Wer fürchtet sich vor Stephen King?
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Posts
Mit diesem Buch liefert Uwe Anton eine stark erweiterte Ausgabe seiner ersten King-Biografie Wer hat Angst vor Stephen King? von 1994. Leider finde ich das Buch nicht richtig gelungen. Für eine Biografie kam es mir ein bisschen zu „gehetzt“ vor; Kings Schul- und Studienzeit werden nur angekratzt, genau wie andere interessante Begebenheiten seines Lebens. Warum wurde er bei der Musterung während des Vietnamkriegs als untauglich eingestuft? Vieles wird kurz angerissen, aber nicht weiter ausgeführt. Außerdem besteht das Buch zum größten Teil aus Inhaltsangaben seiner Werke, die mir persönlich zu dröge und ausführlich waren (und Spoiler! Ich musste teilweise Seiten überspringen, wenn ich nicht gespoilert werden wollte…) Generell ist der Aufbau des Buches unschlüssig. Am Anfang ist es noch relativ biografisch gehalten, aber dann werden einfach nur Titel unkreativ aneinandergereiht, obschon immer noch eine grundlegende chronologische Struktur vorhanden ist. Es wirkt wie ein unredigiertes Manuskript, in das noch Struktur gebracht werden muss; Informationen wiederholen sich immer und immer wieder und manche Witze sind auch beim dritten Mal Lesen noch nicht lustig. Außerdem stört mich die Inkonsequenz beim Schreiben, Kings Buchtitel werden mal auf Englisch, mal auf Deutsch genannt, das sorgt nicht nur für Verwirrung, es ist auch einfach nervig. Zusammenhanglos werden plötzlich Absätze über Kings Söhne und deren Geschreibsel eingeworfen, die chronologisch und inhaltlich total unpassend sind, auch die Fotografien werden dem Leser (zumindest im eBook) ohne Erläuterungen oder Bildunterschriften einfach hingeworfen. Ein weiteres Problem für mich sind die fehlenden Quellenangaben. Zwar gibt der Autor im Anhang Bücher und Internetseiten an, aus denen er seine Informationen hat, aber im Text werden diese nicht erwähnt. Wenn man Statistiken und Zitate einbaut, sollte man diese meiner Meinung nach auch mit Fußnoten belegen, sonst wirkt es einfach unprofessionell. Für Fans von Stephen King vielleicht ganz interessant, aber als Buch eher enttäuschend. Es gibt bessere King-Biografien.
Description
Book Information
Posts
Mit diesem Buch liefert Uwe Anton eine stark erweiterte Ausgabe seiner ersten King-Biografie Wer hat Angst vor Stephen King? von 1994. Leider finde ich das Buch nicht richtig gelungen. Für eine Biografie kam es mir ein bisschen zu „gehetzt“ vor; Kings Schul- und Studienzeit werden nur angekratzt, genau wie andere interessante Begebenheiten seines Lebens. Warum wurde er bei der Musterung während des Vietnamkriegs als untauglich eingestuft? Vieles wird kurz angerissen, aber nicht weiter ausgeführt. Außerdem besteht das Buch zum größten Teil aus Inhaltsangaben seiner Werke, die mir persönlich zu dröge und ausführlich waren (und Spoiler! Ich musste teilweise Seiten überspringen, wenn ich nicht gespoilert werden wollte…) Generell ist der Aufbau des Buches unschlüssig. Am Anfang ist es noch relativ biografisch gehalten, aber dann werden einfach nur Titel unkreativ aneinandergereiht, obschon immer noch eine grundlegende chronologische Struktur vorhanden ist. Es wirkt wie ein unredigiertes Manuskript, in das noch Struktur gebracht werden muss; Informationen wiederholen sich immer und immer wieder und manche Witze sind auch beim dritten Mal Lesen noch nicht lustig. Außerdem stört mich die Inkonsequenz beim Schreiben, Kings Buchtitel werden mal auf Englisch, mal auf Deutsch genannt, das sorgt nicht nur für Verwirrung, es ist auch einfach nervig. Zusammenhanglos werden plötzlich Absätze über Kings Söhne und deren Geschreibsel eingeworfen, die chronologisch und inhaltlich total unpassend sind, auch die Fotografien werden dem Leser (zumindest im eBook) ohne Erläuterungen oder Bildunterschriften einfach hingeworfen. Ein weiteres Problem für mich sind die fehlenden Quellenangaben. Zwar gibt der Autor im Anhang Bücher und Internetseiten an, aus denen er seine Informationen hat, aber im Text werden diese nicht erwähnt. Wenn man Statistiken und Zitate einbaut, sollte man diese meiner Meinung nach auch mit Fußnoten belegen, sonst wirkt es einfach unprofessionell. Für Fans von Stephen King vielleicht ganz interessant, aber als Buch eher enttäuschend. Es gibt bessere King-Biografien.




