WYND 1: Seltsames Blut
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Description
Ein strenges Magie-Verbot!
Der junge Wynd lebt in Pipetown, einer abgeschotteten Stadt, in der alles Magische verboten ist. Seine Magie - und seine spitzen Ohren - muss er gut verstecken, wenn er überleben will! Denn ein Verstoß gegen das Verbot wird mit dem Tod geahndet! Als wieder einmal der Jäger magischer Wesen, der skrupellose bandagierte Mann, auftaucht, muss Wynd die Flucht ergreifen. Gemeinsam mit seiner Schwester und anderen Freunden macht er sich auf den Weg ins Ungewisse!
Fantasy meets Coming of Age
Die Serie Wynd wird erdacht von James Tyninon IV, der vielen durch seine Batman-Geschichten bekannt ist oder von Something is killing the children. Hier dreht er richtig auf und präsentiert ein geniales Feuerwerk aus Spannung, Liebe (Wynd hat ein Auge auf den Sohn des Gärtners geworfen...) und der Frage des Helden, wer er eigentlich ist und wo sein Platz in der Welt ist. Michael Dialynas hat das in so dynamische und umwerfende Zeichnungen umgesetzt, dass Wynd sicher auch in Deutschland ein Bestseller wird!
Das Abenteuer beginnt, schnallt euch an!
Book Information
Author Description
James Tynion IV ist ein US-amerikanischer Comicautor, der bereits mehrfach mit Eisner Awards ausgezeichnet wurde. Er ist vor allem für seine Arbeit an Batman bei DC Comics und dem Horrorcomic Something Is Killing the Children bekannt. Er lebt und arbeitet in New York.
Posts
Düsterer als erwartet.
Okay, doch etwas dunkler als erwartet und ein wenig brutal. Aber scheint gut zu werden, jedenfalls übermittelt Band 1 eine gewisse Spannung und ein wenig LGBTQ+ schadet eh nie. Die Welt ist gut erklärt, es gibt's aber noch viele Fragen die hoffentlich im Laufe der Reihe geklärt werden. Grundsätzlich mag ich aber solche Abenteuer Storys a la "Drachenprinz". Die gedeckten Farben sind angenehm und der Artstyle ist okay, mich stören nur die Pupillen. Leider sehen viele Charaktere so aus, als würden sie schielen oder geisteskrank sein, weil die Punkte = Pupillen so konfus platziert sind 🙈
Story: In der abgeschotteten Stadt ist alles Magische verboten, immerhin haben magische Wesen dafür gesorgt, dass es im restlichen Land nahezu keine Menschen mehr gibt. Umso mehr muss sich Wynd verstecken, niemand darf seine spitzen Ohren sehen, die ihn sofort als magisches Wesen outen würden. Als der Mumienmann in der Stadt auftaucht, der Magie wittern kann, steht für Wynds Ziehmutter fest, dass er fliehen muss. Auch der Prinz der Stadt ist in Gefahr, denn sobald der König stirbt, gibt es nichts, was den jungen Mann vor seinem Onkel schützen wird. Gemeinsam mit dem Sohn des Gärtners, auf den Wynd schon lange ein Auge geworfen hat, planen sie eine Flucht, der sich schließlich auch Wynd und seine Schwester anschließen … Eigene Meinung: Mit dem knapp 130-seitigen Band „Wynd – Seltsame Magie“ legt der Carlsen Verlag den ersten Teil des ersten Bandes der Fantasy-Comic-Reihe von Autor James Tynion IV und Illustrator Michael Dialynas vor. Die Fortsetzung der Reihe ist für Januar 2024 angekündigt, dann werden die restlichen 130 Seiten des eigentlich 260 Seiten starken ersten Originalbandes („Flight oft he Prince“) in deutsch erschienen sein. Im Originalformat sind bisher 3 Sammelbände erschienen, de Reihe ist noch nicht abgeschlossen. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der Magie und magische Geschöpfe keine Seltenheit sind, jedoch in der Stadt Pipetown gefürchtet werden, denn den Legenden nach tötet Magie normale Menschen, sobald sie diese infiziert. Für Wynd, der spitze Ohren hat und in dem Magie schlummert, bedeutet das stets vorsichtig zu sein und zu verbergen, wer er eigentlich ist. Seinen Schwarm, den gut gebauten, sportlichen Sohn des königlichen Gärtners beobachtet er nur aus der Ferne, ansonsten arbeitet er als Küchenjunge im Wirtshaus seiner Ziehmutter. In den ersten Kapiteln lernt man Wynd näher kennen, ebenso die Hintergründe zur Stadt und die Beziehungen der Bewohner*innen zur Magie. Im Grunde lebt Wynd in einer farbenfrohen Welt, die jedoch von Angst und Unwissenheit geprägt ist. Einige Szenen sind auch aus Sicht des Prinzen erzählt, der eine enge Verbindung zum Sohn des Gärtners hat und gezwungen ist, aus der Stadt zu fliehen. Die Geschichte ist durchaus spannend und verspricht ein tolles Fantasyabenteuer, dass eine Mischung aus Action, Spannung und Coming-of-Age beinhalten dürfte, denn man darf gespannt sein, ob Wynd seinem Schwarm auf der Flucht näher kommt, ob sich zwischen den beiden etwas entspinnt und wie die Welt außerhalb Pipetown funktioniert. Leider bietet der erste Band lediglich den groben Einstieg und endet mitten in einem Dialog bevor die Geschichte überhaupt Fahrt aufnehmen kann. Tatsächlich hat man sogar den Eindruck, dass man einen Fehldruck erwischt hat, denn das abrupte Ende, quasi mitten in einem Satz, ist sehr ungünstig gewählt. Wenn man schon den 5 Kapitel starken Originalband splitten musste (warum dies notwendig war, ist ebenfalls nicht wirklich verständlich), hätte man nicht wenigstens eine bessere Stelle nehmen können? So hält man leider einen Comic in den Händen, der die Leser*innen frustriert zurücklässt und bei dem es fraglich ist, ob man im Januar zur Geschichte zurückkehren möchte. Die Zeichnungen von Michael Dialynas passen hervorragend zu den jugendlichen Figuren und der fantastischen Geschichte. Sie sind dynamisch, abwechslungsreich und farbenfroh und präsentieren die Geschichte von James Tynion IV hervorragend. Man ist schnell in die Welt von Wynd und seinen Freunden eingetaucht und entdeckt die Stadt mit ihren Bewohner*innen. Dabei gehen dem Illustrator sowohl junge Figuren, als auch Erwachsene gut von der Hand, ebenso solche, die von Magie infiziert wurden und ein eher monströses Aussehen annehmen. Auch die aufwendigen Hintergründe mit Blick über die Stadt fügen sich gut ins Gesamtbild ein, sodass man schnell in die fantastische Geschichte eintaucht und gespannt auf die Abenteuer ist, die die Gruppe erwarten dürften. Fazit: Mit „Seltsames Blut“ legt der Carlsen Verlag den ersten Teil der fantastischen Comic-Reihe „Wynd“ von Autor James Tynion IV und Illustrator Michael Dialynas vor. Die Geschichte besticht durch eine tolle Mischung aus Action, Spannung, Fantasy und Coming-of-Age, sympathische Figuren und sehr dynamische Zeichnungen. Die queere Komponente wird in Form von Wynds Schwärmerei für den Sohn des Gärtners passend eingewoben – man darf gespannt sein, wie es zwischen de beiden weitergeht. Lediglich die Tatsache, dass Carlsen Comics die deutschsprachige Ausgabe mitten im 3. Kapitel, mitten in einem Dialog, teilt, stößt sauer auf und hemmt das Lesevergnügen – wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich vielleicht überlegen, zu den Originalbände zu greifen, die immerhin doppelt so dick sind. Ansonsten bleibt nur auf den Band “Die Flucht des Prinzen“ zu warten, der im Januar erscheinen soll – verdient hat es die Serie nämlich gelesen zu werden.
