Winterspuren in Arrowwood
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Mein persönliches Highlight
Auch wenn ich nicht so der 'Wanderfreak' bin, so haben es mir die kanadischen Rocky Mountains und allgemein das kanadische Setting angetan. Ich habe es eeeeendlich getan und dieses wundervolle Buch gelesen. Und ich frage mich, warum ich das nicht schon eher getan habe. Die Protagonisten waren super authentisch und meine Lieblinge Nicky & Blake. Die 'Wandlung' von Nicky hat mir hierbei ausgesprochen gut gefallen. Natascha Birovljev hat einen wirklich mitreißenden Schreibstil und ist sehr emotional. Ich habe mehrere Tränen geweint. Auch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und bin mega gespannt auf Band 2 ›Frühlingswege in Arrowwood‹. Ich empfehle das Buch super gerne an alle, die kanadisches Setting und Pferde lieben. Ein abenteuerlicher Liebesroman vor der Kulisse der kanadischen Rocky Mountains, welcher mein Jahreshighlight ist.

Winterspuren in Arrowwood“ entführt uns auf eine emotionale und schicksalshafte Reise durch eine wundervolle Landschaft. Taschentuchalarm ist vorprogrammiert.
Nicky ist Trickreiterin und Influencerin und sehr erfolgreich in dem was sie tut. Ihre Followerzahlen sind ihr wichtig und sie steht kurz davor, die Zehntausender-Marke zu knacken. Um das zu schaffen, lässt sie sich auf einen Wettkampf mit ihrer Konkurrentin Penelope ein. Doch statt zu gewinnen, stürzt sie tragisch und verletzt sich. Um den Shitstorm in den sozialen Medien zu entgehen, flüchtet Nicky nach Arriwwood zu ihrer Großmutter Caroline, die früher selbst eine erfolgreiche Trickreiterin war. Schnell fühlt sie sich in dem kleinen Ort heimisch und verliebt sich in Blake. Dieser kann mit dem Starrummel jedoch nicht viel anfangen. Der Sattler Tom war früher die große Liebe von Caroline. Er verbirgt ein dunkles Geheimnis, das ihn so belastet, dass er sein Leben beenden will. Doch vorher muss er noch ein Versprechen einlösen. Ich bin durch Zufall auf die Geschichte aufmerksam geworden und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Das Cover passt perfekt zur Story, denn genauso habe ich mir die Rocky Mountains vorgestellt. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig und bereits nach wenigen Seiten war ich tief in die Geschichte eingetaucht. Der einzige kleine Kritikpunkt im Buch sind die Übergänge. Es hat etwas gedauert, bis ich kapiert habe, dass die kleine Zeichnung der Berge am Ende der Seite einen Szenenwechsel einläutete. Im Fokus steht Nicky. Sie ist es gewohnt, immer im Rampenlicht zu stehen, denn ihr Vater ist ein angesehener Schauspieler und ihre Mutter war eine berühmte Countrysängerin. Sie selbst ist Trickreiterin und träumt von einer Rolle in einer internationalen Show. Doch ein verhängnisvoller Sturz beendet erst mal diesen Traum, denn nicht nur Nicky ist verletzt. Ihr Wallach Diamond Dee muss eingeschläfert werden. Nicky flüchtet zu ihrer Granny, die in den kleine Dort Arrowwoods einen Gnadenhof betreibt, die Sleeping Lake Ranch. Zu Beginn war Nicky mir alles andere als sympathisch. Sie ist selbstsüchtig, egoistisch und hat sich vor ihrem Unfall lange Zeit nicht bei ihrer Großmutter gemeldet. Nun soll diese ihr helfen, zurück ins Rampenlicht zu kommen. Aber als Protagonistin ist sie toll. Sie durchläuft eine unheimliche Entwicklung und konnte am Ende doch einige Sympathiepunkte sammeln. Tyler und auch Nickys Vater schafften das hingegen nicht. Mein Lieblingsprotagonist ist ohne Frage Blake. Er ist ein Cree und hilft nicht nur Caroline gelegentlich auf der Ranch, sondern ist auch ein Vertrauter des Sattlers Tom. Blake ist ein herzensguter junger Mann. Er ist für Nicky da und hilft ihr, nach ihrem Sturz wieder vertrauen in sich selbst zu fassen. Tom blieb bis zum Schluss eine rätselhafte Figur für mich, denn ich hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur die geringste Ahnung, was sein großes Geheimnis ist und warum er sich das Leben nehmen will. Die Autorin hat nicht nur die Atmosphäre gekonnt eingefangen, sondern durch die bildhaften Schilderungen hatte ich die Schauplätze und Charaktere zu jeder Zeit lebendig vor Augen. Fazit „Winterspuren in Arrowwood“ entführt uns auf eine emotionale und schicksalshafte Reise durch eine wundervolle Landschaft. Taschentuchalarm ist vorprogrammiert. Ich freue mich auf die nächste Geschichte. Dafür gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Eine sehr berührendene Geschichte!
Arrowwood ist eine Stadt die zum Träumen einlädt. Tolle Bewohner ein traumhaftes Setting und eine enge Verbindung zu den Cree aus dem Reservat, so stellt man sich Kanada vor. 🥰 Die Besonderheit an dieser Story ist, dass sie aus zwei Perspektiven erzählt wird, diese jedoch kein Liebespaar sind, wie üblicherweise, sondern zwei grundverschiedene Menschen. Nicky, die immer fröhliche Trickreiterin und Influencerin und Tom, der in die Jahre gekommene Sattelmacher. Was diese beiden Protagonisten miteinander verbindet? Die Sleeping Ranch und ihre Besitzerin. Alles andere müsst ihr selber rausfinden. Ich fand alles an dem Roman sehr stimmig und die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Auch wie sich von Seite zu Seite alles immer mehr gefügt und verbunden hat. Nicky macht eine wahnsinns Entwicklung durch. Und der grumpy Tom hat sich mit seiner Starrsinnigkeit ebenfalls in mein Herz geschlichen. Ein Kritikpunkt: der Klappentext spoilert leider den Handlungsverlauf, da Ereignisse die dort erwähnt werden eigentlich erst sehr spät im Buch passieren. Nun werden im Buch immer wieder geheimnisvolle Andeutungen gemacht, was überflüssig war, weil ich dank KT schon wusste, was passiert. Dadurch hat mich der „Plottwist“ am Ende leider nicht wirklich überrascht. Trotzdem war er extrem Berührend und hat mir so einige Tränen entlockt. Ich werde diese Reihe ganz unbedingt weiterverfolgen, weil es eine super schöne, cozy Story war, die ganz tief ins Herz ging. Bei Band 2 verzichte ich einfach aufs Lesen des Klappentextes 😁 Also eine große Empfehlung für alle Romancefans, vor allem Pferde-/Rodeo Fans.
