Who's to blame - Direkt, brutal, realitätsnah: ein spannender Jugendthriller über ein brandaktuelles Thema
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Description
Eine Geschichte, die das Blut in den Adern gefrieren lässt
Es ist der letzte Schultag vor den Ferien und Deutschlehrer Moritz Brandl betritt das Klassenzimmer seines Leistungskurses. Doch statt des Unterrichts beginnt ein Spiel um Leben und Tod: Brandl verriegelt die Tür und zieht eine Waffe. Er will herausfinden, wer sein Leben ruiniert hat. Seine Frau hat vor Kurzem Suizid begangen und in seiner Verzweiflung versucht er, die Schuldigen zu finden. Nur wenn die Klasse zusammenhält, haben alle eine Chance zu überleben …
Direkt, brutal, realitätsnah – ein neuer spannender Jugendthriller von Silke Heimes über ein brandaktuelles Thema
Book Information
Author Description
Silke Heimes studierte Medizin und Germanistik in Deutschland und Brasilien. Bevor sie eine Professur für Journalismus antrat, hat sie lange als Ärztin in Psychiatrien in Deutschland und der Schweiz gearbeitet. Sie lebt in Darmstadt sowie am Meer und in den Bergen, wo sie Romane und Sachbücher schreibt.
Posts
"Amok-Alarm Rose-Ausländer-Gymnasium" Für den Deutsch-LK steht die letzte Stunde vor den Ferien an. Keine/r der Schüler*innen hat noch Bock drauf, bei der Hitze Unterricht zu machen. Da Herr Brandl aber einen Großteil der Note an dieser Einheit festmachen will, sind alle gekommen. Auch Ben, angehender Fußballprofi, sein bester Freund Liam und Sam, Pronomen they/them. Als der Lehrer endlich erscheint, hat er außer seiner Tasche noch eine Pistole in der Hand, mit der er die Schüler*innen bedroht. In der Tasche sind keine Pausenbrote, sondern einige kleine Fläschchen mit Alkohol. Sein Vorwurf an die Klasse: einige von Ihnen haben sein Alkoholproblem öffentlich gemacht und ihn angeschwärzt, auch bei seiner Frau. Die Situation eskaliert schnell, erste Schüssel fallen und das SEK ist zügig vor Ort. Was ein klassischer Jugendthriller sein könnte, entpuppt sich für mich als so viel mehr. Hier steht, meiner Meinung nach, nicht der Lehrer mit seinem Problem im Vordergrund, sondern die Jugendlichen. Was beschäftigt die jungen Menschen von heute? Sind sie so sorglos und unsozial wie oft behauptet, oder finden sie in so einer außergewöhnlichen Stresssituation zu einem besonderen Zusammenhalt? Auch die Sprache, die in verschiedenen Kapiteln, verschiedenen Charakteren zugeordnet wird empfand ich als sehr stimmig, wenn ich mich auch dran gewöhnen musste, dass Ben immer Digga sagt, oder Sam die geschlechtsneutralen Begriffe wie z. B. jemensch benutzt. Auch Krankheiten, Misshandlungen und Antisemitismus finden kurz Erwähnung, sowie der Hinweis, das sich zwanzig Prozent der Generation Z als LGBTQIA+ identifizieren. Sehr gut gewählt fand ich drn Namen der Schule. Im Internet konnte ich keine Rose-Ausländer Schule finden, das wäre doch mal was! So konnte aber auch kein Bezug zu einer real existierenden Schule hergestellt werden. Für mich ein klug konstruiertes Buch, welches ich gerne gelesen habe, obwohl ich schon sehr lange keine Jugendliche mehr bin und daher aus der eigentlichen Zielgruppe rausfalle.
Spannend bis zum Schluss
Es ist die letzte Stunde vor den Ferien. Der Deutsch LK Lehrer Max Brandl betritt den Klassenraum, verriegelt die Tür und zieht eine Waffe. Seine Motive sind unklar, doch er verlangt von seinen Schüler/innen in einem 10-Runden Spiel ihre Gerechtigkeit unter Beweis zu stellen. Mein Fazit: Ein wirklich schonungsloser und spannender Jugendthriller mit einem wahnsinns plott. Bereits zu Beginn wird es richtig spannend und wir sind beim Amoklauf des Klassenlehrers hautnah dabei. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Sam, Liam und der Polizistin Alex. Die Schüler/innen werden sehr vielschichtig dargestellt und man erfährt während der Geiselnahme teils sehr private Informationen über sie. Was mir besonders gefallen hat, war die Darstellung von Herrn Brandl. Dieser wird nicht bloss als kaltblütiger Täter dargestellt. Man spürt mit jeder Seite mehr seine Verzweiflung, merkt, wie seine Entscheidungen immer willkürlicher werden und man versucht, einen Beweggrund für sein Verhalten zu finden. Natürlich muss man nicht darüber sprechen, dass es für so eine Tat keinen Grund gibt. Das Buch ist bis zur letzten Seite spannend. Selbst während der Geiselnahme gab es Momente, die wirklich sehr rührend waren und zum Nachdenken anregen. Oft habe ich mich gefragt, wie ich in dem Alter reagiert hätte. Da gegendert wird und viele Wörter vorkamen, die mir nicht geläufig sind (niemensch und jemensch zum Beispiel) wurde mein Lesefluss immer wieder unterbrochen. Dennoch habe ich die Geschichte sehr genossen. Ein Thriller über die Themen Zusammenhalt, Gemeinschaft und das Wohl anderer über das eigene stelle.
Spannend, tiefgründig, realitätsnah und wertvoll!
