Wenn Kinder töten

Wenn Kinder töten

Softcover
4.183
StraffälligKillerfrauenWahre GeschichteMinderjährig

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Description

Stephan Harbort ist Deutschlands bekanntester Serienmord-Experte und True-Crime-Autor. In seinem neuen Buch nach “Killerfrauen” erzählt er wieder von wahren Kriminalfällen, zum ersten Mal aber von Kindern, die getötet haben.

Ein sechsjähriger Junge findet bei seinem Onkel eine Pistole und erschießt damit zwei Stunden später seine Klassenkameradin. Das Motiv: Sie hat ihm zugeflüstert, dass sie ihn nicht mag.
Die Polizei überführt einen 13-jährigen Jungen, der zwei gleichaltrige Jungen auf dem Gewissen hat. Er wird zum jüngsten Serienmörder Deutschlands.
Ein zwölf Jahre altes Mädchen tötet, gemeinsam mit ihrem Freund, Vater, Mutter und Bruder, weil ihre Familie mit der Beziehung nicht einverstanden gewesen ist.

Stephan Harbort erzählt acht spektakuläre Fälle von Kindern, die zu Mördern wurden. Er erklärt, was die Kindheit der Täter beschwerte, was sie außer Kontrolle geraten ließ und was sie dazu brachte, Taten zu begehen, die sonst nur Erwachsene verüben.
Dabei stellt der Kriminalexperte fest, dass die Motive der kindlichen Täter denen der erwachsenen Mörder sehr ähnlich sind - es geht um Alltags- und Beziehungskonflikte, Macht, Habgier und sexualisierte Gewalt. Und obwohl die Kinder strafunmündig sind und juristisch nicht zur Verantwortung gezogen werden können, bedeutet das nicht, dass sie bei ihren Taten kein Schuldbewusstsein hatten oder nicht wussten, was sie taten.

„Er ist der Kartograph des Serienmords.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Stephan Harbort weiß, wie Mörder denken.“ Badische Neueste Nachrichten
„Stephan Harbort ist einer der führenden Kriminalexperten Deutschlands.” Markus Lanz

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
True Stories
Format
Softcover
Pages
272
Price
10.30 €

Author Description

Stephan Harbort, Jahrgang 1964, ist Kriminalhauptkommissar und führender Serienmordexperte. Er sprach mit mehr als 50 Serienmördern, entwickelte international angewandte Fahndungsmethoden zur Überführung von Gewalttätern und ist Fachberater bei TV-Dokumentationen und Krimi-Serien. Stephan Harbort lebt in Düsseldorf.

Characteristics

2 reviews

Mood

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Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
46%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

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Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (50%)Minimalistisch (100%)

Posts

15
All
3.5

Interessant – True Crime aus einer besonderen Perspektive

Ich habe „Wenn Kinder töten“ an einem Tag durchgehört. Es werden verschiedene reale Fälle erzählt, in denen Kinder selbst zu Tätern werden – spannend und zugleich erschütternd. Das Ganze ist wie eine Reportage aufgebaut und wird eher sachlich erzählt. Besonders interessant fand ich die Fragen, die das Hörbuch aufwirft: Warum töten Kinder andere Kinder? Wie geht man mit Taten von unter 14-Jährigen um, die noch nicht strafmündig sind? Und welche Rolle spielen Risikofaktoren – wenn doch längst nicht jedes belastete Kind zum Täter wird?! Unterschiedliche Fälle, unterschiedliche Motive, unterschiedliche Taten. Bei einigen sehe ich die kindliche Naivität, bei manchen sehe ich die rohe Brutalität und den Egoismus. Jedoch glaube ich daran, dass das Böse nicht geboren wird, sondern gemacht wird - von Eltern, Umfeld, Schule, Medien. Kann ein Kind fir solche Taten verantwortlich gemacht werden? Und wenn nein, wer dann? Das Hörbuch ist interessant, aber auch beklemmend. Kinder, die eigentlich für Unschuld stehen, werden hier zu Mördern. Es lässt einen nachdenklich zurück: Wissen sie wirklich (nicht), was sie tun? Verstehen sie die Konsequenzen ihres Handelns? Oder fühlen sie wie erwachsene Mörder?