Tiefgründiger als nur Pferde und Love
Manchmal möchte ich mich schütteln, wenn ich an meine Voreingenommenheit bestimmten Buchthemen gegenüber denke. Ein Buch, das die Themen Pferd und Lovestory beinhaltet, ist nichts für mich – das habe ich immer gedacht. Erst ein Instagram-Live mit den Glücksschreiberinnen und ein Podcastinterview mit Natascha Birovljev haben mich dazu gebracht, mal in “Winterspuren in Arrowwood” zu lesen. Wie du dir nach den einleitenden Worten wohl denken kannst, wurde ich positiv überrascht. Nicky ist Trickreiterin und ziemlich bekannt und beliebt in der Branche. Als durch einen Unfall ihr Pferd Diamond Dee verliert, verliert sie gleichzeitig auch sich selbst. Nach einigem Zögern kommt sie bei ihrer Granny Caroline in der Sleeping Lake Ranch unter und versucht erst mal wieder mit sich und ihrem Leben klarzukommen. Ich weiß gar nicht so genau, wo ich zuerst anfangen soll. Mir hat wirklich alles an dem Buch richtig gut gefallen: Die Charaktere, das Setting, die Tiefe der Figuren, die Story und auch die Stimmung, die im Buch erzeugt wurde. Nicky ist zu Beginn des Buches oberflächlich, legt sehr viel Wert auf ihre Followeranzahl bei Instagram und will nach ihrem Unfall so schnell wie möglich wieder auftreten. Aufgewachsen ist sie als Tochter einer bekannten und beliebten Countrysängerin und eines Schauspielers, die immer wenig Zeit für sie hatten. Sie lebt das Leben nach den Präferenzen anderer und glaubt, dass sie ins Rampenlicht gehört und nur dort glücklich ist. Als sie auf die Sleeping Lake Ranch kommt, merkt sie, dass Menschen ihr auch anders Aufmerksamkeit und Liebe schenken können als nur über Ruhm. Mir hat ihre Entwicklung im Roman sehr gut gefallen und am Ende wurde sie zu einer meiner Lieblingsfiguren. Meine zweite Lieblingsfigur, da fiel mir die Wahl wirklich nicht leicht, war Tom. Er ist Sattler und war früher mal mit Nickys Granny liiert. Er trägt eine große Schuld mit sich herum, die ihn jeden Tag mehr dazu bringt, das Leben verlassen zu wollen. Für mich war er einer der warmherzigsten Figuren in dem Buch und ich habe die ganze Zeit über gehofft, dass er zur Vernunft kommt und sein Leben nicht beenden möchte. Kommen wir zur Stimmung im Buch: Sie war die ganze Zeit über total entspannt. Ich hatte fast das Gefühl, ebenfalls auf der Ranch zu leben. Der Name ist hier Programm: Sleeping Lake Ranch. Es ist einfach total gemütlich dort, nicht nur der Wintergarten von Granny, auch die Umgebung hat auf mich sehr viel Ruhe ausgestrahlt. Du merkst schon, ich war tatsächlich dort und habe alles am eigenen Leib miterlebt. Die Figuren haben ebenfalls Ruhe ausgestrahlt, was zum größten Teil an Caroline und an Blake lag, die beide mit tiefem Vertrauen ins Leben ausgestattet wurden. Zumindest habe ich das so empfunden. Die Geschichte ist in sich total tiefgründig. Hier geht es um die Misshandlung an indigenen Kindern in den Residental Schools; um Schuld, die man sein ganzes Leben nicht loswerden kann; um Ängste, die man nur sehr mühevoll besiegen kann; um die Liebe zu Lebewesen, die einem sehr viel bedeuten und um das Leben der First Nations. Diesen, zugegeben kurzen, Einblick in das Leben dieser Menschen hat mich total fasziniert. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie ein gesünderes Leben führen als wir Menschen, die die Natur eigentlich nur als etwas betrachten, das schön aussieht. Wenn du noch zögerst einen Liebesroman zu lesen, der in der Pferdewelt spielt, kann ich dir sagen, dass beide Themen im Buch nicht offensichtlich dominieren. Sie sind zwar die ganze Zeit da, aber es dreht sich nicht ständig vordergründig darum. Ich bin jedenfalls total in die Geschichte eingetaucht und freue mich, dass ich bald den kürzlich erschienenen Teil “Frühlingswege in Arrowwood” lesen werde. Das Buch wurde mir von Natascha Birovljev zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür herzlich. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.
Große Gefühle,Intrigen,Geheimnisse und Hoffnung
ɪᴄʜ ʟɪᴇʙᴇ ᴅɪᴇsᴇs ɪᴅʏʟʟɪsᴄʜᴇ ᴄᴏᴠᴇʀ ᴜɴᴅ ᴡᴇɴɴ ᴍᴀɴ ᴅᴀs ʙᴜᴄʜ ᴢᴜ ᴇɴᴅᴇ ɢᴇʟᴇsᴇɴ ʜᴀᴛ,ᴠᴇʀsᴛᴇʜᴛ ᴍᴀɴ ᴡɪᴇ ɢᴜᴛ ᴇs ᴢᴜᴍ ʙᴜᴄʜ ᴘᴀssᴛ.ɪᴄʜ ʜᴀʙᴇ ᴅɪʀᴇᴋᴛ ɢᴜᴛ ɪɴ ᴅᴇɴ ʀᴏᴍᴀɴ ʜɪɴᴇɪɴɢᴇғᴜɴᴅᴇɴ ᴜɴᴅ ɴɪᴄᴋʏ ᴡᴀʀ ᴍɪʀ ᴀᴜғ ᴀɴʜɪᴇʙ sʏᴍᴘᴀᴛʜɪsᴄʜ. ᴅᴀs ᴋᴀɴɴ ɪᴄʜ ʟᴇɪᴅᴇʀ ᴠᴏɴ ᴅᴇɴ ᴀɴᴅᴇʀᴇɴ ᴘʀᴏᴛᴀɢᴏɴɪsᴛᴇɴ ᴀᴍ ᴀɴғᴀɴɢ ɴɪᴄʜᴛ sᴀɢᴇɴ. ᴅᴏᴄʜ ᴅᴀɴɴ ɢᴇʜᴛ ɴɪᴄᴋʏ ɴᴀᴄʜ ᴀʀʀᴏᴡᴡᴏᴏᴅ ᴜɴᴅ ɪᴄʜ ᴍᴇʀᴋᴇ ʙᴇɪ ᴍɪʀ sᴇʟʙsᴛ ᴇɪɴᴇ ᴇʀʟᴇɪᴄʜᴛᴇʀᴜɴɢ. ɪᴄʜ ғüʜʟᴇ ᴍɪᴄʜ ᴅɪʀᴇᴋᴛ ᴡᴏʜʟ ᴅᴏʀᴛ ᴜɴᴅ ɴᴀᴛᴀsᴄʜᴀ sᴄʜᴀғғᴛ ᴍɪᴛ ɪʜʀᴇᴍ ᴛᴏʟʟᴇɴ sᴄʜʀᴇɪʙsᴛɪʟ,ᴅᴀss ᴍᴀɴ sɪᴄʜ ᴀʟʟᴇs ʙɪʟᴅʟɪᴄʜ ᴠᴏʀsᴛᴇʟʟᴇɴ ᴋᴀɴɴ. ɴᴜɴ ᴇʀsᴄʜᴇɪɴᴇɴ ɴᴏᴄʜ ᴇɪɴɪɢᴇ ᴀɴᴅᴇʀᴇ ᴘʀᴏᴛᴀɢᴏɴɪsᴛᴇɴ ᴀᴜғ ᴅᴇʀ ʙɪʟᴅғʟäᴄʜᴇ ᴜɴᴅ ɪᴄʜ ʙɪɴ ᴅɪʀᴇᴋᴛ ᴠᴇʀʟɪᴇʙᴛ. ʙᴇsᴏɴᴅᴇʀs ᴛᴏᴍ ᴡäᴄʜsᴛ ᴍɪʀ ᴀɴs ʜᴇʀᴢ. ᴅɪᴇsᴇs ʙᴜᴄʜ ɪsᴛᴠᴏʟʟᴇʀ ɢᴇғüʜʟᴇ,ɪɴᴛʀɪɢᴇɴ ᴜɴᴅ ɢᴇʜᴇɪᴍɴɪssᴇ.ᴀᴜᴄʜ ᴅɪᴇs ɪsᴛ ᴀʟʟᴇs sᴇʜʀ ʀᴇᴀʟɪsᴛɪsᴄʜ ᴅᴀʀɢᴇsᴛᴇʟʟᴛ,sᴏᴅᴀss ᴍᴀɴ ᴍɪᴛғɪᴇʙᴇʀᴛ ᴜɴᴅ ʜᴏғғᴛ ᴅᴀs ᴇs ғüʀ ᴀʟʟᴇ ᴇɪɴ ʜᴀᴘᴘʏᴇɴᴅ ɢɪʙᴛ. ᴅᴀs ʙᴜᴄʜ ᴡɪʀᴅ ᴀᴜs ᴢᴡᴇɪ ᴘᴇʀsᴘᴇᴋᴛɪᴠᴇɴ ᴇʀᴢäʜʟᴛ,ɴɪᴄᴋʏ & ᴛᴏᴍ. ᴅᴀs ʙᴇsᴏɴᴅᴇʀᴇ ᴅᴀʀᴀɴ ɪsᴛ,ᴅᴀss sɪᴇ ᴀᴍ ᴀɴғᴀɴɢ ɴɪᴄʜᴛs ᴍɪᴛᴇɪɴᴀɴᴅᴇʀ ᴢᴜ ᴛᴜɴ ʜᴀʙᴇɴ & ᴜɴᴛᴇʀsᴄʜɪᴇᴅʟɪᴄʜᴇ ᴊᴀʜʀɢäɴɢᴇ sɪɴᴅ. ᴅɪᴇs ɢɪʙᴛ ᴅᴇᴍ ɢᴀɴᴢᴇɴ ᴇɪɴᴇ ɢᴀɴᴢ ʙᴇsᴏɴᴅᴇʀᴇ ɴᴏᴛᴇ. ɢʀᴏßᴇɴ ᴘʟᴜsᴘᴜɴᴋᴛ ɢɪʙᴛ ᴇs ғüʀ ᴅɪᴇ ᴛᴏʟʟᴇ ᴅᴀʀsᴛᴇʟʟᴜɴɢ ᴅᴇʀ ᴄʀᴇᴇ-ᴛʀᴀᴅɪᴛᴏɴᴇɴ ᴜɴᴅ ᴅᴇᴍ ɢʟᴀᴜʙᴇ. ᴛᴏʟʟᴇʀ ᴀᴜғᴛᴀᴋᴛ ᴇɪɴᴇʀ ᴇᴍᴏᴛɪᴏɴᴀʟᴇɴ ʙᴜᴄʜʀᴇɪʜᴇ

