei in einem Bild

Zwei in einem Bild

Hardback
3.426

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Description

Ein bezaubernder, unvergesslicher Roman über die Bilder einer großen Liebe

Jean ist gefangen im Museum, festgehalten auf einem Bild, das sein Vater Henri Matisse einst malte. Bis Claire, eine neue Mitarbeiterin des Museums, vor seinem Bild innehält. Als sie zufällig herausfindet, wie sie das Gemälde betreten kann, öffnet sich ihr eine Welt aus Licht, Farben und unerwarteter Freiheit. Gemeinsam durchstreifen Jean und Claire die Kunstwerke des Museums: Sie tanzen auf rauschenden Festen, fiebern bei Rennbahnen mit und wandern über sturmumtoste Klippen. Bis ihr vermeintlich grenzenloses Glück plötzlich in Gefahr gerät ...


»Wow! Dieser bezaubernde Roman überwindet Zeit und Raum auf einer romantischen Reise, die so faszinierend ist wie die Kunst selbst.« New York Times -Bestsellerautorin Jamie Ford


»Eine hinreißende Geschichte über Kunst, Liebe und die schmale Grenze zwischen Realität und Illusion. Sie werden nie wieder ein Gemälde auf dieselbe Weise betrachten.« New York Times- Bestsellerautorin Patti Callahan Henry

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
352
Price
26.80 €

Author Description

Morgan Pager ist professioneller Bücherwurm und arbeitet selbst im Verlagswesen. Als Bookstagrammerin hat sie sich unter ihrem Handle @nycbookgirl eine große Followerschaft aufgebaut. Sie ist Absolventin der Duke University und lebt mit ihrem Mann und ihrer Katze in New York City an der Upper West Side.

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5

Eine leise Liebesgeschichte

Werbung - Rezensionsexemplar über netgalley bekommen ISBN BOFWHF13SN PREIS 19,99 € SEITEN 294 Claire arbeitet als frisch eingestellte Reinigungskraft in einem Kunstmuseum. Was keiner ahnt und auch sie am Anfang nicht weiß ist, dass sie in die Bilder eintauchen kann. Besonders das Bild von Henri Matisse „La leçon de musique“ und Jean, der im Vordergrund sitzt, hat es ihr angetan. Mit ihm zusammen entdeckt sie die Welt der Kunst, ihr Leben und was es heißt, zu lieben und um der Liebe willen loszulassen. Tatsächlich ist es ein Roman mit einer sehr leisen Stimme. Wir erleben mit, wie sich die Beziehung zwischen Claire und Jean immer weiter vertieft. Tragisch wird es, als Claire wegen eines Lockdowns über Monate nicht mehr ins Museum darf und wir dann auch endlich ihr großes Geheimnis erfahren. Und wir begleiten die beiden, als es auf eine ebenso stille und unerwartete Weise zu Ende geht. Das Buch zeigt, dass Liebe nicht laut sein muss, dass eine Geschichte keinen lauten Knall braucht, um zu wirken. Sie zeigt auch, dass Liebe nicht endet, nur weil es keine Möglichkeiten mehr gibt. Das Loslassen nicht immer mit Streit und Schmerz endet. Der Sprachstil ist durchgehend gut zu lesen, nicht zu romantisch. Keine Klischees, die einen rauswerfen. Man muss sich aber darauf einlassen und Zeit einplanen, denn dieses Buch liest man nicht so nebenher. Definitiv 5 (von 5) Sternen. Der Roman „“Zwei in einem Bild“ von Morgan Pager erschien am 04.03.2026 beim Hoffmann und Campe Verlag.

