Wir träumten von Kuba
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Description
Palm Beach 1960: Schon seit einiger Zeit lebt Beatriz mit ihrer Familie in Florida. Und doch kann sie ihn nicht verwinden – den Verlust ihrer Heimat, ihrer Freunde und den ihres Bruders. Sie ist getrieben von der Sehnsucht nach Havanna und dem Wunsch nach Vergeltung. Während die Kluft zwischen Amerika und Kuba immer größer wird, gerät Beatriz plötzlich zwischen die politischen Fronten, und dann verliebt sie sich auch noch in einen mächtigen Mann, auf den sie sich niemals einlassen darf ...
Book Information
Author Description
Chanel Cleetons Familie stammt ursprünglich aus Kuba. Sie selbst wuchs in Florida auf, bevor sie für das Studium der Internationalen Beziehungen nach England ging. An der Londoner School of Economics & Political Science machte sie schließlich ihren Masterabschluss in Internationaler Politik.
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*Rezensionsexemplar* Nachdem mir der erste Band schon so gut gefallen hat, hatte ich mich riesig auf diese Fortsetzung mit der Geschichte von Beatriz, der Schwester von Elisa gefreut. Sie erschien im ersten Band schon als die geheimnisvolle und unabhängige Schwester, was meine Neugier noch weiter geweckt hat. Das Cover ist wieder sehr gut gelungen; ohne je in Kuba gewesen zu sein fängt es für mich die Stimmung und Atmosphäre, die ich dort erwarte, perfekt ein. Die alten Autos und Gebäude, gepaart mit dem Kleidungsstil der 60er Jahre, in denen die Geschichte spielt. Ausnahmsweise gefällt mir das Cover sogar besser als das vom englischen Original. Chanel Cleetons Erzählstil, gepaart mit Jens Plassmanns Übersetzung, war wieder ein absoluter "Page-Turner". Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so sehr haben mich ihre Worte in der damaligen Zeit gefangen genommen. Ich scheine ein mir bisher noch nicht bekanntes Faible für Agenten / Spionen Geschichten zu haben, denn abermals hat mich die Spannung in Zusammenhang mit diesen Aktionen total gefesselt und schier wahnsinnig gemacht. Und das im positiven Sinne. Für meinen Geschmack hätte es sogar noch etwas mehr Richtung Thriller gehen können, doch auch so war die Geschichte einfach nur perfekt. Neben dem Spionagethema hat mich auch wieder der politische Hintergrund in den 60er Jahren fasziniert. Ich mochte es schon in Ken Folletts Jahrhundertsaga und auch jetzt hat es mich jedesmal gefreut von J.F. Kennedy und dem kalten Krieg zu lesen. Allerdings passieren diese Dinge nur am Rande, wenn sie auch die Handlung von Beatriz maßgeblich beeinflussen, in ihrem Traum Kuba aus Fidels Fängen zu retten und den Tod ihres Zwillingsbruders zu rächen. Beatriz ist eine unglaublich starke und emanzipierte Frau, vor allem für die damalige Zeit. Heute wäre sie einfach nur eine Frau der jetzigen Zeit, mit ihrem Unwillen zu heiraten und selbstständig zu bleiben. Sie möchte selbst etwas aus eigener Kraft erreichen, studieren und niemandes hübsches "Beiwerk" sein oder auf der Tasche liegen. Es ist bewundernswert wie sie das bereits in der damaligen Zeit schafft, den gesellschaftlichen und elterlichen Erwartungen zum Trotz. Sie ist trotzdem noch um den guten Ruf ihrer Familie bedacht und versucht ihre nicht-eheliche Beziehung geheim zu halten. Die Geschichte startet mit dem Tod von Fidel und einer Flasche Champagner, die Beatriz zu diesem Anlass geschickt bekommt. Zwischendurch gibt es immer mal wieder eine kurze Sequenz in diese Gegenwart, der Rest der Geschichte spielt in der Zeit der 60er Jahre. Es blieb für mich bis zum Schluss spannend, von wem diese Flasche nun geschickt wurde, da nicht nur ein Mann hierfür in Frage kam. Beatriz steht im Laufe der Geschichte immer wieder zwischen zwei Männern: Eduardo, ein enger Freund aus Kuba, und Nick, ein amerikanischer Politiker. Für beide empfindet sie ganz unterschiedliche Gefühle und ist zwischenzeitlich hin und hergerissen. Die CIA