Ein Muss für alle, die eine emotionale Geschichte lieben.
Der erste Band dieser Geschichte wird in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die sich auf den ersten Blick wenig zu verbinden scheinen: Nicky, eine junge Trickreiterin, und Tom, ein alter Sattelmeister. Doch die Autorin verwebt diese beiden Leben auf sehr gekonnte Weise und zeigt, dass sie einen gemeinsamen Nenner haben: Granny Caroline in Arrowwood. Zu Nicky: Anfangs hatte ich meine Zweifel an ihren Charaktereigenschaften. Sie wirkte oberflächlich, wettkampforientiert und zickig. Doch im Laufe des Buches entdeckte ich Schichten in ihr, die mich tief berührten. Hinter der Fassade einer erfolgreichen jungen Frau verbirgt sich eine trauernde, unsichere Person, die sich oft den Wünschen anderer unterwirft. Mein anfängliches Bild von ihr verschwand und plötzlich mochte ich sie. Sie sucht Zuflucht bei Granny, die ihr Liebe, Zuversicht und Selbstvertrauen schenkt, Dinge, die sie von ihrem Vater nie erfahren hat. Auch die Geschwistern Blake und Kateri Tailwind, Mitglieder des indigenen Stammes der Cree, haben einen großen Anteil an ihrer persönlichen Entwicklung. Zu Tom: Tom eroberte mein Herz im Sturm. Mit seiner eigenwilligen Art versucht er, sich von den Menschen fernzuhalten, aber einige schaffen es dennoch, sich in sein Herz zu schleichen. Er war ein begnadeter Sattelmeister, bis er sich plötzlich aus dem Rampenlicht zurückzog, belastet von einer Vergangenheit, für die er nichts kann. Ich sah einen gebrochenen, alten Mann vor meinem inneren Auge, dem nicht mehr viel Zeit bleibt, bis Nicky wie ein Wirbelwind in sein Leben tritt und ihn immer wieder aus der Reserve lockt. Fazit: Natascha B. entführte mich mit ihrem flüssigen Schreibstil in die ländliche Gegend Kanadas und hielt mich dort gefangen. Ich fühlte den Schmerz, die Trauer, die Liebe und die Zuversicht aller Protagonisten. Sie schuf eine Geschichte, die geschickt aktuelle Themen einwebte und mir das Gefühl gab, dass alles wirklich so geschah. Die Charaktere entwickelten sich glaubwürdig, was die Geschichte noch authentischer machte.
Buchrezension: In dem Buch „ Winterspuren von Arrowwood“ von Natascha Birovljev, welches im November 2022 veröffentlicht wurde, geht es um die Geschichten der beiden Hauptfiguren Nicky und Tom. Nicky ist eine erfolgreiche Trickreiterin und eine Person des öffentlichen Lebens. Sie postet täglich ihr Leben mit ihrem Pferd und die Meinungen ihrer Follower sind ihr wichtig. Nach einem großen Unglück, welches ihre Karriere erstmals zum Stillstand bringt, sucht sie Trost und neuen Mut bei ihrer Großmutter auf dem Land. Diese war ebenfalls früher eine großartige Trickreiterin. Tom ist ein erfolgreicher Sattelmacher gewesen. Aufgrund eines Vorfalls hat er seiner Karriere den Rücken zugedreht und macht nur noch Leder-Reparaturen. Das Buch ist fließend zu lesen, mit passenden Absätzen, bei Szenenwechsel. Es beinhaltet einen Spannungsbogen und einen Höhepunkt, mit anschließender Aufklärung der Situation. Die Geschichte wird abwechselnd aus Toms und Nickys Sicht erzählt. Sie beinhaltet auch Rückblicke der beiden Hauptcharaktere in die Vergangenheit. Die Sprache, welche die Autorin verwendet ist zeitgemäß. Das Thema in dem Buch ist gesellschaftlich aktuell. Zum einen werdend die Vor- und Nachteile einer dauernden Social-Media-Präsenz für den Nutzer, in diesem Fall Nicky, beleuchtet. Einerseits erhält die Hauptperson viel Aufmerksamkeit und Wertschätzung durch ihre Follower, andererseits muss sie dafür ständig eine sehr gute Leistung und ein vorbildhaftes Äußeres vorweisen, um den Ansprüchen zu genügen. Dieser Zwiespalt, dem das noch junge Mädchen ausgesetzt ist, wird von der Autorin sehr gut dargestellt. Die Hauptfigur Nicky und ihre Entwicklung in der Geschichte ist mir sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinfühlen. Bei Tom empfand ich dies als etwas schwieriger. Bei ihm hatte ich das Gefühl er verrennt sich in eine Schuld, die er sich selbst auferlegt hat und gibt seine eigene Person und seine Träume für diese auf. Anstatt seine Kontakte zu nutzen und die Ereignisse in der Vergangenheit richtig zu erforschen und sich jemandem anzuvertrauen, ist er dickköpfig und bestraft sich selbst, für eine von ihm als richtig angesehene Wahrheit. Sein Verhalten in all den Jahren erschien mir gegen Ende nicht ganz nachvollziehbar. Alles in Allem fand ich das Buch sehr unterhaltsam und tiefgründig. Ich würde das Buch gerade jungen Menschen, die mit der Social Media Welt aufwachsen und Nickys Situation, deshalb gut nachvollziehen können, empfehlen. Ich war sehr zufrieden mit dem Ende des ersten Teils und bin gespannt, wie es weitergeht.
