Wenn du das hier liest
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Description
Book Information
Author Description
Mary Adkins studierte Jura, arbeitete lange als Anwältin und unterrichtet heute Storytelling in New York. Sie ist preisgekrönte Autorin diverser Theaterstücke und hat für zahlreiche Zeitungen, u. a. die New York Times, geschrieben. 2019 erschien ihr Debütroman “Wenn du das hier liest”.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Inhalt (in meinen Worten): Iris hat Krebs und startet einen Blog. Sie schreibt, was ihr im Leben passiert ist und wie sie ihre derzeitige Situation sieht. Jade war Iris Schwester und seit sie gestorben ist, scheint einfach nichts mehr zu klappen. Im Job nicht, in der Liebe nicht. Kurz um, ihr Leben scheint zu zerbrechen. Smith … War Iris Chef und schreibt ihr immer noch eMails, die allerdings Jade liest. Zufällig erfährt er von ihrem Blog und versucht ihn zu veröffentlichen, weil es Iris „letzter Wille“ war – aber war es das wirklich? Schließlich ist der Postit von Carl, Smith‘ neuem Praktikanten, durch verschüttetes Trinken unkenntlich gemacht worden … Idee: Die Idee mit dem Blog und dem Buch in eMail Form finde ich sehr schön. Was geht einer Frau durch den Kopf, die bald sterben wird? Erwartungen: Meine Erwartungen waren schon hoch. Charaktere: Iris: Wir lernen sie nur durch ihren Blog im Grunde kennen, aber sie war wahrscheinlich ein toller Mensch. Jade: Sie ist ziemlich angepisst und wirkt teilweise aggressiv, aber unter diesen Umständen … Smith: Er vermisst sie und lässt es bei Glücksspielen raus. Ist aber irgendwie auch selbst bezogen. Versucht alles, um irgendwie seine Agentur am Leben zu erhalten und macht alles mögliche Falsch. Stil: Ich mag diesen eMail, SMS, Blog Stil. Hat irgendwas. Es liest sich schnell und irgendwie zieht er auch an. Fazit: Ich habe einige Rezensionen gelesen (nach dem ich fertig mit dem Buch war) und viele fanden es nicht so gut. Sie fühlten es nicht. Aber mich hat es mitgenommen und ich hab mit gelitten. Es gab hier und da ein paar Stolpersteine: Wenn Iris zu viel von irgendwas geschrieben hat, was irgendwie nicht relevant war, zum Beispiel. Aber alles in allem hab ich es echt schnell gelesen – durchgesuchtet. Gesamtbewertung: Cover: Das Cover ist schön. Titel: Macht Sinn, wenn man schon einiges gelesen hat 😉 Inhalt: Manchmal musste ich innehalten und eine Pause einlegen, weil es doch etwas emotional wurde. Doch dann wollte ich einfach weiterlesen, auch wenn es schon am Anfang klar ist, wie es weitergeht. Und doch hat mich Carl, der Praktikant, besonders überrascht.
Humorvolle Auseinandersetzung mit dem Tod Nach dem Tod von Iris lernen sich ihr Chef Smith und ihre Schwester Jade kennen. Der Grund dafür ist zunächst ein Blog, den Iris während ihres Sterbens geschrieben hat und die Frage, ob dieser veröffentlicht werden soll. Das Buch sticht aus der Literatur mit ähnlicher Thematik vor allem durch seinen Stil hervor. Ein Großteil des Textes liegt in Kurznachrichten oder E-Mails vor, von Iris erfahren wir durch ihren Blog, der wiederum durch viele graphische Darstellungen noch ein weiteres Stilelement einbringt. Diese moderne Art von Roman zwischen Tagebuch und Briefroman liest sich dadurch sehr flüssig. Auch wenn vieles humorvoll geschildert wird, bleiben die schweren und traurigen Themen nicht außen vor. Gerade der Blog von Iris hat teilweise schon philosophische Züge, z.B. wenn sie sich mit Erinnerungen auseinandersetzt. Eine erfrischende Lektüre für zwischendurch, die auch schon für jugendliche Leser geeignet ist.