spielt mit diesen Emotionen, sowie ihrem Drang nach Rache, um sie für sich zu gewinnen und zu manipulieren. Es war spannend zu lesen, wie Beatriz mit immer offeneren Augen in diese Gespräche und Verhandlungen geht, stets darauf Bedacht ihre eigene Agenda zu verfolgen - mal mehr, mal weniger erfolgreich. Ich bin teilweise nur so durch die Seiten geflogen, so sehr hat mich Beatriz' Schicksal (oder Bestimmung?) und ihr eigenbestimmter Weg gefesselt und mitgenommen. Ich wünsche mir noch viele weitere so spannende Geschichten aus der Feder von Chanel Cleeton, vielleicht ja sogar wieder vor dem Hintergrund von Kubas Geschichte. Ich kann dieses Buch, welches auch für sich alleine gelesen werden kann, aber auch das erste Buch "Nächstes Jahr in Havanna" jedem Nahe legen, der gerne Geschichten über starke Frauen vor etwas geschichtlichem Hintergrund liest. Toller Schreibstil, interessante Charaktere und fesselnde Storyline - was will man mehr? :)
Beschreibung Palm Beach 1960. Beatriz Perez hat sich nach der Flucht aus Kuba mit ihrer Familie in Florida niedergelassen. Der Verlust ihres Bruders schmerzt fern der Heimat und ihre Sehnsucht nach Havanna und der Drang nach Rache ist ihr allgegenwärtiger Begleiter. Während ihre Mutter sich nichts sehnlicher wünscht, als sie zu verheiraten, drängt es Beatriz in die Kreise mächtiger Männer und sie setzt als Spionin alles aufs Spiel, um Vergeltung für den Tod ihres Bruders zu erhalten. Meine Meinung Chanel Cleeton legt mit »Wir träumten von Kuba« den zweiten Teil ihrer Kuba-Saga über die Familie Perez vor, die nach dem politischen Umschwung im ersten Band, »Nächstes Jahr in Havanna«, aus ihrer Heimat geflohen sind und nun versuchen in Palm Beach, Florida, Fuß zu fassen. Die Autorin hat selbst kubanische Wurzeln und lässt in ihre Geschichte deutlich ihr eigenes Herzblut über die Geschichte der Exilkubaner mit einfließen. Während im ersten Teil der Saga der Fokus auf Elisa, der jüngeren Schwester von Beatriz liegt, nimmt nun diese die Rolle der Romanheldin ein. Im Gegensatz zu der pragmatischen und ruhigen Persönlichkeit von Elisa kommt Beatriz einem funkensprühenden und brodelnden Vulkan gleich. Sie nimmt gegen die Wünsche ihrer Mutter ihr Leben selbstbestimmt in die Hand und legt jede Menge Ehrgeiz an den Tag, um Rache an Fidel Castro zu nehmen, der in ihren Augen für den Tod ihres Bruders zur Verantwortung gezogen werden muss. Chanel Cleeton hat mit Beatriz einen unglaublich starken weiblichen Charakter gezeichnet und es ist wahnsinnig aufregend, ihr auf dem Weg zu folgen, der sie in die Hände gefährlicher Männer treibt. Doch Beatriz wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht gegen all die Schwierigkeiten behaupten würde, die sie auf die Probe stellen. Das Buch lässt sich wie ein politischer Krimi lesen, der mit den Hintergründen zur gesellschaftlichen Situation der Exilkubaner in Palm Beach und der angespannten Situation zwischen Kuba und Amerika in den 60er Jahren angereichert wird. Zu einem solch dekadenten Charakter wie Beatriz passt eine anrüchige Affäre natürlich hervorragend. Mit ihrer Liebe zu dem aufstrebenden und bereits anderweitig verlobten Senator Nicholas Preston setzt Beatriz den guten Ruf ihrer Familie aufs Spiel und bringt sich selbst in eine schwierige Situation. Die ambivalente Beziehung zwischen Beatriz und Nicholas ist wichtig für die Darstellung der politischen Situation aber manchmal fand ich die dramatischen Spitzen etwas »over the top«. »Wir träumten von Kuba« ist im Ganzen betrachtet aber ein wirklich gut recherchierter Roman über die Kubakrise in den 60er Jahren, der durch eine fiktive Handlung und spannende Charaktere kaum Wünsche offen lässt. Ich hoffe sehr, dass die nächste deutsche Ausgabe von Cleetons Kuba-Saga (engl. Original »The Last Train to Key West«) noch dieses Jahr herauskommen wird. Fazit Ein fesselnder Polit-Krimi, der mit einer starken Romanheldin zu begeistern weiß.
