Wintervanille
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Description
Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe – die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet ...
Die zauberhafte »Kalifornische Träume«-Reihe bei Blanvalet:
1. Wintervanille
2. Orangenträume
3. Mandelglück
4. Erdbeerversprechen
5. Walnusswünsche
6. Blaubeerjahre
Alle Bände können auch unabhängig gelesen werden.
Book Information
Author Description
Manuela Inusa wurde 1981 in Hamburg geboren und wollte schon als Kind Autorin werden. Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag sagte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin sich: »Jetzt oder nie!« Nach einigen Erfolgen im Selfpublishing erscheinen ihre aktuellen Romane bei Blanvalet. Nach der »Valerie Lane«-Reihe lassen nun die »Kalifornischen Träume« die Leserherzen schmelzen und erobern nebenbei die Bestsellerlisten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem hat sie eine Vorliebe für Duftkerzen, Tee und Schokolade.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Informativ, nette Story aber nicht fesselnd
Inhalt: Mit viel Liebe führt Cäcilia (CeCe) Ihre Vaniliefarm in Kalifornien. Sie baut sie aber nicht nur anund verkauft sie, sondern zaubert auch herrliche Produkte mit ihrer Vanilie, denn Vanilie ist ihre Leidenschaft. Unterstützung findet sie in ihrer besten Freundin Julia. BEIDE unterstützen sich gegenseitig, denn beide haben viel durchgemacht. Eines Tages soll ein TVBericht über CeCe's Vanilie und ihrer Farm aufgenommen und ausgestrahlt werden. Dies weckt ein großes Interesse bei einem renomierten Hotelkettenbesitzer aus. Mit seinem Kumpel Mitchell möchte er ein Gewürzseminar in seinem Hotel veranstalten lassen und CeCe unbedingt einladen, damit er sie besser kennenlernen kann. CeCe ist begeistert und stimmt zu unter einer Bedingung, das Julia ihre "Assistentin" mitkommen kann, denn wann fährt man schon in das verschneidte Winterparadies. Aber wird es wirklich ein paradiesisches Abenteuer und was steckt hinter dem Interesse an der Vanille. MEINUNG Dies war mein erstes Buch von ihr und ich war sehr gespannt. Leider musste ich feststellen das sich die Hälfte des Buches nur so hinzog. Immer wieder fehlte mir der Ansporn es weiterzulesen, da es zu langatmig geschrieben war. Mit der 2 Hälfte wurde es dann besser. Ansonsten hat die Schriftstellerin in einem leichten und flüssigen Schreibstil dieses Buch verfasst, was ja nicht so schlimm ist. Bestimmte Sachen haben mit aber trotzdem gefallen. 1. Die Informationen rund um die Vanille 2. Manche Protagonisten waren witzig und einfach nur durchgeknallt. 3. Die Freundschaft zwischen CeCe und Julia 4. Handlungsorte Beschreibungen dazu Im großen und ganzen eine nette Geschichte für gemütliche Stunden auf der Couch.
Ich bin zwiegespalten
Ich finde es sehr schwierig das Buch zu bewerten. Für mich ist das Buch in zwei Teile aufgeteilt. In der ersten Hälfte lernt man das Leben und die Vergangenheit von CeCe und ihrer Freundin kennen. Es sind tolle Characters, die durchweg sympathisch sind. Dennoch zieht sich die Story etwas. Man hätte diesen Teil etwas kürzer fassen können. Außerdem waren die Dialoge teilweise etwas hölzern und gestellt. In der zweiten Hälfte startet dann endlich die Love story und ab da hat mir das Buch super gefallen. Natürlich ist es an manchen Stellen sehr kitschig und teilweise übertrieben, aber das gehört irgendwie zu einer Romance dazu. Besonders toll fand ich, dass diese Liebesgeschichte ohne großes Drama und mit nur wenig Missverständnissen auskommt, weil die Personen miteinander sprechen. Vielleicht bin ich auch mit falschen Erwartungen an das Buch ran gegangen. Ich habe eine typische Romance erwartet und fand es komisch, dass die beiden Protagonisten sich dann erst nach der Hälfte des Buchs zum ersten Mal sehen. Ich würde im Nachhinein sagen, dass es ein Buch ist, bei dem es um das Leben von zwei Freundinnen geht und die dazugehörige Liebesgeschichte ist nur ein kleiner Teil davon.
Dieses Buch ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass der Klappentext nicht die tatsächliche Handlung auch nur ansatzweise wiedergibt.
Die Story der ersten knapp 300 Seiten handelte von vielen verschiedenen Themen. Das größte davon ist die Freundschaft der weiblichen Protagonistin mit ihrer besten Freundin, inklusive immer wiederkehrende Rückblicke in die Vergangenheit der beiden. Dann nachdem 2/3 des Buches vorbei sind, begegnen sich endlich die beiden „Hauptprotagonisten“ zum ersten Mal. Aber auch da entwickelt sich kaum eine wirkliche Story. Es gibt keine guten Dialoge, keine spürbare oder nachvollziehbare Tension zwischen den beiden. Als sich dann die 28jährige weibliche Protagonistin auch noch, nachdem sie nur bruchstückhaft eine Unterhaltung belauscht hatte, wie eine pubertäre Teenagerin benimmt, hatte ich genug von dem Buch. Da ich noch zwei weitere Bücher der Autorin auf meinem SUB habe, kann ich nur hoffen, dass diese besser geschrieben sind. Werde sie aber vorerst nicht lesen.
Das Buch war sehr gemütlich und schön. Die beiden weiblichen Charaktere hab ich schnell in mein Herz geschlossen, aber auch viele weitere mochte ich sehr! Allesamt sehr sympathisch. Ich musste echt einige Male herzhaft lachen und habe mich immer gefreut, als ich weiterlesen konnte. Es war zum Ende hin ein wenig zu cheesy meiner Meinung nach, aber ist eben auch ein Roman und da muss man damit rechnen. 😄 Aber für ein paar gemütliche Stunde, ist das Buch wirklich toll. Hab jetzt Hunger auf Vanillekekse! 😜
Süßes und romantisches Buch. Für mich beginnt die Liebesgeschichte allerdings etwas zu spät. Die Protas lernen sich erst nach über der Hälfte des Buches kennen. Ich habe inzwischen schon den zweiten Band der Reihe gelesen und finde dass das dort deutlich besser gelöst wurde. Winterstimmung kam aber definitiv auf. Aber auch da hätte es gern ein wenig mehr sein können 😉
Weihnachtsromanzr durch und durch, aber noch so viel mehr.
Ich war zunächste skeptisch, weil ich noch nie zuvor eine Weihnachtsromanze gelesen hab, aber Wintervanille war wirklich ein beeindruckendes Buch. Zunächste etwas verwirrend sind in die vielen Namen und Hintergrundgeschichten einzufinden entpuppte sich das Buch schnell als Füllgrube von Emotionen. Es ist länger her seit ich so viel mit einem Buch gesprochen hab und beim lesen so viele Emotionen fühlte und auch zeigte. Es kst nicht nur eine Romanze, sondern such spannend und lustig und traurig und so vieles mehr. Ein Abenteuer CeCe in ihrer Welt zu begleiten!

Süße Geschichte mit gutem Geschmack 😂
Ein gemütlicher, leichter Liebesroman, mit viel Hintergrundinformationen über den Anbau von Vanille. Der Leser lernet CeCe und ihre beste Freundin Julia kennen. Beide sind Single, selbstständig und mussten in ihrer Vergangenheit mit Verlusten lernen umzugehen. Ein Gewürzseminar in einem verschneiten Ressort soll bei beiden einiges ändern. Mich hat der Roman richtig gut unterhalten. Ich mochte die Charaktere und die Stimmung. Bin schon gespannt auf die weiteren Bände der Reihe.

Nach der grandiosen Reihe von Manuela Infusa, welche sich um die Valerie Lane drehte, musste ich natürlich direkt ihre neue Reihe anfangen. Und siehe da, ich wurde durch diesen Reihenstart wieder mal belehrt niemals nie zu sagen. Denn obwohl es für mich „klar“ war, dass niemals etwas jemals die Valerie Lane übertreffen wird, hat die Autorin sich selbst übertroffen. Natürlich hat mich es mehr als gefreut, dass die neue Reihe mir noch besser gefällt als die Valerie Lane. Obwohl es falsch ausgedrückt wäre, wenn ich sage besser, denn mir hat nicht das Thema besser gefallen, sondern die Länge. Dieses Buch war dicker als jedes bisher erschienene der Valerie Lane und das hat mich sehr glücklich gemacht, aber dazu später mehr. Diesmal spielt die Geschichte in Kalifornien, genauer gesagt im Kalifornischen Nappa Valley. Denn dort wo jeder Wein anbaut, hat Cecilia ihre Vanillefarm. Sie lebt schon auf dieser Farm, welche sie mit ihrem Vater aufgebaut hat, seit sie ein Kind war und fühlt sich an diesem Ort mehr als nur wohl. Als sie dann eines Tages das Glück hat in einer Fernsehsendung ihre Farm und ihre Produkte der Welt zu zeigen sagt sie natürlich nicht nein. Und als wäre das nicht schon Glück genug meldet sich auch noch ein Hotelier bei ihr, welcher sie auf ein Wochenseminar, welches sich nur um Gewürze dreht, einlädt. Cecilia darf ihre Vanille vorstellen und hat auch das große Glück, dass sie ihre beste Freundin Julia als Assistentin mitbringen darf. Und auch Richard der Hotelier hat einen besten Freund der ihm während dieser Woche zur Seite steht. Denn was Cecilia nicht weiß: Richard hat sie nicht ohne Grund eingeladen. Ich persönlich war von diesem Klappentext mehr als nur angetan und kann euch sagen: Es ist noch viel besser als es sich anhört. Denn wie am Anfang schon erwähnt hatte dieses Buch unglaublich viel Tiefgang, das heißt wir haben sehr viel über das Leben, die Familie und vor allem von Cecilias bester Freundin erfahren. Das hat die Geschichte nochmal um einiges realistischer, interessanter und vor allem spannender gemacht. Dadurch das man alle in Cecilias Umgebung so gut kennengelernt hat, also auch die Kindheit, Charakterzüge und vor allem Art und Weisen der vorkommenden Personen, dachte man wirklich man kennt diese Personen. Was mich wieder an meisten getroffen hat waren diese unglaublich extremen Emotionen, welche ich immer bei dem lesen ihrer Bücher verspüre. Jedoch war dieses Mal das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch unglaublich, ich war, wie die Protagonistin, richtig verliebt. Ich glaube, dass es wirklich davon kommt, dass die Autorin dem Buch mehr Inhalt als sonst gegeben hat. Also es war detaillierter Geschrieben und hat das Ganze somit auch viel interessanter und spannender werden lassen. Es war zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig oder langatmig, ich war einfach nur glücklich. Dauerhaft. Ebenso erfreut war ich über die Beschreibungen der Vanille, denn ich habe mich am Ende des Buches wirklich so gefühlt, als würde ich diese selbst anbauen. Und es ist nicht so als würde die Autorin das alles langweilig und zäh Beschreiben. Nein, sie verstrickt das so geschickt in die Geschichte, das man immer interessierter wird und wissen will was Cecilia da eigentlich macht. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht der Protagonistin, jedoch kommt auch auf ein paar Seiten, oder eher in ein paar Kapiteln, die Sicht von Julia an die Reihe. Das bringt ein wenig Abwechslung in die Geschichte und lässt diese natürlich auch gleich wieder spannender und interessanter werden. Den Schreibstil von Manuel Inusa finde ich einfach perfekt, denn man spürt während dem lesen ihre Leidenschaft, welche sie in jede ihrer Bücher steckt. Jedes Mal wieder empfehle ich es Leuten, egal ob Privat oder im Internet, denn ich finde jeder sollte ein Buch von Manuela Inusa gelesen haben. Ich sage das nämlich nicht nur so, ich meine es so: Diese Bücher machen unfassbar glücklich und süchtig. Ich kann es jetzt schon kaum mehr erwarten bis das nächste Buch von ihr erscheint. Sie ist und bleibt eine meine absoluten Lieblingsautorinnen.