Briefromane kennt man ja - aber E-Mail-Romane? Eine sehr interessante Idee, die den Leser auch mal fordert: Schließlich muss man immer genau lesen, wer jetzt gerade an wen schreibt. Zwischendurch sind dann auch mal SMS oder Blog-Einträge dabei, was dem ganzen natürlich noch eine Mehrperspektivität aus medialer Sicht verschafft. Die Geschichte an sich fand ich eigentlich nicht wirklich spannend, war aber überrascht, dass ich doch das Buch schnell durchlesen wollte und voll dabei war. Besonders Carl, der junge Student, dem doch einige Faux-Pas mit weitergeleiteten E-Mails und durch seine übermotivierte Art passieren, brachte mich oft zum Schmunzeln. Ich fand es spannend zu sehen, wie man die Wandlung der Charaktere auch in E-Mails bemerken kann und wie man doch mitbekommt, was "außerhalb des Computers" geschehen ist. Das alles ist gelungen, ohne, dass die E-Mails einen künstlichen Charakter bekommen haben. Ich finde es eine außergewöhnliche Idee, die man sich auf jeden Fall mal angeschaut haben sollte! Aus solchen Formaten könnte man bestimmt auch noch andere Geschichten schreiben - aber hier bot es sich besonders an, da ja durch den (vor Beginn der Handlung veröffentlichten) Blog ja auch noch Zeitsprünge möglich waren. Ich bin froh, dass ich mich an dieses Buch getraut habe und ihm eine Chance gegeben habe.
"Wenn du das hier liest" erzählt die Geschichte von Jade und Smith, die um Iris trauern. Jade entdeckt, dass ihre Schwester einiges erlebt und geplant hatte, ohne mit ihr darüber zu sprechen, während Smith versucht seiner Lieblingskollegin einen letzten Wunsch zu erfüllen. Natürlich geraten sie dabei aneinander. Das Buch wird lediglich in Form von E-Mails und Blogposts geschrieben, was es ungemein kurzweilig macht. Die Beziehungen der Personen zu ihren Mitmenschen kommen sehr gut zum Vorschein und man spart sich so manche ewig lange Szenen, die man in anderen Büchern oft gern überspringen möchte. Ich hätte mir lediglich ein etwas stärkeres Ende gewünscht, andererseits passt es so auch wunderbar zu den Charakteren. Alles in allem lassen sich die 365 Seiten an einem Abend weglesen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Author Description
Mary Adkins studierte Jura, arbeitete lange als Anwältin und unterrichtet heute Storytelling in New York. Sie ist preisgekrönte Autorin diverser Theaterstücke und hat für zahlreiche Zeitungen, u. a. die New York Times, geschrieben. 2019 erschien ihr Debütroman “Wenn du das hier liest”.
Posts
Inhalt (in meinen Worten): Iris hat Krebs und startet einen Blog. Sie schreibt, was ihr im Leben passiert ist und wie sie ihre derzeitige Situation sieht. Jade war Iris Schwester und seit sie gestorben ist, scheint einfach nichts mehr zu klappen. Im Job nicht, in der Liebe nicht. Kurz um, ihr Leben scheint zu zerbrechen. Smith … War Iris Chef und schreibt ihr immer noch eMails, die allerdings Jade liest. Zufällig erfährt er von ihrem Blog und versucht ihn zu veröffentlichen, weil es Iris „letzter Wille“ war – aber war es das wirklich? Schließlich ist der Postit von Carl, Smith‘ neuem Praktikanten, durch verschüttetes Trinken unkenntlich gemacht worden … Idee: Die Idee mit dem Blog und dem Buch in eMail Form finde ich sehr schön. Was geht einer Frau durch den Kopf, die bald sterben wird? Erwartungen: Meine Erwartungen waren schon hoch. Charaktere: Iris: Wir lernen sie nur durch ihren Blog im Grunde kennen, aber sie war wahrscheinlich ein toller Mensch. Jade: Sie ist ziemlich angepisst und wirkt teilweise aggressiv, aber unter diesen Umständen … Smith: Er vermisst sie und lässt es bei Glücksspielen raus. Ist aber irgendwie auch selbst bezogen. Versucht alles, um irgendwie seine Agentur am Leben zu erhalten und macht alles mögliche Falsch. Stil: Ich mag diesen eMail, SMS, Blog Stil. Hat irgendwas. Es liest sich schnell und irgendwie zieht er auch an. Fazit: Ich habe einige Rezensionen gelesen (nach dem ich fertig mit dem Buch war) und viele fanden es nicht so gut. Sie fühlten es nicht. Aber mich hat es mitgenommen und ich hab mit gelitten. Es gab hier und da ein paar Stolpersteine: Wenn Iris zu viel von irgendwas geschrieben hat, was irgendwie nicht relevant war, zum Beispiel. Aber alles in allem hab ich es echt schnell gelesen – durchgesuchtet. Gesamtbewertung: Cover: Das Cover ist schön. Titel: Macht Sinn, wenn man schon einiges gelesen hat 😉 Inhalt: Manchmal musste ich innehalten und eine Pause einlegen, weil es doch etwas emotional wurde. Doch dann wollte ich einfach weiterlesen, auch wenn es schon am Anfang klar ist, wie es weitergeht. Und doch hat mich Carl, der Praktikant, besonders überrascht.