>>Wie viel einfacher doch alles war, als wir noch Mädchen waren, stimmt's? Da konnten wir tun und lassen, was wir wollten, ohne uns große Sorgen um die Folgen machen zu müssen. Ich vermisse diese Zeit. Die Freiheit, die darin lag. Aber wir sind keine ;Mädchen mehr, und es kommt der Moment, an dem man sich entscheiden muss. ...<< „Wir träumten von Kuba“ von Chanel Cleeton – der zweite Teil der Kuba-Saga und dieses Mal begleiten wir Beatriz auf ihrem Weg. Paslm Beach 1960: Schon seit einiger Zeit lebt Beatriz Perez mit ihrer Familie in Florida im Exil. Der Verlust ihrer Heimat, ihrer Freunde und ihres Bruder lassen hier Herz weiter bluten und neben all den vergangenen Tiefschlägen ist es die politische sich zuspitzende Lage Kubas, die Sehnsucht nach Havanna und nicht zuletzt die Liebe, die ihrem Leben viele Hürden auferlegen und Beatriz als Person prägen. Auch der zweite Band der Kuba-Saga hat mir sehr sehr gut gefallen! Neben den politischen Ereignissen, Wendungen, der Kluft zwischen Kuba und Amerika gibt es eben hier wieder eine ganz besondere und wie ich finde unglaublich starke Frau der Perez Familie kennenzulernen. Ihr Weg ist wahrlich nicht leicht und dennoch schafft die Autorin es unglaublich toll die Hoffnung für Beatriz nie aus den Augen zu verlieren und das Herz weiter für Havanna schlagen zu lassen, auch wenn es viele Meilen entfernt ist. Für mich persönlich war dieser zweite Band gefühlsmäßig sogar noch intensiver mitzuerleben als Band 1 und beim Lesen schlug mein Herz selbst voller Sehnsucht nach Havanna. Von mir an dieser Stelle wieder eine absolute Leseempfehlung und ein kleiner Hinweis: Meiner Meinung nach können die Bücher auch unabhängig voneinander gelesen werden, da es sich hier jeweils um eine andere politische Situation handelt und es um eine jeweils andere Schwester geht ;-)
Beschreibung Palm Beach 1960. Beatriz Perez hat sich nach der Flucht aus Kuba mit ihrer Familie in Florida niedergelassen. Der Verlust ihres Bruders schmerzt fern der Heimat und ihre Sehnsucht nach Havanna und der Drang nach Rache ist ihr allgegenwärtiger Begleiter. Während ihre Mutter sich nichts sehnlicher wünscht, als sie zu verheiraten, drängt es Beatriz in die Kreise mächtiger Männer und sie setzt als Spionin alles aufs Spiel, um Vergeltung für den Tod ihres Bruders zu erhalten. Meine Meinung Chanel Cleeton legt mit »Wir träumten von Kuba« den zweiten Teil ihrer Kuba-Saga über die Familie Perez vor, die nach dem politischen Umschwung im ersten Band, »Nächstes Jahr in Havanna«, aus ihrer Heimat geflohen sind und nun versuchen in Palm Beach, Florida, Fuß zu fassen. Die Autorin hat selbst kubanische Wurzeln und lässt in ihre Geschichte deutlich ihr eigenes Herzblut über die Geschichte der Exilkubaner mit einfließen. Während im ersten Teil der Saga der Fokus auf Elisa, der jüngeren Schwester von Beatriz