Wie ein Schmetterling im Wind

Wie ein Schmetterling im Wind

Softcover
4.84
SucheElternMordVermisst

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Nicht immer ist alles so, wie es scheint. Manchmal stößt man auf Geheimnisse, die man nicht erfahren will, aber sie helfen einem zu verstehen – und zu verzeihen. Die sechzehnjährige Nora ertrinkt im elterlichen Swimmingpool. Ein harter Schlag für ihre beste Freundin Alicia. Die beiden waren enge Freundinnen und gingen durch dick und dünn. Als sich Alicia ein Erinnerungsstück aus Noras Zimmer holt, findet sie ihr Tagebuch und einen Schlüssel, der nirgendwo zu passen scheint. Allmählich wird ihr klar, dass ihre Freundin viele Geheimnisse mit sich herumtrug. Geheimnisse, die sie innerlich zerfraßen. Immer grauenhaftere Dinge kommen ans Tageslicht, die Alicia nicht glauben will. Nach und nach öffnen sich neue Türen, die sie dem Geheimnis Stück für Stück näherbringen. Schon bald wünscht sich Alicia, das Tagebuch niemals gefunden zu haben.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
336
Price
14.40 €

Author Description

Anna Loyelle, alias Andrea Kammerlander, wurde 1972 in Schwaz in Tirol im Zeichen des Zwillings geboren. In der Marktgemeinde Jenbach aufgewachsen, entdeckte sie bereits in der Grundschule den Hang zum Schreiben. Ihre Gedanken brachte sie damals mit der Füllfeder in einem Schulheft zu Papier und erfreute ihre Mitschüler und Lehrer vorwiegend mit Abenteuer- und Tiergeschichten. Mit vierzehn Jahren schrieb sie ihr erstes Buch, das sieben Jahre später veröffentlicht wurde. Nach der Geburt ihrer Söhne legte Anna Loyelle eine Schreibpause ein, die sie im Jahr 2000 wieder beendete. Seitdem schreibt sie Jugendromane, Liebes- u. Erotikromane, Kindergeschichten, Thriller und Kurzgeschichten verschiedener Genres. Zahlreiche ihrer Werke wurden bereits in Zeitschriften, Anthologien, Onlineverlagen und als Print Books veröffentlicht.

Posts

3
All

Das Buch „Wie ein Schmetterling im Wind“ von Anna Loyelle ist ein fesselnder Einzelroman, der die Leser sofort in seinen Bann zieht. Das ansprechende Cover und der vielversprechende Klappentext wecken großes Interesse an der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und fesselnd, sodass das Lesen zur wahren Freude wird. Loyelle gelingt es, sowohl nachhaltige Spannung als auch emotionale Momente miteinander zu verknüpfen, wodurch die Story nicht nur spannend, sondern auch gefühlvoll wird. Die Handlung ist gut durchdacht und ermöglicht dem Leser, abwechselnd Szenen aus der Vergangenheit zwischen den Protagonistinnen Jinelle und Nora zu erleben. Jinelle begibt sich auf die Suche nach Noras Geheimnissen, während Noras Tagebucheinträge tiefe Einblicke in ihre Beweggründe und Emotionen geben. Besonders die Tagebucheinträge sind emotional kraftvoll gestaltet und erlauben es dem Leser, Noras Herausforderungen und Erfolge hautnah nachzuvollziehen. Jinelles Trauer um ihre beste Freundin wird eindrucksvoll und empathisch beschrieben, und unerwartete Wendungen halten die Spannung durchgehend hoch, während sich Thrillerelemente im Verlauf entfalten. Die Charaktere sind vielschichtig und lebendig gestaltet, wobei die Autorin jedoch kleinere Schwächen in ihrer Ausarbeitung aufweist. Jinelle wird als sympathische und nachvollziehbare Protagonistin dargestellt, die glaubwürdig trauert und ein starkes Verlangen hat, Noras Geheimnisse zu lüften. Ihre Naivität, bedingt durch ihr junges Alter, ist verständlich, hindert sie jedoch nicht daran, aktiv Nachforschungen anzustellen. Unterstützung erhält sie von Jace, der eine wertvolle Stütze für sie darstellt und mit dem sich zarte Gefühle entwickeln. Im Vergleich zu Jinelle wirkt sein Charakter jedoch weniger ausgeprägt. Nora, deren Charakter man durch Tagebucheinträge und Jinelles Erzählungen näher kennenlernt, bleibt ambivalent und wirft viele Fragen auf. Die Geheimnisse, die sie verbirgt, werden erst im Laufe der Handlung aufgedeckt, was die Spannung zusätzlich erhöht und die Leser dazu anregt, gemeinsam mit Jinelle und Jace auf Entdeckungsreise zu gehen. Insgesamt hat mir „Wie ein Schmetterling im Wind“ gut gefallen, da die spannungsgeladene Story mit ihren unerwarteten Wendungen und emotionalen Aspekten tief berührt. Auch wenn es bei den Charakteren einige Schwächen gab, wird der Gesamteindruck nicht getrübt. Daher empfehle ich das Buch uneingeschränkt weiter und vergebe fünf Sterne für dieses fesselnde Leseerlebnis.

