Wolfsthron
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Description
In den geheimnisvollen dunklen Wäldern des Nordens beginnt der Kampf um die Zukunft Albions …
In Albion zerbricht der jahrhundertealte Frieden, als die Heerscharen des Südens im rauen Reich des Nordens einfallen. Der junge Roper, Sohn des Hauses Silberner Wolf und Thronerbe des Nordens, steht vor seiner ersten Schlacht – und sieht sich schon bald von Feinden umzingelt. Denn nicht nur will die Königin des Südens sein Volk auslöschen, auch mächtige Feinde im Inneren greifen nach dem Thron. Ropers einzige Chance ist eine Allianz mit der schönen Keturah, Tochter des mächtigen Hauses Vidarr. Doch seine Gegner planen bereits den nächsten Schachzug – mit nur einem Ziel: Das Heulen des Silbernen Wolfes soll für immer verklingen ...
Book Information
Author Description
Leo Carew, geboren 1991, studierte in Cambridge Biologische Anthropologie und spezialisiert sich aktuell auf Polarmedizin. Neben dem Schreiben gilt seine Leidenschaft Expeditionen. So verbrachte er ein Jahr in der Arktis, wo er sich zum Polar-Guide ausbilden ließ. »Wolfsthron« ist sein Debüt.
Posts
Eine sehr gelungene Mischung aus Intrigen und Action.
Wenn man eine sehr softe Alternative zu Game of Thrones sucht ist der Wolfstron perfekt dafür. Leider sind die Intrigen zu einfach nachvollziehbar und es gibt nicht genug unterschiedliche Charaktere. Die wenigen Charaktere sind dafür schön aufgebaut und gut nachfolziehbar.
Irgendwie Fantasy, irgendwie auch nicht
Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich richtig begeistert. Verfeindete Reiche, raue Landschaften, Krieg und Intrigen; oder kurz gesagt: ein Schlachtenepos. Ganz genau das, was ich gesucht habe. Denn gerade jetzt im Winter sind Geschichten über raue, eisige Landschaften und genauso raue Helden genau meins. Besagte Helden waren auch richtig gut umgesetzt. Man begleitet Roper, der zum schwarzen Lord wird und eine richtige Charakterentwicklung durchmacht. Anfangs noch ohne Erfahrung und lässt sich auf der Nase herumtanzen, lernt er in dem Buch aus seinen Fehlern und wird schon fast ein souveräner Anführer. Auf dem Weg dahin begleiten ihn Verbündeter und er hat einige Feinde. Dies wurde vom Autor auch richtig gut umgesetzt. Ich mochte die Charaktere im Buch, die, obwohl nicht viel über diese bekannt gegeben wurde, dennoch greifbar waren. Es machte Spaß ihnen zu folgen und auch kurzzeitig in deren Köpfe abzutauchen. Was die Charaktere Handlung, Stämme und Institutionen betrifft: richtig gut. Doch das Setting, war nicht ausgereift. Ich bin zwischen „richtig gut“ und „das kennt man doch irgendwoher“ immer wieder geschwankt. Denn: der Autor hat das Rad nicht neu erfunden. Er hat halb eine eigene Welt erschaffen und es halb in einem mittelalterlichen europäischen Setting spielen lassen. Bestimmt Instutionen haben mich dabei stark an eine andere bekannte Buchreihe erinnert. Das war echt schade. Denn die Geschichte hat so viel Potential. Auch weil sie aus den Perspektiven beider Völker erzählt wird. Mir hat persönlich auch noch ein wenig Magie gefehlt. Das ist jedoch reine Geschmackssache. Ich weiß noch nicht, ob ich die anderen beiden Bände der Reihe lesen werde und mache es davon abhängig, ob der dritte Band ins Deutsche übersetzt wird. An sich ein solides Fantasybuch mit guten Schlachtszenen, Intrigen und Politik, jedoch Abzügen beim Worldbuilding.