3

Eine Mischung aus Fantasy, Liebesgeschichte und einem Hauch von Krimi

"Zwei in einem Bild" von Morgan Pager ist eine Mischung aus Fantasy, Liebesgeschichte und einem Hauch von Krimi. Jean ist der Sohn von Henri Matisse und lebt in seinem Gemälde: Tagsüber sitzt er regungslos da, nachts kann er durch andere Gemälde streifen. Claire, eine neue Reinigungskraft im Museum, ist fasziniert von den Gemälden. Recht schnell findet sie heraus, dass sie die Gabe besitzt, Gemälde zu betreten und sich dort mit den gemalten Personen zu unterhalten. So lernt sie Jean kennen und die beiden verlieben sich ineinander. Der Roman ist leicht lesbar und lebt von der Interaktion zwischen Claire und den anderen Personen in den Gemälden. Sie erzählt Jean nicht alles über sich, ihr Geheimnis erfahren wir im Verlauf des Romans, Jean erst gegen Ende. Da Matisse bereits auf dem Klappentext erwähnt wird hatte ich gehofft, in diesem Roman auch mehr über den Maler Matisse zu erfahren. Leider Fehlanzeige! Claire ist eine sympathische Charaktere, die offen auf alle zugeht, egal ob Kollegin oder gemalte Person. Jean wird uns als ein sensibler Mensch beschrieben, der sein Dasein im Bild so annimmt, wie es ist. Im Gegensatz zu den anderen ist er am liebsten allein. Witzig fand ich die Museumsführer, die alle ihre eigene Version über die Gemälde haben. Insgesamt hätte ich dem Roman etwas mehr Tiefe gegönnt. Die Grundidee ist richtig gut, die Autorin hätte allerdings mehr daraus machen können. Insofern ist der Roman als leichte Urlaubslektüre sicherlich geeignet, wer Tiefe erwartet, wird enttäuscht sein. Für den Urlaub oder als leichte Lektüre nebenher kann ich es weiterempfehlen, da es mich trotzdem gut unterhalten hat und die Fantasie anregt. Gute 3 Sterne gibt es von mir!

3

Die Idee ist stark und visuell beeindruckend, doch die Umsetzung bleibt hinter ihrem Potenzial zurück.

Ein junger Mann lebt gefangen in einem Gemälde und sein Dasein verändert sich schlagartig, als eine Frau im Museum vor seinem Bild stehen bleibt. Durch einen besonderen Zugang gelingt es ihr, die Grenze zwischen Realität und Kunst zu überschreiten. Gemeinsam erkunden sie eine Welt voller lebendiger Kunstwerke, in der sich Freiheit und Fantasie scheinbar grenzenlos entfalten. Doch je tiefer sie in diese farbenreiche Welt eintauchen, desto mehr zeigt sich, dass das Glück nicht ohne Schatten bleibt. Dieses Buch ist die Geschichte einer faszinierenden Idee, die Bilder eines Museums zum Leben zu erwecken und darin zu wandeln. Die Grundidee wirkt besonders und regt die Vorstellungskraft an, da Kunst hier nicht nur betrachtet, sondern erlebt wird. Gleichzeitig hatte ich jedoch das Gefühl, dass zu viele Themen gleichzeitig angeschnitten werden, ohne dass eines davon wirklich Tiefe bekommt. Auch die Liebesgeschichte, die im Klappentext angedeutet wird, hätte für mich mehr Raum verdient gehabt. Stattdessen verliert sich die Handlung stellenweise in verschiedenen Richtungen, wodurch die emotionale Verbindung zu den Figuren eher oberflächlich bleibt und die Geschichte insgesamt weniger intensiv wirkt als erwartet. Mein Fazit: Die Idee ist stark und visuell beeindruckend, doch die Umsetzung bleibt hinter ihrem Potenzial zurück. Besonders mehr Fokus und Tiefe hätten der Geschichte gut getan. Insgesamt solide, aber nicht voll ausgeschöpft. 3 Sterne.