Was für eine Story… Durch den vielversprechenden Klappentext, war der Spannungsbogen bis zum Anschlag gespannt und ich habe mit hohen Erwartungen mit dem Lesen begonnen. Ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Obwohl die Geschichte ganz zart beginnt, hing ich an den Seiten, wie an den Lippen, eines grandiosen Geschichtenerzählers. Ich war sofort gefesselt und gefangen, in einer Schulklasse mit 15 Schülern und Schülerinnen und einer Lehrkraft, die der Meinung war, eine Waffe ziehen zu müssen, um den Tag zu einem ganz besonderen zu machen… Moritz Brandl, Deutschlehrer am Gymnasium bestellt seine Schüler und Schülerinnen am letzten Freitag vor den Ferien um 13:30 Uhr in die Klasse seines Lesitungskurses. Doch heute ist nichts wie wie sonst, denn ihre Lehrkraft betritt verspätet den Klassenraum, blockiert die Tür mit einem Stuhl und zieht eine geladene Waffe aus seiner abgeranzten Ledertasche. Schockmoment, doch Brandl lässt sich davon nicht einschüchtern. Er möchte ein Spiel mit ihnen spielen, bei dem es um Leben und Tod geht. Schnell wird klar, dass er Ben und Arvid ganz besonders ins Visier nimmt, doch warum? Es kommt heraus, dass Brandls Frau letzte Nacht Suizid begangen hat. Deswegen befinden sich gerade alle in dieser brutalen Situation. Er will herausfinden, wer sein Leben ruiniert hat und meint, in dieser Klasse die schuldige Person zu finden. So schlimm das Ganze auch sein mag, die Kids halten zusammen und lernen eine Menge über sich kennen, die sie vorher nicht wussten. Die Polizei und das SEK sind bereits vor Ort, als die ersten Schüsse fallen… Dieser Thriller ist spannend, packend, realitätsnah und so unfassbar gut geschrieben. Er bringt verdammt viele wichtige Botschaften mit und kurbelt das Nachdenken an! Absolute Topp-Bewertung und Leseempfehlung!!!

Ultraspannend - Mein erstes Highlight dieses Jahr
Dieses Buch ist mein erstes Highlight dieses Jahr. Die Geschichte ist ultraspannend erzählt, was zum einen an den verschiedenen Blickwinkeln von den Schüler:innen liegt und zum anderen an den moralischen Fragen, die hier aufgeworfen werden. Denn auch, wenn der Lehrer definitiv eine Schuld trägt, stellt sich doch die Frage, ob seine Ausgangslage seine Schuld mit mindert. Die Autorin weiß auf alle Fälle, wie sie einen fesseln und mitreissen kann. Vor allem eignet sich das Buch super zum diskutieren und so könnte ich mir das Buch auch gut als Schullektüre vorstellen, da es auch Themen wie Queerness, Misshandlung, Freundschaft, Vertrauen, etc bespielt. Sicher ist es kein einfacher Stoff, aber gerade die sind ja mit meist die Besten. Mein Fazit: Volle Leseempfehlung!

"Who’s to Blame" - Silke Heimes Fazit: „Who’s to Blame?“ ist ein Buch, das mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat. Silke Heimes beschäftigt sich mit Schuld, Verantwortung und den inneren Mustern, die unser Denken und Handeln beeinflussen. Beim Lesen merkt man schnell, dass es nicht nur um Theorie geht, sondern um Themen, die viele Menschen aus ihrem eigenen Leben kennen. Besonders gefallen hat mir, wie verständlich und gleichzeitig tiefgründig die Autorin schreibt. Einige Passagen haben mich wirklich innehalten lassen, weil sie eigene Verhaltensweisen und Denkweisen spiegeln. Das Buch regt definitiv zur Selbstreflexion an. Ein sehr wertvolles Buch für alle, die sich mit persönlicher Entwicklung und psychologischen Zusammenhängen beschäftigen möchten. "Unbezahlte Werbung"

Ein besonderer Jugendthriller: spannend und emotional ergreifend!
**** Worum geht es? **** 15 Jugendliche und ein verzweifelter Lehrer. Das Problem: Er hat eine Waffe, die anderen nicht. Die Frage: Warum das Ganze? **** Mein Eindruck **** Wow, was war das? Nach Beendigung des Buches bin ich immer noch sprachlos und emotional tief ergriffen. Die Geschichte ähnelt keinem klassischen Amoklauf – man spürt, dass der Lehrer mit eigenen, schweren Problemen zu kämpfen hat. Doch trotzdem wusste ich nie genau, was als Nächstes passiert. Die Wendungen sind gelungen und stellenweise fast schon herzzerreißend dramatisch. Ein bisschen Psychologie, definitiv spannend, aber vor allem auf emotionaler Ebene ein äußerst interessantes und gelungenes Buch. Der kurze und prägnante Schreibstil war hier genau das Richtige für mich. Kurze Szenen mit hoher Aussagekraft. Das Buch hat bei mir genau den richtigen Nerv getroffen, und vor allem das Ende hat mich auf besondere Weise bewegt. Zusammenhalt bekommt hier nicht nur Farbe, sondern vor allem eine ganz laute Stimme. **** Empfehlung? **** Ein großes Lob an die Autorin und eine ganz besondere Empfehlung an alle Spannungsleser*innen, die einen emotionalen Bezug genauso großartig finden wie ich. Auch als Jugendroman sehr empfehlenswert.
