Wie Salz auf der Zunge
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
In »Wie Salz auf der Zunge« geht die Autorin nicht nur ihrer ganz persönlichen Faszination auf den Grund. Sie schreibt zugleich eine Kulturgeschichte der See aus weiblicher Sicht: wir erfahren von Meerjungfrauen und Najaden, griechischer Mythologie und schottischen Legenden, Schiffbrüchigen und Sirenen. »Runcie wirft ihr Netz weit aus und kombiniert sehr einfühlsam persönliches Memoir mit profunder Kulturgeschichte.« (The Times)
Book Information
Author Description
Charlotte Runcie ist Kolumnistin und Kulturredakteurin des »Daily Telegraph«. Sie hat einige Jahre in Edinburgh gelebt und gearbeitet, wo sie u.a. auch einen Folk Music-Chor leitete. Heute lebt sie im schottischen Grenzland. Runcie hat außerdem eine geheime Vergangenheit als Lyrikerin: Sie war Foyle Young Poet of the Year. »Wie Salz auf der Zunge« ist ihr erstes Buch.
Posts
Ein Buch so wild und frei wie das Meer. Eine Geschichte so wahr und faszinierend wie der Atlantik. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise an Wasser, in ihre Gedanken, zu ihren Gefühlen und lässt uns teilhaben wie es ist zu spüren wenn neues Leben entsteht, heranwächst und geboren wird und das Leben alles verändert. Eine sehr persönliche und herzerwärmende Geschichte und zudem gepickt und erweitert durch Geschichte von, über und mit dem Meer. Hat mir gut gefallen. 4 Sterne,
Dieses Buch ist autobiografisch. Das macht es für mich um schwerer, es zu rezensieren. Es geht hier um ein für die Autorin hochemotionales Thema: ihre erste Schwangerschaft. Ich war noch nie schwanger, wie realistisch das dargestellt ist, kann ich hoffentlich erst in ein paar Jahren beurteilen. Wir begleiten hier die Autorin vom Schwangerschaftstest und dem ersten Arztbesuch, durch den Geburtsvorbereitungskurs bis hin zur Geburt und der Zeit danach. Das war interessant zu verfolgen, aber nicht der Hauptgrund, warum ich dieses Buch lesen wollte. Genau wie die Autorin bin ich seit meiner frühen Kindheit vom Meer fasziniert. Vor allem, weil es so groß ist. Ihr müsst euch das mal vorstellen: Ich bin aus Tirol. Weiter als ein paar Kilometer sieht man hier nie. Da sind sofort Berge, die dir die Sicht versperren. Der Horizont in flachen Gegenden hat mich daher schon immer fasziniert, vor allem der Horizont des Meeres. Dazu kommen noch die ganzen Geschichten, die mit dem Meer verknüpft sind. In der Literatur spielt das Meer oft eine Rolle. Damit sind viele Mythen verknüpft und es wurde durch die Jahrhunderte oft in prägenden Szenen zum Schauplatz gemacht. Solche Geschichten über das Meer bilden den zweiten Schwerpunkt des Romans. Überraschend war für mich, dass ich viele der Geschichten nicht kannte. Runcie geht hier vor allem auf Geschichten aus ihrer Region ein - und die meisten davon habe ich hier zum ersten Mal gelesen. Das war interessant für mich. Doch auch Faktenwissen spielt hier eine Rolle. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es einen Unterschied macht, ob man in Salzwasser oder Süßwasser ertrinkt? Denn Ertrinken ist nicht immer gleich! Deine Überlebenschancen sind um einiges geringer, wenn du in Süßwasser ertrinkst. (An dieser Stelle muss ich mich bei meiner Familie dafür entschuldigen, dass ich ihnen diesen Unterschied während unserem Filmabend lang und breit erklärt habe, weil da eine Person ertränkt wurde und ich einfach nicht widerstehen konnte.) Meiner Meinung nach waren sich viele der Geschichten, die hier beschrieben wurden, ähnlich. Das verringerte die Spannung. Noch dazu war mir nicht klar, warum genau diese Geschichten ausgewählt wurden. Da fehlte mir der rote Faden und eine Verbindung zur Haupthandlung. Ich meine, dieses Buch ist zwar eine nette Sammlung dieser Geschichten über das Meer, aber das fehlte mich einfach. Mein Fazit? Ein interessantes Buch über die Schwangerschaft der Autorin und ihre Beziehung zum Meer. Leider fehlte mir an einigen Stellen aber der rote Faden.