Erstmal kurz durchatmen. Was für ein Buch. Ich habe mich dieses Jahr an ein etwas "winterliches" gewagt. Anfangs fand ich das Buch sehr langatmig. Musste sogar überlegen, ob ich das Buch wirklich weiterlesen möchte. Die Geschichte ist wirklich Süß gestaltet, man konnte sich die Charaktere gut vorstellen. Ich fand es allerdings schade, dass sich die Protagonisten erst ab Seite ca. 220 getroffen haben. Insgesamt bin ich froh, dem Buch noch eine Chance gegeben zu haben. Ein großes Lob an die Autorin die es geschafft hat die Landschaft bzw. Das winterliche Feeling im Buch sehr gut darzustellen und mir persönlich das Gefühl der Wärme mitgegeben hat.
Nicht so meins…
Bevor ich genauer erläutern werde, warum mir der Roman nicht gefallen hat, möchte ich darauf aufmerksam machen, dass SPOILER ALERT on ist. Bitte nicht weiterlesen wenn ihr den Roman lesen möchtet. Die Protagonistin hat mich sehr oft genervt besonders wenn es um ihr „Geheimnis“ ging. Sie war dann immer bockig wie ein Kind und ich konnte die Drama Aktion von ihr zum Ende des Buchs überhaupt nicht nachvollziehen. Ich dachte mir öfters, nicht jeder will wissen wo genau du deine verdammte Vanille herbekommen hast. Die Dialoge mit ihrer BF wirkten unecht. Besonders dann wenn ich dachte, oh jetzt werden die beiden was lockerer. Aber nein, dann wurden die beiden so verkrampft dass ich der Meinung war, zum Lachen gehen die beiden in den Keller. Dann Rick, er kennt sie nicht aber verliebt sich direkt in ihr Äußeres. Schaut ihr Interview mehrere Male und ist absolut hin und weg. Die große Liebe! Ja ne is klar… eher wie ein Stalker. Das was mich aber am meistens gestört hat, ist, dass sich CeCe und Rick erst nach 65% nach gelesenen Seiten treffen. Ihre Story kommt meiner Meinung nach viel zu kurz. Bestimmt werden einige mich überhaupt nicht nachvollziehen. Und das ist auch gut so, denn jeder hat einen anderen Geschmack, aber mir hat es überhaupt nicht gefallen. 🥸
Auf Manuela Inusas Roman „Wintervanille“ hatte ich mich sehr gefreut. Das Cover sieht ansprechend aus und der Klappentext verspricht eine romantische Geschichte im Schnee. Leider zeichnete sich schon nach wenigen Seiten ab, dass dieses Buch und ich vermutlich keine Freunde werden. Der Schreibstil ist sehr simpel. Der Wortschatz, der hier verwendet wurde, ist nicht sonderlich groß und der Satzbau ist immer gleich. Gerne wird das Wörtchen „nämlich“ verwendet, was dem Ganzen etwas neunmalkluges verleiht. Zudem verliert sich die Autorin immer in Aufzählungen von Nichtigkeiten. Der Schreibstil ist am ehesten mit einem Kinderschulaufsatz zu vergleichen. Auch die Charaktere sind einfach gestrickte Menschen. Die Kapitel über Julia empfand ich noch ganz in Ordnung. Die Geschichte über ihre schwierige Kindheit und wie sie sich weiterentwickelt hat, war recht interessant. Dieser Teil war auch normal geschrieben, deswegen habe ich ehrlich überhaupt keine Ahnung, was mit dem Rest des Buches passiert ist. CeCe konnte ich überhaupt nicht für voll nehmen. Sie soll eine erfolgreiche Vanillefarmerin sein, die ihre Produkte im halben Land verkauft, wirkt allerdings, als wenn es mit ihrem IQ nicht besonders weit her wäre. Ein Beispiel: „Ich habe mal eine Folge von 'Unsere kleine Farm' gesehen, weil darin eine Farm vorkommt“. Ein anderes Mal lässt sie sich von Julia Frischkäse-Gurken-Sandwiches machen, um sich wie ein Star zu fühlen. Was isst sie denn normalerweise, wenn so etwas alltägliches und preiswertes Haute Cuisine für sie ist? Zuerst habe ich ihre Naivität nur belächelt. Komplett untendurch war sie bei mir, als sie sich über Benedicts neue Freundin Candy lustig gemacht hat, weil diese nicht gerade die hellste Kerze am Baum ist. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen... Als ich in der Mitte des Buches war, begann ich mich langsam zu wundern, wann denn nun endlich die auf dem Klappentext angesprochene Liebesgeschichte beginnt. Tatsächlich dauert es ungefähr bis zur Seite 300, bis Richard und CeCe sich das erste Mal treffen. Diese Romanze ist auch etwas merkwürdig. Richard saß vor dem Fernseher und dachte sich: „Ach, wenn ich doch endlich eine Frau hätte, dann müsste ich weniger arbeiten. Oh, da ist ja ein hübsches Exemplar im Fernsehen, dann nehme ich einfach die“. Das hat etwas von Frau im Katalog bestellt. Eine Gemeinsamkeit haben die beiden allerdings auf jeden Fall, denn auch Richard ist keine Intelligenzbestie. Das Wort Einkäufer kennt der Hotelier zum Beispiel nicht. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben Richard und CeCe ihr Strohkopfleben noch heute. Dieser Roman war für mich leider ein Flop. Ich dachte, ich könnte zumindest die Vanilleplätzchen nach backen aber wer hochwertige Vanilleschoten mit Vanillinzucker kombiniert, der kann nur ein Geschmacksbanause sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Vanillefarmer seine hochwertige Ware mit künstlichem Aroma mischen würde.
Die ersten 50% waren zum Glück mal ein bisschen anders. Frauen, die sich unabhängig gemacht, ihrer Leidenschaft gefolgt und ihr eigenes Business aufgebaut haben. Außerdem werden Freundschaft und Familie groß geschrieben. Danach beginnt erst die Winterstimmung und auch die Liebessäuselei. Die letzten 25% habe ich mich dann durch absolute Klischees gekämpft und nicht nur nichts neues bekommen, sondern alles was 'Frau' wohl hören will, es aber nie so bekommen wird. Und wenn wir ehrlich sind, wärs auch ganz schön langweilig.
Inhalt: CeCe und Julia sind seit der Schule beste Freundinnen und füreinander wie Familie. Beide leben ihre Träume als Besitzerinnen einer Vanillefarm bzw. eines Sandwich-Restaurants und sind eigentlich mit ihrem Leben sehr zufrieden. Allerdings wurden beide in der Liebe enttäuscht, aber dann werden sie zu einem Gewürzseminar eingeladen, wo sie auf die ebenfalls beste Freunde Richard und Mitchell treffen und zwischen den vieren sprühen die Funken. Meine Meinung: Das Buch ist eine angenehme und eher ruhige Geschichte, die ich realistisch fand und ohne Drama auskommt. Dabei wird auch so viel über Vanille gesprochen, sodass ich beim Lesen auch die ganze Zeit einen Vanilleduft in der Nase hatte. Jeder einzelne Charakter hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Ecken und Kanten. Am besten gefiel mir CeCes unkonventionelle Großmutter. Laut Klappentext sind CeCe und Richard die Protagonisten, weshalb ich überrascht war, dass in meinen Augen eher CeCe und Julia im Vordergrund stehen. Doch dann gefiel es mir sehr gut, dass es eher um die Leben der Frauen, ihre Geschichte und ihre Freundschaft geht. So fand ich Julia und ihre Vergangenheit am spannendsten. Besonders gut gefielen mir die Rückblicke der Frauen, weil so alles von früher, was die beiden geprägt hat, noch besser rüber gebracht wurde und man perfekt nachvollziehen kann, warum sie sind, wie sie sind. Beide leben und kämpfen für ihre Träume. Das Buch spiegelt perfekt die Massage wieder, dass Freunde zu Familie werden können. So gefielen mir die Freundschaften CeCe/Julia sowie Richard/Mitchell sogar besser als die Liebesgeschichten Richard/CeCe und Mitchell/Julia. Ich fand es nämlich etwas schade, dass die Liebesgeschichten erst im letzten Drittel wirklich behandelt werden. Sie hätten noch etwas mehr Raum gebrauchen können, auch fehlte mir etwas der Spannungsbogen. Fazit: 3,75/5⭐️
Kuschelig, aber langatmig
Wintervanille ist ein Buch zum einmurmeln. Es ist leicht zu lesen und ist absolut von Wohlfühlcharaktern geprägt. Wer aber ein schnelles Kennenlernen der Protagonisten vorzieht wird in diesem Buch nicht fündig. Zwar werden die Charaktere tiefgründig beschrieben und ihre Erfahrungen geteilt, jedoch muss man sich darauf einstellen, dass die Hauptprotagonisten sich erst nach der Hälfte des Buches treffen bzw. Kennenlernen. Dennoch würde ich dieses Buch jedem empfehlen, der eine leichte Winterromanze zum Einkuscheln lesen möchte.
Nachdem ihre Mutter Carmen gestorben ist, reisen Vater Joseph und die kleine Cecilia zu ihren Verwandten nach Mexico. Hier entsteht bei Papa Joseph die Idee mitten in den Weinbergen von Napa Valley eine Vanille Plantage anzulegen. Heute lebt auch er nicht mehr und Cecilia, die alle nur CeCe nennen, führt sie mit viel Liebe und Herzblut weiter. Sie baut die Vanille, die im ganzen Umkreis bekannt und beliebt ist, nicht nur an. Sie verarbeitet sie auch zu Plätzchen, Chuttney, Marmelade und anderen Köstlichkeiten. Durch die viele Arbeit hat sie kaum noch Zeit für ihre Freundin Julia, die ihren eigenen Sandwichladen betreibt und die sie trotzdem einmal in der Woche trifft. Nachdem sie Louis Castro den Laufpass gegeben hat, hat kein Mann mehr ihr Vertrauen und ihr Herz erobern können und ihr Liebesleben liegt brach. In einem TV-Bericht über ihre Vanille Plantage und ihre Produkte wird Luxushotelbesitzer Richard Banks auf CeCe aufmerksam, bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf und lädt sie zu einem Gewürzseminar in sein Heavenly Resort am Lake Tahoe ein. Cecilia sagt begeistert zu. Denn hier wird sie zusammen mit Julia, die sie als ihre Assistentin ausgibt, die winterliche Stimmung, die es in Kalifornien nur hier an der Grenze zu Nevada gibt, richtig auskosten und genießen können. Ein wundervoller Winterroman mit sehr viel Gefühl und Wohlfühlmomenten. Genau richtig für die Winter- und Weihnachtszeit. Einfach klasse und absolut zu empfehlen.
