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Wir werden nicht unterwürfig geboren

3.3(7)
Language
German
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About the book

Sogar die unabhängigsten und feministischsten Frauen wissen vielleicht gelegentlich einen begehrenden Männerblick zu schätzen, wollen sich an einer starken Schulter ausweinen oder ziehen die Hausarbeit vermeintlich stärker erfüllenden Tätigkeiten vor. Sind solche Wünsche und Freuden mit ihrer Unabhängigkeit vereinbar oder stellen sie einen Verrat am jahrhundertelangen feministischen Kampf für Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung dar?

Jüngste Debatten im Kontext der #MeToo-Bewegung werfen ein hartes Licht auf diese Ambivalenzen und auf die Kehrseite der Männerherrschaft: die Zustimmung der Frauen zu ihrer eigenen Unterwerfung. Diese wurde als philosophisches Tabu und blinder Fleck des Feminismus in der Komplexität der gelebten Existenz bislang nie im Detail analysiert. Im direkten Dialog mit dem Denken Simone de Beauvoirs stellt sich Manon Garcia dieser Aufgabe und meistert sie mit philosophischer Bravour. Und sie macht deutlich, warum es wichtig ist, die Mechanismen der Selbstunterwerfung von Frauen zu verstehen. Denn dieses Verstehen ist die notwendige Voraussetzung für jede Emanzipation.

Editions (2)

ISBN9783518587614
PublisherSuhrkamp
Publication Date05/12/21
Pages234

Reviews & Ratings

7 ratings

2 reviews

3.3

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  • jolinsbuecher
    jolinsbuecher

    108 Followers

    puh, das war irgendwie anstrengend

    Leider nur knapp 60 Seiten geschafft bis ich den Spaß verloren habe. Das war mir eine Nummer zu theoretisch und philosophisch. Leider auch sehr oft immer wieder die gleichen Gedankengänge.

    Sep 1, 2025

  • 3.0

    Gute Einführung in die Philosophie von Simone de Beauvoir

    Gutes und verständlich geschriebenes Buch, führte bei mir aber zu wenig neuer Erkenntnis.

    Jun 17, 2026

Author

About Manon Garcia

Manon Garcia, geboren 1985, ist nach Stationen in Harvard, Yale und Berlin Professorin für Praktische Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt. In Frankreich zählt sie zu den einflussreichsten und meistgelesenen Philosophinnen ihrer Generation. Ihre Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Für Das Gespräch der Geschlechter. Eine Philosophie der Zustimmung erhielt sie 2022 den Prix des Rencontres philosophiques de Monaco. Zuletzt sind von ihr im Suhrkamp Verlag erschienen: Wir werden nicht unterwürfig geboren. Wie das Patriarchat das Leben von Frauen bestimmt (stw 2434) und Mit Männern leben. Überlegungen zum Pelicot-Prozess (2025).

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