liegt, nimmt nun diese die Rolle der Romanheldin ein. Im Gegensatz zu der pragmatischen und ruhigen Persönlichkeit von Elisa kommt Beatriz einem funkensprühenden und brodelnden Vulkan gleich. Sie nimmt gegen die Wünsche ihrer Mutter ihr Leben selbstbestimmt in die Hand und legt jede Menge Ehrgeiz an den Tag, um Rache an Fidel Castro zu nehmen, der in ihren Augen für den Tod ihres Bruders zur Verantwortung gezogen werden muss. Chanel Cleeton hat mit Beatriz einen unglaublich starken weiblichen Charakter gezeichnet und es ist wahnsinnig aufregend, ihr auf dem Weg zu folgen, der sie in die Hände gefährlicher Männer treibt. Doch Beatriz wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht gegen all die Schwierigkeiten behaupten würde, die sie auf die Probe stellen. Das Buch lässt sich wie ein politischer Krimi lesen, der mit den Hintergründen zur gesellschaftlichen Situation der Exilkubaner in Palm Beach und der angespannten Situation zwischen Kuba und Amerika in den 60er Jahren angereichert wird. Zu einem solch dekadenten Charakter wie Beatriz passt eine anrüchige Affäre natürlich hervorragend. Mit ihrer Liebe zu dem aufstrebenden und bereits anderweitig verlobten Senator Nicholas Preston setzt Beatriz den guten Ruf ihrer Familie aufs Spiel und bringt sich selbst in eine schwierige Situation. Die ambivalente Beziehung zwischen Beatriz und Nicholas ist wichtig für die Darstellung der politischen Situation aber manchmal fand ich die dramatischen Spitzen etwas »over the top«. »Wir träumten von Kuba« ist im Ganzen betrachtet aber ein wirklich gut recherchierter Roman über die Kubakrise in den 60er Jahren, der durch eine fiktive Handlung und spannende Charaktere kaum Wünsche offen lässt. Ich hoffe sehr, dass die nächste deutsche Ausgabe von Cleetons Kuba-Saga (engl. Original »The Last Train to Key West«) noch dieses Jahr herauskommen wird. Fazit Ein fesselnder Polit-Krimi, der mit einer starken Romanheldin zu begeistern weiß.
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Palm Beach 1960: Schon seit einiger Zeit lebt Beatriz mit ihrer Familie in Florida. Und doch kann sie ihn nicht verwinden – den Verlust ihrer Heimat, ihrer Freunde und den ihres Bruders. Sie ist getrieben von der Sehnsucht nach Havanna und dem Wunsch nach Vergeltung. Während die Kluft zwischen Amerika und Kuba immer größer wird, gerät Beatriz plötzlich zwischen die politischen Fronten, und dann verliebt sie sich auch noch in einen mächtigen Mann, auf den sie sich niemals einlassen darf ...
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Chanel Cleetons Familie stammt ursprünglich aus Kuba. Sie selbst wuchs in Florida auf, bevor sie für das Studium der Internationalen Beziehungen nach England ging. An der Londoner School of Economics & Political Science machte sie schließlich ihren Masterabschluss in Internationaler Politik.