Leider Überhaupt nicht meins
Ich fande die Geschichte hinter dem Buch echt mega weswegen ich es mir auch gekauft habe, aber in dem Buch ist es so das es die ganzen 250 Seiten nur darum geht was auch im Klappentext steht und um nichts anderes... Außerdem fande ich es persönlich nicht so toll das es in dem Buch auch sehr viel um verschiedene Sexualitäten geht was dadurch dann irgendwie an manchen Stellen etwas verwirrend war. Fazit: Die Geschichte hinter dem Buch war toll aber es wurde meiner Meinung nach nicht gut um gesetzt und es ist Blöd das es in den ganzen 250 Seiten auch nur darum geht das die Schüler im Klassenraum eingeschlossen sind.
Moritz Brandl bestellt seine Schüler kurz vor den Sommerferien in die Schule. Seine 15 Schüler begrüßt er mit einer geladenen Waffe. Er ist sich sicher, dass einer seiner Schüler für den Suizid seiner Frau und somit für sein ruiniertes Leben verantwortlich ist. Doch wer, warum und was hat der Lehrer überhaupt vor? Erzählt wird die Story von Liam und Sam aus dem Klassenzimmer. Außerdem von Alex, die bei der Polizei arbeitet und mit am Einsatz beteiligt ist. Während der Geiselnahme erfährt man mehr über die Schüler, aber auch über den Lehrer. Man merkt recht schnell, dass er wahrscheinlich einfach total überfordert war mit der Situation und einen Schuldigen sucht. Ob aber wirklich eine Tötungsabsicht an den Schülern dahinter stand konnte ich eine Weile lang nicht wirklich einschätzen. Beziehungsweise kam die Frage bei mir irgendwann auf, was der Lehrer eigentlich bezwecken möchte? Will er wissen, wer ihn seiner Meinung nach bei der Direktorin angeschwärzt hat? Ob einer von ihnen es seiner Frau gesagt hat und wer, so dass sie deshalb Suizid begangen hat? Wenn er es rausgefunden hat was dann? Was steckt wirklich hinter dem Suizid? Brandl startet damit „Spielrunden“ zu veranstalten, nach denen er entscheidet wer gehen darf. Dabei geht es unter anderem um Ziele, Ängste und Wünsche. Das erhöht den Druck natürlich noch einmal mehr. Denn es besteht ja die Möglichkeit, dass er vielleicht doch Jemanden erschießt, wenn die Antwort nicht seinen „Anforderungen“ entspricht. Eigentlich stehen permanent Alle unter Druck. Die Schüler, die natürlich heil aus der Sache rauskommen wollen. Alex, die die Geiselnahme auflösen will. Selbst Brandl, der Antworten, aber auch eigentlich niemanden wirklich verletzen will. Zumindest bekommt man mit der Zeit den Eindruck. Fazit Eine durchaus spannende Story, bei der sich mir allerdings noch nicht so ganz der Sinn erschließt. Ja, man lernt was über Psyche und Reaktion, aber dennoch bleibt mir etwas verborgen, worum genau es hier jetzt geht. Die Suche nach einem Schuldigen für eigenen Verfehlungen? Geht es um Zusammenhalt? Schwierig für mich, daher am Ende 3,5 Sterne
Eine Geschichte über die Kraft des Zusammenhalts...
"Es ist brütend heiß im Zimmer." (Erster Satz) Die Geschichte beginnt an einem normalen Freitagmittag, während einige Schüler auf ihren Lehrer warten und herumblödeln. Sie denken es ist nur ein Scherz, als dieser endlich auftaucht und plötzlich eine Waffe zieht, auf sie richtet. Doch das ist es nicht. Die Lehrkraft will Gerechtigkeit und ist dafür bereit zu schießen... Ein wirklich interessantes Setting, das ich so auch noch nicht gelesen habe. Über Amokläufe an Schulen gibt es viele Romane, aber ein Lehrer, der seine Schüler dermaßen bedroht, das war so für mich ein neues, spannendes Szenario. Was bringt ihn in diese Lage? Wie kam es dazu, dass er solche Mittel wählt? Nach und nach beginnt man zu begreifen und bekommt durch kurze Kapitel schnelle Stücke einer beklemmenden Story serviert, die man leicht zusammensetzen kann. "Who's to blame" wird aus verschiedenen Sichten erzählt- von den Schülern und Einsatzkräften, die draußen versuchen die Situation einzuschätzen. Das hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist in sich rund und abgeschlossen, man bekommt trotz der drückenden Atmosphäre auch Lichtblicke sowie ein gut gewähltes Ende. Am Rande sei noch erwähnt, dass auch queere Charaktere vorkommen und ich mir vorstellen kann, dass es für manchen Leser befremdlich ist, wenn in einem Buch gegendert wird. Da wird z.B. aus "niemand" das Wort "niemensch", aus "jemand" "jemensch" usw.; es wird über diese Themen mehrmals gesprochen, bzw spielen sie hier eine Rolle, da sie immer wieder zur Sprache kommen.
Ein Lehrer außer Kontrolle
Der Anfang vom Buch war irgendwie sehr kurz, denn danach hatte ich eher das Gefühl, dass der Rest vom Buch wie ein Ende geschrieben ist. Da es so viele Perspektivwechsel gab, musste man dich erstmal in die Geschichte einfinden. Manche Handlungen kann ich nicht so nachvollziehen und mich hat leider die Gendersprache in dem Buch gestört, weil ich finde, dass das nicht zu der Geschichte an sich gepasst hat und ich dadurch an manchen Stellen verwirrt war. Aber ich konnte das flüssig durchlesen und vom Raumgefühl hat man richtig gespürt, wie es da so abgeht. Ich hätte mir allerdings ein bischen mehr Spannung gewünscht. Es ist abee trotzdem ein gutes Buch, wenn man mal eine leichtere Lektüre lesen möchte.
