Zeitungstheater
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Description
Im mittleren und späten 19. Jahrhundert orientieren sich Blätter mit humoristisch-unterhaltsamen Inhalten auf mehreren Ebenen deutlich an Spielformen des Theaters – vor allem an Ausprägungsformen der volkstümlichen Theaterkultur. Den historischen Hintergrund dazu bilden zeitspezifische Ausdifferenzierungen und die Popularisierung des Theatralen, vor allem das stark visuell geprägte Tableau-Theater, die Show, die Revue und das Ausstellungstheater mit seinen Spektakeln. Elemente und Arrangements theatraler Unternehmen und Ereignisse werden auf mehreren Ebenen zu Orientierungsmodellen bei der Gestaltung humoristischer Blätter, später auch bei der von Comicseiten: Stehende Figuren übernehmen, in wechselnden Verkleidungen und Rollen, Funktionen der Mitglieder von Bühnen-Ensembles; die mise-en-page graphischer Geschichten wird zur mise-en-scène. Visuelle Gestaltungen der Titelseiten humoristischer Blätter und Comicbeilagen präsentieren sich oft als Variationen über das Motiv der Bühnenrampe. Viele gezeichnete Figuren, darunter die Titelfiguren und allegorischen Personifikationen mancher Blätter, aber auch Akteure und Randfiguren in Comics, erinnern an das Kaspertheater und an den Zirkus, an Eulenspiegel, Narren, Harlekine und Akrobaten.
Book Information
Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Book
Pages
216
Price
20.60 €
Description
Im mittleren und späten 19. Jahrhundert orientieren sich Blätter mit humoristisch-unterhaltsamen Inhalten auf mehreren Ebenen deutlich an Spielformen des Theaters – vor allem an Ausprägungsformen der volkstümlichen Theaterkultur. Den historischen Hintergrund dazu bilden zeitspezifische Ausdifferenzierungen und die Popularisierung des Theatralen, vor allem das stark visuell geprägte Tableau-Theater, die Show, die Revue und das Ausstellungstheater mit seinen Spektakeln. Elemente und Arrangements theatraler Unternehmen und Ereignisse werden auf mehreren Ebenen zu Orientierungsmodellen bei der Gestaltung humoristischer Blätter, später auch bei der von Comicseiten: Stehende Figuren übernehmen, in wechselnden Verkleidungen und Rollen, Funktionen der Mitglieder von Bühnen-Ensembles; die mise-en-page graphischer Geschichten wird zur mise-en-scène. Visuelle Gestaltungen der Titelseiten humoristischer Blätter und Comicbeilagen präsentieren sich oft als Variationen über das Motiv der Bühnenrampe. Viele gezeichnete Figuren, darunter die Titelfiguren und allegorischen Personifikationen mancher Blätter, aber auch Akteure und Randfiguren in Comics, erinnern an das Kaspertheater und an den Zirkus, an Eulenspiegel, Narren, Harlekine und Akrobaten.
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Pages
216
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20.60 €