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Ein strenges Magie-Verbot!
Der junge Wynd lebt in Pipetown, einer abgeschotteten Stadt, in der alles Magische verboten ist. Seine Magie - und seine spitzen Ohren - muss er gut verstecken, wenn er überleben will! Denn ein Verstoß gegen das Verbot wird mit dem Tod geahndet! Als wieder einmal der Jäger magischer Wesen, der skrupellose bandagierte Mann, auftaucht, muss Wynd die Flucht ergreifen. Gemeinsam mit seiner Schwester und anderen Freunden macht er sich auf den Weg ins Ungewisse!
Fantasy meets Coming of Age
Die Serie Wynd wird erdacht von James Tyninon IV, der vielen durch seine Batman-Geschichten bekannt ist oder von Something is killing the children. Hier dreht er richtig auf und präsentiert ein geniales Feuerwerk aus Spannung, Liebe (Wynd hat ein Auge auf den Sohn des Gärtners geworfen...) und der Frage des Helden, wer er eigentlich ist und wo sein Platz in der Welt ist. Michael Dialynas hat das in so dynamische und umwerfende Zeichnungen umgesetzt, dass Wynd sicher auch in Deutschland ein Bestseller wird!
Das Abenteuer beginnt, schnallt euch an!
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Author Description
James Tynion IV ist ein US-amerikanischer Comicautor, der bereits mehrfach mit Eisner Awards ausgezeichnet wurde. Er ist vor allem für seine Arbeit an Batman bei DC Comics und dem Horrorcomic Something Is Killing the Children bekannt. Er lebt und arbeitet in New York.
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Düsterer als erwartet.
Okay, doch etwas dunkler als erwartet und ein wenig brutal. Aber scheint gut zu werden, jedenfalls übermittelt Band 1 eine gewisse Spannung und ein wenig LGBTQ+ schadet eh nie. Die Welt ist gut erklärt, es gibt's aber noch viele Fragen die hoffentlich im Laufe der Reihe geklärt werden. Grundsätzlich mag ich aber solche Abenteuer Storys a la "Drachenprinz". Die gedeckten Farben sind angenehm und der Artstyle ist okay, mich stören nur die Pupillen. Leider sehen viele Charaktere so aus, als würden sie schielen oder geisteskrank sein, weil die Punkte = Pupillen so konfus platziert sind 🙈
Story: In der abgeschotteten Stadt ist alles Magische verboten, immerhin haben magische Wesen dafür gesorgt, dass es im restlichen Land nahezu keine Menschen mehr gibt. Umso mehr muss sich Wynd verstecken, niemand darf seine spitzen Ohren sehen, die ihn sofort als magisches Wesen outen würden. Als der Mumienmann in der Stadt auftaucht, der Magie wittern kann, steht für Wynds Ziehmutter fest, dass er fliehen muss. Auch der Prinz der Stadt ist in Gefahr, denn sobald der König stirbt, gibt es nichts, was den jungen Mann vor seinem Onkel schützen wird. Gemeinsam mit dem Sohn des Gärtners, auf den Wynd schon lange ein Auge geworfen hat, planen sie eine Flucht, der sich schließlich auch Wynd und seine Schwester anschließen … Eigene Meinung: Mit dem knapp 130-seitigen Band „Wynd – Seltsame Magie“ legt der Carlsen Verlag den ersten Teil des ersten Bandes der Fantasy-Comic-Reihe von Autor James Tynion IV und Illustrator Michael Dialynas vor. Die Fortsetzung der Reihe ist für Januar 2024 angekündigt, dann werden die restlichen 130 Seiten des eigentlich 260 Seiten starken ersten Originalbandes („Flight oft he Prince“) in deutsch erschienen sein. Im Originalformat sind bisher 3 Sammelbände erschienen, de Reihe ist noch nicht abgeschlossen. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der Magie und magische Geschöpfe keine Seltenheit sind, jedoch in der Stadt Pipetown gefürchtet werden, denn den Legenden nach tötet Magie normale Menschen, sobald sie diese infiziert. Für Wynd, der spitze Ohren hat und in dem Magie schlummert, bedeutet das stets vorsichtig zu sein und zu verbergen, wer er eigentlich ist. Seinen Schwarm, den gut gebauten, sportlichen Sohn des königlichen Gärtners beobachtet er nur aus der Ferne, ansonsten arbeitet er als Küchenjunge im Wirtshaus seiner Ziehmutter. In den ersten Kapiteln lernt man Wynd näher kennen, ebenso die Hintergründe zur Stadt und die Beziehungen der Bewohner*innen zur Magie. Im Grunde lebt Wynd in einer farbenfrohen Welt, die jedoch von Angst und Unwissenheit geprägt ist. Einige Szenen sind auch aus Sicht des Prinzen erzählt, der eine enge Verbindung zum Sohn des Gärtners hat und gezwungen ist, aus der Stadt zu fliehen. Die Geschichte ist durchaus spannend und verspricht ein tolles Fantasyabenteuer, dass eine Mischung aus Action, Spannung und Coming-of-Age beinhalten dürfte, denn man darf gespannt sein, ob Wynd seinem Schwarm auf der Flucht näher kommt, ob sich zwischen den beiden etwas entspinnt und wie die Welt außerhalb Pipetown funktioniert. Leider bietet der erste Band lediglich den groben Einstieg und endet mitten in einem Dialog bevor die Geschichte überhaupt Fahrt aufnehmen kann. Tatsächlich hat man sogar den Eindruck, dass man einen Fehldruck erwischt hat, denn das abrupte Ende, quasi mitten in einem Satz, ist sehr ungünstig gewählt. Wenn man schon den 5 Kapitel starken Originalband splitten musste (warum dies notwendig war, ist ebenfalls nicht wirklich verständlich), hätte man nicht wenigstens eine bessere Stelle nehmen können? So hält man leider einen Comic in den Händen, der die Leser*innen frustriert zurücklässt und bei dem es fraglich ist, ob man im Januar zur Geschichte zurückkehren möchte. Die Zeichnungen von Michael Dialynas passen hervorragend zu den jugendlichen Figuren und der fantastischen Geschichte. Sie sind dynamisch, abwechslungsreich und farbenfroh und präsentieren die Geschichte von James Tynion IV hervorragend. Man ist schnell in die Welt von Wynd und seinen Freunden eingetaucht und entdeckt die Stadt mit ihren Bewohner*innen. Dabei gehen dem Illustrator sowohl junge Figuren, als auch Erwachsene gut von der Hand, ebenso solche, die von Magie infiziert wurden und ein eher monströses Aussehen annehmen. Auch die aufwendigen Hintergründe mit Blick über die Stadt fügen sich gut ins Gesamtbild ein, sodass man schnell in die fantastische Geschichte eintaucht und gespannt auf die Abenteuer ist, die die Gruppe erwarten dürften. Fazit: Mit „Seltsames Blut“ legt der Carlsen Verlag den ersten Teil der fantastischen Comic-Reihe „Wynd“ von Autor James Tynion IV und Illustrator Michael Dialynas vor. Die Geschichte besticht durch eine tolle Mischung aus Action, Spannung, Fantasy und Coming-of-Age, sympathische Figuren und sehr dynamische Zeichnungen. Die queere Komponente wird in Form von Wynds Schwärmerei für den Sohn des Gärtners passend eingewoben – man darf gespannt sein, wie es zwischen de beiden weitergeht. Lediglich die Tatsache, dass Carlsen Comics die deutschsprachige Ausgabe mitten im 3. Kapitel, mitten in einem Dialog, teilt, stößt sauer auf und hemmt das Lesevergnügen – wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich vielleicht überlegen, zu den Originalbände zu greifen, die immerhin doppelt so dick sind. Ansonsten bleibt nur auf den Band “Die Flucht des Prinzen“ zu warten, der im Januar erscheinen soll – verdient hat es die Serie nämlich gelesen zu werden.