Niemensch wird diesen Beitrag verstehen, wenn das Buch noch nicht gelesen wurde. Es ist ein krasses Thema, verbunden mit einer ganzen Menge Tiefgang anderer Geschichten. Doch genauso wie es im wahren Leben ist, wird einiges nicht aufgeklärt. Es gibt viele Fragen, die aufkommen, die nicht direkt beantwortet werden. Es war ein rasantes Leseerlebnis. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, viel zu wichtig war es mir zu wissen wie es endet. Die Autorin hat eine Story erschaffen, die auf wenigen Seiten viele Dinge aufgreift, die in unserem Alltag zu wenig Beachtung erhalten. Super schwer umzusetzen, aber gut gelungen in diesem Fall. Ich gebe lediglich 4/5 Sternen, weil ich weiß, dass es sich hierbei um ein Buch handelt, das aufgearbeitet werden muss. Deshalb sollten junge LeserINNen sich nicht alleine damit auseinandersetzen. Zumindest hätte ich eine begleitende Stimme im Alter von 14-16 Jahren hierfür benötigt.
Ein sehr spannender Jugendkrimi mit besonderer Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen mit etwas Luft nach oben.
Ein Lehrer. 15 Schüler. Eine ursprünglich zusätzlich angesetzte Unterrichtsstunde wird zum Albtraum der Schüler als der Lehrer die Tür verriegelt, eine Waffe herausholt und die Stunde plötzlich zur Geiselnahme wird... Die Story an sich war richtig spannend und hatte viel Potenzial. Es war mal was ganz anderes als ich bisher gelesen habe. Von Amokläufen hat man (leider) schon öfter gehört, aber dass ein Lehrer seine Schüler als Geiseln nimmt, war neu. Erzählt wird das Geschehen aus den Perspektiven von zwei Schülern und einer Polizistin. Es war sehr spannend und interessant wie unterschiedlich die Schüler auf die Situation reagieren und wie die Polizei in einem solchen Fall arbeitet. Man überlegt automatisch wie man selbst in dem Alter auf diese Situation reagiert hätte und ich muss sagen, dass ich das Verhalten der Jugendlichen echt super und vorallem clever fand. Es gab einen tollen Zusammenhalt und die Menschlichkeit wird innerhalb der Gruppe groß geschrieben. Die Spannung stieg von Kapitel zu Kapitel und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Allerdings war das Ende nicht so ganz rund für mich und die Sache mit Brandls Frau und alles drum herum hätte gerne noch etwas detaillierter erklärt werden können. Vielleicht auch aus Brandls Perspektive. In dem Buch wird gegendert, was für mich den Lesefluss eher gestört hat bzw. einfach ungewohnt war, da ich viele Wörter noch nie gehört hatte (niemensch, Neffte, usw.). Leider fehlten auch öfter mal Wörter, was mich zusätzlich gestört hat. Außerdem fand ich manche Themen etwas unpassend für das eigentliche Thema der Geiselnahme. Das Gendern und ein queerer Schüler haben zb einen recht großen Anteil ausgemacht. Allerdings wirkte das in diesem Fall sehr gezwungen und zu gewollt, so als ob das Thema unbedingt immer wieder reingebracht werden musste. Es hatte die meiste Zeit nichts mit der eigentlichen Story zutun und hätte anders gelöst werden können. Die Sprache der Schüler war authentisch gewählt und man merkte daran auch, dass es sich um ein Jugendbuch handelt.

Eigentlich sollte es nur eine Podiumsdiskussion im Leistungskurs werden, aber stattdessen nimmt Herr Brandl den Kurs als Geiseln. Er will wissen, wer sein Leben ruiniert und seine Frau in den Tod getrieben hat. . Das Buch ist ausschließlich aus den Perspektiven verschiedener Schüler geschrieben, man bekommt also keinen näheren Einblick in Herrn Brandl, sondern nur das, was die anderen wahrnehmen oder vermuten. Die Angst, den Horror und die Verzweiflung der Schüler bekommt man dafür wunderbar mit und es liest sich wirklich unglaublich real. Die Handlung ist super spannend, mir ist es schwer gefallen, das Buch beiseite zu legen, weil einfach jede Emotion so gut greifbar war. Außerdem ist es faszinierend, wie unterschiedlich die Schüler auf die Situation reagieren. Aber auch die Perspektive der Angehörigen wird dargestellt. Es gibt immer wieder Karten, so kann man gut nachvollziehen, wo sich die verschiedenen Charaktere im Klassenzimmer zu welchem Zeitpunkt befinden. Abgerundet wird das Buch durch den tollen Schreibstil . Unglaublich spannend
Mal was ganz andere
Der Roman handelt von einem Lehrer ,der seine Schüler zur Geisel nimmt. Man bekommt alles in kurzen prägnanten Sätzen geschildert. Verschiedene POVs der Schüler machen das ganze recht spannend. Bis zum Schluss wollte ich wissen warum. Naja...😅 Ehrlich gesagt kam ich mit dem sehr sehr abgehackten Schreibstil nicht klar. Ich konnte keine Beziehung zu den Schülern aufbauen, was für mich schlecht ist. Einzig und allein die Frage des warums und wie es ausgeht hielt mich bei der Stange und wirklich zufrieden bin ich nicht. Die Polizeiarbeit hat mich richtig aufgeregt. Würde es nur bedingt empfehlen
Story ganz Interessant Sprache anstrengend
Es ist an sich ein interessantes Buch, das Problem sind Worte wie 'niemensch' oder 'jemensch'. Ich musste vorher überlegen was es überhaupt heißen soll und warum muss man das auch ändern? 'Niemand' hätte doch auch getan. Ich verstehe, dass man sich für LGBTIQ einsetzten will, aber man muss es net übertreiben.
