Wild

Wild

Hardback
3.65

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Die siebzehnjährige Tracy lebt mit Vater und Bruder in der Wildnis Alaskas. Sie hilft bei der Zucht und beim Training der Schlittenhunde und verbringt viel Zeit mit der Jagd im Wald. Eines Tages wird sie auf einem Streifzug von einem Fremden überfallen. Tracy wehrt sich und zückt ihr Messer, danach kann sie sich an nichts mehr erinnern. Zu Hause wagt sie nicht, von dem Vorfall zu berichten. Als ein mysteriöser jugendlicher Ausreißer bei der Familie auftaucht und behauptet, von einem Mann verfolgt zu werden, entsteht in Tracy der Verdacht, dass es sich dabei um den verletzten Unbekannten handelt. Immer mehr zu Jesse hingezogen, wird sie von panischer Angst vor dem Fremden im Wald erfasst. Ihr entgleitet alles, und sie zieht erneut ihr Messer ... In einem außergewöhnlichen Genremix entwickelt Jamey Bradbury eine dramatische Geschichte um ihre jugendliche Hauptfigur, deren animalisches Wesen zugleich fasziniert und verstört. John Irving charakterisiert den Roman als "ungewöhnliche Liebesgeschichte und gruseligen Horrorthriller, der sowohl an die Brontë-Schwestern wie an Stephen King gemahnt".

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Noir Fiction
Format
Hardback
Pages
390
Price
26.80 €

Posts

1
All
3.5

Verschenktes Potential

Zuerst eine Anmerkung: Das Buch ist im Schweizer Deutsch geschrieben, es existieren dadurch keine ß, sondern werden als ss ausgeschrieben. Weiterhin gibt es vor der wörtlichen Rede keine Anführungszeichen. Eigentlich dachte ich zu Anfang, dass ich ein Familiendrama lese mit viel Natur und Tieren. Das stimmt nur zum Teil, denn hier kristallisiert sich ein Genremix heraus. Und zwar treffen wir auf Fantasy, Thriller, Drama und Romance. Wobei der Romantikanteil einen nur kleinem Raum einnimmt, der fast nicht der Rede wert ist. Mir hat der Thriller-Anteil gefallen und auch die Natur Alaskas und natürlich das Iditarod, das große Schlittenhunde-Rennen. Die Hunde hätten allgemein mehr Auftritte gebraucht, denn die fand ich toll. Wiederum kam ich mit der Protagonistin nur schwer zurecht. Mal war sie in Ordnung und im nächsten Moment hätte ich ihr gerne eine geknallt. Bis zu 40% des Buches musste ich mich auch ganz schön durchkämpfen, dann wurde es richtig spannend. Doch zum Ende hin flaut es wieder ab und das Ende der Geschichte ließ mich unzufrieden zurück. Wer gerne was über Alaska erfahren will und einen Touch Fantasy nicht verschmäht, für den ist dieses Buch ideal. Und wie es im Leben so ist: Nicht jeder Leser bewertet ein Buch gleich. Die einen lieben es, die anderen hassen es, wieder andere sind irgendwas dazwischen. So auch hier. Dieses Buch war für mich was für Zwischendurch, jedoch hat es mich nicht vom Hocker gehauen.

Verschenktes Potential
Create Post