Auf "Wintervanille" war ich sehr gespannt, da ich die Bücher der Autorin sehr gerne lese und der Klappentext zum Buch einfach zauberhaft klang. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und war von CeCe's Vanillefarm schnell begeistert. Die Farm und das Drumherum werden von der Autorin mit sehr viel Liebe beschrieben. Außerdem enthält das Buch sehr viele interessante Informationen rund um das Thema Vanille. Cece fand ich sehr sympatisch und auch ihre beste Freundin Julia war ein toller Charakter, daher habe ich mich gefreut, dass wir neben CeCe auch die Geschichte von Julia erfahren. Die Liebsgeschichten waren sehr süßer und auch die Männer sehr sympathisch, auch wenn Richard zu Beginn schon ein bisschen stalkermäßig rüberkam. Das Setting im Napa Valley, aber auch am Lake Tahoe, fand ich wirklich klasse und auch das Gewürzseminar war spannend, interessant und mal etwas anderes. Das Buch konnte mich richtig gut unterhalten und ich habe mich in der Geschichte sehr wohlgefühlt. Ich freue mich auf die anderen Bücher aus dieser Reihe.
Autsch. Ich würde sagen, das war ein klassischer Fall von "Klappentext und Cover sind größtenteils schuld." Schade! - Bei dem Titel und Cover erwarte ich doch, dass das Setting nicht erst bei 2/3 des Buches vom sommerlichen Kalifornien-Wetter in das winterliche Klima des Lake Tahoe wechselt. - Im Grunde dreht sich das Buch primär um Ceces Leidenschaft für ihre Vanilleplantage und ihre Freundschaft mit Julia, die übrigens auch Erzählanteile hat. Hätte man ja im Klappentext mal andeuten können... Allerdings gibt es innerhalb von diesem Schwerpunkt keinen richtigen Plot (keine Mission/kein Problem zu lösen/keine Mission). - Der Klappentext suggeriert mehr Fokus auf die Liebesgeschichte mit dem Geschäftsmann Richard, den sie allerdings auch erst bei 2/3 das erste Mal trifft. Das hat bei mir beim Lesen für arge Orientierungslosigkeit gesorgt. - Die Mini-Romanzen, die wir dann kriegen, sind insta, bleiben damit auch recht oberflächlich, mit einer Prise "creepy". War einfach nicht so meins.
Hab mir mit dem Buch etwas schwer getan. Ich hab anhand des Klappentextes was anderes erwartet. Der Großteil der Geschichte geht nicht um die angepriesene Liebesgeschichte, sondern um die Freundschaft von CeCe und Julia. Auch der Schnee und die Winterlandschaft kamen, wie auch das Kennenlernen der Protagonisten, eher im2. Drittel des Buches und war für meine Begriffe einfach zu sehr geprägt von nicht unbedingt nachvollziehbaren Gefühlen und Reaktionen.
Im winterlichen San Francisco wohnt die 28-jährige Cecilia genannt CeCe, wo sie eine Vanillefarm führt. Sie liebt das hochwertige Gewürz und stellt Produkte damit her, wie köstliche Plätzchen und führt einen Online-Shop. Ihre Leidenschaft nimmt viel Zeit in Anspruch, so dass sie nicht viel Zeit für ihre beste Freundin Julia hat und auch für die Liebe ist zu sehr eingebunden. Da Weihnachten vor der Tür steht und Vanille das Trendgewürz ist, fragt eine TV-Produktion bei ihr an, um ihre Vanillefarm und ihr Gebäck vorzustellen. Das intensive Vanillearoma überzeugt auch Richard Banks, Inhaber luxuriöser Hotels, als dessen Freund ihm Ceces Kekse zu kosten gibt. Als er sie dann in der Sendung erkennt, setzt er alles daran die junge Frau kennen zu lernen und stellt ein Seminar für Gewürze auf die Beine. Natürlich sind Cece und Julia, die Cece als ihre Assistentin ausgibt eingeladen, nicht ahnend dass Richard an mehr als nur an der Vanille interessiert ist. Von der Autorin hab ich schon eine Reihe gelesen die mir gut gefallen hat, und so hab ich mich an eine andere Reihe gewagt. Cece war mir sympathisch und auch ihre Vanillefarm hat mir gut gefallen. Sie hat die Liebe zu dem Gewürz von ihrer Familie geerbt und man merkt wie sie die Pflanzen liebt. Cece’s Oma war eine Nummer für sich und war eine nette Nebenhandlung. Julia lernt man auch kennen, sowie deren Kindheit, die nicht immer so leicht war. Von ihr habe ich erst spät ein Bild bekommen, aber ich mochte sie eigentlich gerne. Ich hab das Buch in dem Glauben angefangen, dass es eine schöne gemütliche Liebesgeschichte wird. Ich muss sagen es war eine sehr, sehr langsame Liebesgeschichte. Ich finde man muss nichts überstürzen, aber es hat locker ¾ des Buches gedauert bis Cece und Richard aufeinander treffen. Ich hab mich irgendwann gefragt ob es noch vor Ende der Geschichte passiert. Man erfährt sehr viel über Cece und ihr Leben, abwechseln mit Julia und deren Leben und Vorgeschichte, aber nichts über Richard. So ging der Rest zu schnell und es gab natürlich noch Drama kurz vor Ende. Trotzdem fand ich Richard sympathisch. Beim lesen dachte ich öfter, dass das Buch schon älter ist, da es nicht den aktuellen Zeitgeist trifft. So werden zum Beispiel ständig auf Fakebrüste hingewiesen oder auf die immer jünger werden Stiefmütter oder erwähnt, dass ein Mann der gerne in der Badewanne liest, nicht hetero sein kann. Selbst das Tragen einer Brille wird beleidigend hingestellt. Dass eine Frau namens Candy nicht mal den Weg von der Toilette zurück findet war die Kirsche auf der Torte. Die Geschichte an sich fand ich toll. Man bekommt ein Gefühl vom winterlichen San Francisco und erfährt viel über den Anbau von Vanille. Der Winter ist dezent eingestreut, so dass man das Buch ohne Probleme im Sommer lesen kann. Ein bisschen hat mir was beim Schreibstil gefehlt, etwas das noch mehr über sie Stadt verrät. Ansonsten ging mir das „Oh nein“ das gegen Ende öfter wiederholt wurde, langsam auf die Nerven und auch manche Dialoge fand ich nicht ganz authentisch aber noch okay. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber die versprochenen Liebesgeschichte kam definitiv zu kurz und auch die Klischees waren mir zu viel, so dass ich nicht wirklich Lust auf weitere Bände habe.
Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 10,00 [D] Verlag: Blanvalet Seiten: 480 Format: Taschenbuch mit Klappenbroschur Reihe: Band 1 Erscheinungsdatum: 30.09.2019 Inhalt: Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe – die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet ... Design: Über das Design müssen wir eigentlich nicht sprechen, da hat Blanvalet wieder einen guten Job gemacht. Stilistisch passen die Bücher der Autorin alle wunderbar zusammen (auch zu ihrer Valerie Lane-Reihe). Ich finde, das sind die perfekten Liebesroman-Cover. Ich mag es, wenn man keine Menschen auf dem Cover sieht und es darf auch gerne mal farbenfroher sein. All das vereint das Cover hervorragend miteinander. Ich besitze noch die alte Version des Prints, bei der der Autorenname nicht so fett geschrieben wurde. Das gefällt mir sogar noch besser. Meine Meinung: Die Idee des Romans fand ich auf Anhieb ansprechend. Eine bodenständige Frau, die im Alleingang eine Vanillefarm führt und dabei während eines Gewürzseminars auf einen Hotelinhaber trifft. Klassische Liebeslektüre. Wenn man es ganz simpel betrachten möchte ist es die junge, arme Frau, die auf den reichen Kerl trifft. Ab und an lese ist das mal ganz gerne. Und da ich bereits andere Bücher der Autorin gelesen habe, wollte ich dieses auch direkt beginnen. Der Schreibstil des Buches ist mir leider direkt aufgefallen, jedoch nicht im positiven Sinn. Er ist sehr leicht und gestellt. Besonders am Anfang fällt das extrem auf. In Gesprächen zwischen CeCe und Julia wird versucht die Hintergrundgeschichte zu vermitteln. Doch ganz ehrlich: niemand würde sich so unterhalten und über die Vergangenheit berichten. Nicht im Zweiergespräch! Denn beide Parteien kennen doch die Fakten. Oft trifft der Leser auf Wiederholungen, die mir besonders auf Seite 65 aufgefallen sind: "CeCe hatte die Cranberries gewaschen, klein geschnitten und sie in ein wenig Wasser quellen lassen. Sie hatte die reifen Mangos fein gewürfelt und beiseitegestellt. Sie hatte den braunen Zucker mit dem Cranberrywasser aufkochen lassen, etwas Tafelessig dazugegeben und die Früchte darin köcheln lassen. Zu guter Letzt hatte sie die Vanilleschoten ausgekratzt, das Mark in den Topf gegeben und alles mit Vanillezucker abgeschmeckt. Und dann hatte sie die noch heiße, stückige Masse in hübsche, kleine Gläser abgefüllt, ..." Fällt euch was auf? Das liest sich wie ein umgeschriebenes Rezept. Dabei wäre es wirklich einfach gewesen die vielen "hatte" zu umgehen. Auch bei der Einarbeitung anderer Charaktere wiederholt sich dieses Schema. Meinen Lesefluss hat dies immens ins Stocken gebracht, da ich oft über diese Formulierungen gestolpert bin. Ich kenne bereits andere Bücher der Autorin und weiß daher, dass sie auch anders schreiben kann. Lag es vielleicht am Korrektorat? Gut gefallen haben mir dagegen die eingefügten Rückblenden, welche zusätzlich durch eine andere Schriftart auffallen und sich damit klar von den Beschreibungen der Gegenwart absetzen. Dadurch erfährt man viel über die Vergangenheit der Charaktere und es verleiht ihnen einen Hauch von Tiefe. Insgesamt bleiben sie jedoch eher flach, was ich sehr schade fand. Die Story rund um CeCe und Richard war süß, nahm allerdings nicht so viel Platz ein, wie ich angenommen und erhofft hatte. Es war mir einfach zu wenig Lovestory, zu wenig Gefühl. Emotional hat mich der Roman leider nicht erreicht, obwohl ich mich so sehr darauf gefreut hatte. Die Story war langatmig, flach, vorhersehbar und klischeehaft. Dazu muss ich sagen, dass ich vorhersehbare Lovestories grundsätzlich nicht schlecht finde, denn manchmal möchte man genau das lesen um abzuschalten. Dieses Buch ist in meinen Augen allerdings viel zu ruhig. Die Orangefarm von Lucinda, um die es im zweiten Band gehen wird, wird natürlich auch schon erwähnt. Solche Verbindungen zwischen Büchern gefallen mir immer, sie schlagen eine Brücke zwischen den einzelnen Bänden einer Reihe. Die Informationen, die man über Vanille erfährt, sind übrigens sehr interessant. Am Ende erhält der Leser auch noch drei Rezepte (Vanilleplätzchen, Vanillezucker und Vanille-Himbeermarmelade). Solche kleinen Extras für die Leser mag ich und ich werde die Plätzchen definitiv mal testen. Fazit: Leider hat mir der Schreibstil in diesem Buch nicht gefallen und maßgeblich das Leseerlebnis beeinflusst. Das ist schade, denn die Geschichte und die Idee dahinter haben mir gut gefallen. Leider kann ich jedoch nicht mehr als zwei Sterne vergeben. Die anderen Bände der Reihe werde ich vermutlich nicht mehr lesen und warte darauf, was als nächstes Projekt ansteht.
