Wildnis
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Description
Book Information
Author Description
Roddy Doyle, 1958 in Dublin geboren, ist einer der bekanntesten Vertreter der neueren irischen Literatur. Für seinen Roman „Paddy Clarke Ha Ha Ha“ erhielt er den renommierten Booker Prize, sein Jugendroman „Wildnis“ wurde mit dem Luchs des Monats sowie dem Irish Book Award ausgezeichnet und stand auf der Focus-Liste der „Besten 7 Bücher für junge Leser“. Roddy Doyle lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Dublin.
Posts
❄️ Ein Buch, das weder sonderlich gut, noch herausragend schlecht war. Wohl eher die Kategorie ___Lückenfüller ___ für zwischendurch. ❄️
»Ein großes Abenteuer — das bedeutet für die Brüder Tom und Johnny die Reise nach Finnland, die sie mitten im Winter mit ihrer Mutter unternehmen. Um dem Ärger mit der älteren Stieftochter zu entgehen, hat diese für sich und ihre Söhne kurzerhand eine Husky-Tour durch die finnische Wildnis gebucht. Und tatsächlich haben die Jungen in der weißen Weite und mit den Schlittenhunden einen enormen Spaß. Da passiert das Undenkbare: Ihre Mutter geht im Schnee verloren und viel zu schnell geben die Schlittenführer die Suche auf. Nicht aber Tom und Johnny: Heimlich spannen sie die Huskys vor die Schlitten und begeben sich allein auf die Suche …« 🔹🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🐕🦺🛷🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🔹 Der Schreibstil war einerseits flüssig zu lesen, aber andererseits teils sehr kantig und abgehackt. Auch die Dialoge zwischen den Figuren waren oft sehr kurz und einsilbig. Dies hat mich nicht sonderlich sehr angesprochen. Auch bediente sich der Autor immer wieder den gleichen Floskeln. Das Buch erzählt an sich zwei Geschichten. Hauptsächlich verfolgen wir die Geschehnisse um Tom und Johnny in Finnland und ihren Ausflug in die Wildnis. Am Ende jedes Kapitels wird aber auch zu Gráinne, daheim in Irland, und ihr zusammentreffen mit ihrer Mutter etwas geschrieben. Denn hier haben wir eine Patchworkfamilie. Gráinne ist die Tochter aus Erster Ehe. Diese ging allerdings in die Brüche und ihre Mutter verließ sie und ihren Vater, Frank, und zog nach New York. Dann kam Sandra, Frank und sie bekamen dann Johnny und Tom zusammen. Mit den Figuren in dieser Geschichte bin ich nicht so wirklich warm geworden. Vielleicht lag es an den knappen und abgehackten Dialogen, dass sich daraus keine wirkliche Empathie zu den Charakteren entwickelte. Auch wenn Johnny, Tom und Gráinne eine gewisse tief aufweisen. Anfangs habe ich mich tatsächlich gefragt, wie diese zwei unterschiedlichen Geschichten, die nebeneinander erzählt werden, zusammenpassen. So unterschiedlich sie auch waren, haben sich doch etwas gemeinsam. Sowohl Johnny und Tom, als auch Gráinne entwickeln sich innerlich weiter und wachsen an ihrer Herausforderung, sei es in der Wildnis in Finnland oder daheim in Irland bei dem Treffen mit der Mutter. Während des Lesens der Geschichte habe ich mich tatsächlich ertappt, wie ich nur darauf gewartet habe, dass die Mutter, der beiden Jungen, verloren geht, da es ja im Klappentext schon stand. Die Geschichte ist ganz in Ordnung, dümpelt hat ziemlich vor sich hin. Zum Schluss wird es aber zunehmend spannender und ich konnte das Buch Richtung Ende nicht mehr aus der Hand legen. 🔹🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🏔️🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🔹 Im großen und ganzen war es ganz nett 🙂, nur tat ich mich an den Charakteren und dem Schreibstil etwas schwer, konnte ihm leider nicht wirklich was abgewinnen 🫤. Eher etwas kurzweiliges für zwischendurch.