5

Alicias beste Freundin Nora ist tot. Ihr Körper wurde im Pool ihrer Eltern gefunden. Nach dem Schock und der Beerdigung möchte sich Alicia noch ein ganz persönliches Erinnerungsstück ihrer Freundin aus deren Zimmer holen. Dabei entdeckt sie ein Tagebuch, diverse Fotos und einen Schlüssel ohne dazu passendes Schloss. Mit der Lektüre des Tagebuchs zeigen sich komplett neue und unbekannte Seiten von Nora. Sie war nicht das perfekte, lächelnde Teenager Mädchen sondern eine wilde, hemmungslose junge Frau. Ihr Leben wurde von einem Moment auf den anderen komplett durcheinander gewirbelt. Ab diesem Zeitpunkt beginnt sie ein Doppelleben. Ihren Eltern und Alicia zeigt sie immer noch die brave Fassade - jedoch unnahbar. In ihrem zweiten Leben legt sie alle Hemmungen ab. Je tiefer sie in Noras Leben eintaucht, desto fremder wird ihr die Freundin. Sie macht sich auf die Suche nach den Geheimnissen und Cato ihr Schwarm seit über zwei Jahren begleitet sie. Meine Meinung: Ich durfte die Autorin bei ihrer Lesung vor kurzem persönlich kennen lernen. Sie las aus genau dem Buch vor und damit hat sie mich auf jeden Fall begeistern können. Sie hat genau die richtigen Stellen ausgesucht, um die Zuhörer zu fesseln und sie neugierig zu machen. Ich hatte nicht erwartet einen so tiefgründigen Krimi zu lesen. Vor allem die Auszüge aus Noras Tagebuch tragen zur Spannung bei, genauso wie die Erinnerungsfetzen. Alicia begibt sich fast schon furchtlos auf die Suche nach den richtigen Hinweisen. Als sich Cato ihr anschließt, ahnt der Leser schon, dass sich zwischen den beiden eine Romanze anbahnt. Eine süße Liebesgeschichte, die schon länger schwelt, die sich erst jetzt entfaltet. Der Krimi lässt dem Kopfkino viel Raum, denn Nora hat überall Brotkrumen hinterlassen und diese könnten auch Alicia in Gefahr bringen. Hier habe ich den einzigen Kritikpunkt an der Geschichte, das könnte aber auch damit zu tun haben, dass ich als Jugendlich längst nicht so mutig war: ich hätte die Polizei früher eingeschaltet. Mehr kann ich, ohne zu spoilern, nicht sagen. Ein solider Jugendkrimi mit überzeugenden Figuren und ein paar guten Überraschungen.

4

Das Buch „Wie ein Schmetterling im Wind“ ist ein Einzelroman von der Autorin Anna Loyelle. Bei dem Buch handelt es sich um eine Neuauflage und ich war schon sehr auf die Geschichte gespannt, da mich sowohl das Cover, als auch der Klappentext sehr angesprochen haben. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen und zugleich fesselnd, sodass man einmal angefangen, das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Autorin versteht es, Spannung aufzubauen und diese mit emotionalen Momenten zu verknüpfen, sodass einen die Story nicht nur inhaltlich mitnimmt, sondern auch gefühlsmäßig berührt. Die Story an sich ist gut durchdacht und spannend konstruiert. Vor allem mochte ich den Aufbau, sodass man abwechselnd gemeinsame Szenen aus der Vergangenheit zwischen Jinelle und Nora erlebt, die Story an sich erlebte, indem man Jinelle auf der Suche nach Noras Geheimnissen begleitet und auch Noras Tagebucheinträge lesen konnte, um sie besser zu verstehen. Gerade die Tagebucheinträge hatten es emotional in sich und man erlebte durch sie ihre Höhen und Tiefen. Ebenso war Jinelles Trauer um ihre beste Freundin stets greifbar und so gut und auch nachvollziehbar beschrieben. Auch gab es in der Geschichte die ein oder andere unerwartete Wendung, die die Spannung stetig hochhielten, gleiches galt für die Thrillerelemente im Laufe der Handlung. Die Charaktere wurden von der Autorin insgesamt sehr interessant und auch vielschichtig gestaltet, hatten meiner Meinung nach aber die ein oder anderen Schwächen. Jinelle an sich ist eine sehr sympathische Protagonistin, deren Trauer absolut glaubwürdig ist und auch ihr Verlangen danach herauszufinden, welche Geheimnisse Nora vor ihr hatte und ob diese etwas mit ihrem Tod zu tun hatten. Ab und an empfand ich sie schon recht naiv und auch unwissend, was aber mit ihrem recht jungen Alter erklärbar ist und es hielt sie auch nicht auf, Nachforschungen anzustellen. Dabei half ihr Jace. Er ist ihr eine tolle Stütze und stets für sie da, ebenso mochte ich die zarten Gefühle, die sich zwischen den beiden nach und nach entwickelten. Allerdings empfand ich ihn insgesamt doch eher als blass im Vergleich zu Jinelle. Und dann ist da noch Nora, die man durch ihre Tagebucheinträge und aus Jinelles Erzählungen kennenlernt und doch eher gegensätzliche Eindrücke von ihr gewinnt. Was aber Nora für Geheimnisse hat, das müsst ihr gemeinsam mit Jinelle und Jace selbst herausfinden. Mir hat „Wie ein Schmetterling im Wind“ insgesamt gut gefallen. Ich mochte die Story mit ihren Thrillerelementen und unerwarteten Wendungen sehr gerne, auch die emotional berührenden Aspekte der Geschichte mochte ich sehr, nur bei den Charakteren gab es die ein oder andere kleine Schwäche, was meinen Gesamteindruck aber nicht trübte. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfeund insgesamt vier Sterne.

Create Post