4

Mit Stephan Harbort bin ich praktisch groß geworden – als Experte in True-Crime-Formaten wie "Medical Detectives" oder "Autopsie – Mysteriöse Todesfälle" hat er mich immer wieder mit seinem fundierten Wissen und seiner ruhigen, sachlichen Art beeindruckt. "Wenn Kinder töten" knüpft nahtlos an genau diese Qualität an. Das Thema jugendlicher oder kindlicher Gewaltverbrechen ist hochaktuell und wirft eine Vielzahl von gesellschaftlichen, psychologischen und ethischen Fragen auf. Harbort gelingt es, diese schwierige und emotional aufwühlende Thematik mit der nötigen Distanz, aber nie ohne Empathie zu beleuchten. Er liefert keine reißerischen Schlagzeilen, sondern tiefgehende Analysen, gut recherchierte Fälle und Hintergründe, die zum Nachdenken anregen. Besonders faszinierend fand ich die Kombination aus kriminalistischer Expertise und sozialwissenschaftlicher Einordnung. Man merkt: Hier schreibt kein Sensationsjournalist, sondern ein erfahrener Profiler, der weiß, wovon er spricht – und dabei nicht den Blick für die menschliche Tragik verliert. Ein kleiner Punktabzug bleibt für mich, weil an manchen Stellen noch mehr Tiefe oder ein etwas strukturierterer Aufbau wünschenswert gewesen wäre. Zudem fand ich den Sprecher des Hörbuchs nicht ganz passend, es wäre cooler gewesen wenn Harbort sein Buch selber eingesprochen hätte. Doch insgesamt ist "Wenn Kinder töten" ein eindrucksvolles Buch, das nicht nur spannend, sondern auch wichtig ist – gerade in einer Zeit, in der solche Fälle medial immer präsenter werden.

4.5

Wirklich sehr spannend geschrieben. Es ist mehr wie ein Roman geschrieben, aber so liest es dich auch sehr schnell weg. Mich hat es jetzt nicht so gestört, dass es nicht zu viele wissenschaftliche Fakten gab.

3

Spannend und erschreckend zugleich. Mir persönlich war es jedoch zu stark erzählend, ich hätte mir gewünscht, dass es mehr theoretischen Hintergrund gegeben hätte. Vielleicht liegt das aber auch darin begründet, dass der Bereich bislang noch wenig erforscht ist. Die Statistik im Anhang ist ganz nett, besonders gefällt mir jedoch die Literaturliste. Diese bietet viel Material für weitere Lektüren.

4

Einige spannende und interessante Fälle

4.5

Die meisten Kinder vertreiben sich ihre Zeit mit Freunden und der Familie. Sollten glücklich und zufrieden sein. Jedoch trifft dies nicht auf alle Kinder zu. Wenige haben so düstere Gedanken, die kaum nachvollziehbar sind. Diese Gedanken treiben sie zu Taten, die man einfach nur als abscheulich bezeichnen kann. Doch wer ist in solchen Fällen Schuld? Das Kind? Die Erziehungsberechtigten? Schule? Umfeld? Zu diesem Buch vorab eine fette Content Warnung! Es handelt sich um ein Sachbuch, keinen Roman. Die aufgeführten Fälle fanden wirklich so statt und sind durchzogen von Missbrauch, Misshandlungen und Tötungen von Kindern, Erwachsenen und Tieren. Wer empfindlich auf solche Themen reagiert, besonders auf den realen Aspekt dahinter, sollte sich dieses Buch nicht anschauen. Auch wenn es auf eine Weise absonderlich ist, bin ich fasziniert von True Crime. Was treibt den Täter zu seiner Tat. Warum tat er dies? Daher war das Buch für mich sehr interessant. Einen Fall kannte ich daraus bereits. Auf den Inhalt des Buches möchte ich in diesem Fall nicht genauer eingehen. Nur so viel sei gesagt, es kommen Aussagen von Tätern, von Überlebenden und von Eltern und Bekannten der Opfer. Das allein ist wirklich schwer zu ertragen. Besonders da es um Kinder geht. Die aufgezeigten Fälle sind wirklich hart zu lesen und immer wieder stellte ich mir die Frage, wie konnte es dazu kommen. Was muss in einem Kind vorgehen, um bewusst einem anderen Menschen das Leben zu nehmen. Diese Frage wird aus verschiedenen Perspektiven und von Experten aufgeschlüsselt (solang es möglich war). Es wurden Statistiken aufgeführt und Täter-Profile erstellt. 7 Fälle behandelt das Buch und alle unterscheiden sich. Ein wirklich krasses Buch mit erschreckenden Fällen. Für Interessierte von True Crime zu empfehlen, die nicht auf die oben beschriebene CW empfindlich reagieren.