Eine spannende Reise nach Kanada, in der man viel über Ruhm & Erfolg, aber auch über Familie lernen kann.
Nach einem tragischen Unfall beschließt Nicky eine Auszeit von ihrer Trickreiter Karriere zu nehmen. Sie flieht zu ihrer Großmutter auf die Sleeping Lake Ranch im verschlafenen Arrowwood. Eigentlich will sie nichts mehr als einen neuen Trick lernen und wieder zurück ins Rampenlicht zu kommen. Doch dann lernt sie die Menschen in Arrowwood und ganz besonders den jungen Blake näher kennen. Will sie wirklich wieder in ihr altes Leben zurück? Und was hat es mit dem alten Sattler Tom auf sich? Welche Schuld belastet ihn so sehr und was ist zwischen ihm und Nicky’s Großmutter vorgefallen? Das Setting der Geschichte fand ich einfach toll. Ich liebe Geschichten die in kleinen Städten oder Dörfern spielen, da dort eine ganz besondere Mentalität herrscht. Auch der Schreibstil der Autorin hat mich direkt gefesselt und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Man bekommt hier eine klassische Love Story, aber eben nicht nur das sondern noch viel mehr. Alte Familiengeheimnisse kommen ans Licht und dadurch werden auch viele ernstere Themen behandelt. Die Charakter sind für mich zu großen Teilen sehr nachvollziehbar und man kann sich gut in sie hineinversetzten. Aus meiner Sicht eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die auf romantische Bücher mit Tiefgang stehen und natürlich auch kein Problem mit der Liebe zu Pferden haben.
Nicky ist Trickreiterin und sehr erfolgreich damit. Nach einem tragischen Unfall zieht sie zu ihrer Granny nach Arrowwood um wieder zu sich zu finden. Dort macht sie nicht nur Bekanntschaft mit Tom, Sattelmeister und Granny Carolines frühere Liebe, sondern auch mit Blake… Mich hat das Buch sofort angesprochen, da ich selbst im Pferdesport gearbeitet habe und immer wieder faszinierend finde, was es in den USA oder auch Kanada für verschiedene Sportarten mit Pferden gibt. Nicky ist ein interessanter Charakter, weil man am Anfang sieht, dass sie das ganze lebt, was sie mit der Trickreiterei macht und ihr Pferd und Partner in Crime Diamond Dee ist ihr ein und alles. Durch den Unfall verliert sie alles, was ihr geblieben ist und das war wirklich emotional dargestellt. Die Verletzung, der Verlust und dann die neue Umgebung sind anfangs etwas viel, doch man merkt immer mehr, wie sich die Veränderung in ihr bemerkbar macht. Durch ihre Granny lernt sie dann auch Tom kennen, der früher sehr berühmt für seine kunstvollen und außergewöhnlichen Sättel bekannt war. Doch aus persönlichen Gründen hat er sich aus dem Geschäft zurückgezogen. Doch durch seine Verbindung zu den Cree, den First Nation dort, macht er noch Kleinigkeiten und soll eine letzte große Arbeit verrichten, bevor er abschließt mit allem. Tom war für mich anfangs schwer zu deuten, doch er hat sich in mein Herz geschlichen Und dann gibts noch Blake und seine Schwester Kateri, die dem Volk der Cree angehören. Blake trainiert eine Gruppe junger Reiter, die Indian Relay Race trainieren und Tom repariert die Ausrüstung, wenn etwas kaputt geht. Was wirklich dahintersteckt, kann man noch nicht ahnen. Nicky und er nähern sich immer mehr an, doch langsam werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und das macht es nicht einfach für die beiden 🔹 Mich hat die Geschichte tatsächlich sehr fasziniert, mein Pferdeherz ist aufgegangen, es war spannend, emotional und ich liebe das Setting. Ich hab mich am Anfang ein wenig an den Schreibstil gewöhnen müssen (was mir bei der Erzählerperspektive immer so geht), dann ist es aber durchgeflutscht 🤭 ein Punkt, der mir persönlich nicht zusagt, sind die Länge der Kapitel. Ich mag es gerne in einer schönen Länge (Max. 15-20 Seiten), sodass ich das Buch nach dem Ende eines Kapitels weglegen kann, das hat mir hier gefehlt 😅 Definitiv wird die Reihe weitergelesen und ich bin gespannt, was mich noch erwarten wird ✨Leseempfehlung✨
Nicky ist Trickreiterin und nach einem Sturz braucht sie eine Auszeit. Die findet sie auf der Ranch ihrer Großmutter in Arrowwood und verliebt sich dort in Blake. Doch ihren Wunsch nach Ruhm und Rampenlicht kann sie nicht loslassen. . Zu meiner großen Begeisterung ist das Buch nicht nur aus Nickys Perspektive geschrieben, sondern auch der Sattler Tom kommt zu Wort. So bekommt man nicht nur sehr unterschiedliche Einblicke in die ganze Geschichte, sondern es ist besonders cool, weil die beiden so verschieden sind, auch was das Alter angeht. Nicky ist eine recht sympathische Protagonistin, vor allem da sie über sich selbst hinauswächst und im Laufe des Buches erkennt, was wirklich im Leben wichtig ist. Gerade zu Beginn ist Tom sehr mysteriös und es macht großen Spaß, seine bewegte Vergangenheit zu ergründen. Die Handlung ist sehr spannend und von vorne bis hinten sehr bewegend. Es gibt viele Wendungen, die ich so gar nicht erwartet habe, und das Ende ist schön gestaltet. Das Buch lässt sich sehr angenehm lesen. . Bewegende Vergangenheit
Das Cover ist so wunderschön, idyllisch und hat mich direkt angesprochen. Das Setting war wunderschön - Arrowwood und die Sleeping Lake Ranch sprühen nur so vor Charme. Der Schreibstil war locker leicht zu lesen und sehr gefühlvoll. Die Protagonistin Nicky war mir nicht direkt sympathisch, sie wirkt zu Beginn sehr aufgesetzt und oberflächlich. Das änderte sich doch mit dem Verlauf der Geschichte. Doch ich empfand Nicky immer als etwas anstrengend und nervig. Die anderen Charaktere sind sehr vielschichtig, so hat man den gruseligen Tom, der von der Vergangenheit geplagt wird, den herzensguten Blake und Mit manchen Charakteren konnte ich mich nicht vollends anfreunden, Tyler z.B. mit dem konnte ich mich nicht anfreunden und James war einfach irgendwie da und nervig. Die Aspekte mit den Cree hat mir sehr gut gefallen und war wirklich spannend erzählt. Auch die Trickreiten Sequenzen waren wirklich cool. Die Geschichte ist sehr tiefgründig, mit Fehlern, Macken und den Mut etwas zu ändern. Die Storyline war durchweg spannend und dramatisch. Eine spannende, tiefgehende Geschichte um Verlust, Scham und Neuanfänge.