Inhalt (in meinen Worten): Ihr Vater kam auf die Idee mit der Vanilliefarm, nachdem die Mutter gestorben ist und sie sich zu den Verwandten begeben hatten. Viele Jahre haben Vater und Tochter zusammen auf dieser Farm gearbeitet, bis nur noch sie übrig blieb und fortan alles alleine meistern muss. Doch für Cecilia ist es keine Bürde, sie liebt, was sie tut und das mit Leidenschaft. Zwischen all den Weinfeldern, fällt so eine ungewöhnliche Farm in Napa Valley natürlich ziemlich auf und bald schon wird ein Fernseh-Team davon aufmerksam und mit ihm noch viele andere Leute. Julia hatte es nie leicht gehabt als Kind. Sie musste Geld beschaffen, für ihre Mutter, für dessen "Partner" und die Drogen, die sie nahmen. Julia saß als Kind auf der Straße und hat nach Geld gebettelt. Bis sie es nicht mehr konnte und die Mutter sie rausschmiss. Julia flüchtete in eine Kirche und ihr ganzes Leben hat sich von grundauf verändert. Doch beiden Frauen wurde das Herz gebrochen und sie wissen, dass ihre Freundschaft alles ist, was zählt. Gemeinsam überstehen sie jeden Sturm. Man lernt aber nicht nur die Frauen kennen, sondern springt zwischendurch zu zwei besten Freunde und einer davon hat Cecilia in der Fernsehsendung gesehen ... Erwartungen: Hoch. ;-) Vor "Wintervanillie" habe ich 7 Bücher von Manuela Inusa gelesen. Es fehlen mir demnach noch 2. Doch mit jedem Buch, was ich gelesen habe, hat sich die Autorin gesteigert. Charaktere: Cecilia erschafft alles mögliche mit der Vanille und es ist beeindruckend, wie gut sie alles unter Kontrolle hat. Alles, außer ihr Herz ... Julia hat sich vom Aschenputtel in eine Geschäftsfrau verwandelt. Doch auch ihr Herz ist gebrochen. Andere Figuren: Ich möchte nicht spoilern, deshalb halte ich mich etwas bedeckt, was die anderen Namen angehen. Doch hier muss ich sagen, hat Manuela wirklich sehr gute Charaktere erschaffen. Stil: Gewohnt flüssig und sehr bildlich dargestellt. Fazit: Es ist eine wirklich wunderschöne Geschichte, die ich innerhalb 3 Tage durch gelesen habe. Freundschaft, zweite Chancen, gebrochene Herzen und Zuversicht kreuzen sich hier mit traurigen Momenten, die fürs Herz sind. Besonders Julias Geschichte rührt und hinterlässt wirklich etwas mehr, als man zunächst glaubt. Gesamtbewertung: Cover: Es ist sehr sehr schön und passt natürlich in diese Zeit. Titel: Wintervanillie wird mit Orangenträume und Mandelglück bezaubernd in die jeweilige Jahreszeit passen. Inhalt: Es ist eine wirklich schöne Geschichte, die mich sehr berührt hat und ich glaube, auch die nächsten Bücher werden dementsprechend bezaubernd. Es war ein schönes Lesen und ich bin direkt in die Geschichte eingestiegen, ohne lange zu warten und habe natürlich mitgefiebert.
Jetzt hab ich Bock Vanilleplätzchen zu backen
Ein cosy Winterroman, der über Weihnachten hinaus geht und im Januar endet. Weihnachten wird hier gar nicht so doll thematisiert abgesehen vom Vanille-Thema. Und das ist sehr präsent. Man lernt tatsächlich einiges über Vanille und d wenn man nebenbei noch z.B. Vanillekipferl isst, ist die Stimmung perfekt. Aber natürlich kommt nach der Hälfte eine große Liebesgeschichte ins Spiel, die wirklich kitschig im positiven Sinne ist. Der Typ ist so verrückt, was er anstellt um sie kennenzulernen, dass es schon wieder romantisch ist. Mir hat noch ein wenig die "Würze" gefehlt. Das "Drama" war etwas zu lasch, fand ich. Ein Buchvzum einfach nur Abtauchen und genießen!
Dies ist ein sehr, sehr ruhiges Buch. Man erlebt einen Abschnitt aus dem Leben zweier Frauen mit, die beste Freundinnen sind. Den Hauptteil der Handlung nimmt Cecilias Geschichte ein. Sie ist 28 Jahre alt und baut Vanille im Kalifornien an. Diese Farm hat sie von ihren geliebten Eltern übernommen, die sie leider beide bereits verloren hat. Warum und welche innige Beziehung sie zu ihnen hatte, spielt eine sehr große Rolle in dem Buch. Diese beiden Personen sind die Verbindung, die sie zur Vanille hat und der Motor ihrer Begeisterung für ihr kleines Unternehmen. Dies nimmt etwa 50% des Buches ein. Man erfährt einiges über Vanille, aber lernt vor allem die Protagonistin dadurch kennen und lieben. Die Liebesgeschichte entwickelt sich erst sehr spät und nimmt gar nicht so viel Platz ein, wie ich es gedacht und ehrlich gesagt erhofft hatte. Das war für mich auch ein Kritikpunkt, da mich der Klappentext etwas anderes erwarten ließ. Richard lernt man zwar schon am Anfang des Buches kennen, aber durch Szenen aus seinem eigenen Leben, dass sich noch nicht mit Cecilias gekreuzt hat. Richard war zwar ein sehr angenehmer Charakter, aber leider für mich auch recht langweilig und was soll ich sagen 'unmännlich'. Ich fand seine Liebe zu Cecilia etwas zu übertrieben für einen Mann. Es wirkte einfach unrealistisch. Allgemein wirkte das Buch auf mich, als ob die Autorin eher historische Liebesromane schreibt, als Gegenwartsliteratur. Cecilias beste Freundin Julia wurde genauso von ihrem Mann betrogen wir Cecilia und auch das erfährt man bereits in den ersten Kapiteln. Wirklich interessant war aber auch bei ihr wieder die Lebensgeschichte. Ich will dazu nichts verraten, aber man lernt die Charaktere wirklich gut kennen. Julia reist mit Cecilia zusammen zu einem Seminar und dort lernen dann beide ihre neuen Männern kennen und lieben. Etwas Drama würzt die Geschichte hier auch, was mir immer sehr gefällt. Die Nebencharakter waren auch sehr individuell. Ich fand Cecilias kiffende Großmutter einfach göttlich und die Menschen um Julia herum sehr sympathisch. Die Nebencharakter waren zwar nicht viele, aber dafür bekamen sie genug Tiefe, um sie real wirken zu lassen. Emotional hat mich das ganze nicht mitgerissen, aber es hat mich trotzdem gut unterhalten. Richards Gefühle und Gedanken waren für mich oft nicht nachvollziehbar und wirkten nicht authentisch, aber das habe ich ja bereits oben erwähnt. Mit den anderen Charakteren hatte ich allerdings nicht das Problem. Ich könnte mir vorstellen, dass mir das Buch vielleicht auch noch besser gefallen hätte, wenn ich mich für die Printversion entschieden hätte. Mit anderen Stimmen im Kopf, wäre vielleicht die ein oder andere Szene besser herüber gekommen. Die Sprecherin, Yara Blümel, macht ihre Arbeit grundsätzlich gut, aber die Frauen wirken oft durch ihre Stimmlage kindisch. Ich kenne die Sprecherin bereits von anderen Hörbüchern und da ging es mir ähnlich. Ihr Lesetempo ist angenehm, aber ansonsten bevorzuge ich andere Sprecher deutlich mehr. Das Hörbuch ist ungekürzt, was ich sehr begrüße. Spannung findet man hier nicht, aber das ist in meinem Fall sehr positiv. Ich liebe ruhige Bücher mit einem Hauch Drama, vor alle Eifersuchtsdramas oder andere Missverständnisse. Auch hier kam etwas von diesem Drama vor, allerdings nicht allzu viel. Für mich passte die Mischung, aber man sollte schon wissen, dass ich sehr ruhige Bücher, die vor sich hinplätschern mag. Für mich hätte es nur einfach viel mehr Liebesgeschichte sein können. *Fazit:* 3,4 von 5 Sternen Mir war der Platz, welcher der Liebesgeschichte eingeräumt wurde, deutlich zu klein. Ansonsten hat mich die Geschichte gut unterhalten. Vor allem die Familiengeschichten der Protagonisten haben mich begeistert. Das Vanille-Thema wurde ebenfalls sehr gut umgesetzt, ohne langweilig zu werden und man spürte die Begeisterung von Cecelia für die Vanille in jeder Zeile. Mit der Sprecherin, Yara Blümel, kann ich mich nicht recht anfreunden, aber es war okay. Reihe: Wintervanille Orangenträume Mandelglück
Einen Stern Abzug gibt es für den Schreibstil, der mir in den Erzählpassagen oft zu salopp (anscheinend auch wenig lektoriert) und in den Dialogen zu unnatürlich erscheint. Den zweiten verliert das Buch für mich wegen den, für die Handlung unnötigen und unsensibel eingebundenen, "Witzen" z.B. über Männer, die in der Badewanne Liebesromane lesen, oder Omas, die sich vegan ernähren. Ansonsten finde ich, man kann diese Suche nach der wahren Liebe als Rahmen und v.a. die kleinen, teilweise unerwartet tiefsinnigen, Hintergrundgeschichten von Protagonistin und "Nebenprotagonist*innen" trotz kitschiger Elemente gut genießen. Außerdem halte ich es für sehr innovativ, die Themen Gewürzproduktion und -verkauf so in den Fokus zu rücken. Insgesamt muss ich also sagen, inhaltlich bin ich im Großen und Ganzen überzeugt, aber die beiden Kritikpunkte haben das ganze Buch lang so an mir genagt, dass mir ein erheblicher Teil des Lesevergnügens genommen wurde.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe – die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet ...
