Wenn Liebe tötet

Wenn Liebe tötet

Softcover
4.210

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Description

Wie viel willst du wissen, wenn die Wahrheit in den Abgrund führt? Ein spannender Thriller von SPIEGEL-Bestsellerautorin Nalini Singh

Seit seine Frau Diya Teil seines Lebens ist, ist Tavish der glücklichste Mann der Welt. Seine dunkle Vergangenheit hat er hinter sich gelassen. Doch dann verbrennt sein neues Leben in Neuseeland zusammen mit dem Haus seiner wohlhabenden Schwiegereltern zu Asche. Diya liegt im Koma, der Großteil ihrer Familie ist tot.

Als die Behörden ihn verdächtigen, beginnt Tavish verzweifelt, selbst zu ermitteln. Was ist am Tag des Feuers passiert? Folgen ihm Tod und Leid, egal wohin er geht? Nur eines weiß er gewiss: Diesmal ist er unschuldig. Doch die perfekte Familie seiner Frau war nie das, was sie zu sein schien. Er ahnt nicht, welche Abgründe die Wahrheit offenbart.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
432
Price
12.40 €

Posts

5
All
4

Wenn Liebe zur Gefahr wird

Tavish hat sich ein neues Leben aufgebaut. Gemeinsam mit seiner Frau Diya lebt er in Neuseeland, zusammenmit ihrer wohlhabenden Familie. Für ihn ist es mehr als nur ein Neuanfang, denn es ist die Chance, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und endlich anzukommen. Doch dieses scheinbar perfekte Leben endet abrupt in einem Feuer und das gesamte Anwesen der Familie brennt ab, mehrere Menschen sterben, und Diya selbst schwebt schwer verletzt zwischen Leben und Tod. Tavish war ausgerechnet dann nicht anwesend und wird so schnell zum Hauptverdächtigen. Während die Ermittlungen gegen ihn laufen, bleibt Tavish nichts anderes übrig, als selbst nach der Wahrheit zu suchen. Je tiefer er in die Strukturen der Familie eintaucht, desto deutlicher wird, dass hinter der glänzenden Fassade Konflikte, Geheimnisse und alte Verletzungen verborgen liegen… Nalini Singh ist für mich keine Unbekannte. Kennengelernt habe ich sie vor vielen Jahren durch eine Fantasy Reihe, umso spannender finde ich es, dass sie sich auch im Thriller-Genre bewegt. Was ihre Bücher für mich besonders macht, ist die Tatsache, dass sie sich vom klassischen Einheitsbrei abheben. Geboren auf Fidschi und aufgewachsen in Neuseeland, bringt sie eine Perspektive mit, die frischen Wind in das Genre bringt. Gerade das merkt man auch hier deutlich, sowohl im Setting als auch in den dargestellten zwischenmenschlichen Dynamiken. Mit Tavish steht hier ein männlicher Protagonist im Mittelpunkt, der von Beginn an zwischen zwei Welten steht. Einerseits der Mann, der sich ein neues, stabiles Leben aufgebaut hat, andererseits jemand, der eine Vergangenheit mit sich trägt, die ihn immer wieder einzuholen droht. Er ist emotional schwer greifbar und jemand, der nicht alles von sich preisgibt. Ich war mir lange nicht ganz sicher, wie viel man ihm wirklich glauben kann. Seine Verzweiflung, seine Suche nach der Wahrheit und sein wachsendes Misstrauen gegenüber seinem Umfeld sind dabei jedoch sehr nachvollziehbar dargestellt und tragen die Geschichte über weite Strecken. Der Roman arbeitet mit einer Gegenwartslinie rund um Tavish und die Ermittlungen nach dem Brand, die immer wieder durch Einschübe aus der Vergangenheit unterbrochen wird. Diese bestehen aus unterschiedlichen Perspektiven, darunter auch solche mit einem eher dokumentarischen, polizeilichen Blick. Die Verknüpfung dieser Ebenen erschließt sich nicht sofort vollständig. Vielmehr setzt sich das Gesamtbild nach und nach zusammen. Einige Zusammenhänge lassen sich erahnen, andere werden erst im weiteren Verlauf klar. Die beiden Zeitstränge laufen eher nebeneinander her, als dass sie elegant ineinander übergehen. Die Übergänge wirken stellenweise etwas holprig und nicht ganz fließend, als würde man hier zwei voneinander unabhängige Geschichten lesen. Gleichzeitig ist die Vergangenheitsebene aber essenziell für die Story, denn ohne sie würde ein großer Teil der Tiefe und der späteren Auflösung fehlen. „Wenn Liebe tötet“ hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Besonders hervorheben möchte ich das Setting, denn die Beschreibungen der Landschaft und der Umgebung sind unglaublich atmosphärisch und tragen stark zur Stimmung des Buches bei. Auch das dargestellte Familiengefüge fand ich sehr interessant. Gerade die kulturellen Unterschiede und die Art, wie Beziehungen und Erwartungen innerhalb dieser Familie gelebt werden, geben der Geschichte eine besondere Note. Positiv ist mir zudem aufgefallen, dass entsprechende Begriffe und Gepflogenheiten verständlich erklärt werden. Spannungstechnisch konnte mich das Buch ebenfalls überzeugen. Es werden viele Fragen aufgeworfen, Verdachtsmomente verschieben sich immer wieder, und ich war mir lange nicht sicher, in welche Richtung sich alles entwickelt. Meine eigenen Theorien haben sich mehrfach geändert bis zur finalen Auflösung. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich der etwas holprige Wechsel zwischen den Zeitlinien. Insgesamt ändert das aber nichts daran, dass es sich um einen fesselnden, atmosphärisch dichten Thriller handelt, der vor allem durch seine besondere Kulisse und die Figuren im Gedächtnis bleibt.

