Winternachtssonne
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Book Information
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„Wenn man weiß, dass man die Möglichkeit hat, einen Menschen zu sehen, vermisst man ihn nicht. Wenn man aber weiß, dass diese Chance nicht besteht, ist das Verlangen nicht mehr zu bändigen.“ Achtung, zweiter und abschließender Teil einer Reihe! Eventuelle Spoiler lassen sich dadurch nicht vermeiden. Zum Cover: Der zweite Teil gefällt mir äußerlich gesehen ja noch deutlich besser als der erste. Ich mag es, wie hier mit den Symbolen des Winters gespielt wurde. Als Winterkind hat das für mich sein ganz eigenes Flair. Generell wirkt dieses Cover für mich um einiges runter, weil die Farben sich besser einfügen und ein Ganzes bilden. Der Schnee, der Baum mit der Schaukel daran, auf der das Mädchen, das Betty darstellen soll, sitzt. Alles wirkt sehr echt und nicht erzwungen, was allerdings schon beim Cover des ersten Bandes der Fall war. Ich mag beide Cover einfach sehr gerne, weil sie nicht zu viel des Guten sind. Die perfekte Mischung, die nicht zu viel von der Geschichte verrät, aber schon einen Teil der Atmosphäre beisteuert. Zum Inhalt: >>Manchmal passieren Dinge, die einen verändern.<< Seit dem Tod ihrer Eltern ist Bettys Kopf ein düsterer Ort voller Schmerz und tiefer Abgründe. Bevor sie sich in ihrer Trauer vollkommen verlieren kann, schickt ihr Bruder sie in eine Therapie, wo sie Aiden kennenlernt, in dessen Kopf dieselben Schatten hausen. Für eine Zeit scheint es, als könnten sie sich gegenseitig retten, doch dann beginnt für beide der Alltag wieder und Aiden scheint wie ausgewechselt. Gezwängt in Muster, die er nach all den Jahren nicht mehr ablegen kann, verletzt er Betty immer wieder. Ist ihre Verbindung stark genug, um die Rollen, in denen sie Zuflucht gefunden hatten, aufzugeben? Meine Meinung: Dieser zweite Teil setzt ein paar Jahre nach dem ersten ein. Betty ist nun 17 und nun erleben wir die Geschichte aus ihrer Perspektive weiter. Wir treffen Dylon und Emma wieder, aber auch Kelly ist sehr deutlich älter geworden. Ich mochte es aber sehr, die Charaktere für noch ein Buch zu begleiten, denn die Schwierigkeiten des Umzuges hatten doch neue Ereignisse hervorgebracht und so lernen wir schließlich auch Aiden und seine kleine Schwester Fee kennen. Beide sind ebenso wie Betty sehr verletzlich, jedoch finde ich wurden diese Seiten gut dargestellt. Für mich war es auch schön zu sehen, dass Kelly sich mit Fee auch ohne Worte angefreundet hat. Das ist eine wirklich schöne Botschaft. Dennoch war dieses Hin und Her zwischen Betty und Aiden zwar notwendig und für die Dramatik auch sehr gut, aber realistisch nachvollziehen konnte ich es dadurch nicht so ganz. Ich mag zwar sowohl Aiden als auch Betty recht gerne, sie sind mir nun aber auch nicht wirklich im Kopf geblieben. Da bleibt mit beispielsweise Fee etwas besser im Kopf. Trotzdem mochte ich auch im zweiten Band wieder flüssigen Schreibstil und die vielen Zitate, die ich finden konnte und die ich mir allesamt markiert habe. Da hat die Autorin wirklich ein Händchen für, mit Wörtern in einem gewissen Rahmen umzugehen, dass sie sich super als Zitate eignen und man sich mit diesen eben auch identifizieren kann. Das finde ich persönlich auch immer sehr wichtig, denn nur das macht es letztlich, denke ich, auch möglich, dass einem ein Buch so richtig gefallen kann. Fazit: Trotz den Zitaten, die ja sowohl in Band 1 als nun auch in Band 2 wieder sehr schön vorhanden waren, ist für mich nicht deutlich erkennbar, welcher der beiden Bände schließlich der bessere gewesen ist. Für mich sind sie beide recht ebenbürtig, denn letztlich kann man sie auch nicht ganz vergleichen, weil sie unterschiedliche Themen behandeln, die sie jedoch beide wieder, zum Verlust und dem darüber hinwegkommen oder die Vergangenheit hinter sich lassen, zusammenführen. Deshalb bekommt „Winternachtssonne“ genau wie „Sommernachtswende“ von Christelle Zaurini von mir ebenfalls 4 Sterne.
An sich fand ich das Buch nicht schlecht, jedoch musste ich mich immer wieder dazu durchringen, es weiterzulesen. Der Schreibstil war nicht schlecht, leider habe ich mich aber immer wieder dabei erwischt, wie ich teilweise ganze Sätze übersprungen habe. Das Happy End für Aiden und Betty fand ich toll, auch Emma und Dylan, Kelly und Fee haben mir gut gefallen.