Die zauberhafte »Kalifornische Träume«-Reihe bei Blanvalet:
1. Wintervanille
2. Orangenträume
3. Mandelglück
4. Erdbeerversprechen
5. Walnusswünsche
6. Blaubeerjahre
Alle Bände können auch unabhängig gelesen werden.
Book Information
Author Description
Manuela Inusa wurde 1981 in Hamburg geboren und wollte schon als Kind Autorin werden. Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag sagte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin sich: »Jetzt oder nie!« Nach einigen Erfolgen im Selfpublishing erscheinen ihre aktuellen Romane bei Blanvalet. Nach der »Valerie Lane«-Reihe lassen nun die »Kalifornischen Träume« die Leserherzen schmelzen und erobern nebenbei die Bestsellerlisten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem hat sie eine Vorliebe für Duftkerzen, Tee und Schokolade.
Posts
Informativ, nette Story aber nicht fesselnd
Inhalt: Mit viel Liebe führt Cäcilia (CeCe) Ihre Vaniliefarm in Kalifornien. Sie baut sie aber nicht nur anund verkauft sie, sondern zaubert auch herrliche Produkte mit ihrer Vanilie, denn Vanilie ist ihre Leidenschaft. Unterstützung findet sie in ihrer besten Freundin Julia. BEIDE unterstützen sich gegenseitig, denn beide haben viel durchgemacht. Eines Tages soll ein TVBericht über CeCe's Vanilie und ihrer Farm aufgenommen und ausgestrahlt werden. Dies weckt ein großes Interesse bei einem renomierten Hotelkettenbesitzer aus. Mit seinem Kumpel Mitchell möchte er ein Gewürzseminar in seinem Hotel veranstalten lassen und CeCe unbedingt einladen, damit er sie besser kennenlernen kann. CeCe ist begeistert und stimmt zu unter einer Bedingung, das Julia ihre "Assistentin" mitkommen kann, denn wann fährt man schon in das verschneidte Winterparadies. Aber wird es wirklich ein paradiesisches Abenteuer und was steckt hinter dem Interesse an der Vanille. MEINUNG Dies war mein erstes Buch von ihr und ich war sehr gespannt. Leider musste ich feststellen das sich die Hälfte des Buches nur so hinzog. Immer wieder fehlte mir der Ansporn es weiterzulesen, da es zu langatmig geschrieben war. Mit der 2 Hälfte wurde es dann besser. Ansonsten hat die Schriftstellerin in einem leichten und flüssigen Schreibstil dieses Buch verfasst, was ja nicht so schlimm ist. Bestimmte Sachen haben mit aber trotzdem gefallen. 1. Die Informationen rund um die Vanille 2. Manche Protagonisten waren witzig und einfach nur durchgeknallt. 3. Die Freundschaft zwischen CeCe und Julia 4. Handlungsorte Beschreibungen dazu Im großen und ganzen eine nette Geschichte für gemütliche Stunden auf der Couch.
Ich bin zwiegespalten
Ich finde es sehr schwierig das Buch zu bewerten. Für mich ist das Buch in zwei Teile aufgeteilt. In der ersten Hälfte lernt man das Leben und die Vergangenheit von CeCe und ihrer Freundin kennen. Es sind tolle Characters, die durchweg sympathisch sind. Dennoch zieht sich die Story etwas. Man hätte diesen Teil etwas kürzer fassen können. Außerdem waren die Dialoge teilweise etwas hölzern und gestellt. In der zweiten Hälfte startet dann endlich die Love story und ab da hat mir das Buch super gefallen. Natürlich ist es an manchen Stellen sehr kitschig und teilweise übertrieben, aber das gehört irgendwie zu einer Romance dazu. Besonders toll fand ich, dass diese Liebesgeschichte ohne großes Drama und mit nur wenig Missverständnissen auskommt, weil die Personen miteinander sprechen. Vielleicht bin ich auch mit falschen Erwartungen an das Buch ran gegangen. Ich habe eine typische Romance erwartet und fand es komisch, dass die beiden Protagonisten sich dann erst nach der Hälfte des Buchs zum ersten Mal sehen. Ich würde im Nachhinein sagen, dass es ein Buch ist, bei dem es um das Leben von zwei Freundinnen geht und die dazugehörige Liebesgeschichte ist nur ein kleiner Teil davon.
Dieses Buch ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass der Klappentext nicht die tatsächliche Handlung auch nur ansatzweise wiedergibt.
Die Story der ersten knapp 300 Seiten handelte von vielen verschiedenen Themen. Das größte davon ist die Freundschaft der weiblichen Protagonistin mit ihrer besten Freundin, inklusive immer wiederkehrende Rückblicke in die Vergangenheit der beiden. Dann nachdem 2/3 des Buches vorbei sind, begegnen sich endlich die beiden „Hauptprotagonisten“ zum ersten Mal. Aber auch da entwickelt sich kaum eine wirkliche Story. Es gibt keine guten Dialoge, keine spürbare oder nachvollziehbare Tension zwischen den beiden. Als sich dann die 28jährige weibliche Protagonistin auch noch, nachdem sie nur bruchstückhaft eine Unterhaltung belauscht hatte, wie eine pubertäre Teenagerin benimmt, hatte ich genug von dem Buch. Da ich noch zwei weitere Bücher der Autorin auf meinem SUB habe, kann ich nur hoffen, dass diese besser geschrieben sind. Werde sie aber vorerst nicht lesen.
Das Buch war sehr gemütlich und schön. Die beiden weiblichen Charaktere hab ich schnell in mein Herz geschlossen, aber auch viele weitere mochte ich sehr! Allesamt sehr sympathisch. Ich musste echt einige Male herzhaft lachen und habe mich immer gefreut, als ich weiterlesen konnte. Es war zum Ende hin ein wenig zu cheesy meiner Meinung nach, aber ist eben auch ein Roman und da muss man damit rechnen. 😄 Aber für ein paar gemütliche Stunde, ist das Buch wirklich toll. Hab jetzt Hunger auf Vanillekekse! 😜
Süßes und romantisches Buch. Für mich beginnt die Liebesgeschichte allerdings etwas zu spät. Die Protas lernen sich erst nach über der Hälfte des Buches kennen. Ich habe inzwischen schon den zweiten Band der Reihe gelesen und finde dass das dort deutlich besser gelöst wurde. Winterstimmung kam aber definitiv auf. Aber auch da hätte es gern ein wenig mehr sein können 😉
Weihnachtsromanzr durch und durch, aber noch so viel mehr.
Ich war zunächste skeptisch, weil ich noch nie zuvor eine Weihnachtsromanze gelesen hab, aber Wintervanille war wirklich ein beeindruckendes Buch. Zunächste etwas verwirrend sind in die vielen Namen und Hintergrundgeschichten einzufinden entpuppte sich das Buch schnell als Füllgrube von Emotionen. Es ist länger her seit ich so viel mit einem Buch gesprochen hab und beim lesen so viele Emotionen fühlte und auch zeigte. Es kst nicht nur eine Romanze, sondern such spannend und lustig und traurig und so vieles mehr. Ein Abenteuer CeCe in ihrer Welt zu begleiten!

Süße Geschichte mit gutem Geschmack 😂
Ein gemütlicher, leichter Liebesroman, mit viel Hintergrundinformationen über den Anbau von Vanille. Der Leser lernet CeCe und ihre beste Freundin Julia kennen. Beide sind Single, selbstständig und mussten in ihrer Vergangenheit mit Verlusten lernen umzugehen. Ein Gewürzseminar in einem verschneiten Ressort soll bei beiden einiges ändern. Mich hat der Roman richtig gut unterhalten. Ich mochte die Charaktere und die Stimmung. Bin schon gespannt auf die weiteren Bände der Reihe.

Nach der grandiosen Reihe von Manuela Infusa, welche sich um die Valerie Lane drehte, musste ich natürlich direkt ihre neue Reihe anfangen. Und siehe da, ich wurde durch diesen Reihenstart wieder mal belehrt niemals nie zu sagen. Denn obwohl es für mich „klar“ war, dass niemals etwas jemals die Valerie Lane übertreffen wird, hat die Autorin sich selbst übertroffen. Natürlich hat mich es mehr als gefreut, dass die neue Reihe mir noch besser gefällt als die Valerie Lane. Obwohl es falsch ausgedrückt wäre, wenn ich sage besser, denn mir hat nicht das Thema besser gefallen, sondern die Länge. Dieses Buch war dicker als jedes bisher erschienene der Valerie Lane und das hat mich sehr glücklich gemacht, aber dazu später mehr. Diesmal spielt die Geschichte in Kalifornien, genauer gesagt im Kalifornischen Nappa Valley. Denn dort wo jeder Wein anbaut, hat Cecilia ihre Vanillefarm. Sie lebt schon auf dieser Farm, welche sie mit ihrem Vater aufgebaut hat, seit sie ein Kind war und fühlt sich an diesem Ort mehr als nur wohl. Als sie dann eines Tages das Glück hat in einer Fernsehsendung ihre Farm und ihre Produkte der Welt zu zeigen sagt sie natürlich nicht nein. Und als wäre das nicht schon Glück genug meldet sich auch noch ein Hotelier bei ihr, welcher sie auf ein Wochenseminar, welches sich nur um Gewürze dreht, einlädt. Cecilia darf ihre Vanille vorstellen und hat auch das große Glück, dass sie ihre beste Freundin Julia als Assistentin mitbringen darf. Und auch Richard der Hotelier hat einen besten Freund der ihm während dieser Woche zur Seite steht. Denn was Cecilia nicht weiß: Richard hat sie nicht ohne Grund eingeladen. Ich persönlich war von diesem Klappentext mehr als nur angetan und kann euch sagen: Es ist noch viel besser als es sich anhört. Denn wie am Anfang schon erwähnt hatte dieses Buch unglaublich viel Tiefgang, das heißt wir haben sehr viel über das Leben, die Familie und vor allem von Cecilias bester Freundin erfahren. Das hat die Geschichte nochmal um einiges realistischer, interessanter und vor allem spannender gemacht. Dadurch das man alle in Cecilias Umgebung so gut kennengelernt hat, also auch die Kindheit, Charakterzüge und vor allem Art und Weisen der vorkommenden Personen, dachte man wirklich man kennt diese Personen. Was mich wieder an meisten getroffen hat waren diese unglaublich extremen Emotionen, welche ich immer bei dem lesen ihrer Bücher verspüre. Jedoch war dieses Mal das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch unglaublich, ich war, wie die Protagonistin, richtig verliebt. Ich glaube, dass es wirklich davon kommt, dass die Autorin dem Buch mehr Inhalt als sonst gegeben hat. Also es war detaillierter Geschrieben und hat das Ganze somit auch viel interessanter und spannender werden lassen. Es war zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig oder langatmig, ich war einfach nur glücklich. Dauerhaft. Ebenso erfreut war ich über die Beschreibungen der Vanille, denn ich habe mich am Ende des Buches wirklich so gefühlt, als würde ich diese selbst anbauen. Und es ist nicht so als würde die Autorin das alles langweilig und zäh Beschreiben. Nein, sie verstrickt das so geschickt in die Geschichte, das man immer interessierter wird und wissen will was Cecilia da eigentlich macht. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht der Protagonistin, jedoch kommt auch auf ein paar Seiten, oder eher in ein paar Kapiteln, die Sicht von Julia an die Reihe. Das bringt ein wenig Abwechslung in die Geschichte und lässt diese natürlich auch gleich wieder spannender und interessanter werden. Den Schreibstil von Manuel Inusa finde ich einfach perfekt, denn man spürt während dem lesen ihre Leidenschaft, welche sie in jede ihrer Bücher steckt. Jedes Mal wieder empfehle ich es Leuten, egal ob Privat oder im Internet, denn ich finde jeder sollte ein Buch von Manuela Inusa gelesen haben. Ich sage das nämlich nicht nur so, ich meine es so: Diese Bücher machen unfassbar glücklich und süchtig. Ich kann es jetzt schon kaum mehr erwarten bis das nächste Buch von ihr erscheint. Sie ist und bleibt eine meine absoluten Lieblingsautorinnen.