Die Idee ist stark und visuell beeindruckend, doch die Umsetzung bleibt hinter ihrem Potenzial zurück.
3

Faszinierende Magie im Museum, Liebe die keine sein darf, und der Umgang mit Herzschmerz

Kennst du Bücher, bei denen du erst denkst „meh“ – und dann bleibst du trotzdem dran? Also… ich durfte das Buch in einer Leserunde lesen und war am Anfang echt unsicher. Dachte zuerst: oh nein, wieder so eine kitschige Liebesgeschichte 😅 Aber irgendwie hat mich die Idee sofort gepackt – wie cool wäre es bitte, wenn Kunst wirklich lebendig wäre? Jean steckt ja in diesem Gemälde fest und dann kommt Claire… und plötzlich passiert da mehr, als man erwartet. Vor allem die ganze Sache mit den unterschiedlichen Interpretationen der Besucher fand ich mega spannend – jeder sieht einfach etwas anderes in Kunst. Und all die Protagonisten:innen die darin vorkommen... fand ich sehr schön zu lesen. Die Story ist eher ruhig, nichts super Dramatisches, eher so ein sanftes Dahinplätschern. Aber genau das hatte irgendwie auch was. Ich hab mich immer wieder dabei ertappt, dass ich weiterlesen wollte, obwohl ich anfangs skeptisch war. Claire fand ich lange schwierig zu greifen – so verschlossen irgendwie. Aber genau das macht sie auch interessant. Am schönsten waren für mich die ruhigen Momente im Museum, vor allem mit Jean und Odette. Hat mich total an die Pandemie zurück erinnert – dieses langsame, entschleunigte Leben, das irgendwie auch ok war.

Faszinierende Magie im Museum, Liebe die keine sein darf, und der Umgang mit Herzschmerz
4

⭐️⭐️⭐️⭐️ Eine magische Liebesgeschichte

Die Liebe zwischen Claire und Jean ist magisch. Nicht nur im übertragenen Sinne, sondern ganz wörtlich gemeint - denn Claire kann Jean nur treffen, wenn das Museum still ist und sie in der Dunkelheit als Putzfrau durch diesen Raum der Galerie wirbelt. In ihrem einsamen Job entdeckt sie, dass sie eine besondere Fähigkeit hat: sie kann in Gemälde hineinsteigen und die abgebildeten Figuren treffen oder in den gemalten Landschaften wandeln. Ihr Lieblingsgemälde ist ein Familienportrait des Malers Henri Matisse. Unter anderem ist sein Sohn Jean darauf abgebildet und sein Gesichtsausdruck rührt sie. Eines Tages gelingt es ihr, Jean in seinem Bild zu treffen - und es beginnt eine zauberhafte Liebesgeschichte. Man muss sich auf dieses Buch einlassen, um es genießen zu können. Wenn ich potentiellen Lesern einen Rat geben darf, dann ist es dieser: hinterfragt nicht. Zerdenkt es nicht. Nehmt es einfach hin und lasst euch auf den Zauber ein. Dann ist es wirklich eine rührende, bittersüße Geschichte zweier Menschen, die einander finden und wissen, dass ihre Verbindung etwas Außergewöhnliches ist. Die keine Idee haben, wie sie ihre Beziehung auf einer langfristigen Ebene retten könnten und die deshalb absolut im Moment stehen und jeden Augenblick genießen, den sie miteinander verbringen dürfen. Vielleicht ein kleiner Wink, dass wir alle uns mehr auf das Hier und Jetzt konzentrieren sollten und nicht Pläne machen sollten, was in zwei oder in zwölf oder in zwanzig Jahren sein wird. Denn das wissen wir nicht, und höchstwahscheinlich wird alles ganz anders kommen als gedacht. So auch bei Claire und Jean, die letztlich durch sehr reale Ereignisse ausgebremst werden und nicht wissen, ob und wann sie sich wiedersehen werden... Ich mochte beide Charaktere sehr. Das Buch ist abwechselnd aus Claires und Jeans Sicht erzählt, so dass man sehr nah an beide Figuren und ihr Innenleben herankommt. Jean, der 1917 in einem Bild verewigt wurde, wirkt mit seinem etwas altmodischen Charme auf eine sehr rührende Weise anziehend. Claire aus der heutigen Zeit kämpft mit Geldsorgen und Familienproblemen, hat eine geheimnisvolle Vergangenheit und man wünscht ihr von Herzen einfach etwas Glück im Leben. Die Autorin schafft es, uns beide einzeln als Menschen nahezubringen und für sie als potentielles Paar einzunehmen. Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert und ihnen von Herzen gewünscht, dass sie einen Weg zu einer gemeinsamen Zukunft finden. Ob ihnen das gelingt, muss natürlich jeder für sich lesen. Mir hat dieser Roman gut gefallen, mit einer natürlichen Sprache, die den Zauber gemalter Bilder einfängt und uns in eine Welt mitnimmt, in der mehr möglich ist, als sich unser Verstand vorstellen kann. Dennoch würde ich es nicht in den Bereich Fantasy einordnen. Für mich ist es eher ein Roman mit einem magischen Touch. Die Idee dieses Buches fand ich erfrischend und irgendwie „anders“, weshalb mir bestimmte Szenen sicher auch lange in Erinnerung bleiben werden. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und empfehle das Buch gern jedem, der sich schon einmal gewünscht hat, die Grenzen von Raum und Zeit überwinden zu können und einfach in andere Welten eintauchen zu können. Mit diesem Buch ist das möglich!