Im Zuge meiner neunten Leserunde kam ich in den Genuss Wildnis Band 1 zu lesen. Für Band 2 habe ich mich bereits "eingeschrieben" und Band 3 ist ebenfalls schon erhältlich. Valentin Zahrnt veröffentlichte vor der Wildnis Trilogie bereits einen Thriller namens Entfesselt. Er ist nicht Hauptberuflich Autor, aber voller Leidenschaft dabei. Wildnis - Band 1 lässt uns - wie sollte es bei dem Titel auch anders sein - in die Wildnis ziehen. Auf diese Reise begleiten werden uns eine Gruppe Jugendlicher, welche frisch ihr Abitur in den Taschen haben und sich mit einem Abenteuerurlaub belohnen wollen. Drei Jungs, drei Mädels, ein Haus in der Abgeschiedenheit Alaskas - da ist Spannung vorprogrammiert. Doch sind sie wirklich so allein, wie sie denken? Wildnis befindet sich zu Recht im Genre Thriller. Während des Lesens gab es viele Momente, in denen ich nervös auf dem Sofa hin und hergerutscht bin - sehr zur Belustigung meines Mannes. Vielleicht liegt es daran, dass ich neu im Thriller & Krimi Genre oder allgemein schnell zu ängstigen bin, aber für mich hat Wildnis als Thriller voll und ganz funktioniert! Ich bin begeistert! Der Schreibstil des Autors liest sich sehr angenehm und flüssig. Zwar ist der Anfang etwas zäh, doch legt sich das recht schnell wieder, wenn dann das Abenteuer beginnt. Die Dialoge wirken natürlich, jugendlich, und die Charaktere sind jeder für sich verschieden. Besonders gelungen ist die Entwicklung der Charaktere, ausgelöst durch geschichtliche Umstände. Jede Person reagiert anders auf die Geschehnisse, und unter den Reaktionen ist alles dabei - von Verzweiflung über Stärke bis Aggression. Hierbei lässt sich natürlich streiten, ob die daraus resultierenden Handlungen tatsächlich nachvollziehbar sind. Für mich steht fest, dass unter den Umständen alles möglich ist, und man bei den verschiedenen Personen auf alles gefasst sein muss. Als Leser kommt man in die Bedrängnis, nicht zu wissen, von wem die Bedrohung ausgeht - ob von außen oder doch den eigenen Reihen? Jan, aus dessen Sicht wir die Geschichte verfolgen, muss sich ebenfalls fragen, wem er trauen kann und wem nicht. Die Geschichte spielt natürlich stationär. Wir haben das Haus, in einem Tal, umringt von Wald, Gebirgen und einem See. Genau das was man im Kopf hat, wenn man an Alaska denkt. Die Umgebung wird anschaulich beschrieben, wodurch man ein gutes Bild von Haus und Peripherie bekommt. Mein persönliches kleines Highlight war eine bestimmte Szene (an dieser Stelle nicht detaillierter benannt), welche mich wiederum an eine Szene aus Far Cry 3 (das Game) erinnert hat - vermutlich wissen die Wenigstens jetzt, wovon ich rede. Diese Szene (im Buch), obwohl äußerst grausam, war in einer Weise wiedergegeben, wie ich es so bisher nicht in einem Buch gelesen hatte. Allein deswegen schon eine Lesung wert. Was soll ich noch mehr dazu sagen? Lest es! Mich hat es begeistert und ich freue mich auf Band 2 und 3!
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Roddy Doyle, 1958 in Dublin geboren, ist einer der bekanntesten Vertreter der neueren irischen Literatur. Für seinen Roman „Paddy Clarke Ha Ha Ha“ erhielt er den renommierten Booker Prize, sein Jugendroman „Wildnis“ wurde mit dem Luchs des Monats sowie dem Irish Book Award ausgezeichnet und stand auf der Focus-Liste der „Besten 7 Bücher für junge Leser“. Roddy Doyle lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Dublin.
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❄️ Ein Buch, das weder sonderlich gut, noch herausragend schlecht war. Wohl eher die Kategorie ___Lückenfüller ___ für zwischendurch. ❄️
»Ein großes Abenteuer — das bedeutet für die Brüder Tom und Johnny die Reise nach Finnland, die sie mitten im Winter mit ihrer Mutter unternehmen. Um dem Ärger mit der älteren Stieftochter zu entgehen, hat diese für sich und ihre Söhne kurzerhand eine Husky-Tour durch die finnische Wildnis gebucht. Und tatsächlich haben die Jungen in der weißen Weite und mit den Schlittenhunden einen enormen Spaß. Da passiert das Undenkbare: Ihre Mutter geht im Schnee verloren und viel zu schnell geben die Schlittenführer die Suche auf. Nicht aber Tom und Johnny: Heimlich spannen sie die Huskys vor die Schlitten und begeben sich allein auf die Suche …« 🔹🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🐕🦺🛷🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🔹 Der Schreibstil war einerseits flüssig zu lesen, aber andererseits teils sehr kantig und abgehackt. Auch die Dialoge zwischen den Figuren waren oft sehr kurz und einsilbig. Dies hat mich nicht sonderlich sehr angesprochen. Auch bediente sich der Autor immer wieder den gleichen Floskeln. Das Buch erzählt an sich zwei Geschichten. Hauptsächlich verfolgen wir die Geschehnisse um Tom und