Wir Herrenmenschen
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Description
Die deutschen Kolonien - dieses Kapitel unserer Geschichte ist beunruhigend aktuell, wie Bartholomäus Grill zeigt. Und das nicht nur im Bewusstsein der Afrikaner selbst (etwa der Nachfahren der Herero, die heute Entschädigung für Gräueltaten der Deutschen fordern). Sondern auch in unseren eigenen Köpfen. Der SPIEGEL-Reporter, einer der besten deutschen Afrikakenner, hat in den letzten drei Jahrzehnten an allen Schauplätze des ehemaligen Kolonialreichs recherchiert, er hat mit den letzten Augenzeugen gesprochen, den Nachkommen von Tätern wie Opfern. Grill verfolgt akribisch die Spuren der deutschen Fremdherrschaft in Afrika, China und der Südsee und beschreibt unser rassistische Erbe: Das Herrenmenschentum prägt nach wie vor unser Denken, die Klischees von den „bedrohlichen Afrikanern“ oder „hilflosen Entwicklungsländern“ wirken fort, gerade in Zeiten verstärkter Flucht und Migration. Eine packende historische Reportage – und zugleich ein Debattenbuch von höchster Aktualität.
Book Information
Author Description
Bartholomäus Grill, geboren 1954, ist preisgekrönter SPIEGEL-Reporter, langjähriger Afrikakorrespondent und Autor des Bestsellers »Ach, Afrika« (Siedler 2003). Zuletzt erschien »Um uns die Toten. Meine Begegnungen mit dem Sterben« (2014).
Posts
Sehr informativ und erhellend. Unglaublich Spannender Blick auf die deutsche Kolonialgeschichte und ihrer Folgen
Bartholomäus Grill umschreibt in diesem gelungenen Buch die Geschichte, sowie die Folgen des deutschen Kolonialismus nicht nur in Afrika sondern auch in den anderen zu Unrecht angeeigneten Überseegebieten. Dabei hält er nicht mit seiner persönlichen Meinung hinter den Zaun und befragt unter anderem auch Zeitgenossen sowie Betroffene Beispielsweise in Namibia. Absolute Leseempfehlung für Geschichtsinteressierte und kritischer Denker.
Ein wirklich sehr gutes Buch zur Einführung in die kolonialistische Vergangenheit Deutschlands. Es animiert auf jeden Fall dazu sich tiefer mit der Thematik zu beschäftigen, ist doch die Kolonialzeit Deutschlands kaum präsent. Historisch gesehen sind ein paar Kontroverse Thesen enthalten, jedoch begründet der Autor dieser sehr gut und nachvollziehbar und vermeidet es in Ideologien zu verfallen. Ich kann dieses Buch jedem ans Herzen legen der eine Einführung in diesen Teil der deutschen Geschichte sucht. Jedoch reicht das Buch sicherlich nicht aus diese unglaublich komplexe Thematik ausreichend zu behandeln.
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Die deutschen Kolonien - dieses Kapitel unserer Geschichte ist beunruhigend aktuell, wie Bartholomäus Grill zeigt. Und das nicht nur im Bewusstsein der Afrikaner selbst (etwa der Nachfahren der Herero, die heute Entschädigung für Gräueltaten der Deutschen fordern). Sondern auch in unseren eigenen Köpfen. Der SPIEGEL-Reporter, einer der besten deutschen Afrikakenner, hat in den letzten drei Jahrzehnten an allen Schauplätze des ehemaligen Kolonialreichs recherchiert, er hat mit den letzten Augenzeugen gesprochen, den Nachkommen von Tätern wie Opfern. Grill verfolgt akribisch die Spuren der deutschen Fremdherrschaft in Afrika, China und der Südsee und beschreibt unser rassistische Erbe: Das Herrenmenschentum prägt nach wie vor unser Denken, die Klischees von den „bedrohlichen Afrikanern“ oder „hilflosen Entwicklungsländern“ wirken fort, gerade in Zeiten verstärkter Flucht und Migration. Eine packende historische Reportage – und zugleich ein Debattenbuch von höchster Aktualität.
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Bartholomäus Grill, geboren 1954, ist preisgekrönter SPIEGEL-Reporter, langjähriger Afrikakorrespondent und Autor des Bestsellers »Ach, Afrika« (Siedler 2003). Zuletzt erschien »Um uns die Toten. Meine Begegnungen mit dem Sterben« (2014).
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Sehr informativ und erhellend. Unglaublich Spannender Blick auf die deutsche Kolonialgeschichte und ihrer Folgen
Bartholomäus Grill umschreibt in diesem gelungenen Buch die Geschichte, sowie die Folgen des deutschen Kolonialismus nicht nur in Afrika sondern auch in den anderen zu Unrecht angeeigneten Überseegebieten. Dabei hält er nicht mit seiner persönlichen Meinung hinter den Zaun und befragt unter anderem auch Zeitgenossen sowie Betroffene Beispielsweise in Namibia. Absolute Leseempfehlung für Geschichtsinteressierte und kritischer Denker.
Ein wirklich sehr gutes Buch zur Einführung in die kolonialistische Vergangenheit Deutschlands. Es animiert auf jeden Fall dazu sich tiefer mit der Thematik zu beschäftigen, ist doch die Kolonialzeit Deutschlands kaum präsent. Historisch gesehen sind ein paar Kontroverse Thesen enthalten, jedoch begründet der Autor dieser sehr gut und nachvollziehbar und vermeidet es in Ideologien zu verfallen. Ich kann dieses Buch jedem ans Herzen legen der eine Einführung in diesen Teil der deutschen Geschichte sucht. Jedoch reicht das Buch sicherlich nicht aus diese unglaublich komplexe Thematik ausreichend zu behandeln.