Description
In »Wie Salz auf der Zunge« geht die Autorin nicht nur ihrer ganz persönlichen Faszination auf den Grund. Sie schreibt zugleich eine Kulturgeschichte der See aus weiblicher Sicht: wir erfahren von Meerjungfrauen und Najaden, griechischer Mythologie und schottischen Legenden, Schiffbrüchigen und Sirenen. »Runcie wirft ihr Netz weit aus und kombiniert sehr einfühlsam persönliches Memoir mit profunder Kulturgeschichte.« (The Times)
Book Information
Author Description
Charlotte Runcie ist Kolumnistin und Kulturredakteurin des »Daily Telegraph«. Sie hat einige Jahre in Edinburgh gelebt und gearbeitet, wo sie u.a. auch einen Folk Music-Chor leitete. Heute lebt sie im schottischen Grenzland. Runcie hat außerdem eine geheime Vergangenheit als Lyrikerin: Sie war Foyle Young Poet of the Year. »Wie Salz auf der Zunge« ist ihr erstes Buch.
Posts
Ein Buch so wild und frei wie das Meer. Eine Geschichte so wahr und faszinierend wie der Atlantik. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise an Wasser, in ihre Gedanken, zu ihren Gefühlen und lässt uns teilhaben wie es ist zu spüren wenn neues Leben entsteht, heranwächst und geboren wird und das Leben alles verändert. Eine sehr persönliche und herzerwärmende Geschichte und zudem gepickt und erweitert durch Geschichte von, über und mit dem Meer. Hat mir gut gefallen. 4 Sterne,
Dieses Buch ist autobiografisch. Das macht es für mich um schwerer, es zu rezensieren. Es geht hier um ein für die Autorin hochemotionales Thema: ihre erste Schwangerschaft. Ich war noch nie schwanger, wie realistisch das dargestellt ist, kann ich hoffentlich erst in ein paar Jahren beurteilen. Wir begleiten hier die Autorin vom Schwangerschaftstest und dem ersten Arztbesuch, durch den Geburtsvorbereitungskurs bis hin zur Geburt und der Zeit danach. Das war interessant zu verfolgen, aber nicht der Hauptgrund, warum ich dieses Buch lesen wollte. Genau wie die Autorin bin ich seit meiner frühen Kindheit vom Meer fasziniert. Vor allem, weil es so groß ist. Ihr müsst euch das mal vorstellen: Ich bin aus Tirol. Weiter als ein paar Kilometer sieht man hier nie. Da sind sofort Berge, die dir die Sicht versperren. Der Horizont in flachen Gegenden hat mich daher schon immer fasziniert, vor allem der Horizont des Meeres. Dazu kommen noch die ganzen Geschichten, die mit dem Meer verknüpft sind. In der Literatur spielt das Meer oft eine Rolle. Damit sind viele Mythen verknüpft und es wurde durch die Jahrhunderte oft in prägenden Szenen zum Schauplatz gemacht. Solche Geschichten über das Meer bilden den zweiten Schwerpunkt des Romans. Überraschend war für mich, dass ich viele der Geschichten nicht kannte. Runcie geht hier vor allem auf Geschichten aus ihrer Region ein - und die meisten davon habe ich hier zum ersten Mal gelesen. Das war interessant für mich. Doch auch Faktenwissen spielt hier eine Rolle. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es einen Unterschied macht, ob man in Salzwasser oder Süßwasser ertrinkt? Denn Ertrinken ist nicht immer gleich! Deine Überlebenschancen sind um einiges geringer, wenn du in Süßwasser ertrinkst. (An dieser Stelle muss ich mich bei meiner Familie dafür entschuldigen, dass ich ihnen diesen Unterschied während unserem Filmabend lang und breit erklärt habe, weil da eine Person ertränkt wurde und ich einfach nicht widerstehen konnte.) Meiner Meinung nach waren sich viele der Geschichten, die hier beschrieben wurden, ähnlich. Das verringerte die Spannung. Noch dazu war mir nicht klar, warum genau diese Geschichten ausgewählt wurden. Da fehlte mir der rote Faden und eine Verbindung zur Haupthandlung. Ich meine, dieses Buch ist zwar eine nette Sammlung dieser Geschichten über das Meer, aber das fehlte mich einfach. Mein Fazit? Ein interessantes Buch über die Schwangerschaft der Autorin und ihre Beziehung zum Meer. Leider fehlte mir an einigen Stellen aber der rote Faden.