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*Rezensionsexemplar* Nachdem mir der erste Band schon so gut gefallen hat, hatte ich mich riesig auf diese Fortsetzung mit der Geschichte von Beatriz, der Schwester von Elisa gefreut. Sie erschien im ersten Band schon als die geheimnisvolle und unabhängige Schwester, was meine Neugier noch weiter geweckt hat. Das Cover ist wieder sehr gut gelungen; ohne je in Kuba gewesen zu sein fängt es für mich die Stimmung und Atmosphäre, die ich dort erwarte, perfekt ein. Die alten Autos und Gebäude, gepaart mit dem Kleidungsstil der 60er Jahre, in denen die Geschichte spielt. Ausnahmsweise gefällt mir das Cover sogar besser als das vom englischen Original. Chanel Cleetons Erzählstil, gepaart mit Jens Plassmanns Übersetzung, war wieder ein absoluter "Page-Turner". Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so sehr haben mich ihre Worte in der damaligen Zeit gefangen genommen. Ich scheine ein mir bisher noch nicht bekanntes Faible für Agenten / Spionen Geschichten zu haben, denn abermals hat mich die Spannung in Zusammenhang mit diesen Aktionen total gefesselt und schier wahnsinnig gemacht. Und das im positiven Sinne. Für meinen Geschmack hätte es sogar noch etwas mehr Richtung Thriller gehen können, doch auch so war die Geschichte einfach nur perfekt. Neben dem Spionagethema hat mich auch wieder der politische Hintergrund in den 60er Jahren fasziniert. Ich mochte es schon in Ken Folletts Jahrhundertsaga und auch jetzt hat es mich jedesmal gefreut von J.F. Kennedy und dem kalten Krieg zu lesen. Allerdings passieren diese Dinge nur am Rande, wenn sie auch die Handlung von Beatriz maßgeblich beeinflussen, in ihrem Traum Kuba aus Fidels Fängen zu retten und den Tod ihres Zwillingsbruders zu rächen. Beatriz ist eine unglaublich starke und emanzipierte Frau, vor allem für die damalige Zeit. Heute wäre sie einfach nur eine Frau der jetzigen Zeit, mit ihrem Unwillen zu heiraten und selbstständig zu bleiben. Sie möchte selbst etwas aus eigener Kraft erreichen, studieren und niemandes hübsches "Beiwerk" sein oder auf der Tasche liegen. Es ist bewundernswert wie sie das bereits in der damaligen Zeit schafft, den gesellschaftlichen und elterlichen Erwartungen zum Trotz. Sie ist trotzdem noch um den guten Ruf ihrer Familie bedacht und versucht ihre nicht-eheliche Beziehung geheim zu halten. Die Geschichte startet mit dem Tod von Fidel und einer Flasche Champagner, die Beatriz zu diesem Anlass geschickt bekommt. Zwischendurch gibt es immer mal wieder eine kurze Sequenz in diese Gegenwart, der Rest der Geschichte spielt in der Zeit der 60er Jahre. Es blieb für mich bis zum Schluss spannend, von wem diese Flasche nun geschickt wurde, da nicht nur ein Mann hierfür in Frage kam. Beatriz steht im Laufe der Geschichte immer wieder zwischen zwei Männern: Eduardo, ein enger Freund aus Kuba, und Nick, ein amerikanischer Politiker. Für beide empfindet sie ganz unterschiedliche Gefühle und ist zwischenzeitlich hin und hergerissen. Die CIA spielt mit diesen Emotionen, sowie ihrem Drang nach Rache, um sie für sich zu gewinnen und zu manipulieren. Es war spannend zu lesen, wie Beatriz mit immer offeneren Augen in diese Gespräche und Verhandlungen geht, stets darauf Bedacht ihre eigene Agenda zu verfolgen - mal mehr, mal weniger erfolgreich. Ich bin teilweise nur so durch die Seiten geflogen, so sehr hat mich Beatriz' Schicksal (oder Bestimmung?) und ihr eigenbestimmter Weg gefesselt und mitgenommen. Ich wünsche mir noch viele weitere so spannende Geschichten aus der Feder von Chanel Cleeton, vielleicht ja sogar wieder vor dem Hintergrund von Kubas Geschichte. Ich kann dieses Buch, welches auch für sich alleine gelesen werden kann, aber auch das erste Buch "Nächstes Jahr in Havanna" jedem Nahe legen, der gerne Geschichten über starke Frauen vor etwas geschichtlichem Hintergrund liest. Toller Schreibstil, interessante Charaktere und fesselnde Storyline - was will man mehr? :)