⭐️⭐️⭐️⭐️
Eine magische Liebesgeschichte
4

Wenn Liebe durch Gemälde spaziert

Manchmal reicht ein Bild an der Wand und plötzlich steht die Welt Kopf. Genau so fühlt sich dieser Roman an. Eine Idee, die erst verspielt wirkt und dann still mitten ins Herz trifft. Ein Mann gefangen in einem Gemälde, eine Frau, die zufällig hineinschlüpft und plötzlich wird aus Museumsruhe ein Abenteuer voller Farbe, Sehnsucht und leiser Magie. Die Streifzüge durch die Kunstwerke haben etwas wunderbar Träumerisches. Ein Moment tanzen, im nächsten über windige Klippen laufen, dann wieder zwischen Menschen verschwinden, die eigentlich nur gemalt sind. Beim Lesen entsteht echtes Kopfkino. Gleichzeitig schleicht sich dieses warme Gefühl ein, wenn zwei Menschen sich finden, obwohl ihre Welten eigentlich nicht zusammenpassen. Genau diese sanfte Unmöglichkeit macht den Reiz aus. Nicht alles ist rasant. Der Roman nimmt sich Zeit, lässt Szenen atmen und setzt mehr auf Stimmung als auf Tempo. Manchmal wollte ich kurz anschieben, dann kam wieder ein Satz, der hängen bleibt, und ich war wieder drin. Besonders stark ist die leise Melancholie unter der romantischen Oberfläche. Dieses Wissen, dass Glück hier zerbrechlich ist, begleitet jede Seite. Am Ende bleibt ein ruhiger, wunderschöner Eindruck. Kein lauter Paukenschlag, sondern ein weiches Nachhallen. Ein Buch wie ein Spaziergang durchs Museum, bei dem man plötzlich länger vor einem Bild stehen bleibt als geplant. Und genau dieses Gefühl macht es besonders.

Wenn Liebe durch Gemälde spaziert
5

Zauberhaft!

Ein Buch, das etwas außerhalb meiner Komfortzone liegt, das mich aber zu 100% in seinen Bann gezogen hat. Leicht geschrieben, ein wundervolle Liebesgeschichte zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich habe mehrfach gelächelt beim Lesen und bin auch nach Abschluss des Buches selig. Eine Empfehlung für alle, die der Kunst zwar nicht nah, aber offen für sie sind. ❤️

3

Kreativ, besonders und spannend gedacht, doch die Geschichte verliert an Stärke und das Ende enttäuscht.