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4

Sehr mitreissend und interessant, natürlich auch sehr schreckliche Vorkommnisse, jedoch analytisch sehr spannend dargestellt

4

Insgesamt ein informatives, spannendes Buch, das internationale Fälle behandelt. Die Fälle sind sehr unterschiedlich und stammen aus verschiedenen Jahrzehnten. Ich finde, dass das Buch anschaulich und einfach zu lesen ist. Für ein Sachbuch ungewöhnlich kommt auch viel wörtliche Rede vor. Leider sind mir im Kapitel "Im Fadenkreuz" Fehler aufgefallen: Erstens heißt es, dass die Schüler nach dem Feueralarm nicht mehr in die Schule zurücklaufen konnten, weil die Sicherheitstüren sich von selbst verriegelten, nur die Turnhalle war für die Kinder erreichbar. Dann heißt es aber, dass ein Mädchen ins Klassenzimmer zurückgelaufen ist und einen Notfallkoffer geholt hat. Zweitens: Es heißt: "Mitchell reißt kurz entschlossen seine Pistole hoch, zielt auf einen der bewaffneten Jungen und drückt mehrfach ab." Das ergibt keinen Sinn, Mitchell IST schließlich einer der bewaffneten Jungen. Er zielt auf den Bauarbeiter. Insgesamt finde ich das Buch empfehlenswert für Leute, die gern etwas aus dem Bereich "Wahre Verbrechen" lesen.

4

"Stephan Harbort erzählt acht spektakuläre Fälle von Kindern, die zu Mördern wurden. Er erklärt, was die Kindheit der Täter beschwerte, was sie außer Kontrolle geraten ließ und was sie dazu brachte, Taten zu begehen, die sonst nur Erwachsene verüben. Dabei stellt der Kriminalexperte fest, dass die Motive der kindlichen Täter denen der erwachsenen Mörder sehr ähnlich sind - es geht um Alltags- und Beziehungskonflikte, Macht, Habgier und sexualisierte Gewalt. Und obwohl die Kinder strafunmündig sind und juristisch nicht zur Verantwortung gezogen werden können, bedeutet das nicht, dass sie bei ihren Taten kein Schuldbewusstsein hatten oder nicht wussten, was sie taten." Man kann sich kaum vorstellen, dass Kinder zu solchen Taten überhaupt fähig sind, jedoch beweisen diese Fälle genau das Gegenteil. Es ist interessant gewesen diese Fälle zu lesen, aber auch erschreckend. Außerdem ist es unteranderem auch erschreckend gewesen, dass niemand der Behörden wusste, was man mit diesen Kindern jetzt machen sollte oder wohin man diese Kinder hinbringen sollte. Meiner Meinung nach ist der Auslöser dieser Taten der Kinder meistens ähnlich gewesen, jedoch habe ich es irgendwie vermisst habe, ist das Motiv, was teilweise nur sehr schwammig beschrieben wurden ist. Dafür ist der Tathergang sehr ausführlich beschrieben. Für mich haben einfach die tiefgreifenden Informationen gefehlt, dennoch ist es für mich kein schlechtes Buch gewesen. Ganz im Gegenteil. Ich fand es durchaus interessant.

5

Erschreckend und faszinierend zugleich. Must read für jeden True Crime Fan !!!!

5

Mein erstes true crime Buch und ich fand es richtug interessant. Werde definitiv noch mehr von dem Autor lesen. Und generell mehr im Bereich true Crime

5

Interessant, sehr erschreckend und grausam, aber interessant. Teilweise detaillierte Beschreibungen der Taten durch die Täter und genaue Abläufe der Geschehnisse. Ein 6jähriger, der eine Mitschülerin erschießt. Zwei Jugendliche, die das Feuer auf ihre Mitschüler und Lehrer eröffnen, nachdem sie diese aus der Schule gelockt haben. Aber nicht nur in Amerika, auch bei uns in Deutschland.

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