Wie schön wir waren

Wie schön wir waren

Softcover
3.738

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Description

Nach ihrem gefeierten Debüt »Das geträumte Land«, für das sie den PEN/Faulkner-Preis erhalten hat, beweist Imbolo Mbue mit »Wie schön wir waren« erneut ihre erzählerische Brillanz gepaart mit einem Gespür für die großen Themen unserer Zeit.

Die Bewohner*innen Kosawas leben in Angst, denn ein amerikanischer Ölkonzern droht das kleine afrikanische Dorf auszulöschen. Öllecks haben das Ackerland unfruchtbar gemacht; Kinder sterben, weil das Trinkwasser vergiftet ist. Den Menschen aus Kosawa werden Versprechungen über Aufräumarbeiten und finanzielle Reparationen gemacht, die nie eingehalten werden, aber die korrupte Regierung bedient nur ihre eigenen Interessen. Die Dorfbewohner*innen beschließen, sich zu wehren. Ihr Kampf soll Jahrzehnte andauern. Erzählt aus der Perspektive einer Generation von Kindern, allen voran Thula, die zu einer Revolutionärin heranwächst.

Mbues zweiter Roman ist eine meisterhafte Untersuchung dessen, was passiert, wenn die Profitgier des Westens gepaart mit dem Gespenst des Kolonialismus auf die Entschlossenheit einer Gemeinschaft trifft, an ihrem angestammten Land festzuhalten – und auf die Bereitschaft einer jungen Frau, alles für die Freiheit ihrer Mitmenschen zu opfern.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
448
Price
14.40 €

Author Description

Imbolo Mbue ist in Kamerun, aufgewachsen. Sie hat an der Rutgers University und der Columbia University studiert. Ihr Debüt, »Das geträumte Land« wurde 2017 mit dem renommierten PEN/Faulkner Award ausgezeichnet und war ein New-York-Times-Bestseller. Imbolo Mbue lebt in New York.

Posts

5
All
1.5

Kitschig und stereotyp

Insgesamt hat mir das Buch nicht gefallen. Keiner der Charaktere wirkt authentisch, besitzt Charaktertiefe oder macht eine Entwicklung durch. Es hat mich wütend gemacht, dass das afrikanische Dorf und dessen Bewohner stereotyp und klischeehaft dargestellt werden.

3

Leider sehr langwieriges Intro

3

Ich glaube, ich habe zum ersten mal einen Roman gelesen, dessen Geschichte quasi komplett in einem afrikanischen Land angesiedelt ist. Deshalb war es sehr spannend für mich, in diese für mir mich neue Welt abzutauchen. Der Autorin ist es wirklich gut gelungen, den Leser/die Leserin zum Ort des Geschehens zu entführen. Die Geschichte an sich war für meinen Geschmack etwas nüchtern erzählt, vor allem, wenn man bedenkt, welch schreckliche Szenarien hier zum Teil geschildert werden. Außerdem habe ich durch die vielen Zeitsprünge ab und an den Faden verloren und es war nicht immer leicht für mich, wieder in die Geschichte rein zu kommen. Ich denke es ist wichtig für die Geschichte, die politischen Aspekte zumindest oberflächlich zu verstehen, was mir denke ich auch gelungen ist, was mich dann aber streckenweise nicht ganz so packen konnte, da solche Themen einfach beim Lesen von Romanen nicht zu den von mir bevorzugten zählen. Ein solider Roman, den man lesen sollte, wenn man miterleben möchte, wie jahrhunderte alte Kultur auf Moderne und Kapitalismus trifft.

5

Das Buch gehört definitiv zu meinen Lieblingsbücher! Der Schreibstil war für mich die perfekte Mischung aus poetisch aber trotzdem nicht zu ausschweifend. Nach meiner Einschätzung war es kein zu anspruchsvolles Englisch und gut zu verstehen. Die Handlung, gerade wenn man sich schon etwas mit Kolonialgeschichte und Postkolonialismus befasst hat, zeigt eine Perspektive die noch nicht genug angehört wurde. (Auch ohne jegliches Wissen zu dem Thema gut nachzuvollziehen und zu verfolgen) Die Geschichte über Generationen hinweg hat ein umfassendes Bild abgegeben und hat es aber nicht zu langwierig werden lassen. Es regt definitiv zum Nachdenken an und nimmt emotional mit. Kann ich jedem empfehlen!

5

I had a lot of expectations for this book and because of those I thought it'd become a 5 star book but oh my goodness - it became a five star book for so many other, completely unexpected reasons. The writig style is very unique and at some points I felt like my grandparents were telling me a story. I loved the multiple POV of many different people that gave the story different layers. Each person described things differently, brought you their worries and values closer and gave you more background information that made the story more individual and therefore more tangible. I did not see the ending coming and those last 15 pages completely sucked me in! Kosawa is fictional and one of probably billion villages like it in Africa and yet it showcased neocolonialism so well. My heart aches for all the stories like Kosawa that don't make it into international newspapers or for those that do but only for a short time. The timeline of Kosawa's public support seems to match that of countries nowadays - I don't think small villages will make it this big. This story makes me wonder what else we're not seeing? What else we're clueless about. What else we're supporting with our daily actions?

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