Beschreibung Palm Beach 1960. Beatriz Perez hat sich nach der Flucht aus Kuba mit ihrer Familie in Florida niedergelassen. Der Verlust ihres Bruders schmerzt fern der Heimat und ihre Sehnsucht nach Havanna und der Drang nach Rache ist ihr allgegenwärtiger Begleiter. Während ihre Mutter sich nichts sehnlicher wünscht, als sie zu verheiraten, drängt es Beatriz in die Kreise mächtiger Männer und sie setzt als Spionin alles aufs Spiel, um Vergeltung für den Tod ihres Bruders zu erhalten. Meine Meinung Chanel Cleeton legt mit »Wir träumten von Kuba« den zweiten Teil ihrer Kuba-Saga über die Familie Perez vor, die nach dem politischen Umschwung im ersten Band, »Nächstes Jahr in Havanna«, aus ihrer Heimat geflohen sind und nun versuchen in Palm Beach, Florida, Fuß zu fassen. Die Autorin hat selbst kubanische Wurzeln und lässt in ihre Geschichte deutlich ihr eigenes Herzblut über die Geschichte der Exilkubaner mit einfließen. Während im ersten Teil der Saga der Fokus auf Elisa, der jüngeren Schwester von Beatriz liegt, nimmt nun diese die Rolle der Romanheldin ein. Im Gegensatz zu der pragmatischen und ruhigen Persönlichkeit von Elisa kommt Beatriz einem funkensprühenden und brodelnden Vulkan gleich. Sie nimmt gegen die Wünsche ihrer Mutter ihr Leben selbstbestimmt in die Hand und legt jede Menge Ehrgeiz an den Tag, um Rache an Fidel Castro zu nehmen, der in ihren Augen für den Tod ihres Bruders zur Verantwortung gezogen werden muss. Chanel Cleeton hat mit Beatriz einen unglaublich starken weiblichen Charakter gezeichnet und es ist wahnsinnig aufregend, ihr auf dem Weg zu folgen, der sie in die Hände gefährlicher Männer treibt. Doch Beatriz wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht gegen all die Schwierigkeiten behaupten würde, die sie auf die Probe stellen. Das Buch lässt sich wie ein politischer Krimi lesen, der mit den Hintergründen zur gesellschaftlichen Situation der Exilkubaner in Palm Beach und der angespannten Situation zwischen Kuba und Amerika in den 60er Jahren angereichert wird. Zu einem solch dekadenten Charakter wie Beatriz passt eine anrüchige Affäre natürlich hervorragend. Mit ihrer Liebe zu dem aufstrebenden und bereits anderweitig verlobten Senator Nicholas Preston setzt Beatriz den guten Ruf ihrer Familie aufs Spiel und bringt sich selbst in eine schwierige Situation. Die ambivalente Beziehung zwischen Beatriz und Nicholas ist wichtig für die Darstellung der politischen Situation aber manchmal fand ich die dramatischen Spitzen etwas »over the top«. »Wir träumten von Kuba« ist im Ganzen betrachtet aber ein wirklich gut recherchierter Roman über die Kubakrise in den 60er Jahren, der durch eine fiktive Handlung und spannende Charaktere kaum Wünsche offen lässt. Ich hoffe sehr, dass die nächste deutsche Ausgabe von Cleetons Kuba-Saga (engl. Original »The Last Train to Key West«) noch dieses Jahr herauskommen wird. Fazit Ein fesselnder Polit-Krimi, der mit einer starken Romanheldin zu begeistern weiß.
>>Wie viel einfacher doch alles war, als wir noch Mädchen waren, stimmt's? Da konnten wir tun und lassen, was wir wollten, ohne uns große Sorgen um die Folgen machen zu müssen. Ich vermisse diese Zeit. Die Freiheit, die darin lag. Aber wir sind keine ;Mädchen mehr, und es kommt der Moment, an dem man sich entscheiden muss. ...