Magisch gedacht – doch das Potenzial nicht ganz ausgechöpft Jean führt ein außergewöhnliches Dasein: Seit Jahren ist er Teil eines Gemäldes im Museum und an dessen Grenzen gebunden. Erst als Claire dort zu arbeiten beginnt und einen Weg entdeckt, in die Welt der Kunst einzutauchen, verändert sich alles. Gemeinsam erkunden sie verschiedene Gemälde und erleben die darin festgehaltenen Momente hautnah, bis ihre besondere Verbindung auf eine harte Probe gestellt wird. Die Grundidee von „Zwei in einem Bild“ hat mich sofort angesprochen. Ich hatte zuvor schon einmal ein Buch gelesen, in dem sich ein Mensch in ein Gemälde verliebt. Damals fand ich die Idee eher skurril, aber dennoch interessant. Umso neugieriger war ich, wie die Autorin diesen Ansatz weiterentwickelt und welche Geschichte sich daraus ergibt. Der Einstieg ist wirklich gelungen. Die Vorstellung, dass man Gemälde nicht nur betrachten, sondern tatsächlich betreten kann, fand ich unglaublich faszinierend. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Figuren von Bild zu Bild springen und die eingefangenen Szenen direkt miterleben können. Diese Idee verleiht der Geschichte etwas Spielerisches und eröffnet viele kreative Möglichkeiten. Vor allem Jeans Perspektive hat mich überzeugt. Seine Gedanken und sein Erleben in einem Kunstwerk, fand ich spannend und gut umgesetzt. Claire hingegen blieb für mich emotional etwas distanziert, sodass die Verbindung zwischen den beiden nicht immer die gewünschte Wirkung entfalten konnte. Auch die Entwicklung ihrer Beziehung ging mir stellenweise zu schnell. Zudem hat mich irritiert, dass Claire die ungewöhnlichen, magischen Vorgänge kaum hinterfragt. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass einige Aspekte nur angerissen, aber nicht vollständig ausgearbeitet oder zu Ende geführt wurden. Dadurch wirkte die Geschichte an manchen Stellen etwas unfertig. Im weiteren Verlauf verliert die Handlung leider an Stärke. Die zu Beginn aufgebaute magische Atmosphäre kann nicht durchgehend gehalten werden. Besonders nach den einschneidenden Veränderungen konnte mich die Entwicklung der Geschichte nicht mehr vollständig überzeugen. Stattdessen blieb bei mir das Gefühl zurück, dass hier noch mehr möglich gewesen wäre. Fazit: Eine originelle und kreative Idee mit einem starken Einstieg und einer spannenden Perspektive. Leider kann die Geschichte ihr Potenzial im weiteren Verlauf nicht ganz ausschöpfen und lässt mich am Ende etwas enttäuscht zurück.

2.5

Tolle Grundidee, aber für mich nicht ganz gelungen

Leider konnte mich „Zwei in einem Bild“ insgesamt nicht wirklich überzeugen und hat mich eher enttäuscht. Tatsächlich war ich etwa bei der Hälfte des Buches kurz davor, es abzubrechen. Dabei fand ich die Grundidee eigentlich sehr spannend. Claire kann in die Gemälde schlüpfen, die im Museum hängen. Da sie abends als Putzfrau dort arbeitet, ist sie oft allein und streift zusammen mit Jean durch die ausgestellten Bilder. Dabei kommen sich die beiden schnell näher. Genau dieser magische Realismus hätte für mich jedoch deutlich stärker ausgearbeitet werden können. Zum Beispiel wird nie wirklich darauf eingegangen, warum gerade Claire als Einzige diese Fähigkeit besitzt. Zusätzlich gab es für mich im Weltenaufbau einige Logiklücken. Teilweise wurden diese einfach übergangen. Zwischenszenen wurden übersprungen oder die Perspektive wechselte abrupt, ohne dass es näher erklärt wurde. Auch mit dem Schreibstil hatte ich so meine Schwierigkeiten. Es gab Passagen, die wirklich schön und literarisch geschrieben waren, doch gerade die Dialoge wirkten auf mich oft sehr einfach und teilweise unausgereift. Diese Kombination passte für mich nicht richtig zusammen. Dadurch fiel es mir auch schwer, eine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Außerdem bleibt vieles eher oberflächlich. Man erfährt zwar hin und wieder etwas über die Figuren, doch wirklich in die Tiefe geht es selten. Nach etwa dem ersten Drittel entwickelt sich die Handlung zudem in eine Richtung, die für mich nicht mehr so recht zur bisherigen Geschichte gepasst hat. Die Liebesgeschichte, die hier den größten Raum einnimmt, konnte ich leider ebenfalls nicht wirklich fühlen. Für mich war nicht nachvollziehbar, wie sich zwischen den beiden so schnell Gefühle entwickeln konnten. Teilweise wirkte es, als hätte Jean sich vor allem deshalb in Claire verliebt, weil sie die Fähigkeit besitzt, in sein Bild zu schlüpfen. Ein Stück weit konnte ich ihn noch verstehen, da mehrfach erwähnt wird, wie einsam er über die Jahrhunderte gewesen ist. Meinem Empfinden nach verbindet die beiden jedoch eher Sehnsucht als echte Liebe. Ohne zu spoilern hat das Ende diesen Eindruck für mich noch einmal bestätigt. Die Geschichte wollte für mich mehr sein, als sie am Ende tatsächlich war, und genau so hat es sich beim Lesen auch angefühlt. Es ist ein Debütroman, in dem durchaus Potenzial steckt, der für mich persönlich aber noch recht unausgereift wirkt. Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. *Unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar

2.5

Die Idee dieses Romans finde ich einfach wundervoll. Claire ist es möglich in Gemälde zu gehen und dabei verliebt sie sich in eine der abgebildeten Figuren. Diese wiederum können nachts, wenn das Museum geschlossen ist, durch die verschiedenen Bilder im Museum wandern. Gefallen hat mir außerdem, dass es sich bei Claire um eine klassische Anti-Heldin handelt. Sie ist nämlich Putzkraft im Museum und nur mit Glück an den Job gekommen. Bei der Figur im Gemälde handelt es sich um Jean, einen Sohn des Malers. Viel mehr erfahren wir von ihm leider nicht. Und damit komme ich auch schon zu meinem ersten Kritikpunkt am Roman. Die Charaktere bleiben relativ blass, wodurch es auch den Gefühle, die sie füreinander entwickeln, an Tiefe fehlt. Eine große Liebesgeschichte war das nicht. Außerdem dachte ich, dass ich so viele Fragen hätte, könnte ich Bilder betreten. Claire stellt davon kaum eine. Stattdessen dreht sich das Buch plötzlich um die Pandemie und es entspinnt sich eine Nebenstory, mit der ich gar nichts anfangen konnte. Kurz hatte ich den Eindruck, dass der Roman sich in einen kleinen Krimi verwandelt. Aber auch die hier angefangene Erzählung verpufft einfach. Schade, aus dieser wundervollen Idee hätte mehr heraus geholt werden können. So bleibe ich etwas enttäuscht zurück.

4

Zwei Welten, eine Liebe

Ich mochte das Buch richtig gern. Allein der Fakt, dass es in einem Museum spielt, hat mich ja schon überzeugt, aber dann wirklich darüber zu lesen, darüber, wie man die Bilder auch von innen kennenlernt, entdecken kann, was den Menschen in der Galerie verborgen bleibt, das war etwas ganz anderes. Mir hat richtig gut gefallen, dass wir relativ viel von Jean lesen, von ihm, der ja Teil eines Gemäldes ist. Zu verfolgen wie sein Leben als Teil dieser Welt aussieht und was das für ihn bedeutet war richtig spannend und ruhig gleichzeitig. Ich hab die Charaktere schnell ins Herz geschlossen, sowohl Jean, als auch Clair und alle, die in deren Leben eben so eine Rolle spielen. Dieses Buch zu lesen hat sich ein bisschen angefühlt, als würde man wie Clair in diese Welt einzutauchen, einfach durch den Rahmen hindurch ins Bild steigen, riechen, schmecken und sehen, was in den Bildern für die Ewigkeit festgehalten wurde. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass das Buch direkt spannend ist, zumindest nicht auf die klassische Art und Weise. Dieses Buch fühlt sich ein wenig wie eine Momentaufnahme aus dem Leben von Clair und Jean an. Würde ich das Buch beschreiben, würde ich es vermutlich mit einem Museumsbesuch vergleichen. Wie der für jeden aussieht, kann ja ganz individuell sein. Die Umsetzung der Idee hat mich also richtig gut gefallen, ich bin schnell und leicht durch das Buch durchgekommen und hatte meinen Spaß beim Lesen. Auch, wenn ich nach beenden erstmal nach Worten suchen musste, ich hatte quasi nichts zu sagen und demnach nichts auszusetzen, kann mir aber vorstellen, dass es nicht für jeden sein kann. Der Schreibstil hat mir ebenfalls richtig gut gefallen und ich finde es spannend, wie das Buch erzählt wurde. Aber es hat mir richtig gut gefallen. Genau wie das Ende, das mochte ich sehr, auch, wenn es mich ein bisschen wehmütig hat werden lassen. Ich hätte sicher noch eine Weile in der Welt verbringen können, hätte man mir nur die Chance dazu gegeben. Fazit: Ein, für mich, richtig gutes Buch, das an einen Museumsbesuch erinnert. Eine süße Liebesgeschichte und ein wundervolles Setting. Ich kanns nur empfehlen.