Erstmal kurz durchatmen. Was für ein Buch. Ich habe mich dieses Jahr an ein etwas "winterliches" gewagt. Anfangs fand ich das Buch sehr langatmig. Musste sogar überlegen, ob ich das Buch wirklich weiterlesen möchte. Die Geschichte ist wirklich Süß gestaltet, man konnte sich die Charaktere gut vorstellen. Ich fand es allerdings schade, dass sich die Protagonisten erst ab Seite ca. 220 getroffen haben. Insgesamt bin ich froh, dem Buch noch eine Chance gegeben zu haben. Ein großes Lob an die Autorin die es geschafft hat die Landschaft bzw. Das winterliche Feeling im Buch sehr gut darzustellen und mir persönlich das Gefühl der Wärme mitgegeben hat.
Nicht so meins…
Bevor ich genauer erläutern werde, warum mir der Roman nicht gefallen hat, möchte ich darauf aufmerksam machen, dass SPOILER ALERT on ist. Bitte nicht weiterlesen wenn ihr den Roman lesen möchtet. Die Protagonistin hat mich sehr oft genervt besonders wenn es um ihr „Geheimnis“ ging. Sie war dann immer bockig wie ein Kind und ich konnte die Drama Aktion von ihr zum Ende des Buchs überhaupt nicht nachvollziehen. Ich dachte mir öfters, nicht jeder will wissen wo genau du deine verdammte Vanille herbekommen hast. Die Dialoge mit ihrer BF wirkten unecht. Besonders dann wenn ich dachte, oh jetzt werden die beiden was lockerer. Aber nein, dann wurden die beiden so verkrampft dass ich der Meinung war, zum Lachen gehen die beiden in den Keller. Dann Rick, er kennt sie nicht aber verliebt sich direkt in ihr Äußeres. Schaut ihr Interview mehrere Male und ist absolut hin und weg. Die große Liebe! Ja ne is klar… eher wie ein Stalker. Das was mich aber am meistens gestört hat, ist, dass sich CeCe und Rick erst nach 65% nach gelesenen Seiten treffen. Ihre Story kommt meiner Meinung nach viel zu kurz. Bestimmt werden einige mich überhaupt nicht nachvollziehen. Und das ist auch gut so, denn jeder hat einen anderen Geschmack, aber mir hat es überhaupt nicht gefallen. 🥸
Auf Manuela Inusas Roman „Wintervanille“ hatte ich mich sehr gefreut. Das Cover sieht ansprechend aus und der Klappentext verspricht eine romantische Geschichte im Schnee. Leider zeichnete sich schon nach wenigen Seiten ab, dass dieses Buch und ich vermutlich keine Freunde werden. Der Schreibstil ist sehr simpel. Der Wortschatz, der hier verwendet wurde, ist nicht sonderlich groß und der Satzbau ist immer gleich. Gerne wird das Wörtchen „nämlich“ verwendet, was dem Ganzen etwas neunmalkluges verleiht. Zudem verliert sich die Autorin immer in Aufzählungen von Nichtigkeiten. Der Schreibstil ist am ehesten mit einem Kinderschulaufsatz zu vergleichen. Auch die Charaktere sind einfach gestrickte Menschen. Die Kapitel über Julia empfand ich noch ganz in Ordnung. Die Geschichte über ihre schwierige Kindheit und wie sie sich weiterentwickelt hat, war recht interessant. Dieser Teil war auch normal geschrieben, deswegen habe ich ehrlich überhaupt keine Ahnung, was mit dem Rest des Buches passiert ist. CeCe konnte ich überhaupt nicht für voll nehmen. Sie soll eine erfolgreiche Vanillefarmerin sein, die ihre Produkte im halben Land verkauft, wirkt allerdings, als wenn es mit ihrem IQ nicht besonders weit her wäre. Ein Beispiel: „Ich habe mal eine Folge von 'Unsere kleine Farm' gesehen, weil darin eine Farm vorkommt“. Ein anderes Mal lässt sie sich von Julia Frischkäse-Gurken-Sandwiches machen, um sich wie ein Star zu fühlen. Was isst sie denn normalerweise, wenn so etwas alltägliches und preiswertes Haute Cuisine für sie ist? Zuerst habe ich ihre Naivität nur belächelt. Komplett untendurch war sie bei mir, als sie sich über Benedicts neue Freundin Candy lustig gemacht hat, weil diese nicht gerade die hellste Kerze am Baum ist. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen... Als ich in der Mitte des Buches war, begann ich mich langsam zu wundern, wann denn nun endlich die auf dem Klappentext angesprochene Liebesgeschichte beginnt. Tatsächlich dauert es ungefähr bis zur Seite 300, bis Richard und CeCe sich das erste Mal treffen. Diese Romanze ist auch etwas merkwürdig. Richard saß vor dem Fernseher und dachte sich: „Ach, wenn ich doch endlich eine Frau hätte, dann müsste ich weniger arbeiten. Oh, da ist ja ein hübsches Exemplar im Fernsehen, dann nehme ich einfach die“. Das hat etwas von Frau im Katalog bestellt. Eine Gemeinsamkeit haben die beiden allerdings auf jeden Fall, denn auch Richard ist keine Intelligenzbestie. Das Wort Einkäufer kennt der Hotelier zum Beispiel nicht. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben Richard und CeCe ihr Strohkopfleben noch heute. Dieser Roman war für mich leider ein Flop. Ich dachte, ich könnte zumindest die Vanilleplätzchen nach backen aber wer hochwertige Vanilleschoten mit Vanillinzucker kombiniert, der kann nur ein Geschmacksbanause sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Vanillefarmer seine hochwertige Ware mit künstlichem Aroma mischen würde.
Die ersten 50% waren zum Glück mal ein bisschen anders. Frauen, die sich unabhängig gemacht, ihrer Leidenschaft gefolgt und ihr eigenes Business aufgebaut haben. Außerdem werden Freundschaft und Familie groß geschrieben. Danach beginnt erst die Winterstimmung und auch die Liebessäuselei. Die letzten 25% habe ich mich dann durch absolute Klischees gekämpft und nicht nur nichts neues bekommen, sondern alles was 'Frau' wohl hören will, es aber nie so bekommen wird. Und wenn wir ehrlich sind, wärs auch ganz schön langweilig.
Inhalt: CeCe und Julia sind seit der Schule beste Freundinnen und füreinander wie Familie. Beide leben ihre Träume als Besitzerinnen einer Vanillefarm bzw. eines Sandwich-Restaurants und sind eigentlich mit ihrem Leben sehr zufrieden. Allerdings wurden beide in der Liebe enttäuscht, aber dann werden sie zu einem Gewürzseminar eingeladen, wo sie auf die ebenfalls beste Freunde Richard und Mitchell treffen und zwischen den vieren sprühen die Funken. Meine Meinung: Das Buch ist eine angenehme und eher ruhige Geschichte, die ich realistisch fand und ohne Drama auskommt. Dabei wird auch so viel über Vanille gesprochen, sodass ich beim Lesen auch die ganze Zeit einen Vanilleduft in der Nase hatte. Jeder einzelne Charakter hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Ecken und Kanten. Am besten gefiel mir CeCes unkonventionelle Großmutter. Laut Klappentext sind CeCe und Richard die Protagonisten, weshalb ich überrascht war, dass in meinen Augen eher CeCe und Julia im Vordergrund stehen. Doch dann gefiel es mir sehr gut, dass es eher um die Leben der Frauen, ihre Geschichte und ihre Freundschaft geht. So fand ich Julia und ihre Vergangenheit am spannendsten. Besonders gut gefielen mir die Rückblicke der Frauen, weil so alles von früher, was die beiden geprägt hat, noch besser rüber gebracht wurde und man perfekt nachvollziehen kann, warum sie sind, wie sie sind. Beide leben und kämpfen für ihre Träume. Das Buch spiegelt perfekt die Massage wieder, dass Freunde zu Familie werden können. So gefielen mir die Freundschaften CeCe/Julia sowie Richard/Mitchell sogar besser als die Liebesgeschichten Richard/CeCe und Mitchell/Julia. Ich fand es nämlich etwas schade, dass die Liebesgeschichten erst im letzten Drittel wirklich behandelt werden. Sie hätten noch etwas mehr Raum gebrauchen können, auch fehlte mir etwas der Spannungsbogen. Fazit: 3,75/5⭐️
Kuschelig, aber langatmig
Wintervanille ist ein Buch zum einmurmeln. Es ist leicht zu lesen und ist absolut von Wohlfühlcharaktern geprägt. Wer aber ein schnelles Kennenlernen der Protagonisten vorzieht wird in diesem Buch nicht fündig. Zwar werden die Charaktere tiefgründig beschrieben und ihre Erfahrungen geteilt, jedoch muss man sich darauf einstellen, dass die Hauptprotagonisten sich erst nach der Hälfte des Buches treffen bzw. Kennenlernen. Dennoch würde ich dieses Buch jedem empfehlen, der eine leichte Winterromanze zum Einkuscheln lesen möchte.
Nachdem ihre Mutter Carmen gestorben ist, reisen Vater Joseph und die kleine Cecilia zu ihren Verwandten nach Mexico. Hier entsteht bei Papa Joseph die Idee mitten in den Weinbergen von Napa Valley eine Vanille Plantage anzulegen. Heute lebt auch er nicht mehr und Cecilia, die alle nur CeCe nennen, führt sie mit viel Liebe und Herzblut weiter. Sie baut die Vanille, die im ganzen Umkreis bekannt und beliebt ist, nicht nur an. Sie verarbeitet sie auch zu Plätzchen, Chuttney, Marmelade und anderen Köstlichkeiten. Durch die viele Arbeit hat sie kaum noch Zeit für ihre Freundin Julia, die ihren eigenen Sandwichladen betreibt und die sie trotzdem einmal in der Woche trifft. Nachdem sie Louis Castro den Laufpass gegeben hat, hat kein Mann mehr ihr Vertrauen und ihr Herz erobern können und ihr Liebesleben liegt brach. In einem TV-Bericht über ihre Vanille Plantage und ihre Produkte wird Luxushotelbesitzer Richard Banks auf CeCe aufmerksam, bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf und lädt sie zu einem Gewürzseminar in sein Heavenly Resort am Lake Tahoe ein. Cecilia sagt begeistert zu. Denn hier wird sie zusammen mit Julia, die sie als ihre Assistentin ausgibt, die winterliche Stimmung, die es in Kalifornien nur hier an der Grenze zu Nevada gibt, richtig auskosten und genießen können. Ein wundervoller Winterroman mit sehr viel Gefühl und Wohlfühlmomenten. Genau richtig für die Winter- und Weihnachtszeit. Einfach klasse und absolut zu empfehlen.