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„Wenn man weiß, dass man die Möglichkeit hat, einen Menschen zu sehen, vermisst man ihn nicht. Wenn man aber weiß, dass diese Chance nicht besteht, ist das Verlangen nicht mehr zu bändigen.“ Achtung, zweiter und abschließender Teil einer Reihe! Eventuelle Spoiler lassen sich dadurch nicht vermeiden. Zum Cover: Der zweite Teil gefällt mir äußerlich gesehen ja noch deutlich besser als der erste. Ich mag es, wie hier mit den Symbolen des Winters gespielt wurde. Als Winterkind hat das für mich sein ganz eigenes Flair. Generell wirkt dieses Cover für mich um einiges runter, weil die Farben sich besser einfügen und ein Ganzes bilden. Der Schnee, der Baum mit der Schaukel daran, auf der das Mädchen, das Betty darstellen soll, sitzt. Alles wirkt sehr echt und nicht erzwungen, was allerdings schon beim Cover des ersten Bandes der Fall war. Ich mag beide Cover einfach sehr gerne, weil sie nicht zu viel des Guten sind. Die perfekte Mischung, die nicht zu viel von der Geschichte verrät, aber schon einen Teil der Atmosphäre beisteuert. Zum Inhalt: >>Manchmal passieren Dinge, die einen verändern.<< Seit dem Tod ihrer Eltern ist Bettys Kopf ein düsterer Ort voller Schmerz und tiefer Abgründe. Bevor sie sich in ihrer Trauer vollkommen verlieren kann, schickt ihr Bruder sie in eine Therapie, wo sie Aiden kennenlernt, in dessen Kopf dieselben Schatten hausen. Für eine Zeit scheint es, als könnten sie sich gegenseitig retten, doch dann beginnt für beide der Alltag wieder und Aiden scheint wie ausgewechselt. Gezwängt in Muster, die er nach all den Jahren nicht mehr ablegen kann, verletzt er Betty immer wieder. Ist ihre Verbindung stark genug, um die Rollen, in denen sie Zuflucht gefunden hatten, aufzugeben? Meine Meinung: Dieser zweite Teil setzt ein paar Jahre nach dem ersten ein. Betty ist nun 17 und nun erleben wir die Geschichte aus ihrer Perspektive weiter. Wir treffen Dylon und Emma wieder, aber auch Kelly ist sehr deutlich älter geworden. Ich mochte es aber sehr, die Charaktere für noch ein Buch zu begleiten, denn die Schwierigkeiten des Umzuges hatten doch neue Ereignisse hervorgebracht und so lernen wir schließlich auch Aiden und seine kleine Schwester Fee kennen. Beide sind ebenso wie Betty sehr verletzlich, jedoch finde ich wurden diese Seiten gut dargestellt. Für mich war es auch schön zu sehen, dass Kelly sich mit Fee auch ohne Worte angefreundet hat. Das ist eine wirklich schöne Botschaft. Dennoch war dieses Hin und Her zwischen Betty und Aiden zwar notwendig und für die Dramatik auch sehr gut, aber realistisch nachvollziehen konnte ich es dadurch nicht so ganz. Ich mag zwar sowohl Aiden als auch Betty recht gerne, sie sind mir nun aber auch nicht wirklich im Kopf geblieben. Da bleibt mit beispielsweise Fee etwas besser im Kopf. Trotzdem mochte ich auch im zweiten Band wieder flüssigen Schreibstil und die vielen Zitate, die ich finden konnte und die ich mir allesamt markiert habe. Da hat die Autorin wirklich ein Händchen für, mit Wörtern in einem gewissen Rahmen umzugehen, dass sie sich super als Zitate eignen und man sich mit diesen eben auch identifizieren kann. Das finde ich persönlich auch immer sehr wichtig, denn nur das macht es letztlich, denke ich, auch möglich, dass einem ein Buch so richtig gefallen kann. Fazit: Trotz den Zitaten, die ja sowohl in Band 1 als nun auch in Band 2 wieder sehr schön vorhanden waren, ist für mich nicht deutlich erkennbar, welcher der beiden Bände schließlich der bessere gewesen ist. Für mich sind sie beide recht ebenbürtig, denn letztlich kann man sie auch nicht ganz vergleichen, weil sie unterschiedliche Themen behandeln, die sie jedoch beide wieder, zum Verlust und dem darüber hinwegkommen oder die Vergangenheit hinter sich lassen, zusammenführen. Deshalb bekommt „Winternachtssonne“ genau wie „Sommernachtswende“ von Christelle Zaurini von mir ebenfalls 4 Sterne.
An sich fand ich das Buch nicht schlecht, jedoch musste ich mich immer wieder dazu durchringen, es weiterzulesen. Der Schreibstil war nicht schlecht, leider habe ich mich aber immer wieder dabei erwischt, wie ich teilweise ganze Sätze übersprungen habe. Das Happy End für Aiden und Betty fand ich toll, auch Emma und Dylan, Kelly und Fee haben mir gut gefallen.





