Zugvögel

Zugvögel

Softcover
1.01
FrankfurtKurzgeschichtenGeschichteLeben

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Description

Zwischen Amerika und Ostdeutschland, in den Zügen und Flugzeugen, am Strand oder beim Whisky an der Bar kommt Josef Haslinger zu dem eigentlichen Ziel seiner Reisen: Der Frage, was die Geschichte mit den Menschen gemacht hat und was die Menschen aus ihrer Geschichte machen.
Josef Haslinger, berühmt geworden durch seine Romane ›Opernball‹ und ›Das Vaterspiel‹, erzählt von Menschen, die unterwegs sind – und davon, was sie im Reisegepäck ihres Lebens mit sich führen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Short Stories
Format
Softcover
Pages
208
Price
9.20 €

Author Description

Josef Haslinger, 1955 in Zwettl/Niederösterreich geboren, lebt heute in Wien. Von 1996 bis 2021 lehrte Haslinger als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zu seinem Werk gehören die Romane »Opernball«, »Das Vaterspiel« und »Jáchymov«, der Erzählungsband »Zugvögel« sowie die literarischen Berichte »Phi Phi Island« und »Mein Fall«. Haslinger erhielt zahlreiche Preise, zuletzt den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels, den Rheingau Literaturpreis und das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien.Literaturpreise:Theodor Körner Preis (1980)Österreichisches Staatsstipendium für Literatur (1982)Förderungspreis der Stadt Wien (1984)Stipendium des Deutschen Literaturfonds (1985)Österreichisches Dramatikerstipendium (1988)Elias Canetti-Stipendium der Stadt Wien (1993-94)Stipendium des Deutschen Literaturfonds (1994)Förderungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur (1994)Preis der Stadt Wien und Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels (2000)Mainzer Stadtschreiber (2010)Rheingau Literatur Preis (2011)

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Hm...nach Phi Phi Island mein zweites Buch des Autors, und wahrscheinlich mein letztes. Es enthält verschiedene Kurzgeschichten, von denen ich drei gelesen habe, dann habe ich das Buch zur Seite gelegt, da ich glaube, dass mir auch die anderen nicht gefallen werden. Dabei fand ich die Thematik aller Geschichten sehr interessant und auch der Schreibstil ist nicht schlecht, und gerade bei der zweiten und dritten Geschichte dachte ich, sie könnte mir gefallen: ein Kroatien nach dem Krieg, dessen Bewohner immernoch in der Erinnerung des Verlusts leben; oder ein dörfliches Österreich, in dem ein Mord geschah, der vergessen war und wieder ins Bewusstsein der Bewohner gelangt, nachdem menschliche Knochen in einer Kiste gefunden werden... Klingt soweit erstmal vielversprechend, oder? Aber dann hat es der Autor geschafft, in jede der Geschichten ein Element einzubauen, das so WUAH! war und das gleichzeitig irgendwie krampfhaft eingefügt wirkte, so als ob eine Kurzgeschichte nicht genügte, sondern unbedingt noch etwas Kontroverses obendrauf gesetzt werden muss. Damit hat mich Herr Haslinger ziemlich abgeschreckt :(

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