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Mein persönliches Highlight
Auch wenn ich nicht so der 'Wanderfreak' bin, so haben es mir die kanadischen Rocky Mountains und allgemein das kanadische Setting angetan. Ich habe es eeeeendlich getan und dieses wundervolle Buch gelesen. Und ich frage mich, warum ich das nicht schon eher getan habe. Die Protagonisten waren super authentisch und meine Lieblinge Nicky & Blake. Die 'Wandlung' von Nicky hat mir hierbei ausgesprochen gut gefallen. Natascha Birovljev hat einen wirklich mitreißenden Schreibstil und ist sehr emotional. Ich habe mehrere Tränen geweint. Auch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und bin mega gespannt auf Band 2 ›Frühlingswege in Arrowwood‹. Ich empfehle das Buch super gerne an alle, die kanadisches Setting und Pferde lieben. Ein abenteuerlicher Liebesroman vor der Kulisse der kanadischen Rocky Mountains, welcher mein Jahreshighlight ist.

Winterspuren in Arrowwood“ entführt uns auf eine emotionale und schicksalshafte Reise durch eine wundervolle Landschaft. Taschentuchalarm ist vorprogrammiert.
Nicky ist Trickreiterin und Influencerin und sehr erfolgreich in dem was sie tut. Ihre Followerzahlen sind ihr wichtig und sie steht kurz davor, die Zehntausender-Marke zu knacken. Um das zu schaffen, lässt sie sich auf einen Wettkampf mit ihrer Konkurrentin Penelope ein. Doch statt zu gewinnen, stürzt sie tragisch und verletzt sich. Um den Shitstorm in den sozialen Medien zu entgehen, flüchtet Nicky nach Arriwwood zu ihrer Großmutter Caroline, die früher selbst eine erfolgreiche Trickreiterin war. Schnell fühlt sie sich in dem kleinen Ort heimisch und verliebt sich in Blake. Dieser kann mit dem Starrummel jedoch nicht viel anfangen. Der Sattler Tom war früher die große Liebe von Caroline. Er verbirgt ein dunkles Geheimnis, das ihn so belastet, dass er sein Leben beenden will. Doch vorher muss er noch ein Versprechen einlösen. Ich bin durch Zufall auf die Geschichte aufmerksam geworden und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Das Cover passt perfekt zur Story, denn genauso habe ich mir die Rocky Mountains vorgestellt. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig und bereits nach wenigen Seiten war ich tief in die Geschichte eingetaucht. Der einzige kleine Kritikpunkt im Buch sind die Übergänge. Es hat etwas gedauert, bis ich kapiert habe, dass die kleine Zeichnung der Berge am Ende der Seite einen Szenenwechsel einläutete. Im Fokus steht Nicky. Sie ist es gewohnt, immer im Rampenlicht zu stehen, denn ihr Vater ist ein angesehener Schauspieler und ihre Mutter war eine berühmte Countrysängerin. Sie selbst ist Trickreiterin und träumt von einer Rolle in einer internationalen Show. Doch ein verhängnisvoller Sturz beendet erst mal diesen Traum, denn nicht nur Nicky ist verletzt. Ihr Wallach Diamond Dee muss eingeschläfert werden. Nicky flüchtet zu ihrer Granny, die in den kleine Dort Arrowwoods einen Gnadenhof betreibt, die Sleeping Lake Ranch. Zu Beginn war Nicky mir alles andere als sympathisch. Sie ist selbstsüchtig, egoistisch und hat sich vor ihrem Unfall lange Zeit nicht bei ihrer Großmutter gemeldet. Nun soll diese ihr helfen, zurück ins Rampenlicht zu kommen. Aber als Protagonistin ist sie toll. Sie durchläuft eine unheimliche Entwicklung und konnte am Ende doch einige Sympathiepunkte sammeln. Tyler und auch Nickys Vater schafften das hingegen nicht. Mein Lieblingsprotagonist ist ohne Frage Blake. Er ist ein Cree und hilft nicht nur Caroline gelegentlich auf der Ranch, sondern ist auch ein Vertrauter des Sattlers Tom. Blake ist ein herzensguter junger Mann. Er ist für Nicky da und hilft ihr, nach ihrem Sturz wieder vertrauen in sich selbst zu fassen. Tom blieb bis zum Schluss eine rätselhafte Figur für mich, denn ich hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur die geringste Ahnung, was sein großes Geheimnis ist und warum er sich das Leben nehmen will. Die Autorin hat nicht nur die Atmosphäre gekonnt eingefangen, sondern durch die bildhaften Schilderungen hatte ich die Schauplätze und Charaktere zu jeder Zeit lebendig vor Augen. Fazit „Winterspuren in Arrowwood“ entführt uns auf eine emotionale und schicksalshafte Reise durch eine wundervolle Landschaft. Taschentuchalarm ist vorprogrammiert. Ich freue mich auf die nächste Geschichte. Dafür gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Eine sehr berührendene Geschichte!
Arrowwood ist eine Stadt die zum Träumen einlädt. Tolle Bewohner ein traumhaftes Setting und eine enge Verbindung zu den Cree aus dem Reservat, so stellt man sich Kanada vor. 🥰 Die Besonderheit an dieser Story ist, dass sie aus zwei Perspektiven erzählt wird, diese jedoch kein Liebespaar sind, wie üblicherweise, sondern zwei grundverschiedene Menschen. Nicky, die immer fröhliche Trickreiterin und Influencerin und Tom, der in die Jahre gekommene Sattelmacher. Was diese beiden Protagonisten miteinander verbindet? Die Sleeping Ranch und ihre Besitzerin. Alles andere müsst ihr selber rausfinden. Ich fand alles an dem Roman sehr stimmig und die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Auch wie sich von Seite zu Seite alles immer mehr gefügt und verbunden hat. Nicky macht eine wahnsinns Entwicklung durch. Und der grumpy Tom hat sich mit seiner Starrsinnigkeit ebenfalls in mein Herz geschlichen. Ein Kritikpunkt: der Klappentext spoilert leider den Handlungsverlauf, da Ereignisse die dort erwähnt werden eigentlich erst sehr spät im Buch passieren. Nun werden im Buch immer wieder geheimnisvolle Andeutungen gemacht, was überflüssig war, weil ich dank KT schon wusste, was passiert. Dadurch hat mich der „Plottwist“ am Ende leider nicht wirklich überrascht. Trotzdem war er extrem Berührend und hat mir so einige Tränen entlockt. Ich werde diese Reihe ganz unbedingt weiterverfolgen, weil es eine super schöne, cozy Story war, die ganz tief ins Herz ging. Bei Band 2 verzichte ich einfach aufs Lesen des Klappentextes 😁 Also eine große Empfehlung für alle Romancefans, vor allem Pferde-/Rodeo Fans.