<< „Wir träumten von Kuba“ von Chanel Cleeton – der zweite Teil der Kuba-Saga und dieses Mal begleiten wir Beatriz auf ihrem Weg. Paslm Beach 1960: Schon seit einiger Zeit lebt Beatriz Perez mit ihrer Familie in Florida im Exil. Der Verlust ihrer Heimat, ihrer Freunde und ihres Bruder lassen hier Herz weiter bluten und neben all den vergangenen Tiefschlägen ist es die politische sich zuspitzende Lage Kubas, die Sehnsucht nach Havanna und nicht zuletzt die Liebe, die ihrem Leben viele Hürden auferlegen und Beatriz als Person prägen. Auch der zweite Band der Kuba-Saga hat mir sehr sehr gut gefallen! Neben den politischen Ereignissen, Wendungen, der Kluft zwischen Kuba und Amerika gibt es eben hier wieder eine ganz besondere und wie ich finde unglaublich starke Frau der Perez Familie kennenzulernen. Ihr Weg ist wahrlich nicht leicht und dennoch schafft die Autorin es unglaublich toll die Hoffnung für Beatriz nie aus den Augen zu verlieren und das Herz weiter für Havanna schlagen zu lassen, auch wenn es viele Meilen entfernt ist. Für mich persönlich war dieser zweite Band gefühlsmäßig sogar noch intensiver mitzuerleben als Band 1 und beim Lesen schlug mein Herz selbst voller Sehnsucht nach Havanna. Von mir an dieser Stelle wieder eine absolute Leseempfehlung und ein kleiner Hinweis: Meiner Meinung nach können die Bücher auch unabhängig voneinander gelesen werden, da es sich hier jeweils um eine andere politische Situation handelt und es um eine jeweils andere Schwester geht ;-)
Beschreibung Palm Beach 1960. Beatriz Perez hat sich nach der Flucht aus Kuba mit ihrer Familie in Florida niedergelassen. Der Verlust ihres Bruders schmerzt fern der Heimat und ihre Sehnsucht nach Havanna und der Drang nach Rache ist ihr allgegenwärtiger Begleiter. Während ihre Mutter sich nichts sehnlicher wünscht, als sie zu verheiraten, drängt es Beatriz in die Kreise mächtiger Männer und sie setzt als Spionin alles aufs Spiel, um Vergeltung für den Tod ihres Bruders zu erhalten. Meine Meinung Chanel Cleeton legt mit »Wir träumten von Kuba« den zweiten Teil ihrer Kuba-Saga über die Familie Perez vor, die nach dem politischen Umschwung im ersten Band, »Nächstes Jahr in Havanna«, aus ihrer Heimat geflohen sind und nun versuchen in Palm Beach, Florida, Fuß zu fassen. Die Autorin hat selbst kubanische Wurzeln und lässt in ihre Geschichte deutlich ihr eigenes Herzblut über die Geschichte der Exilkubaner mit einfließen. Während im ersten Teil der Saga der Fokus auf Elisa, der jüngeren Schwester von Beatriz liegt, nimmt nun diese die Rolle der Romanheldin ein. Im Gegensatz zu der pragmatischen und ruhigen Persönlichkeit von Elisa kommt Beatriz einem funkensprühenden und brodelnden Vulkan gleich. Sie nimmt gegen die Wünsche ihrer Mutter ihr Leben selbstbestimmt in die Hand und legt jede Menge Ehrgeiz an den Tag, um Rache an Fidel Castro zu nehmen, der in ihren Augen für den Tod ihres Bruders zur Verantwortung gezogen werden muss. Chanel Cleeton hat mit Beatriz einen unglaublich starken weiblichen Charakter gezeichnet und es ist wahnsinnig aufregend, ihr auf dem Weg zu folgen, der sie in die Hände gefährlicher Männer treibt. Doch Beatriz wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht gegen all die Schwierigkeiten behaupten würde, die sie auf die Probe stellen. Das Buch lässt sich wie ein politischer Krimi lesen, der mit den Hintergründen zur gesellschaftlichen Situation der Exilkubaner in Palm Beach und der angespannten Situation zwischen Kuba und Amerika in den 60er Jahren angereichert wird. Zu einem solch dekadenten Charakter wie Beatriz passt eine anrüchige Affäre natürlich hervorragend. Mit ihrer Liebe zu dem aufstrebenden und bereits anderweitig verlobten Senator Nicholas Preston setzt Beatriz den guten Ruf ihrer Familie aufs Spiel und bringt sich selbst in eine schwierige Situation. Die ambivalente Beziehung zwischen Beatriz und Nicholas ist wichtig für die Darstellung der politischen Situation aber manchmal fand ich die dramatischen Spitzen etwas »over the top«. »Wir träumten von Kuba« ist im Ganzen betrachtet aber ein wirklich gut recherchierter Roman über die Kubakrise in den 60er Jahren, der durch eine fiktive Handlung und spannende Charaktere kaum Wünsche offen lässt. Ich hoffe sehr, dass die nächste deutsche Ausgabe von Cleetons Kuba-Saga (engl. Original »The Last Train to Key West«) noch dieses Jahr herauskommen wird. Fazit Ein fesselnder Polit-Krimi, der mit einer starken Romanheldin zu begeistern weiß.