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Eine Geschichte, die das Blut in den Adern gefrieren lässt
Es ist der letzte Schultag vor den Ferien und Deutschlehrer Moritz Brandl betritt das Klassenzimmer seines Leistungskurses. Doch statt des Unterrichts beginnt ein Spiel um Leben und Tod: Brandl verriegelt die Tür und zieht eine Waffe. Er will herausfinden, wer sein Leben ruiniert hat. Seine Frau hat vor Kurzem Suizid begangen und in seiner Verzweiflung versucht er, die Schuldigen zu finden. Nur wenn die Klasse zusammenhält, haben alle eine Chance zu überleben …
Direkt, brutal, realitätsnah – ein neuer spannender Jugendthriller von Silke Heimes über ein brandaktuelles Thema
Book Information
Author Description
Silke Heimes studierte Medizin und Germanistik in Deutschland und Brasilien. Bevor sie eine Professur für Journalismus antrat, hat sie lange als Ärztin in Psychiatrien in Deutschland und der Schweiz gearbeitet. Sie lebt in Darmstadt sowie am Meer und in den Bergen, wo sie Romane und Sachbücher schreibt.
Posts
"Amok-Alarm Rose-Ausländer-Gymnasium" Für den Deutsch-LK steht die letzte Stunde vor den Ferien an. Keine/r der Schüler*innen hat noch Bock drauf, bei der Hitze Unterricht zu machen. Da Herr Brandl aber einen Großteil der Note an dieser Einheit festmachen will, sind alle gekommen. Auch Ben, angehender Fußballprofi, sein bester Freund Liam und Sam, Pronomen they/them. Als der Lehrer endlich erscheint, hat er außer seiner Tasche noch eine Pistole in der Hand, mit der er die Schüler*innen bedroht. In der Tasche sind keine Pausenbrote, sondern einige kleine Fläschchen mit Alkohol. Sein Vorwurf an die Klasse: einige von Ihnen haben sein Alkoholproblem öffentlich gemacht und ihn angeschwärzt, auch bei seiner Frau. Die Situation eskaliert schnell, erste Schüssel fallen und das SEK ist zügig vor Ort. Was ein klassischer Jugendthriller sein könnte, entpuppt sich für mich als so viel mehr. Hier steht, meiner Meinung nach, nicht der Lehrer mit seinem Problem im Vordergrund, sondern die Jugendlichen. Was beschäftigt die jungen Menschen von heute? Sind sie so sorglos und unsozial wie oft behauptet, oder finden sie in so einer außergewöhnlichen Stresssituation zu einem besonderen Zusammenhalt? Auch die Sprache, die in verschiedenen Kapiteln, verschiedenen Charakteren zugeordnet wird empfand ich als sehr stimmig, wenn ich mich auch dran gewöhnen musste, dass Ben immer Digga sagt, oder Sam die geschlechtsneutralen Begriffe wie z. B. jemensch benutzt. Auch Krankheiten, Misshandlungen und Antisemitismus finden kurz Erwähnung, sowie der Hinweis, das sich zwanzig Prozent der Generation Z als LGBTQIA+ identifizieren. Sehr gut gewählt fand ich drn Namen der Schule. Im Internet konnte ich keine Rose-Ausländer Schule finden, das wäre doch mal was! So konnte aber auch kein Bezug zu einer real existierenden Schule hergestellt werden. Für mich ein klug konstruiertes Buch, welches ich gerne gelesen habe, obwohl ich schon sehr lange keine Jugendliche mehr bin und daher aus der eigentlichen Zielgruppe rausfalle.
Spannend bis zum Schluss
Es ist die letzte Stunde vor den Ferien. Der Deutsch LK Lehrer Max Brandl betritt den Klassenraum, verriegelt die Tür und zieht eine Waffe. Seine Motive sind unklar, doch er verlangt von seinen Schüler/innen in einem 10-Runden Spiel ihre Gerechtigkeit unter Beweis zu stellen. Mein Fazit: Ein wirklich schonungsloser und spannender Jugendthriller mit einem wahnsinns plott. Bereits zu Beginn wird es richtig spannend und wir sind beim Amoklauf des Klassenlehrers hautnah dabei. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Sam, Liam und der Polizistin Alex. Die Schüler/innen werden sehr vielschichtig dargestellt und man erfährt während der Geiselnahme teils sehr private Informationen über sie. Was mir besonders gefallen hat, war die Darstellung von Herrn Brandl. Dieser wird nicht bloss als kaltblütiger Täter dargestellt. Man spürt mit jeder Seite mehr seine Verzweiflung, merkt, wie seine Entscheidungen immer willkürlicher werden und man versucht, einen Beweggrund für sein Verhalten zu finden. Natürlich muss man nicht darüber sprechen, dass es für so eine Tat keinen Grund gibt. Das Buch ist bis zur letzten Seite spannend. Selbst während der Geiselnahme gab es Momente, die wirklich sehr rührend waren und zum Nachdenken anregen. Oft habe ich mich gefragt, wie ich in dem Alter reagiert hätte. Da gegendert wird und viele Wörter vorkamen, die mir nicht geläufig sind (niemensch und jemensch zum Beispiel) wurde mein Lesefluss immer wieder unterbrochen. Dennoch habe ich die Geschichte sehr genossen. Ein Thriller über die Themen Zusammenhalt, Gemeinschaft und das Wohl anderer über das eigene stelle.
Spannend, tiefgründig, realitätsnah und wertvoll!