Tiefgründiger als nur Pferde und Love
Manchmal möchte ich mich schütteln, wenn ich an meine Voreingenommenheit bestimmten Buchthemen gegenüber denke. Ein Buch, das die Themen Pferd und Lovestory beinhaltet, ist nichts für mich – das habe ich immer gedacht. Erst ein Instagram-Live mit den Glücksschreiberinnen und ein Podcastinterview mit Natascha Birovljev haben mich dazu gebracht, mal in “Winterspuren in Arrowwood” zu lesen. Wie du dir nach den einleitenden Worten wohl denken kannst, wurde ich positiv überrascht. Nicky ist Trickreiterin und ziemlich bekannt und beliebt in der Branche. Als durch einen Unfall ihr Pferd Diamond Dee verliert, verliert sie gleichzeitig auch sich selbst. Nach einigem Zögern kommt sie bei ihrer Granny Caroline in der Sleeping Lake Ranch unter und versucht erst mal wieder mit sich und ihrem Leben klarzukommen. Ich weiß gar nicht so genau, wo ich zuerst anfangen soll. Mir hat wirklich alles an dem Buch richtig gut gefallen: Die Charaktere, das Setting, die Tiefe der Figuren, die Story und auch die Stimmung, die im Buch erzeugt wurde. Nicky ist zu Beginn des Buches oberflächlich, legt sehr viel Wert auf ihre Followeranzahl bei Instagram und will nach ihrem Unfall so schnell wie möglich wieder auftreten. Aufgewachsen ist sie als Tochter einer bekannten und beliebten Countrysängerin und eines Schauspielers, die immer wenig Zeit für sie hatten. Sie lebt das Leben nach den Präferenzen anderer und glaubt, dass sie ins Rampenlicht gehört und nur dort glücklich ist. Als sie auf die Sleeping Lake Ranch kommt, merkt sie, dass Menschen ihr auch anders Aufmerksamkeit und Liebe schenken können als nur über Ruhm. Mir hat ihre Entwicklung im Roman sehr gut gefallen und am Ende wurde sie zu einer meiner Lieblingsfiguren. Meine zweite Lieblingsfigur, da fiel mir die Wahl wirklich nicht leicht, war Tom. Er ist Sattler und war früher mal mit Nickys Granny liiert. Er trägt eine große Schuld mit sich herum, die ihn jeden Tag mehr dazu bringt, das Leben verlassen zu wollen. Für mich war er einer der warmherzigsten Figuren in dem Buch und ich habe die ganze Zeit über gehofft, dass er zur Vernunft kommt und sein Leben nicht beenden möchte. Kommen wir zur Stimmung im Buch: Sie war die ganze Zeit über total entspannt. Ich hatte fast das Gefühl, ebenfalls auf der Ranch zu leben. Der Name ist hier Programm: Sleeping Lake Ranch. Es ist einfach total gemütlich dort, nicht nur der Wintergarten von Granny, auch die Umgebung hat auf mich sehr viel Ruhe ausgestrahlt. Du merkst schon, ich war tatsächlich dort und habe alles am eigenen Leib miterlebt. Die Figuren haben ebenfalls Ruhe ausgestrahlt, was zum größten Teil an Caroline und an Blake lag, die beide mit tiefem Vertrauen ins Leben ausgestattet wurden. Zumindest habe ich das so empfunden. Die Geschichte ist in sich total tiefgründig. Hier geht es um die Misshandlung an indigenen Kindern in den Residental Schools; um Schuld, die man sein ganzes Leben nicht loswerden kann; um Ängste, die man nur sehr mühevoll besiegen kann; um die Liebe zu Lebewesen, die einem sehr viel bedeuten und um das Leben der First Nations. Diesen, zugegeben kurzen, Einblick in das Leben dieser Menschen hat mich total fasziniert. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie ein gesünderes Leben führen als wir Menschen, die die Natur eigentlich nur als etwas betrachten, das schön aussieht. Wenn du noch zögerst einen Liebesroman zu lesen, der in der Pferdewelt spielt, kann ich dir sagen, dass beide Themen im Buch nicht offensichtlich dominieren. Sie sind zwar die ganze Zeit da, aber es dreht sich nicht ständig vordergründig darum. Ich bin jedenfalls total in die Geschichte eingetaucht und freue mich, dass ich bald den kürzlich erschienenen Teil “Frühlingswege in Arrowwood” lesen werde. Das Buch wurde mir von Natascha Birovljev zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür herzlich. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.
Große Gefühle,Intrigen,Geheimnisse und Hoffnung
ɪᴄʜ ʟɪᴇʙᴇ ᴅɪᴇsᴇs ɪᴅʏʟʟɪsᴄʜᴇ ᴄᴏᴠᴇʀ ᴜɴᴅ ᴡᴇɴɴ ᴍᴀɴ ᴅᴀs ʙᴜᴄʜ ᴢᴜ ᴇɴᴅᴇ ɢᴇʟᴇsᴇɴ ʜᴀᴛ,ᴠᴇʀsᴛᴇʜᴛ ᴍᴀɴ ᴡɪᴇ ɢᴜᴛ ᴇs ᴢᴜᴍ ʙᴜᴄʜ ᴘᴀssᴛ.ɪᴄʜ ʜᴀʙᴇ ᴅɪʀᴇᴋᴛ ɢᴜᴛ ɪɴ ᴅᴇɴ ʀᴏᴍᴀɴ ʜɪɴᴇɪɴɢᴇғᴜɴᴅᴇɴ ᴜɴᴅ ɴɪᴄᴋʏ ᴡᴀʀ ᴍɪʀ ᴀᴜғ ᴀɴʜɪᴇʙ sʏᴍᴘᴀᴛʜɪsᴄʜ. ᴅᴀs ᴋᴀɴɴ ɪᴄʜ ʟᴇɪᴅᴇʀ ᴠᴏɴ ᴅᴇɴ ᴀɴᴅᴇʀᴇɴ ᴘʀᴏᴛᴀɢᴏɴɪsᴛᴇɴ ᴀᴍ ᴀɴғᴀɴɢ ɴɪᴄʜᴛ sᴀɢᴇɴ. ᴅᴏᴄʜ ᴅᴀɴɴ ɢᴇʜᴛ ɴɪᴄᴋʏ ɴᴀᴄʜ ᴀʀʀᴏᴡᴡᴏᴏᴅ ᴜɴᴅ ɪᴄʜ ᴍᴇʀᴋᴇ ʙᴇɪ ᴍɪʀ sᴇʟʙsᴛ ᴇɪɴᴇ ᴇʀʟᴇɪᴄʜᴛᴇʀᴜɴɢ. ɪᴄʜ ғüʜʟᴇ ᴍɪᴄʜ ᴅɪʀᴇᴋᴛ ᴡᴏʜʟ ᴅᴏʀᴛ ᴜɴᴅ ɴᴀᴛᴀsᴄʜᴀ sᴄʜᴀғғᴛ ᴍɪᴛ ɪʜʀᴇᴍ ᴛᴏʟʟᴇɴ sᴄʜʀᴇɪʙsᴛɪʟ,ᴅᴀss ᴍᴀɴ sɪᴄʜ ᴀʟʟᴇs ʙɪʟᴅʟɪᴄʜ ᴠᴏʀsᴛᴇʟʟᴇɴ ᴋᴀɴɴ. ɴᴜɴ ᴇʀsᴄʜᴇɪɴᴇɴ ɴᴏᴄʜ ᴇɪɴɪɢᴇ ᴀɴᴅᴇʀᴇ ᴘʀᴏᴛᴀɢᴏɴɪsᴛᴇɴ ᴀᴜғ ᴅᴇʀ ʙɪʟᴅғʟäᴄʜᴇ ᴜɴᴅ ɪᴄʜ ʙɪɴ ᴅɪʀᴇᴋᴛ ᴠᴇʀʟɪᴇʙᴛ. ʙᴇsᴏɴᴅᴇʀs ᴛᴏᴍ ᴡäᴄʜsᴛ ᴍɪʀ ᴀɴs ʜᴇʀᴢ. ᴅɪᴇsᴇs ʙᴜᴄʜ ɪsᴛᴠᴏʟʟᴇʀ ɢᴇғüʜʟᴇ,ɪɴᴛʀɪɢᴇɴ ᴜɴᴅ ɢᴇʜᴇɪᴍɴɪssᴇ.ᴀᴜᴄʜ ᴅɪᴇs ɪsᴛ ᴀʟʟᴇs sᴇʜʀ ʀᴇᴀʟɪsᴛɪsᴄʜ ᴅᴀʀɢᴇsᴛᴇʟʟᴛ,sᴏᴅᴀss ᴍᴀɴ ᴍɪᴛғɪᴇʙᴇʀᴛ ᴜɴᴅ ʜᴏғғᴛ ᴅᴀs ᴇs ғüʀ ᴀʟʟᴇ ᴇɪɴ ʜᴀᴘᴘʏᴇɴᴅ ɢɪʙᴛ. ᴅᴀs ʙᴜᴄʜ ᴡɪʀᴅ ᴀᴜs ᴢᴡᴇɪ ᴘᴇʀsᴘᴇᴋᴛɪᴠᴇɴ ᴇʀᴢäʜʟᴛ,ɴɪᴄᴋʏ & ᴛᴏᴍ. ᴅᴀs ʙᴇsᴏɴᴅᴇʀᴇ ᴅᴀʀᴀɴ ɪsᴛ,ᴅᴀss sɪᴇ ᴀᴍ ᴀɴғᴀɴɢ ɴɪᴄʜᴛs ᴍɪᴛᴇɪɴᴀɴᴅᴇʀ ᴢᴜ ᴛᴜɴ ʜᴀʙᴇɴ & ᴜɴᴛᴇʀsᴄʜɪᴇᴅʟɪᴄʜᴇ ᴊᴀʜʀɢäɴɢᴇ sɪɴᴅ. ᴅɪᴇs ɢɪʙᴛ ᴅᴇᴍ ɢᴀɴᴢᴇɴ ᴇɪɴᴇ ɢᴀɴᴢ ʙᴇsᴏɴᴅᴇʀᴇ ɴᴏᴛᴇ. ɢʀᴏßᴇɴ ᴘʟᴜsᴘᴜɴᴋᴛ ɢɪʙᴛ ᴇs ғüʀ ᴅɪᴇ ᴛᴏʟʟᴇ ᴅᴀʀsᴛᴇʟʟᴜɴɢ ᴅᴇʀ ᴄʀᴇᴇ-ᴛʀᴀᴅɪᴛᴏɴᴇɴ ᴜɴᴅ ᴅᴇᴍ ɢʟᴀᴜʙᴇ. ᴛᴏʟʟᴇʀ ᴀᴜғᴛᴀᴋᴛ ᴇɪɴᴇʀ ᴇᴍᴏᴛɪᴏɴᴀʟᴇɴ ʙᴜᴄʜʀᴇɪʜᴇ