Auf "Wintervanille" war ich sehr gespannt, da ich die Bücher der Autorin sehr gerne lese und der Klappentext zum Buch einfach zauberhaft klang. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und war von CeCe's Vanillefarm schnell begeistert. Die Farm und das Drumherum werden von der Autorin mit sehr viel Liebe beschrieben. Außerdem enthält das Buch sehr viele interessante Informationen rund um das Thema Vanille. Cece fand ich sehr sympatisch und auch ihre beste Freundin Julia war ein toller Charakter, daher habe ich mich gefreut, dass wir neben CeCe auch die Geschichte von Julia erfahren. Die Liebsgeschichten waren sehr süßer und auch die Männer sehr sympathisch, auch wenn Richard zu Beginn schon ein bisschen stalkermäßig rüberkam. Das Setting im Napa Valley, aber auch am Lake Tahoe, fand ich wirklich klasse und auch das Gewürzseminar war spannend, interessant und mal etwas anderes. Das Buch konnte mich richtig gut unterhalten und ich habe mich in der Geschichte sehr wohlgefühlt. Ich freue mich auf die anderen Bücher aus dieser Reihe.
Autsch. Ich würde sagen, das war ein klassischer Fall von "Klappentext und Cover sind größtenteils schuld." Schade! - Bei dem Titel und Cover erwarte ich doch, dass das Setting nicht erst bei 2/3 des Buches vom sommerlichen Kalifornien-Wetter in das winterliche Klima des Lake Tahoe wechselt. - Im Grunde dreht sich das Buch primär um Ceces Leidenschaft für ihre Vanilleplantage und ihre Freundschaft mit Julia, die übrigens auch Erzählanteile hat. Hätte man ja im Klappentext mal andeuten können... Allerdings gibt es innerhalb von diesem Schwerpunkt keinen richtigen Plot (keine Mission/kein Problem zu lösen/keine Mission). - Der Klappentext suggeriert mehr Fokus auf die Liebesgeschichte mit dem Geschäftsmann Richard, den sie allerdings auch erst bei 2/3 das erste Mal trifft. Das hat bei mir beim Lesen für arge Orientierungslosigkeit gesorgt. - Die Mini-Romanzen, die wir dann kriegen, sind insta, bleiben damit auch recht oberflächlich, mit einer Prise "creepy". War einfach nicht so meins.
Hab mir mit dem Buch etwas schwer getan. Ich hab anhand des Klappentextes was anderes erwartet. Der Großteil der Geschichte geht nicht um die angepriesene Liebesgeschichte, sondern um die Freundschaft von CeCe und Julia. Auch der Schnee und die Winterlandschaft kamen, wie auch das Kennenlernen der Protagonisten, eher im2. Drittel des Buches und war für meine Begriffe einfach zu sehr geprägt von nicht unbedingt nachvollziehbaren Gefühlen und Reaktionen.
Im winterlichen San Francisco wohnt die 28-jährige Cecilia genannt CeCe, wo sie eine Vanillefarm führt. Sie liebt das hochwertige Gewürz und stellt Produkte damit her, wie köstliche Plätzchen und führt einen Online-Shop. Ihre Leidenschaft nimmt viel Zeit in Anspruch, so dass sie nicht viel Zeit für ihre beste Freundin Julia hat und auch für die Liebe ist zu sehr eingebunden. Da Weihnachten vor der Tür steht und Vanille das Trendgewürz ist, fragt eine TV-Produktion bei ihr an, um ihre Vanillefarm und ihr Gebäck vorzustellen. Das intensive Vanillearoma überzeugt auch Richard Banks, Inhaber luxuriöser Hotels, als dessen Freund ihm Ceces Kekse zu kosten gibt. Als er sie dann in der Sendung erkennt, setzt er alles daran die junge Frau kennen zu lernen und stellt ein Seminar für Gewürze auf die Beine. Natürlich sind Cece und Julia, die Cece als ihre Assistentin ausgibt eingeladen, nicht ahnend dass Richard an mehr als nur an der Vanille interessiert ist. Von der Autorin hab ich schon eine Reihe gelesen die mir gut gefallen hat, und so hab ich mich an eine andere Reihe gewagt. Cece war mir sympathisch und auch ihre Vanillefarm hat mir gut gefallen. Sie hat die Liebe zu dem Gewürz von ihrer Familie geerbt und man merkt wie sie die Pflanzen liebt. Cece’s Oma war eine Nummer für sich und war eine nette Nebenhandlung. Julia lernt man auch kennen, sowie deren Kindheit, die nicht immer so leicht war. Von ihr habe ich erst spät ein Bild bekommen, aber ich mochte sie eigentlich gerne. Ich hab das Buch in dem Glauben angefangen, dass es eine schöne gemütliche Liebesgeschichte wird. Ich muss sagen es war eine sehr, sehr langsame Liebesgeschichte. Ich finde man muss nichts überstürzen, aber es hat locker ¾ des Buches gedauert bis Cece und Richard aufeinander treffen. Ich hab mich irgendwann gefragt ob es noch vor Ende der Geschichte passiert. Man erfährt sehr viel über Cece und ihr Leben, abwechseln mit Julia und deren Leben und Vorgeschichte, aber nichts über Richard. So ging der Rest zu schnell und es gab natürlich noch Drama kurz vor Ende. Trotzdem fand ich Richard sympathisch. Beim lesen dachte ich öfter, dass das Buch schon älter ist, da es nicht den aktuellen Zeitgeist trifft. So werden zum Beispiel ständig auf Fakebrüste hingewiesen oder auf die immer jünger werden Stiefmütter oder erwähnt, dass ein Mann der gerne in der Badewanne liest, nicht hetero sein kann. Selbst das Tragen einer Brille wird beleidigend hingestellt. Dass eine Frau namens Candy nicht mal den Weg von der Toilette zurück findet war die Kirsche auf der Torte. Die Geschichte an sich fand ich toll. Man bekommt ein Gefühl vom winterlichen San Francisco und erfährt viel über den Anbau von Vanille. Der Winter ist dezent eingestreut, so dass man das Buch ohne Probleme im Sommer lesen kann. Ein bisschen hat mir was beim Schreibstil gefehlt, etwas das noch mehr über sie Stadt verrät. Ansonsten ging mir das „Oh nein“ das gegen Ende öfter wiederholt wurde, langsam auf die Nerven und auch manche Dialoge fand ich nicht ganz authentisch aber noch okay. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber die versprochenen Liebesgeschichte kam definitiv zu kurz und auch die Klischees waren mir zu viel, so dass ich nicht wirklich Lust auf weitere Bände habe.
Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 10,00 [D] Verlag: Blanvalet Seiten: 480 Format: Taschenbuch mit Klappenbroschur Reihe: Band 1 Erscheinungsdatum: 30.09.2019 Inhalt: Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe – die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet ... Design: Über das Design müssen wir eigentlich nicht sprechen, da hat Blanvalet wieder einen guten Job gemacht. Stilistisch passen die Bücher der Autorin alle wunderbar zusammen (auch zu ihrer Valerie Lane-Reihe). Ich finde, das sind die perfekten Liebesroman-Cover. Ich mag es, wenn man keine Menschen auf dem Cover sieht und es darf auch gerne mal farbenfroher sein. All das vereint das Cover hervorragend miteinander. Ich besitze noch die alte Version des Prints, bei der der Autorenname nicht so fett geschrieben wurde. Das gefällt mir sogar noch besser. Meine Meinung: Die Idee des Romans fand ich auf Anhieb ansprechend. Eine bodenständige Frau, die im Alleingang eine Vanillefarm führt und dabei während eines Gewürzseminars auf einen Hotelinhaber trifft. Klassische Liebeslektüre. Wenn man es ganz simpel betrachten möchte ist es die junge, arme Frau, die auf den reichen Kerl trifft. Ab und an lese ist das mal ganz gerne. Und da ich bereits andere Bücher der Autorin gelesen habe, wollte ich dieses auch direkt beginnen. Der Schreibstil des Buches ist mir leider direkt aufgefallen, jedoch nicht im positiven Sinn. Er ist sehr leicht und gestellt. Besonders am Anfang fällt das extrem auf. In Gesprächen zwischen CeCe und Julia wird versucht die Hintergrundgeschichte zu vermitteln. Doch ganz ehrlich: niemand würde sich so unterhalten und über die Vergangenheit berichten. Nicht im Zweiergespräch! Denn beide Parteien kennen doch die Fakten. Oft trifft der Leser auf Wiederholungen, die mir besonders auf Seite 65 aufgefallen sind: "CeCe hatte die Cranberries gewaschen, klein geschnitten und sie in ein wenig Wasser quellen lassen. Sie hatte die reifen Mangos fein gewürfelt und beiseitegestellt. Sie hatte den braunen Zucker mit dem Cranberrywasser aufkochen lassen, etwas Tafelessig dazugegeben und die Früchte darin köcheln lassen. Zu guter Letzt hatte sie die Vanilleschoten ausgekratzt, das Mark in den Topf gegeben und alles mit Vanillezucker abgeschmeckt. Und dann hatte sie die noch heiße, stückige Masse in hübsche, kleine Gläser abgefüllt, ..." Fällt euch was auf? Das liest sich wie ein umgeschriebenes Rezept. Dabei wäre es wirklich einfach gewesen die vielen "hatte" zu umgehen. Auch bei der Einarbeitung anderer Charaktere wiederholt sich dieses Schema. Meinen Lesefluss hat dies immens ins Stocken gebracht, da ich oft über diese Formulierungen gestolpert bin. Ich kenne bereits andere Bücher der Autorin und weiß daher, dass sie auch anders schreiben kann. Lag es vielleicht am Korrektorat? Gut gefallen haben mir dagegen die eingefügten Rückblenden, welche zusätzlich durch eine andere Schriftart auffallen und sich damit klar von den Beschreibungen der Gegenwart absetzen. Dadurch erfährt man viel über die Vergangenheit der Charaktere und es verleiht ihnen einen Hauch von Tiefe. Insgesamt bleiben sie jedoch eher flach, was ich sehr schade fand. Die Story rund um CeCe und Richard war süß, nahm allerdings nicht so viel Platz ein, wie ich angenommen und erhofft hatte. Es war mir einfach zu wenig Lovestory, zu wenig Gefühl. Emotional hat mich der Roman leider nicht erreicht, obwohl ich mich so sehr darauf gefreut hatte. Die Story war langatmig, flach, vorhersehbar und klischeehaft. Dazu muss ich sagen, dass ich vorhersehbare Lovestories grundsätzlich nicht schlecht finde, denn manchmal möchte man genau das lesen um abzuschalten. Dieses Buch ist in meinen Augen allerdings viel zu ruhig. Die Orangefarm von Lucinda, um die es im zweiten Band gehen wird, wird natürlich auch schon erwähnt. Solche Verbindungen zwischen Büchern gefallen mir immer, sie schlagen eine Brücke zwischen den einzelnen Bänden einer Reihe. Die Informationen, die man über Vanille erfährt, sind übrigens sehr interessant. Am Ende erhält der Leser auch noch drei Rezepte (Vanilleplätzchen, Vanillezucker und Vanille-Himbeermarmelade). Solche kleinen Extras für die Leser mag ich und ich werde die Plätzchen definitiv mal testen. Fazit: Leider hat mir der Schreibstil in diesem Buch nicht gefallen und maßgeblich das Leseerlebnis beeinflusst. Das ist schade, denn die Geschichte und die Idee dahinter haben mir gut gefallen. Leider kann ich jedoch nicht mehr als zwei Sterne vergeben. Die anderen Bände der Reihe werde ich vermutlich nicht mehr lesen und warte darauf, was als nächstes Projekt ansteht.
