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Die entscheidende Frage ist: "Welche Spuren wollen wir hinterlassen, auf unseren Körpern, den Körpern der anderen, in der Welt?" Der attraktive, allseits beliebte Kunstprofessor Benjamin hinterfragt mit 50 Jahren seinen Lebensweg. Es geht ihm scheinbar richtig gut. Er führt ein privilegiertes Leben, hat ausreichend Geld und seinen Job macht er gut, ist sehr beliebt bei seinen Studierenden, hat eine schöne, verheiratete Geliebte. Aber immer mehr hinterfragt er sich und was er in der Welt an Spuren hinterlässt. In der Welt der Kunst, aber auch in der verpassten Chance nach einem Kind. Konstantin, ein begabter junger Künstler scheint ihn sehr an sich selbst als junger Mann, aber vor allem auch an sich selbst als junger Maler zu erinnern. Unsicher, ob er gut genug ist, eloquent genug. Wollte nur malen "was er selbst berührt hat". Sein Vater hat ihm eine andere Karriere gewünscht, auch dem konnte er also nicht gerecht werden. Mit dem Malen hört er auf, weil er nicht daran glaubt gut genug zu sein. Und so versteift sich Benjamin darauf Konstantin zu unterstützen und zu fördern, auch über so manche Grenzen hinweg, damit er nicht die gleichen Fehler macht und selbstbewusst seinen Weg geht. Hinter all dem steht die Frage, was sind eigentlich unsere Bedürfnisse. Werden wir diesen gerecht? Wo haben wir Chancen verpasst diese zu erreichen? In diesem Roman findet dies alles im Kontext der Kunstszene statt. Für mich ein sehr lesenswertes, feinfühliges Buch, welches ich unheimlich gerne gelesen habe!

Aug 30, 2024
Die entscheidende Frage ist: "Welche Spuren wollen wir hinterlassen, auf unseren Körpern, den Körpern der anderen, in der Welt?" Der attraktive, allseits beliebte Kunstprofessor Benjamin hinterfragt mit 50 Jahren seinen Lebensweg. Es geht ihm scheinbar richtig gut. Er führt ein privilegiertes Leben, hat ausreichend Geld und seinen Job macht er gut, ist sehr beliebt bei seinen Studierenden, hat eine schöne, verheiratete Geliebte. Aber immer mehr hinterfragt er sich und was er in der Welt an Spuren hinterlässt. In der Welt der Kunst, aber auch in der verpassten Chance nach einem Kind. Konstantin, ein begabter junger Künstler scheint ihn sehr an sich selbst als junger Mann, aber vor allem auch an sich selbst als junger Maler zu erinnern. Unsicher, ob er gut genug ist, eloquent genug. Wollte nur malen "was er selbst berührt hat". Sein Vater hat ihm eine andere Karriere gewünscht, auch dem konnte er also nicht gerecht werden. Mit dem Malen hört er auf, weil er nicht daran glaubt gut genug zu sein. Und so versteift sich Benjamin darauf Konstantin zu unterstützen und zu fördern, auch über so manche Grenzen hinweg, damit er nicht die gleichen Fehler macht und selbstbewusst seinen Weg geht. Hinter all dem steht die Frage, was sind eigentlich unsere Bedürfnisse. Werden wir diesen gerecht? Wo haben wir Chancen verpasst diese zu erreichen? In diesem Roman findet dies alles im Kontext der Kunstszene statt. Für mich ein sehr lesenswertes, feinfühliges Buch, welches ich unheimlich gerne gelesen habe!
Aug 30, 2024








