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„Wenn du es umkrempelst, tu es für dich“ Emily Fischer ist erfolgreiche Immobilienmaklerin in Berlin und hat nach mehreren schlechten Beziehungen, ihren Traum von einen Mann und einer Familie aufgegeben. Nun reist sie für ihren Chef nach Bournemouth, um dort die Übernahme eines Immobilienbüros abzuwickeln. Schnell trifft sie am Pier auf den gutaussehenden Cafébesitzer Jonah. Doch nicht nur ihn lernt sie kennen, sondern auch das Mädchen Suzi, das schon häufiger Essen bei Jonah geklaut hat. Sie ist ein kleines Mädchen, das vernachlässigt wirkt und immer wieder wegrennt. Emily weiß, dass ihre Zeit in Bournemouth begrenzt ist. Doch das Schicksal des Mädchen lässt sie genauso wenig los wie die vollkommen unerwarteten Gefühle, die Jonah in ihr hervorruft… Durch das schöne, sommerliche Cover hab ich damit gerechnet, dass die Geschichte im Sommer in dem Küstenort Bournemouth spielt. Aber auf den kalten, regnerischen November war ich nicht vorbereitet 🙈😅 Der Roman ist mit 287 Seiten echt kurz und lädt einen dazu ein, das Buch in wenigen Tagen durchzulesen. Die Autorin schafft es hier, die Emotionen von Emily und Jonah super einzufangen. Man spürt einfach diese Verbindung zwischen ihnen beim Lesen und auch ihre Sorge um Suzi ist spürbar. Dadurch konnte ich die Zwiespalte der beiden gut nachempfinden. Die Handlung und auch das Thema der Hoffnung, Verbundenheit und das Herausfinden, was einen wirklich glücklich macht, haben mir sehr gefallen. Bei nicht mal 300 Seiten war anzunehmen, dass die Dinge schnell passieren, doch hier folgte wirklich jedes Ereignis Schlag auf Schlag. Dadurch wirkt das Ganze, vor allem die starken Gefühle, die in wenigen Tagen auftreten, sehr unrealistisch. Jeden Tag passiert etwas und wird klar beschrieben, bis es kurz vor dem Ende einen Zeitsprung von einer Woche gab. Mir ist das alles irgendwie zu schnell passiert. Kaum kannten sie sich, hatten sie schon eine enge Verbindung und Zuneigung zueinander. Da hätte es mir mehr gefallen, wenn die Handlung auf eine längere Zeit verteilt gewesen wäre und es mehr Zeitsprünge gegeben hätte. Dann wäre das Buch länger und die Handlung würde realistischer wirken. Nicht nur was die Gefühle zwischen Emily und Jonah betrifft, sondern auch im Kontext mit den Kindern. Das ging auch so plötzlich und viel zu schnell. Bei der Verbindung zwischen Jonah und den Bournemouths wurde anfangs etwas Spannung erzeugt, sodass man Vermutungen aufstellen konnte, wie sie miteinander zu tun haben und was sie verbindet. Doch als es aufgelöst wurde, war diese erzeugte Spannung auf einmal weg. Dann wurde ein Handlungsstrang zur Familie Bournemouth aufgebaut, der leider etwas künstlich wirkte. Es wirkte nicht so authentisch - das hätte man etwas anders aufbauen und mehr ausführen können. Insgesamt fand ich die Geschichte und die Idee sehr schön und ich zumindest konnte die Verbundenheit zwischen Emily und Jonah beim Lesen selber spüren. Doch die Handlung und die Ereignisse wirken sehr überstürzt und gehen viel zu schnell, aus meiner Sicht. Was ich sehr interessant und spannend fand, war, dass der Epilog aus Sicht von Phoebe geschrieben wurde. Da konnte man schon einen kleinen Einblick in die Fortsetzung erhaschen.

5 days ago
„Wenn du es umkrempelst, tu es für dich“ Emily Fischer ist erfolgreiche Immobilienmaklerin in Berlin und hat nach mehreren schlechten Beziehungen, ihren Traum von einen Mann und einer Familie aufgegeben. Nun reist sie für ihren Chef nach Bournemouth, um dort die Übernahme eines Immobilienbüros abzuwickeln. Schnell trifft sie am Pier auf den gutaussehenden Cafébesitzer Jonah. Doch nicht nur ihn lernt sie kennen, sondern auch das Mädchen Suzi, das schon häufiger Essen bei Jonah geklaut hat. Sie ist ein kleines Mädchen, das vernachlässigt wirkt und immer wieder wegrennt. Emily weiß, dass ihre Zeit in Bournemouth begrenzt ist. Doch das Schicksal des Mädchen lässt sie genauso wenig los wie die vollkommen unerwarteten Gefühle, die Jonah in ihr hervorruft… Durch das schöne, sommerliche Cover hab ich damit gerechnet, dass die Geschichte im Sommer in dem Küstenort Bournemouth spielt. Aber auf den kalten, regnerischen November war ich nicht vorbereitet 🙈😅 Der Roman ist mit 287 Seiten echt kurz und lädt einen dazu ein, das Buch in wenigen Tagen durchzulesen. Die Autorin schafft es hier, die Emotionen von Emily und Jonah super einzufangen. Man spürt einfach diese Verbindung zwischen ihnen beim Lesen und auch ihre Sorge um Suzi ist spürbar. Dadurch konnte ich die Zwiespalte der beiden gut nachempfinden. Die Handlung und auch das Thema der Hoffnung, Verbundenheit und das Herausfinden, was einen wirklich glücklich macht, haben mir sehr gefallen. Bei nicht mal 300 Seiten war anzunehmen, dass die Dinge schnell passieren, doch hier folgte wirklich jedes Ereignis Schlag auf Schlag. Dadurch wirkt das Ganze, vor allem die starken Gefühle, die in wenigen Tagen auftreten, sehr unrealistisch. Jeden Tag passiert etwas und wird klar beschrieben, bis es kurz vor dem Ende einen Zeitsprung von einer Woche gab. Mir ist das alles irgendwie zu schnell passiert. Kaum kannten sie sich, hatten sie schon eine enge Verbindung und Zuneigung zueinander. Da hätte es mir mehr gefallen, wenn die Handlung auf eine längere Zeit verteilt gewesen wäre und es mehr Zeitsprünge gegeben hätte. Dann wäre das Buch länger und die Handlung würde realistischer wirken. Nicht nur was die Gefühle zwischen Emily und Jonah betrifft, sondern auch im Kontext mit den Kindern. Das ging auch so plötzlich und viel zu schnell. Bei der Verbindung zwischen Jonah und den Bournemouths wurde anfangs etwas Spannung erzeugt, sodass man Vermutungen aufstellen konnte, wie sie miteinander zu tun haben und was sie verbindet. Doch als es aufgelöst wurde, war diese erzeugte Spannung auf einmal weg. Dann wurde ein Handlungsstrang zur Familie Bournemouth aufgebaut, der leider etwas künstlich wirkte. Es wirkte nicht so authentisch - das hätte man etwas anders aufbauen und mehr ausführen können. Insgesamt fand ich die Geschichte und die Idee sehr schön und ich zumindest konnte die Verbundenheit zwischen Emily und Jonah beim Lesen selber spüren. Doch die Handlung und die Ereignisse wirken sehr überstürzt und gehen viel zu schnell, aus meiner Sicht. Was ich sehr interessant und spannend fand, war, dass der Epilog aus Sicht von Phoebe geschrieben wurde. Da konnte man schon einen kleinen Einblick in die Fortsetzung erhaschen.
5 days ago