Auf Wolfsthron von Leo Carew habe ich mich richtig gefreut. Kurz nach seinem Erscheinen ist es bei mir eingezogen und obwohl es nur 576 Seiten hat, habe ich doch vier Wochen gebraucht, um es zu beenden. Die Handlung klang super spannend. Ein junger Thronerbe, der in der Schlacht zusehen muss wie sein Vater stirbt und von seinem Volk, den Anakim, für seine erste Amtshandlung als neuer Schwarzer Lord beschimpft wird. Die Stimmung wird aber nicht nur durch den Krieg aufgeheizt, sondern ebenfalls durch einen geliebten Helden, der lieber sich selbst auf den Thron sitzen sähe und vor keinem Komplott zurückschreckt. Roper, unser Protagonist, muss nicht nur lernen, wie ein Volk zu führen ist, sondern auch gegen seine inneren und äußeren Feinde ankämpfen. Und dafür greift auch er zu fragwürdigen Mitteln. Die Anakim sind keine Menschen. Sie leben hunderte Jahre, lieben den Krieg und ihre Gemeinschaft ist auf Ehre und und die Kunst des Kämpfens aufgebaut. Sie sind nicht grausam, aber ihre Kriegslust konnte ich nicht nachvollziehen. Stattdessen habe ich die Anakim für ihre Liebe zu ihrem Land und der Wildnis bewundert. Statt die Umwelt an sich anzupassen, passen sich die Anakim ihrem Land an. Ganz anders die Menschen. Sie verachten die Anakim, haben Angst vor ihnen und halten sie für unzivilisiert. Und genau diese Angst ist ein guter Nährboden für Bellamus, um den König des Südens zu einem Krieg zu überreden, der die Anakim unterwerfen oder sogar auslöschen soll. Auch wenn die Erzählperspektive manchmal zu Bellamus wechselt, damit wir Leser seine Beweggründe kennenlernen, bleibt er doch zum größten Teil bei Roper. Mir gefiel das, weil ich so gemeinsam mit Roper über die Südlinge und was sie als nächstes Vorhaben nachdenken konnte. Dadurch lernte ich Roper auch sehr gut kennen. Und ich liebe Roper dafür, dass seine Stärken und Schwächen so ausgewogen sind. Ich glaube, ich hatte in meinen letzten Büchern keine so gute Darstellung von Stärken und Schwächen und daher ist mir das jetzt besonders positiv aufgefallen. Am Ende des Buches ist Roper auch der einzige, den ich wirklich einschätzen kann. Zu allen anderen Personen bin ich noch auf Distanz und das finde ich schade. Die anderen Personen sind zwar auch sehr schön dargestellt, aber mir fehlte der emotionale Zugang zu ihnen. Auch wenn der bei Roper selbst auch noch ausbaufähig ist. Die Handlung selbst ist zum größtenteil spannend. Geschickte Wendungen führen immer wieder zu neuen Konflikten, allerdings hat das Buch auch ab und an seine Längen und genau dann, hatte es bei mir manchmal Tage gedauert, bis ich wieder weiter gelesen habe. Es war merkwürdig. Wenn ich gelesen habe, wollte ich immer schnell wissen, wie es weitergeht, aber sobald ich das Buch zur Seite gelegt habe, weil ich irgendwas anderes tun musste, da hörte der Drang zum Weiterlesen nach einiger Zeit auf und ich vermisste das Buch nicht.
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In den geheimnisvollen dunklen Wäldern des Nordens beginnt der Kampf um die Zukunft Albions …
In Albion zerbricht der jahrhundertealte Frieden, als die Heerscharen des Südens im rauen Reich des Nordens einfallen. Der junge Roper, Sohn des Hauses Silberner Wolf und Thronerbe des Nordens, steht vor seiner ersten Schlacht – und sieht sich schon bald von Feinden umzingelt. Denn nicht nur will die Königin des Südens sein Volk auslöschen, auch mächtige Feinde im Inneren greifen nach dem Thron. Ropers einzige Chance ist eine Allianz mit der schönen Keturah, Tochter des mächtigen Hauses Vidarr. Doch seine Gegner planen bereits den nächsten Schachzug – mit nur einem Ziel: Das Heulen des Silbernen Wolfes soll für immer verklingen ...
Book Information
Author Description
Leo Carew, geboren 1991, studierte in Cambridge Biologische Anthropologie und spezialisiert sich aktuell auf Polarmedizin. Neben dem Schreiben gilt seine Leidenschaft Expeditionen. So verbrachte er ein Jahr in der Arktis, wo er sich zum Polar-Guide ausbilden ließ. »Wolfsthron« ist sein Debüt.
Posts
Eine sehr gelungene Mischung aus Intrigen und Action.
Wenn man eine sehr softe Alternative zu Game of Thrones sucht ist der Wolfstron perfekt dafür. Leider sind die Intrigen zu einfach nachvollziehbar und es gibt nicht genug unterschiedliche Charaktere. Die wenigen Charaktere sind dafür schön aufgebaut und gut nachfolziehbar.