Was für eine Story… Durch den vielversprechenden Klappentext, war der Spannungsbogen bis zum Anschlag gespannt und ich habe mit hohen Erwartungen mit dem Lesen begonnen. Ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Obwohl die Geschichte ganz zart beginnt, hing ich an den Seiten, wie an den Lippen, eines grandiosen Geschichtenerzählers. Ich war sofort gefesselt und gefangen, in einer Schulklasse mit 15 Schülern und Schülerinnen und einer Lehrkraft, die der Meinung war, eine Waffe ziehen zu müssen, um den Tag zu einem ganz besonderen zu machen… Moritz Brandl, Deutschlehrer am Gymnasium bestellt seine Schüler und Schülerinnen am letzten Freitag vor den Ferien um 13:30 Uhr in die Klasse seines Lesitungskurses. Doch heute ist nichts wie wie sonst, denn ihre Lehrkraft betritt verspätet den Klassenraum, blockiert die Tür mit einem Stuhl und zieht eine geladene Waffe aus seiner abgeranzten Ledertasche. Schockmoment, doch Brandl lässt sich davon nicht einschüchtern. Er möchte ein Spiel mit ihnen spielen, bei dem es um Leben und Tod geht. Schnell wird klar, dass er Ben und Arvid ganz besonders ins Visier nimmt, doch warum? Es kommt heraus, dass Brandls Frau letzte Nacht Suizid begangen hat. Deswegen befinden sich gerade alle in dieser brutalen Situation. Er will herausfinden, wer sein Leben ruiniert hat und meint, in dieser Klasse die schuldige Person zu finden. So schlimm das Ganze auch sein mag, die Kids halten zusammen und lernen eine Menge über sich kennen, die sie vorher nicht wussten. Die Polizei und das SEK sind bereits vor Ort, als die ersten Schüsse fallen… Dieser Thriller ist spannend, packend, realitätsnah und so unfassbar gut geschrieben. Er bringt verdammt viele wichtige Botschaften mit und kurbelt das Nachdenken an! Absolute Topp-Bewertung und Leseempfehlung!!!

Ultraspannend - Mein erstes Highlight dieses Jahr
Dieses Buch ist mein erstes Highlight dieses Jahr. Die Geschichte ist ultraspannend erzählt, was zum einen an den verschiedenen Blickwinkeln von den Schüler:innen liegt und zum anderen an den moralischen Fragen, die hier aufgeworfen werden. Denn auch, wenn der Lehrer definitiv eine Schuld trägt, stellt sich doch die Frage, ob seine Ausgangslage seine Schuld mit mindert. Die Autorin weiß auf alle Fälle, wie sie einen fesseln und mitreissen kann. Vor allem eignet sich das Buch super zum diskutieren und so könnte ich mir das Buch auch gut als Schullektüre vorstellen, da es auch Themen wie Queerness, Misshandlung, Freundschaft, Vertrauen, etc bespielt. Sicher ist es kein einfacher Stoff, aber gerade die sind ja mit meist die Besten. Mein Fazit: Volle Leseempfehlung!

"Who’s to Blame" - Silke Heimes Fazit: „Who’s to Blame?“ ist ein Buch, das mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat. Silke Heimes beschäftigt sich mit Schuld, Verantwortung und den inneren Mustern, die unser Denken und Handeln beeinflussen. Beim Lesen merkt man schnell, dass es nicht nur um Theorie geht, sondern um Themen, die viele Menschen aus ihrem eigenen Leben kennen. Besonders gefallen hat mir, wie verständlich und gleichzeitig tiefgründig die Autorin schreibt. Einige Passagen haben mich wirklich innehalten lassen, weil sie eigene Verhaltensweisen und Denkweisen spiegeln. Das Buch regt definitiv zur Selbstreflexion an. Ein sehr wertvolles Buch für alle, die sich mit persönlicher Entwicklung und psychologischen Zusammenhängen beschäftigen möchten. "Unbezahlte Werbung"

Ein besonderer Jugendthriller: spannend und emotional ergreifend!
**** Worum geht es? **** 15 Jugendliche und ein verzweifelter Lehrer. Das Problem: Er hat eine Waffe, die anderen nicht. Die Frage: Warum das Ganze? **** Mein Eindruck **** Wow, was war das? Nach Beendigung des Buches bin ich immer noch sprachlos und emotional tief ergriffen. Die Geschichte ähnelt keinem klassischen Amoklauf – man spürt, dass der Lehrer mit eigenen, schweren Problemen zu kämpfen hat. Doch trotzdem wusste ich nie genau, was als Nächstes passiert. Die Wendungen sind gelungen und stellenweise fast schon herzzerreißend dramatisch. Ein bisschen Psychologie, definitiv spannend, aber vor allem auf emotionaler Ebene ein äußerst interessantes und gelungenes Buch. Der kurze und prägnante Schreibstil war hier genau das Richtige für mich. Kurze Szenen mit hoher Aussagekraft. Das Buch hat bei mir genau den richtigen Nerv getroffen, und vor allem das Ende hat mich auf besondere Weise bewegt. Zusammenhalt bekommt hier nicht nur Farbe, sondern vor allem eine ganz laute Stimme. **** Empfehlung? **** Ein großes Lob an die Autorin und eine ganz besondere Empfehlung an alle Spannungsleser*innen, die einen emotionalen Bezug genauso großartig finden wie ich. Auch als Jugendroman sehr empfehlenswert.
Leider Überhaupt nicht meins
Ich fande die Geschichte hinter dem Buch echt mega weswegen ich es mir auch gekauft habe, aber in dem Buch ist es so das es die ganzen 250 Seiten nur darum geht was auch im Klappentext steht und um nichts anderes... Außerdem fande ich es persönlich nicht so toll das es in dem Buch auch sehr viel um verschiedene Sexualitäten geht was dadurch dann irgendwie an manchen Stellen etwas verwirrend war. Fazit: Die Geschichte hinter dem Buch war toll aber es wurde meiner Meinung nach nicht gut um gesetzt und es ist Blöd das es in den ganzen 250 Seiten auch nur darum geht das die Schüler im Klassenraum eingeschlossen sind.
