Zu schön, um wahr zu sein
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Description
Book Information
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This is supposed to be based on a true story, and a really weird one at that. But I somehow enjoyed myself so much that I have to give four stars. *shrug* The little interview at the end was nice adding. It doesn't answer all the questions, but it's really sweet and I hope the real people are and stay happy with their life.
Ich weiß nicht so recht… mit diesem Manga hatte ich meine Probleme. Dass er auf einer wahren Begebenheit basiert, kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Die Geschichte dreht sich um Akira, einen Studenten und leidenschaftlichen Hobbykoch, der über seinen Kochaccount im Internet Masaru kennenlernt, einen bereits arbeitenden Mann. Anfangs schreiben die beiden wie in einer Art Fernbeziehung (auf freundschaftlicher Ebene) miteinander, bevor sie sich schließlich persönlich treffen. Klingt eigentlich ganz süß. Doch genau da begann für mich das erste Problem. Masaru selbst. Er gesteht Akira seine Liebe, obwohl er eigentlich gar nicht auf Männer steht und tut das auf eine Art, als würde er ihm gerade eine Gebrauchsanweisung für eine Mikrowelle vorlesen. Total emotionslos und stumpf. Das zog sich für mich leider durch die ganze Geschichte. Masaru bleibt undurchsichtig, man erfährt kaum, was er wirklich möchte oder fühlt, und das hat es mir schwer gemacht, in die Liebesgeschichte der beiden einzutauchen. Die Dynamik zwischen Akira und Masaru ist wie Tag und Nacht, aber auf eine irgendwie bizarre Weise ergänzen sie sich doch. Ich muss auch sagen, dass ich so ab der Hälfte des Mangas langsam mit den Figuren warm wurde. Das Erzähltempo passte dann doch zur Story, und ich fand es interessant, wie Masaru seine ersten Erfahrungen mit einem Mann macht. Im Gegensatz zu anderen Mangas, wo ein Hetero von jetzt auf gleich schwul ist, wurde das hier etwas realistischer dargestellt. Ein bestimmtes Drama-Element gegen Ende wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Aber gleichzeitig fand ich es auch passend, da es zeigt, wie in manchen Kulturen die Eltern aktiv nach Partnern für ihre unverheirateten Kinder suchen. Was mich aber wirklich gestört hat war, dass Akira Masarus Nachrichten absichtlich für ein Jahr ignoriert hat, weil er glaubt, er wüsste, was am besten für ihn ist?! Ganz ehrlich, wenn jemand mich so behandeln würde, würde ich der Person niemals hinterherrennen. Diese Entscheidung von Akira habe ich absolut nicht verstanden. Dennoch war der Manga für mich okay, aber nicht mehr. Die Story ist mal etwas anderes, es gibt auch wirklich süße Momente, aber insgesamt hat mich die Beziehung der beiden einfach nicht abgeholt.
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This is supposed to be based on a true story, and a really weird one at that. But I somehow enjoyed myself so much that I have to give four stars. *shrug* The little interview at the end was nice adding. It doesn't answer all the questions, but it's really sweet and I hope the real people are and stay happy with their life.
Ich weiß nicht so recht… mit diesem Manga hatte ich meine Probleme. Dass er auf einer wahren Begebenheit basiert, kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Die Geschichte dreht sich um Akira, einen Studenten und leidenschaftlichen Hobbykoch, der über seinen Kochaccount im Internet Masaru kennenlernt, einen bereits arbeitenden Mann. Anfangs schreiben die beiden wie in einer Art Fernbeziehung (auf freundschaftlicher Ebene) miteinander, bevor sie sich schließlich persönlich treffen. Klingt eigentlich ganz süß. Doch genau da begann für mich das erste Problem. Masaru selbst. Er gesteht Akira seine Liebe, obwohl er eigentlich gar nicht auf Männer steht und tut das auf eine Art, als würde er ihm gerade eine Gebrauchsanweisung für eine Mikrowelle vorlesen. Total emotionslos und stumpf. Das zog sich für mich leider durch die ganze Geschichte. Masaru bleibt undurchsichtig, man erfährt kaum, was er wirklich möchte oder fühlt, und das hat es mir schwer gemacht, in die Liebesgeschichte der beiden einzutauchen. Die Dynamik zwischen Akira und Masaru ist wie Tag und Nacht, aber auf eine irgendwie bizarre Weise ergänzen sie sich doch. Ich muss auch sagen, dass ich so ab der Hälfte des Mangas langsam mit den Figuren warm wurde. Das Erzähltempo passte dann doch zur Story, und ich fand es interessant, wie Masaru seine ersten Erfahrungen mit einem Mann macht. Im Gegensatz zu anderen Mangas, wo ein Hetero von jetzt auf gleich schwul ist, wurde das hier etwas realistischer dargestellt. Ein bestimmtes Drama-Element gegen Ende wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Aber gleichzeitig fand ich es auch passend, da es zeigt, wie in manchen Kulturen die Eltern aktiv nach Partnern für ihre unverheirateten Kinder suchen. Was mich aber wirklich gestört hat war, dass Akira Masarus Nachrichten absichtlich für ein Jahr ignoriert hat, weil er glaubt, er wüsste, was am besten für ihn ist?! Ganz ehrlich, wenn jemand mich so behandeln würde, würde ich der Person niemals hinterherrennen. Diese Entscheidung von Akira habe ich absolut nicht verstanden. Dennoch war der Manga für mich okay, aber nicht mehr. Die Story ist mal etwas anderes, es gibt auch wirklich süße Momente, aber insgesamt hat mich die Beziehung der beiden einfach nicht abgeholt.