Johnny in Finnland und ihren Ausflug in die Wildnis. Am Ende jedes Kapitels wird aber auch zu Gráinne, daheim in Irland, und ihr zusammentreffen mit ihrer Mutter etwas geschrieben. Denn hier haben wir eine Patchworkfamilie. Gráinne ist die Tochter aus Erster Ehe. Diese ging allerdings in die Brüche und ihre Mutter verließ sie und ihren Vater, Frank, und zog nach New York. Dann kam Sandra, Frank und sie bekamen dann Johnny und Tom zusammen. Mit den Figuren in dieser Geschichte bin ich nicht so wirklich warm geworden. Vielleicht lag es an den knappen und abgehackten Dialogen, dass sich daraus keine wirkliche Empathie zu den Charakteren entwickelte. Auch wenn Johnny, Tom und Gráinne eine gewisse tief aufweisen. Anfangs habe ich mich tatsächlich gefragt, wie diese zwei unterschiedlichen Geschichten, die nebeneinander erzählt werden, zusammenpassen. So unterschiedlich sie auch waren, haben sich doch etwas gemeinsam. Sowohl Johnny und Tom, als auch Gráinne entwickeln sich innerlich weiter und wachsen an ihrer Herausforderung, sei es in der Wildnis in Finnland oder daheim in Irland bei dem Treffen mit der Mutter. Während des Lesens der Geschichte habe ich mich tatsächlich ertappt, wie ich nur darauf gewartet habe, dass die Mutter, der beiden Jungen, verloren geht, da es ja im Klappentext schon stand. Die Geschichte ist ganz in Ordnung, dümpelt hat ziemlich vor sich hin. Zum Schluss wird es aber zunehmend spannender und ich konnte das Buch Richtung Ende nicht mehr aus der Hand legen. 🔹🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🏔️🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🔹 Im großen und ganzen war es ganz nett 🙂, nur tat ich mich an den Charakteren und dem Schreibstil etwas schwer, konnte ihm leider nicht wirklich was abgewinnen 🫤. Eher etwas kurzweiliges für zwischendurch.

Im Zuge meiner neunten Leserunde kam ich in den Genuss Wildnis Band 1 zu lesen. Für Band 2 habe ich mich bereits "eingeschrieben" und Band 3 ist ebenfalls schon erhältlich. Valentin Zahrnt veröffentlichte vor der Wildnis Trilogie bereits einen Thriller namens Entfesselt. Er ist nicht Hauptberuflich Autor, aber voller Leidenschaft dabei. Wildnis - Band 1 lässt uns - wie sollte es bei dem Titel auch anders sein - in die Wildnis ziehen. Auf diese Reise begleiten werden uns eine Gruppe Jugendlicher, welche frisch ihr Abitur in den Taschen haben und sich mit einem Abenteuerurlaub belohnen wollen. Drei Jungs, drei Mädels, ein Haus in der Abgeschiedenheit Alaskas - da ist Spannung vorprogrammiert. Doch sind sie wirklich so allein, wie sie denken? Wildnis befindet sich zu Recht im Genre Thriller. Während des Lesens gab es viele Momente, in denen ich nervös auf dem Sofa hin und hergerutscht bin - sehr zur Belustigung meines Mannes. Vielleicht liegt es daran, dass ich neu im Thriller & Krimi Genre oder allgemein schnell zu ängstigen bin, aber für mich hat Wildnis als Thriller voll und ganz funktioniert! Ich bin begeistert! Der Schreibstil des Autors liest sich sehr angenehm und flüssig. Zwar ist der Anfang etwas zäh, doch legt sich das recht schnell wieder, wenn dann das Abenteuer beginnt. Die Dialoge wirken natürlich, jugendlich, und die Charaktere sind jeder für sich verschieden. Besonders gelungen ist die Entwicklung der Charaktere, ausgelöst durch geschichtliche Umstände. Jede Person reagiert anders auf die Geschehnisse, und unter den Reaktionen ist alles dabei - von Verzweiflung über Stärke bis Aggression. Hierbei lässt sich natürlich streiten, ob die daraus resultierenden Handlungen tatsächlich nachvollziehbar sind. Für mich steht fest, dass unter den Umständen alles möglich ist, und man bei den verschiedenen Personen auf alles gefasst sein muss. Als Leser kommt man in die Bedrängnis, nicht zu wissen, von wem die Bedrohung ausgeht - ob von außen oder doch den eigenen Reihen? Jan, aus dessen Sicht wir die Geschichte verfolgen, muss sich ebenfalls fragen, wem er trauen kann und wem nicht. Die Geschichte spielt natürlich stationär. Wir haben das Haus, in einem Tal, umringt von Wald, Gebirgen und einem See. Genau das was man im Kopf hat, wenn man an Alaska denkt. Die Umgebung wird anschaulich beschrieben, wodurch man ein gutes Bild von Haus und Peripherie bekommt. Mein persönliches kleines Highlight war eine bestimmte Szene (an dieser Stelle nicht detaillierter benannt), welche mich wiederum an eine Szene aus Far Cry 3 (das Game) erinnert hat - vermutlich wissen die Wenigstens jetzt, wovon ich rede. Diese Szene (im Buch), obwohl äußerst grausam, war in einer Weise wiedergegeben, wie ich es so bisher nicht in einem Buch gelesen hatte. Allein deswegen schon eine Lesung wert. Was soll ich noch mehr dazu sagen? Lest es! Mich hat es begeistert und ich freue mich auf Band 2 und 3!