3.5

War ein guter Thriller

Spannende Grundidee und eine düstere Atmosphäre. Der Einstieg ist gut und macht neugierig auf die Handlung. Allerdings zieht sich die Geschichte an einigen Stellen zu sehr in die Länge. Insgesamt ist das Buch aber eine gute Unterhaltung.

3.5

Das ist Ani. Das kleine Mädchen hat diesen Ort nie verlassen. Ich glaube, es spielt unter dem Mangobaum.

Tavish fährt los um in der Konditorei im Ort die Kostproben für die Hochzeitstorte abzuholen. Als er am Haus seiner Schwiegereltern ankommt steht dieses in Flammen. Das prachtvolle am See gelegene Haus brennt lichterloh. Tavish findet am Rasen seine Frau Diya und seine Schwägerin. Die restliche Familie scheint in den Flammen ums Leben gekommen sein. Die beiden Überlebenden sind die einzigen die das Rätsel um den Brand lösen können. Denn ein Unfall war das keiner. Tavish bekommt es mit der Angst zu tun. Warum sterben immer Frauen in seinen Leben? Auch die Polizei bleibt diese Tatsache nicht lange verborgen. Doch Tavish wird alles dafür tun um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Aber ist wirklich alles so wie es scheint ? Ich kam anfangs nicht so gut in die Geschichte rein. Ich hab mir mit den vielen Namen sehr schwer getan. Das Buch lässt sich nicht so schnell weg lesen, ich musste mich oft konzentrieren um die Zusammenhänge zusammen zu bringen. Die Zeitsprünge und der Wechsel der Orte und Länder war auch etwas kniffelig. Doch ab ca. der Hälfte wurde es dann einfacher. Der Lesefluss besser, die Geschichte spannender. Ich mochte die Tiefe der Geschichte die doch sehr viele Facetten aufzeigte. Das Ende und die Auflösung war für mich zu 100% passend.

Das ist Ani. Das kleine Mädchen hat diesen Ort nie verlassen. Ich glaube, es spielt unter dem Mangobaum.
3.5

Erst etwas langatmig, dann überraschend

Das Buch war ein ganz solider Thriller. Auch wenn eine lange Zeit lang nicht viel Spannung aufgebaut wird, sondern durch die ungewöhnliche Erzählstruktur hin- und hergerissen ist, wem man glauben soll. Das hat sich teilweise etwas gezogen, da ich mit den ganzen Namen etwas durcheinandergekommen bin, da neben den eigentlichen Namen auch noch Spitznamen und Kosenamen existieren. Manche ähneln sich auch ziemlich, sodass ich nicht immer alle Personen gleich wiedererkannt habe. Obwohl ich das Buch innerhalb von fünf Tagen beendet habe, habe ich nicht das Gefühl, alle Personen gut voneinander unterscheiden zu können. Die Erzählstruktur war wie gesagt sehr interessant, das hat mir sehr gut gefallen, gerade weil es mal etwas anderes war als bei vielen anderen Thrillern. Gegen Ende wurde es dann aber nochmal richtig spannend, das hat mir dann sehr gut gefallen, weil ich zum ersten Mal das Gefühl hatte, wirklich von dem Buch gefesselt zu sein. Da kam dann auch ein Plottwist mit dem ich nicht geredet habe. Insgesamt also ganz gut, aber ich weiß nicht, ob ich das Buch jemandem weiterempfehlen würde.

5

Ich fand die Geschichte extrem gut. So viele unerwartete Geheimnisse, so viele erschreckende Wahrheiten, so viele dramatische Schicksale. Und Taten, die ich nie für möglich gehalten hätte!

Was für ein dramatischer Start in die Geschichte. Tavish fährt in die Stadt, um bei der Bäckerei Proben für die Hochzeitstorte abzuholen. Als er zurück kommt, steht das Haus seiner Schwiegereltern in Flammen und seine geliebte Frau Diya liegt schwer verletzt im Garten. Was ist hier geschehen? Die örtliche Polizei schießt sich sofort auf Tavish als Täter ein, er ist nicht von hier, er hat eine tödliche Vergangenheit. Er muss es gewesen sein. Tavish selbst versucht auf eigene Faust herauszufinden, was geschehen ist und wer seiner Frau und ihrer Familie dies angetan hat. In rückblickenden Kapiteln erfährt man mehr von Tavish´s Vergangenheit und auch den Grund, warum die Polizei ihn sofort verdächtigt. Denn schon seine letzten Freundinnen sind ums Leben gekommen. Ich war hin und her gerissen zwischen dem Verdacht, dass Tavish nicht der ist, der er vorgibt zu sein und dem Wunsch, dass er unschuldig ist. Bei seinen Nachforschungen im Kreis der Familie seiner Frau deckt Tavish nämlich so manches dunkle Geheimnis auf. Die Story an sich ist eher ruhig, doch die Wendungen sind erstaunlich und überraschend. Nichts ist so wie es scheint. Jeder verdächtige den ich hatte entpuppt sich am Ende als unschuldig, oder doch nicht? Der Schluss ist sehr dramatisch. Es gibt so viele Wendungen, dass man kaum weiß, wie man dies verarbeiten soll. Ich fand die Geschichte extrem gut. So viele unerwartete Geheimnisse, so viele erschreckende Wahrheiten, so viele dramatische Schicksale. Und Taten, die ich nie für möglich gehalten hätte!

Ich fand die Geschichte extrem gut. So viele unerwartete Geheimnisse, so viele erschreckende Wahrheiten, so viele dramatische Schicksale. Und Taten, die ich nie für möglich gehalten hätte!
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