Inhalt (in meinen Worten): Ihr Vater kam auf die Idee mit der Vanilliefarm, nachdem die Mutter gestorben ist und sie sich zu den Verwandten begeben hatten. Viele Jahre haben Vater und Tochter zusammen auf dieser Farm gearbeitet, bis nur noch sie übrig blieb und fortan alles alleine meistern muss. Doch für Cecilia ist es keine Bürde, sie liebt, was sie tut und das mit Leidenschaft. Zwischen all den Weinfeldern, fällt so eine ungewöhnliche Farm in Napa Valley natürlich ziemlich auf und bald schon wird ein Fernseh-Team davon aufmerksam und mit ihm noch viele andere Leute. Julia hatte es nie leicht gehabt als Kind. Sie musste Geld beschaffen, für ihre Mutter, für dessen "Partner" und die Drogen, die sie nahmen. Julia saß als Kind auf der Straße und hat nach Geld gebettelt. Bis sie es nicht mehr konnte und die Mutter sie rausschmiss. Julia flüchtete in eine Kirche und ihr ganzes Leben hat sich von grundauf verändert. Doch beiden Frauen wurde das Herz gebrochen und sie wissen, dass ihre Freundschaft alles ist, was zählt. Gemeinsam überstehen sie jeden Sturm. Man lernt aber nicht nur die Frauen kennen, sondern springt zwischendurch zu zwei besten Freunde und einer davon hat Cecilia in der Fernsehsendung gesehen ... Erwartungen: Hoch. ;-) Vor "Wintervanillie" habe ich 7 Bücher von Manuela Inusa gelesen. Es fehlen mir demnach noch 2. Doch mit jedem Buch, was ich gelesen habe, hat sich die Autorin gesteigert. Charaktere: Cecilia erschafft alles mögliche mit der Vanille und es ist beeindruckend, wie gut sie alles unter Kontrolle hat. Alles, außer ihr Herz ... Julia hat sich vom Aschenputtel in eine Geschäftsfrau verwandelt. Doch auch ihr Herz ist gebrochen. Andere Figuren: Ich möchte nicht spoilern, deshalb halte ich mich etwas bedeckt, was die anderen Namen angehen. Doch hier muss ich sagen, hat Manuela wirklich sehr gute Charaktere erschaffen. Stil: Gewohnt flüssig und sehr bildlich dargestellt. Fazit: Es ist eine wirklich wunderschöne Geschichte, die ich innerhalb 3 Tage durch gelesen habe. Freundschaft, zweite Chancen, gebrochene Herzen und Zuversicht kreuzen sich hier mit traurigen Momenten, die fürs Herz sind. Besonders Julias Geschichte rührt und hinterlässt wirklich etwas mehr, als man zunächst glaubt. Gesamtbewertung: Cover: Es ist sehr sehr schön und passt natürlich in diese Zeit. Titel: Wintervanillie wird mit Orangenträume und Mandelglück bezaubernd in die jeweilige Jahreszeit passen. Inhalt: Es ist eine wirklich schöne Geschichte, die mich sehr berührt hat und ich glaube, auch die nächsten Bücher werden dementsprechend bezaubernd. Es war ein schönes Lesen und ich bin direkt in die Geschichte eingestiegen, ohne lange zu warten und habe natürlich mitgefiebert.
Jetzt hab ich Bock Vanilleplätzchen zu backen
Ein cosy Winterroman, der über Weihnachten hinaus geht und im Januar endet. Weihnachten wird hier gar nicht so doll thematisiert abgesehen vom Vanille-Thema. Und das ist sehr präsent. Man lernt tatsächlich einiges über Vanille und d wenn man nebenbei noch z.B. Vanillekipferl isst, ist die Stimmung perfekt. Aber natürlich kommt nach der Hälfte eine große Liebesgeschichte ins Spiel, die wirklich kitschig im positiven Sinne ist. Der Typ ist so verrückt, was er anstellt um sie kennenzulernen, dass es schon wieder romantisch ist. Mir hat noch ein wenig die "Würze" gefehlt. Das "Drama" war etwas zu lasch, fand ich. Ein Buchvzum einfach nur Abtauchen und genießen!
Dies ist ein sehr, sehr ruhiges Buch. Man erlebt einen Abschnitt aus dem Leben zweier Frauen mit, die beste Freundinnen sind. Den Hauptteil der Handlung nimmt Cecilias Geschichte ein. Sie ist 28 Jahre alt und baut Vanille im Kalifornien an. Diese Farm hat sie von ihren geliebten Eltern übernommen, die sie leider beide bereits verloren hat. Warum und welche innige Beziehung sie zu ihnen hatte, spielt eine sehr große Rolle in dem Buch. Diese beiden Personen sind die Verbindung, die sie zur Vanille hat und der Motor ihrer Begeisterung für ihr kleines Unternehmen. Dies nimmt etwa 50% des Buches ein. Man erfährt einiges über Vanille, aber lernt vor allem die Protagonistin dadurch kennen und lieben. Die Liebesgeschichte entwickelt sich erst sehr spät und nimmt gar nicht so viel Platz ein, wie ich es gedacht und ehrlich gesagt erhofft hatte. Das war für mich auch ein Kritikpunkt, da mich der Klappentext etwas anderes erwarten ließ. Richard lernt man zwar schon am Anfang des Buches kennen, aber durch Szenen aus seinem eigenen Leben, dass sich noch nicht mit Cecilias gekreuzt hat. Richard war zwar ein sehr angenehmer Charakter, aber leider für mich auch recht langweilig und was soll ich sagen 'unmännlich'. Ich fand seine Liebe zu Cecilia etwas zu übertrieben für einen Mann. Es wirkte einfach unrealistisch. Allgemein wirkte das Buch auf mich, als ob die Autorin eher historische Liebesromane schreibt, als Gegenwartsliteratur. Cecilias beste Freundin Julia wurde genauso von ihrem Mann betrogen wir Cecilia und auch das erfährt man bereits in den ersten Kapiteln. Wirklich interessant war aber auch bei ihr wieder die Lebensgeschichte. Ich will dazu nichts verraten, aber man lernt die Charaktere wirklich gut kennen. Julia reist mit Cecilia zusammen zu einem Seminar und dort lernen dann beide ihre neuen Männern kennen und lieben. Etwas Drama würzt die Geschichte hier auch, was mir immer sehr gefällt. Die Nebencharakter waren auch sehr individuell. Ich fand Cecilias kiffende Großmutter einfach göttlich und die Menschen um Julia herum sehr sympathisch. Die Nebencharakter waren zwar nicht viele, aber dafür bekamen sie genug Tiefe, um sie real wirken zu lassen. Emotional hat mich das ganze nicht mitgerissen, aber es hat mich trotzdem gut unterhalten. Richards Gefühle und Gedanken waren für mich oft nicht nachvollziehbar und wirkten nicht authentisch, aber das habe ich ja bereits oben erwähnt. Mit den anderen Charakteren hatte ich allerdings nicht das Problem. Ich könnte mir vorstellen, dass mir das Buch vielleicht auch noch besser gefallen hätte, wenn ich mich für die Printversion entschieden hätte. Mit anderen Stimmen im Kopf, wäre vielleicht die ein oder andere Szene besser herüber gekommen. Die Sprecherin, Yara Blümel, macht ihre Arbeit grundsätzlich gut, aber die Frauen wirken oft durch ihre Stimmlage kindisch. Ich kenne die Sprecherin bereits von anderen Hörbüchern und da ging es mir ähnlich. Ihr Lesetempo ist angenehm, aber ansonsten bevorzuge ich andere Sprecher deutlich mehr. Das Hörbuch ist ungekürzt, was ich sehr begrüße. Spannung findet man hier nicht, aber das ist in meinem Fall sehr positiv. Ich liebe ruhige Bücher mit einem Hauch Drama, vor alle Eifersuchtsdramas oder andere Missverständnisse. Auch hier kam etwas von diesem Drama vor, allerdings nicht allzu viel. Für mich passte die Mischung, aber man sollte schon wissen, dass ich sehr ruhige Bücher, die vor sich hinplätschern mag. Für mich hätte es nur einfach viel mehr Liebesgeschichte sein können. *Fazit:* 3,4 von 5 Sternen Mir war der Platz, welcher der Liebesgeschichte eingeräumt wurde, deutlich zu klein. Ansonsten hat mich die Geschichte gut unterhalten. Vor allem die Familiengeschichten der Protagonisten haben mich begeistert. Das Vanille-Thema wurde ebenfalls sehr gut umgesetzt, ohne langweilig zu werden und man spürte die Begeisterung von Cecelia für die Vanille in jeder Zeile. Mit der Sprecherin, Yara Blümel, kann ich mich nicht recht anfreunden, aber es war okay. Reihe: Wintervanille Orangenträume Mandelglück
Einen Stern Abzug gibt es für den Schreibstil, der mir in den Erzählpassagen oft zu salopp (anscheinend auch wenig lektoriert) und in den Dialogen zu unnatürlich erscheint. Den zweiten verliert das Buch für mich wegen den, für die Handlung unnötigen und unsensibel eingebundenen, "Witzen" z.B. über Männer, die in der Badewanne Liebesromane lesen, oder Omas, die sich vegan ernähren. Ansonsten finde ich, man kann diese Suche nach der wahren Liebe als Rahmen und v.a. die kleinen, teilweise unerwartet tiefsinnigen, Hintergrundgeschichten von Protagonistin und "Nebenprotagonist*innen" trotz kitschiger Elemente gut genießen. Außerdem halte ich es für sehr innovativ, die Themen Gewürzproduktion und -verkauf so in den Fokus zu rücken. Insgesamt muss ich also sagen, inhaltlich bin ich im Großen und Ganzen überzeugt, aber die beiden Kritikpunkte haben das ganze Buch lang so an mir genagt, dass mir ein erheblicher Teil des Lesevergnügens genommen wurde.



















































