Wilde Häuser
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Description
Book Information
Author Description
Colin Barrett, 1982 in Kanada geboren, wuchs in der irischen Grafschaft Mayo auf. Er arbeitete zunächst für eine Mobilfunkfirma in Dublin, studierte dann bis 2009 Creative Writing am University College Dublin. Seine Erzählungen wurden in The Stinging Fly, Granta, Harper’s und im New Yorker veröffentlicht. Barretts Debüt Junge Wölfe (»Young Skins«) wurde mit dem Guardian First Book Award, dem Frank O’Connor International Short Story Award und dem Rooney Prize for Irish Literature ausgezeichnet. Bei Steidl erschien zuletzt der Erzählband Heimweh (2022). Colin Barrett lebt in Kanada.
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WILDE HÄUSER Colin Barrett CT: 19.03.26 Im Westen Irlands liegt die Kleinstadt Ballina in angespannter Stimmung: Das Wochenende des großen Festivals steht bevor. Nicky und ihr Freund Doll besuchen eine Party. Es wird Whiskey getrunken, geknutscht und gestritten — bis Doll die Feier wütend verlässt und nie zu Hause ankommt. Erst einige Tage später wird klar, dass er von zwei Kleinganoven entführt wurde. Doll soll für seinen Bruder Cillian geradestehen, den Kleindealer der Stadt, der bei seinem Boss noch eine offene Rechnung hat. Die Entführer, Gabe und Sketch Ferdia, verstecken Doll im Haus von Dev. Der gutmütige junge Mann hat vor einem Jahr seine Mutter verloren und verlässt seitdem kaum noch das Haus, außer für Spaziergänge mit dem Hund. Dev war schon immer ein Außenseiter. Freunde hatte er nie, obwohl er sich immer danach sehnte. Nun scheint sich ihm endlich die Möglichkeit zu bieten, Teil einer Gruppe zu sein. Doch seine Sanftmütigkeit steht ihm dabei immer wieder im Weg. Wie die Geschichte endet, solltet ihr besser selbst herausfinden. Colin Barretts neuester Roman Wild Houses wurde mehrfach nominiert und ausgezeichnet. Unter anderem stand er auf der Longlist des Booker Prize 2024. Die liebe @carola und ich sind in unserem ersten #buddyread nahezu atemlos durch die Seiten geflogen und tief in das düstere Drogenmilieu Ballinas eingetaucht. Barrett zeichnet seine Figuren nicht mit großen bildhaften Beschreibungen, sondern erschafft vielmehr eine bedrückende Atmosphäre, die ihre Hoffnungslosigkeit spürbar macht. Ähnlich wie in den Büchern von Claire Keegan aus dem Steidl Verlag dominiert auch hier eine allgegenwärtige Perspektivlosigkeit. Fazit: Ein spannender und atmosphärischer Roman, der das Leben im Westen Irlands eindrucksvoll einfängt. Fesselnd geschrieben, auch wenn ich mir beim Plot am Ende noch etwas Größeres gewünscht hätte. Große Leseempfehlung! 4,5/5

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Colin Barrett, 1982 in Kanada geboren, wuchs in der irischen Grafschaft Mayo auf. Er arbeitete zunächst für eine Mobilfunkfirma in Dublin, studierte dann bis 2009 Creative Writing am University College Dublin. Seine Erzählungen wurden in The Stinging Fly, Granta, Harper’s und im New Yorker veröffentlicht. Barretts Debüt Junge Wölfe (»Young Skins«) wurde mit dem Guardian First Book Award, dem Frank O’Connor International Short Story Award und dem Rooney Prize for Irish Literature ausgezeichnet. Bei Steidl erschien zuletzt der Erzählband Heimweh (2022). Colin Barrett lebt in Kanada.
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WILDE HÄUSER Colin Barrett CT: 19.03.26 Im Westen Irlands liegt die Kleinstadt Ballina in angespannter Stimmung: Das Wochenende des großen Festivals steht bevor. Nicky und ihr Freund Doll besuchen eine Party. Es wird Whiskey getrunken, geknutscht und gestritten — bis Doll die Feier wütend verlässt und nie zu Hause ankommt. Erst einige Tage später wird klar, dass er von zwei Kleinganoven entführt wurde. Doll soll für seinen Bruder Cillian geradestehen, den Kleindealer der Stadt, der bei seinem Boss noch eine offene Rechnung hat. Die Entführer, Gabe und Sketch Ferdia, verstecken Doll im Haus von Dev. Der gutmütige junge Mann hat vor einem Jahr seine Mutter verloren und verlässt seitdem kaum noch das Haus, außer für Spaziergänge mit dem Hund. Dev war schon immer ein Außenseiter. Freunde hatte er nie, obwohl er sich immer danach sehnte. Nun scheint sich ihm endlich die Möglichkeit zu bieten, Teil einer Gruppe zu sein. Doch seine Sanftmütigkeit steht ihm dabei immer wieder im Weg. Wie die Geschichte endet, solltet ihr besser selbst herausfinden. Colin Barretts neuester Roman Wild Houses wurde mehrfach nominiert und ausgezeichnet. Unter anderem stand er auf der Longlist des Booker Prize 2024. Die liebe @carola und ich sind in unserem ersten #buddyread nahezu atemlos durch die Seiten geflogen und tief in das düstere Drogenmilieu Ballinas eingetaucht. Barrett zeichnet seine Figuren nicht mit großen bildhaften Beschreibungen, sondern erschafft vielmehr eine bedrückende Atmosphäre, die ihre Hoffnungslosigkeit spürbar macht. Ähnlich wie in den Büchern von Claire Keegan aus dem Steidl Verlag dominiert auch hier eine allgegenwärtige Perspektivlosigkeit. Fazit: Ein spannender und atmosphärischer Roman, der das Leben im Westen Irlands eindrucksvoll einfängt. Fesselnd geschrieben, auch wenn ich mir beim Plot am Ende noch etwas Größeres gewünscht hätte. Große Leseempfehlung! 4,5/5





