ZUM MITTELPUNKT DER ERDE

ZUM MITTELPUNKT DER ERDE

Book
3.911
ActionDinosaurierAbenteuerThriller

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Description

Tief unter der Erde, jenseits der tiefsten bekannten Höhlen, liegt eine verborgene Welt. Eine alte Frau in einem russischen Gefängnis hütet dieses Geheimnis … festgehalten in einem über fünfhundert Jahre alten Manuskript, welches den Weg zum sagenumwobenen Mittelpunkt der Erde weist. Sie weiß, dass diese Welt real ist. Denn vor fünfzig Jahren war sie selbst mit einem Team dorthin aufgebrochen – und kehrte als Einzige zurück. Nun führt der Höhlenforscher Mike Monroe ein Team in die tiefste bekannte Höhle der ehemaligen Sowjetunion. Er folgt den Hinweisen einer verrückten alten Frau und den Worten einer mysteriösen Aufzeichnung, welche die Basis für Jules Vernes weltberühmte Abenteuergeschichte bildeten. Doch die grauenhaften Dinge, die dort unten auf ihn warten, drohen nicht nur seinen Verstand zu kosten, sondern auch sein Verständnis der Evolution und der gesamten Welt auf den Kopf zu stellen … Bestseller-Autor Greig Beck, der mit seiner »Primordia«-Trilogie bereits Arthur Conan Doyles »Vergessene Welt« in unsere Zeit transportierte, entführt den Leser nun in die mystische unterirdische Welt eines Jules Verne – voller Wunder, Gefahren und atemloser Abenteuer.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Adventure
Format
Book
Pages
336
Price
15.40 €

Posts

5
All
4

Greig Beck liefert mit Zum Mittelpunkt der Erde eine moderne, düstere und deutlich brutalere Interpretation von Jules Vernes klassischem Abenteuerstoff. Der Roman liest sich wie ein hochbudgetierter Actionfilm – schnell, bildhaft, atmosphärisch und unheimlich unterhaltsam. Die Höhlenwelt ist faszinierend beschrieben, irgendwo zwischen wissenschaftlich plausibel und phantastisch, und zieht einen sofort in ihren Bann. Besonders gefallen hat mir, wie Beck das Grundthema des Originals neu interpretiert: Statt romantischer Entdeckerfreude steht hier die Frage im Raum, ob der Mensch wirklich überall hingehen sollte, nur weil er es kann – und ob er bereit ist, mit den Konsequenzen zu leben. Diese moderne, fast moralische Perspektive gibt dem Buch eine zusätzliche Tiefe, die ich reizvoll fand. Die Schwächen liegen klar bei den Figuren. Die Mitglieder der Expedition bleiben über weite Strecken archetypisch: der Söldner, der Technikfreak, der Witzbold, die Sportskanone, der Arzt. Viele von ihnen bekommen kaum Hintergrund oder emotionale Tiefe, was ihre späteren Tode weniger berührend macht. Auch die Motivation von Mike Monroe wirkt nicht immer überzeugend – er ignoriert Warnungen, die auf der Hand liegen, und wirkt oft getrieben von Ehrgeiz, Konkurrenzdenken und einer etwas plakativen „Wir schaffen das!“-Mentalität. Allerdings passt genau das wiederum zur Grundthematik der Hybris, die Beck hier bewusst herausarbeitet. Trotz dieser Kritik bleibt der Roman ein enorm spannender Pageturner, der die Balance zwischen Thriller, Horror und Abenteuer gut hält. Die Welt, die Beck unter der Erde entwirft, ist unheimlich, faszinierend und konsequent gefährlich – eine erwachsene, realistischere Version der Reise, die ich aus Vernes Werk liebe. Fazit: Ein sehr packender, atmosphärischer und moderner „Journey to the Center of the Earth“-Thriller mit kleinen Schwächen in Charaktertiefe und Motivation, aber großem Unterhaltungswert. Ich freue mich auf die nächsten Bände der Reihe.

5

Spannend, einfallsreich und irgendwie glaubhaft konstruiert. – Wenn ich es nicht besser wüste, würde ich die Story glatt für bare Münze nehmen.

Ein Wettbewerb unter Höhlenkletterern bringt zwei unabhängige Teams in die derzeit tiefste bekannte Höhle auf der Erde. Unabhängig voneinander stoßen sie schon bald auf die ersten Rätsel und Ungereimtheiten. Doch beide Teams wollen ihn finden. Den Mittelpunkt der Erde und somit klarstellen, dass es ihn gibt und das, da eine eigene Welt existiert. Schon die Kletterei in der Höhle wird mit zunehmender Tiefe geheimnisvoller und gefährlicher. Die ersten unbekannten Gefahren kosten den ersten Menschen das Leben. Und als beide Teams durch die „Schächte“ durch sind, stoßen sie wirklich auf eine Welt im Mittelpunkt der Erde. Und diese ist so faszinierend wie gefährlich, dass sie von Glück sagen können, aufeinander gestoßen zu sein und ihren Weg nun gemeinsam fortsetzen können. Bei all den unbekannte Gefahren, ist es klar, hier nicht jeder lebend raus kommt. Ich war fasziniert, gefesselt und hatte ein wirklich farbenfrohes und gigantisches Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Der Autor hat hier eine Welt erfunden, die so gut konstruiert und beschrieben war, dass man das alles durchaus für möglich halten könnte. – Wie geil wäre das denn bitte. Vorstellungsvermögen war hier in jedem Fall vorhanden und davon nicht zu wenig. Alles ist irgendwie ungeschönt beschrieben. Man kann hier qualvolles Sterben lesen oder so richtig ekligen Spladder. – Für zart besaitete Gemüter ist dieses Buch also in keinem Fall etwas. Aber jeder, der mal auf nicht weich gespülten Grusel Lust verspürt, ist hier genau richtig. Ich kann dieses Werk nur wärmstens empfehlen.

4

Spannendes und blutiges Abenteuer. Ich freue mich auf die Fortsetzung

Spannendes und blutiges Abenteuer. Ich freue mich auf die Fortsetzung
1

Ich hab absolut keine Ahnung was die anderen, die hier 4-5 Sterne Bewertungen abgegeben haben, gelesen haben. Muss was anderes gewesen sein, als das was ich gelesen habe, denn das war wirklich schlecht. Absolut langweilig, mit Charakteren, die einem vollkommen egal und ebenfalls absolut öde sind. Dazu noch Fachblabla zum Thema Höhlenklettern... Leider absolut nicht das spannende, Action-Abenteuer, das ich erhofft hatte...

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