Ein Muss für alle, die eine emotionale Geschichte lieben.
Der erste Band dieser Geschichte wird in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die sich auf den ersten Blick wenig zu verbinden scheinen: Nicky, eine junge Trickreiterin, und Tom, ein alter Sattelmeister. Doch die Autorin verwebt diese beiden Leben auf sehr gekonnte Weise und zeigt, dass sie einen gemeinsamen Nenner haben: Granny Caroline in Arrowwood. Zu Nicky: Anfangs hatte ich meine Zweifel an ihren Charaktereigenschaften. Sie wirkte oberflächlich, wettkampforientiert und zickig. Doch im Laufe des Buches entdeckte ich Schichten in ihr, die mich tief berührten. Hinter der Fassade einer erfolgreichen jungen Frau verbirgt sich eine trauernde, unsichere Person, die sich oft den Wünschen anderer unterwirft. Mein anfängliches Bild von ihr verschwand und plötzlich mochte ich sie. Sie sucht Zuflucht bei Granny, die ihr Liebe, Zuversicht und Selbstvertrauen schenkt, Dinge, die sie von ihrem Vater nie erfahren hat. Auch die Geschwistern Blake und Kateri Tailwind, Mitglieder des indigenen Stammes der Cree, haben einen großen Anteil an ihrer persönlichen Entwicklung. Zu Tom: Tom eroberte mein Herz im Sturm. Mit seiner eigenwilligen Art versucht er, sich von den Menschen fernzuhalten, aber einige schaffen es dennoch, sich in sein Herz zu schleichen. Er war ein begnadeter Sattelmeister, bis er sich plötzlich aus dem Rampenlicht zurückzog, belastet von einer Vergangenheit, für die er nichts kann. Ich sah einen gebrochenen, alten Mann vor meinem inneren Auge, dem nicht mehr viel Zeit bleibt, bis Nicky wie ein Wirbelwind in sein Leben tritt und ihn immer wieder aus der Reserve lockt. Fazit: Natascha B. entführte mich mit ihrem flüssigen Schreibstil in die ländliche Gegend Kanadas und hielt mich dort gefangen. Ich fühlte den Schmerz, die Trauer, die Liebe und die Zuversicht aller Protagonisten. Sie schuf eine Geschichte, die geschickt aktuelle Themen einwebte und mir das Gefühl gab, dass alles wirklich so geschah. Die Charaktere entwickelten sich glaubwürdig, was die Geschichte noch authentischer machte.
Buchrezension: In dem Buch „ Winterspuren von Arrowwood“ von Natascha Birovljev, welches im November 2022 veröffentlicht wurde, geht es um die Geschichten der beiden Hauptfiguren Nicky und Tom. Nicky ist eine erfolgreiche Trickreiterin und eine Person des öffentlichen Lebens. Sie postet täglich ihr Leben mit ihrem Pferd und die Meinungen ihrer Follower sind ihr wichtig. Nach einem großen Unglück, welches ihre Karriere erstmals zum Stillstand bringt, sucht sie Trost und neuen Mut bei ihrer Großmutter auf dem Land. Diese war ebenfalls früher eine großartige Trickreiterin. Tom ist ein erfolgreicher Sattelmacher gewesen. Aufgrund eines Vorfalls hat er seiner Karriere den Rücken zugedreht und macht nur noch Leder-Reparaturen. Das Buch ist fließend zu lesen, mit passenden Absätzen, bei Szenenwechsel. Es beinhaltet einen Spannungsbogen und einen Höhepunkt, mit anschließender Aufklärung der Situation. Die Geschichte wird abwechselnd aus Toms und Nickys Sicht erzählt. Sie beinhaltet auch Rückblicke der beiden Hauptcharaktere in die Vergangenheit. Die Sprache, welche die Autorin verwendet ist zeitgemäß. Das Thema in dem Buch ist gesellschaftlich aktuell. Zum einen werdend die Vor- und Nachteile einer dauernden Social-Media-Präsenz für den Nutzer, in diesem Fall Nicky, beleuchtet. Einerseits erhält die Hauptperson viel Aufmerksamkeit und Wertschätzung durch ihre Follower, andererseits muss sie dafür ständig eine sehr gute Leistung und ein vorbildhaftes Äußeres vorweisen, um den Ansprüchen zu genügen. Dieser Zwiespalt, dem das noch junge Mädchen ausgesetzt ist, wird von der Autorin sehr gut dargestellt. Die Hauptfigur Nicky und ihre Entwicklung in der Geschichte ist mir sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinfühlen. Bei Tom empfand ich dies als etwas schwieriger. Bei ihm hatte ich das Gefühl er verrennt sich in eine Schuld, die er sich selbst auferlegt hat und gibt seine eigene Person und seine Träume für diese auf. Anstatt seine Kontakte zu nutzen und die Ereignisse in der Vergangenheit richtig zu erforschen und sich jemandem anzuvertrauen, ist er dickköpfig und bestraft sich selbst, für eine von ihm als richtig angesehene Wahrheit. Sein Verhalten in all den Jahren erschien mir gegen Ende nicht ganz nachvollziehbar. Alles in Allem fand ich das Buch sehr unterhaltsam und tiefgründig. Ich würde das Buch gerade jungen Menschen, die mit der Social Media Welt aufwachsen und Nickys Situation, deshalb gut nachvollziehen können, empfehlen. Ich war sehr zufrieden mit dem Ende des ersten Teils und bin gespannt, wie es weitergeht.