Moritz Brandl bestellt seine Schüler kurz vor den Sommerferien in die Schule. Seine 15 Schüler begrüßt er mit einer geladenen Waffe. Er ist sich sicher, dass einer seiner Schüler für den Suizid seiner Frau und somit für sein ruiniertes Leben verantwortlich ist. Doch wer, warum und was hat der Lehrer überhaupt vor? Erzählt wird die Story von Liam und Sam aus dem Klassenzimmer. Außerdem von Alex, die bei der Polizei arbeitet und mit am Einsatz beteiligt ist. Während der Geiselnahme erfährt man mehr über die Schüler, aber auch über den Lehrer. Man merkt recht schnell, dass er wahrscheinlich einfach total überfordert war mit der Situation und einen Schuldigen sucht. Ob aber wirklich eine Tötungsabsicht an den Schülern dahinter stand konnte ich eine Weile lang nicht wirklich einschätzen. Beziehungsweise kam die Frage bei mir irgendwann auf, was der Lehrer eigentlich bezwecken möchte? Will er wissen, wer ihn seiner Meinung nach bei der Direktorin angeschwärzt hat? Ob einer von ihnen es seiner Frau gesagt hat und wer, so dass sie deshalb Suizid begangen hat? Wenn er es rausgefunden hat was dann? Was steckt wirklich hinter dem Suizid? Brandl startet damit „Spielrunden“ zu veranstalten, nach denen er entscheidet wer gehen darf. Dabei geht es unter anderem um Ziele, Ängste und Wünsche. Das erhöht den Druck natürlich noch einmal mehr. Denn es besteht ja die Möglichkeit, dass er vielleicht doch Jemanden erschießt, wenn die Antwort nicht seinen „Anforderungen“ entspricht. Eigentlich stehen permanent Alle unter Druck. Die Schüler, die natürlich heil aus der Sache rauskommen wollen. Alex, die die Geiselnahme auflösen will. Selbst Brandl, der Antworten, aber auch eigentlich niemanden wirklich verletzen will. Zumindest bekommt man mit der Zeit den Eindruck. Fazit Eine durchaus spannende Story, bei der sich mir allerdings noch nicht so ganz der Sinn erschließt. Ja, man lernt was über Psyche und Reaktion, aber dennoch bleibt mir etwas verborgen, worum genau es hier jetzt geht. Die Suche nach einem Schuldigen für eigenen Verfehlungen? Geht es um Zusammenhalt? Schwierig für mich, daher am Ende 3,5 Sterne
Eine Geschichte über die Kraft des Zusammenhalts...
"Es ist brütend heiß im Zimmer." (Erster Satz) Die Geschichte beginnt an einem normalen Freitagmittag, während einige Schüler auf ihren Lehrer warten und herumblödeln. Sie denken es ist nur ein Scherz, als dieser endlich auftaucht und plötzlich eine Waffe zieht, auf sie richtet. Doch das ist es nicht. Die Lehrkraft will Gerechtigkeit und ist dafür bereit zu schießen... Ein wirklich interessantes Setting, das ich so auch noch nicht gelesen habe. Über Amokläufe an Schulen gibt es viele Romane, aber ein Lehrer, der seine Schüler dermaßen bedroht, das war so für mich ein neues, spannendes Szenario. Was bringt ihn in diese Lage? Wie kam es dazu, dass er solche Mittel wählt? Nach und nach beginnt man zu begreifen und bekommt durch kurze Kapitel schnelle Stücke einer beklemmenden Story serviert, die man leicht zusammensetzen kann. "Who's to blame" wird aus verschiedenen Sichten erzählt- von den Schülern und Einsatzkräften, die draußen versuchen die Situation einzuschätzen. Das hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist in sich rund und abgeschlossen, man bekommt trotz der drückenden Atmosphäre auch Lichtblicke sowie ein gut gewähltes Ende. Am Rande sei noch erwähnt, dass auch queere Charaktere vorkommen und ich mir vorstellen kann, dass es für manchen Leser befremdlich ist, wenn in einem Buch gegendert wird. Da wird z.B. aus "niemand" das Wort "niemensch", aus "jemand" "jemensch" usw.; es wird über diese Themen mehrmals gesprochen, bzw spielen sie hier eine Rolle, da sie immer wieder zur Sprache kommen.
Ein Lehrer außer Kontrolle
Der Anfang vom Buch war irgendwie sehr kurz, denn danach hatte ich eher das Gefühl, dass der Rest vom Buch wie ein Ende geschrieben ist. Da es so viele Perspektivwechsel gab, musste man dich erstmal in die Geschichte einfinden. Manche Handlungen kann ich nicht so nachvollziehen und mich hat leider die Gendersprache in dem Buch gestört, weil ich finde, dass das nicht zu der Geschichte an sich gepasst hat und ich dadurch an manchen Stellen verwirrt war. Aber ich konnte das flüssig durchlesen und vom Raumgefühl hat man richtig gespürt, wie es da so abgeht. Ich hätte mir allerdings ein bischen mehr Spannung gewünscht. Es ist abee trotzdem ein gutes Buch, wenn man mal eine leichtere Lektüre lesen möchte.