Irgendwie Fantasy, irgendwie auch nicht
Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich richtig begeistert. Verfeindete Reiche, raue Landschaften, Krieg und Intrigen; oder kurz gesagt: ein Schlachtenepos. Ganz genau das, was ich gesucht habe. Denn gerade jetzt im Winter sind Geschichten über raue, eisige Landschaften und genauso raue Helden genau meins. Besagte Helden waren auch richtig gut umgesetzt. Man begleitet Roper, der zum schwarzen Lord wird und eine richtige Charakterentwicklung durchmacht. Anfangs noch ohne Erfahrung und lässt sich auf der Nase herumtanzen, lernt er in dem Buch aus seinen Fehlern und wird schon fast ein souveräner Anführer. Auf dem Weg dahin begleiten ihn Verbündeter und er hat einige Feinde. Dies wurde vom Autor auch richtig gut umgesetzt. Ich mochte die Charaktere im Buch, die, obwohl nicht viel über diese bekannt gegeben wurde, dennoch greifbar waren. Es machte Spaß ihnen zu folgen und auch kurzzeitig in deren Köpfe abzutauchen. Was die Charaktere Handlung, Stämme und Institutionen betrifft: richtig gut. Doch das Setting, war nicht ausgereift. Ich bin zwischen „richtig gut“ und „das kennt man doch irgendwoher“ immer wieder geschwankt. Denn: der Autor hat das Rad nicht neu erfunden. Er hat halb eine eigene Welt erschaffen und es halb in einem mittelalterlichen europäischen Setting spielen lassen. Bestimmt Instutionen haben mich dabei stark an eine andere bekannte Buchreihe erinnert. Das war echt schade. Denn die Geschichte hat so viel Potential. Auch weil sie aus den Perspektiven beider Völker erzählt wird. Mir hat persönlich auch noch ein wenig Magie gefehlt. Das ist jedoch reine Geschmackssache. Ich weiß noch nicht, ob ich die anderen beiden Bände der Reihe lesen werde und mache es davon abhängig, ob der dritte Band ins Deutsche übersetzt wird. An sich ein solides Fantasybuch mit guten Schlachtszenen, Intrigen und Politik, jedoch Abzügen beim Worldbuilding.

Auf Wolfsthron von Leo Carew habe ich mich richtig gefreut. Kurz nach seinem Erscheinen ist es bei mir eingezogen und obwohl es nur 576 Seiten hat, habe ich doch vier Wochen gebraucht, um es zu beenden. Die Handlung klang super spannend. Ein junger Thronerbe, der in der Schlacht zusehen muss wie sein Vater stirbt und von seinem Volk, den Anakim, für seine erste Amtshandlung als neuer Schwarzer Lord beschimpft wird. Die Stimmung wird aber nicht nur durch den Krieg aufgeheizt, sondern ebenfalls durch einen geliebten Helden, der lieber sich selbst auf den Thron sitzen sähe und vor keinem Komplott zurückschreckt. Roper, unser Protagonist, muss nicht nur lernen, wie ein Volk zu führen ist, sondern auch gegen seine inneren und äußeren Feinde ankämpfen. Und dafür greift auch er zu fragwürdigen Mitteln. Die Anakim sind keine Menschen. Sie leben hunderte Jahre, lieben den Krieg und ihre Gemeinschaft ist auf Ehre und und die Kunst des Kämpfens aufgebaut. Sie sind nicht grausam, aber ihre Kriegslust konnte ich nicht nachvollziehen. Stattdessen habe ich die Anakim für ihre Liebe zu ihrem Land und der Wildnis bewundert. Statt die Umwelt an sich anzupassen, passen sich die Anakim ihrem Land an. Ganz anders die Menschen. Sie verachten die Anakim, haben Angst vor ihnen und halten sie für unzivilisiert. Und genau diese Angst ist ein guter Nährboden für Bellamus, um den König des Südens zu einem Krieg zu überreden, der die Anakim unterwerfen oder sogar auslöschen soll. Auch wenn die Erzählperspektive manchmal zu Bellamus wechselt, damit wir Leser seine Beweggründe kennenlernen, bleibt er doch zum größten Teil bei Roper. Mir gefiel das, weil ich so gemeinsam mit Roper über die Südlinge und was sie als nächstes Vorhaben nachdenken konnte. Dadurch lernte ich Roper auch sehr gut kennen. Und ich liebe Roper dafür, dass seine Stärken und Schwächen so ausgewogen sind. Ich glaube, ich hatte in meinen letzten Büchern keine so gute Darstellung von Stärken und Schwächen und daher ist mir das jetzt besonders positiv aufgefallen. Am Ende des Buches ist Roper auch der einzige, den ich wirklich einschätzen kann. Zu allen anderen Personen bin ich noch auf Distanz und das finde ich schade. Die anderen Personen sind zwar auch sehr schön dargestellt, aber mir fehlte der emotionale Zugang zu ihnen. Auch wenn der bei Roper selbst auch noch ausbaufähig ist. Die Handlung selbst ist zum größtenteil spannend. Geschickte Wendungen führen immer wieder zu neuen Konflikten, allerdings hat das Buch auch ab und an seine Längen und genau dann, hatte es bei mir manchmal Tage gedauert, bis ich wieder weiter gelesen habe. Es war merkwürdig. Wenn ich gelesen habe, wollte ich immer schnell wissen, wie es weitergeht, aber sobald ich das Buch zur Seite gelegt habe, weil ich irgendwas anderes tun musste, da hörte der Drang zum Weiterlesen nach einiger Zeit auf und ich vermisste das Buch nicht.