Zwei Welten, eine Liebe
2

Die Bewertung dieses Romans ist für mich schwierig. Einerseits ist das Thema und der Plot faszinierend und interessant, weil originell. Andererseits habe ich mich über viele Seiten hinweg über die - nach meinem Empfinden - Banalität der Handlung geärgert. Insgesamt also doch etwas enttäuschend! Ich habe mir eindeutig mehr erwartet.

2

Mischung aus Realismus und Fantasy Zuerst kann ich sagen, dass das Cover von "Zwei in einem Bild" unglaublich schön ist. Dadurch hat es mich auch direkt angesprochen. Auch der Klappentext ist vielversprechen und ich habe mir eine schöne Liebesgeschichte mit der thematischen Kombi "Kunst" erhofft. Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Die Mischung von Realismus und Fantasy in einem gewissen Rahmen war für mich nicht stimmig. Die Geschichte wird sowohl aus der Perspektive von Claire als auch Jean erzählt. Die Beobachtungen von Jean fand ich zuerst sehr interessant, aber ab dem Zeitpunkt, wo Claire und Jean miteinander kommunizieren und agieren, hat mich die Geschichte und die Welt verloren. Ich habe ihnen die Gefühle, die sie so schnell miteinander aufgebaut haben nicht abgekauft. Mir fehlte die Neugier, warum es überhaupt möglich ist miteinander zu interagieren. Und auch das Geschehen drumherum war für mich immer nur angerissen und nicht aus erzählt. So hat das Buch für mich leider nur ein sehr schönes Cover und einen guten Schreibstil.

4

Wenn Bilder lebendig werden

„Zwei in einem Bild“ hat mich von der ersten Seite an allein durch die Optik überzeugt – das Cover ist wunderschön und der Titel perfekt gewählt. Morgan Pager entführt uns in eine interessante Story, deren größtes Highlight die Reise in die Welt der Gemälde ist. Besonders spannend fand ich Claires besondere Gabe: Der dadurch entstehende ständige Perspektivwechsel verleiht der Handlung eine ganz eigene Dynamik. Der Schreibstil ist angenehm und der Handlungsstrang bleibt durchweg interessant. Ein kleiner Wermutstropfen: Ich hätte mir noch mehr Tiefe in Bezug auf die Künstler und die Details der Bilder gewünscht. Auch die Genrezuordnung lässt mich etwas ratlos zurück – ist es ein Liebesroman, ein Fantasy-Abenteuer oder doch ein Krimi? Dieser Mix ist zwar originell, wirkt aber manchmal etwas unentschlossen. Fazit: Ein lesenswertes Buch mit einer tollen Grundidee, das Kunstliebhaber und Fans von originellen Geschichten gleichermaßen anspricht.

3

Es hätte mehr Tiefe gebraucht…

Mit Jean und Claire haben wir 2 Protas die unglaublich viel Potenzial gehabt hätten. Leider wurde die Fantasie schnell von der Realität eingeholt. Ich hätte mir hier eher ein Happy End gewünscht (auf welche Art auch immer). Viele Dinge im Buch passieren aber haben gar keinen Einfluss auf die Geschichte selbst. Und schlussendlich steht man am Ende der Geschichte fast wieder am Anfang. Leider daher nur 3⭐️ auch wenn die Grundidee absolut toll war.

Es hätte mehr Tiefe gebraucht…
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