Niemensch wird diesen Beitrag verstehen, wenn das Buch noch nicht gelesen wurde. Es ist ein krasses Thema, verbunden mit einer ganzen Menge Tiefgang anderer Geschichten. Doch genauso wie es im wahren Leben ist, wird einiges nicht aufgeklärt. Es gibt viele Fragen, die aufkommen, die nicht direkt beantwortet werden. Es war ein rasantes Leseerlebnis. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, viel zu wichtig war es mir zu wissen wie es endet. Die Autorin hat eine Story erschaffen, die auf wenigen Seiten viele Dinge aufgreift, die in unserem Alltag zu wenig Beachtung erhalten. Super schwer umzusetzen, aber gut gelungen in diesem Fall. Ich gebe lediglich 4/5 Sternen, weil ich weiß, dass es sich hierbei um ein Buch handelt, das aufgearbeitet werden muss. Deshalb sollten junge LeserINNen sich nicht alleine damit auseinandersetzen. Zumindest hätte ich eine begleitende Stimme im Alter von 14-16 Jahren hierfür benötigt.
Ein sehr spannender Jugendkrimi mit besonderer Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen mit etwas Luft nach oben.
Ein Lehrer. 15 Schüler. Eine ursprünglich zusätzlich angesetzte Unterrichtsstunde wird zum Albtraum der Schüler als der Lehrer die Tür verriegelt, eine Waffe herausholt und die Stunde plötzlich zur Geiselnahme wird... Die Story an sich war richtig spannend und hatte viel Potenzial. Es war mal was ganz anderes als ich bisher gelesen habe. Von Amokläufen hat man (leider) schon öfter gehört, aber dass ein Lehrer seine Schüler als Geiseln nimmt, war neu. Erzählt wird das Geschehen aus den Perspektiven von zwei Schülern und einer Polizistin. Es war sehr spannend und interessant wie unterschiedlich die Schüler auf die Situation reagieren und wie die Polizei in einem solchen Fall arbeitet. Man überlegt automatisch wie man selbst in dem Alter auf diese Situation reagiert hätte und ich muss sagen, dass ich das Verhalten der Jugendlichen echt super und vorallem clever fand. Es gab einen tollen Zusammenhalt und die Menschlichkeit wird innerhalb der Gruppe groß geschrieben. Die Spannung stieg von Kapitel zu Kapitel und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Allerdings war das Ende nicht so ganz rund für mich und die Sache mit Brandls Frau und alles drum herum hätte gerne noch etwas detaillierter erklärt werden können. Vielleicht auch aus Brandls Perspektive. In dem Buch wird gegendert, was für mich den Lesefluss eher gestört hat bzw. einfach ungewohnt war, da ich viele Wörter noch nie gehört hatte (niemensch, Neffte, usw.). Leider fehlten auch öfter mal Wörter, was mich zusätzlich gestört hat. Außerdem fand ich manche Themen etwas unpassend für das eigentliche Thema der Geiselnahme. Das Gendern und ein queerer Schüler haben zb einen recht großen Anteil ausgemacht. Allerdings wirkte das in diesem Fall sehr gezwungen und zu gewollt, so als ob das Thema unbedingt immer wieder reingebracht werden musste. Es hatte die meiste Zeit nichts mit der eigentlichen Story zutun und hätte anders gelöst werden können. Die Sprache der Schüler war authentisch gewählt und man merkte daran auch, dass es sich um ein Jugendbuch handelt.

Eigentlich sollte es nur eine Podiumsdiskussion im Leistungskurs werden, aber stattdessen nimmt Herr Brandl den Kurs als Geiseln. Er will wissen, wer sein Leben ruiniert und seine Frau in den Tod getrieben hat. . Das Buch ist ausschließlich aus den Perspektiven verschiedener Schüler geschrieben, man bekommt also keinen näheren Einblick in Herrn Brandl, sondern nur das, was die anderen wahrnehmen oder vermuten. Die Angst, den Horror und die Verzweiflung der Schüler bekommt man dafür wunderbar mit und es liest sich wirklich unglaublich real. Die Handlung ist super spannend, mir ist es schwer gefallen, das Buch beiseite zu legen, weil einfach jede Emotion so gut greifbar war. Außerdem ist es faszinierend, wie unterschiedlich die Schüler auf die Situation reagieren. Aber auch die Perspektive der Angehörigen wird dargestellt. Es gibt immer wieder Karten, so kann man gut nachvollziehen, wo sich die verschiedenen Charaktere im Klassenzimmer zu welchem Zeitpunkt befinden. Abgerundet wird das Buch durch den tollen Schreibstil . Unglaublich spannend
Mal was ganz andere
Der Roman handelt von einem Lehrer ,der seine Schüler zur Geisel nimmt. Man bekommt alles in kurzen prägnanten Sätzen geschildert. Verschiedene POVs der Schüler machen das ganze recht spannend. Bis zum Schluss wollte ich wissen warum. Naja...😅 Ehrlich gesagt kam ich mit dem sehr sehr abgehackten Schreibstil nicht klar. Ich konnte keine Beziehung zu den Schülern aufbauen, was für mich schlecht ist. Einzig und allein die Frage des warums und wie es ausgeht hielt mich bei der Stange und wirklich zufrieden bin ich nicht. Die Polizeiarbeit hat mich richtig aufgeregt. Würde es nur bedingt empfehlen
Story ganz Interessant Sprache anstrengend
Es ist an sich ein interessantes Buch, das Problem sind Worte wie 'niemensch' oder 'jemensch'. Ich musste vorher überlegen was es überhaupt heißen soll und warum muss man das auch ändern? 'Niemand' hätte doch auch getan. Ich verstehe, dass man sich für LGBTIQ einsetzten will, aber man muss es net übertreiben.




