Eine spannende Reise nach Kanada, in der man viel über Ruhm & Erfolg, aber auch über Familie lernen kann.
Nach einem tragischen Unfall beschließt Nicky eine Auszeit von ihrer Trickreiter Karriere zu nehmen. Sie flieht zu ihrer Großmutter auf die Sleeping Lake Ranch im verschlafenen Arrowwood. Eigentlich will sie nichts mehr als einen neuen Trick lernen und wieder zurück ins Rampenlicht zu kommen. Doch dann lernt sie die Menschen in Arrowwood und ganz besonders den jungen Blake näher kennen. Will sie wirklich wieder in ihr altes Leben zurück? Und was hat es mit dem alten Sattler Tom auf sich? Welche Schuld belastet ihn so sehr und was ist zwischen ihm und Nicky’s Großmutter vorgefallen? Das Setting der Geschichte fand ich einfach toll. Ich liebe Geschichten die in kleinen Städten oder Dörfern spielen, da dort eine ganz besondere Mentalität herrscht. Auch der Schreibstil der Autorin hat mich direkt gefesselt und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Man bekommt hier eine klassische Love Story, aber eben nicht nur das sondern noch viel mehr. Alte Familiengeheimnisse kommen ans Licht und dadurch werden auch viele ernstere Themen behandelt. Die Charakter sind für mich zu großen Teilen sehr nachvollziehbar und man kann sich gut in sie hineinversetzten. Aus meiner Sicht eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die auf romantische Bücher mit Tiefgang stehen und natürlich auch kein Problem mit der Liebe zu Pferden haben.
Nicky ist Trickreiterin und sehr erfolgreich damit. Nach einem tragischen Unfall zieht sie zu ihrer Granny nach Arrowwood um wieder zu sich zu finden. Dort macht sie nicht nur Bekanntschaft mit Tom, Sattelmeister und Granny Carolines frühere Liebe, sondern auch mit Blake… Mich hat das Buch sofort angesprochen, da ich selbst im Pferdesport gearbeitet habe und immer wieder faszinierend finde, was es in den USA oder auch Kanada für verschiedene Sportarten mit Pferden gibt. Nicky ist ein interessanter Charakter, weil man am Anfang sieht, dass sie das ganze lebt, was sie mit der Trickreiterei macht und ihr Pferd und Partner in Crime Diamond Dee ist ihr ein und alles. Durch den Unfall verliert sie alles, was ihr geblieben ist und das war wirklich emotional dargestellt. Die Verletzung, der Verlust und dann die neue Umgebung sind anfangs etwas viel, doch man merkt immer mehr, wie sich die Veränderung in ihr bemerkbar macht. Durch ihre Granny lernt sie dann auch Tom kennen, der früher sehr berühmt für seine kunstvollen und außergewöhnlichen Sättel bekannt war. Doch aus persönlichen Gründen hat er sich aus dem Geschäft zurückgezogen. Doch durch seine Verbindung zu den Cree, den First Nation dort, macht er noch Kleinigkeiten und soll eine letzte große Arbeit verrichten, bevor er abschließt mit allem. Tom war für mich anfangs schwer zu deuten, doch er hat sich in mein Herz geschlichen Und dann gibts noch Blake und seine Schwester Kateri, die dem Volk der Cree angehören. Blake trainiert eine Gruppe junger Reiter, die Indian Relay Race trainieren und Tom repariert die Ausrüstung, wenn etwas kaputt geht. Was wirklich dahintersteckt, kann man noch nicht ahnen. Nicky und er nähern sich immer mehr an, doch langsam werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und das macht es nicht einfach für die beiden 🔹 Mich hat die Geschichte tatsächlich sehr fasziniert, mein Pferdeherz ist aufgegangen, es war spannend, emotional und ich liebe das Setting. Ich hab mich am Anfang ein wenig an den Schreibstil gewöhnen müssen (was mir bei der Erzählerperspektive immer so geht), dann ist es aber durchgeflutscht 🤭 ein Punkt, der mir persönlich nicht zusagt, sind die Länge der Kapitel. Ich mag es gerne in einer schönen Länge (Max. 15-20 Seiten), sodass ich das Buch nach dem Ende eines Kapitels weglegen kann, das hat mir hier gefehlt 😅 Definitiv wird die Reihe weitergelesen und ich bin gespannt, was mich noch erwarten wird ✨Leseempfehlung✨
Nicky ist Trickreiterin und nach einem Sturz braucht sie eine Auszeit. Die findet sie auf der Ranch ihrer Großmutter in Arrowwood und verliebt sich dort in Blake. Doch ihren Wunsch nach Ruhm und Rampenlicht kann sie nicht loslassen. . Zu meiner großen Begeisterung ist das Buch nicht nur aus Nickys Perspektive geschrieben, sondern auch der Sattler Tom kommt zu Wort. So bekommt man nicht nur sehr unterschiedliche Einblicke in die ganze Geschichte, sondern es ist besonders cool, weil die beiden so verschieden sind, auch was das Alter angeht. Nicky ist eine recht sympathische Protagonistin, vor allem da sie über sich selbst hinauswächst und im Laufe des Buches erkennt, was wirklich im Leben wichtig ist. Gerade zu Beginn ist Tom sehr mysteriös und es macht großen Spaß, seine bewegte Vergangenheit zu ergründen. Die Handlung ist sehr spannend und von vorne bis hinten sehr bewegend. Es gibt viele Wendungen, die ich so gar nicht erwartet habe, und das Ende ist schön gestaltet. Das Buch lässt sich sehr angenehm lesen. . Bewegende Vergangenheit
Das Cover ist so wunderschön, idyllisch und hat mich direkt angesprochen. Das Setting war wunderschön - Arrowwood und die Sleeping Lake Ranch sprühen nur so vor Charme. Der Schreibstil war locker leicht zu lesen und sehr gefühlvoll. Die Protagonistin Nicky war mir nicht direkt sympathisch, sie wirkt zu Beginn sehr aufgesetzt und oberflächlich. Das änderte sich doch mit dem Verlauf der Geschichte. Doch ich empfand Nicky immer als etwas anstrengend und nervig. Die anderen Charaktere sind sehr vielschichtig, so hat man den gruseligen Tom, der von der Vergangenheit geplagt wird, den herzensguten Blake und Mit manchen Charakteren konnte ich mich nicht vollends anfreunden, Tyler z.B. mit dem konnte ich mich nicht anfreunden und James war einfach irgendwie da und nervig. Die Aspekte mit den Cree hat mir sehr gut gefallen und war wirklich spannend erzählt. Auch die Trickreiten Sequenzen waren wirklich cool. Die Geschichte ist sehr tiefgründig, mit Fehlern, Macken und den Mut etwas zu ändern. Die Storyline war durchweg spannend und dramatisch. Eine spannende, tiefgehende Geschichte um Verlust, Scham und Neuanfänge.