Humorvolle Auseinandersetzung mit dem Tod Nach dem Tod von Iris lernen sich ihr Chef Smith und ihre Schwester Jade kennen. Der Grund dafür ist zunächst ein Blog, den Iris während ihres Sterbens geschrieben hat und die Frage, ob dieser veröffentlicht werden soll. Das Buch sticht aus der Literatur mit ähnlicher Thematik vor allem durch seinen Stil hervor. Ein Großteil des Textes liegt in Kurznachrichten oder E-Mails vor, von Iris erfahren wir durch ihren Blog, der wiederum durch viele graphische Darstellungen noch ein weiteres Stilelement einbringt. Diese moderne Art von Roman zwischen Tagebuch und Briefroman liest sich dadurch sehr flüssig. Auch wenn vieles humorvoll geschildert wird, bleiben die schweren und traurigen Themen nicht außen vor. Gerade der Blog von Iris hat teilweise schon philosophische Züge, z.B. wenn sie sich mit Erinnerungen auseinandersetzt. Eine erfrischende Lektüre für zwischendurch, die auch schon für jugendliche Leser geeignet ist.
Briefromane kennt man ja - aber E-Mail-Romane? Eine sehr interessante Idee, die den Leser auch mal fordert: Schließlich muss man immer genau lesen, wer jetzt gerade an wen schreibt. Zwischendurch sind dann auch mal SMS oder Blog-Einträge dabei, was dem ganzen natürlich noch eine Mehrperspektivität aus medialer Sicht verschafft. Die Geschichte an sich fand ich eigentlich nicht wirklich spannend, war aber überrascht, dass ich doch das Buch schnell durchlesen wollte und voll dabei war. Besonders Carl, der junge Student, dem doch einige Faux-Pas mit weitergeleiteten E-Mails und durch seine übermotivierte Art passieren, brachte mich oft zum Schmunzeln. Ich fand es spannend zu sehen, wie man die Wandlung der Charaktere auch in E-Mails bemerken kann und wie man doch mitbekommt, was "außerhalb des Computers" geschehen ist. Das alles ist gelungen, ohne, dass die E-Mails einen künstlichen Charakter bekommen haben. Ich finde es eine außergewöhnliche Idee, die man sich auf jeden Fall mal angeschaut haben sollte! Aus solchen Formaten könnte man bestimmt auch noch andere Geschichten schreiben - aber hier bot es sich besonders an, da ja durch den (vor Beginn der Handlung veröffentlichten) Blog ja auch noch Zeitsprünge möglich waren. Ich bin froh, dass ich mich an dieses Buch getraut habe und ihm eine Chance gegeben habe.
"Wenn du das hier liest" erzählt die Geschichte von Jade und Smith, die um Iris trauern. Jade entdeckt, dass ihre Schwester einiges erlebt und geplant hatte, ohne mit ihr darüber zu sprechen, während Smith versucht seiner Lieblingskollegin einen letzten Wunsch zu erfüllen. Natürlich geraten sie dabei aneinander. Das Buch wird lediglich in Form von E-Mails und Blogposts geschrieben, was es ungemein kurzweilig macht. Die Beziehungen der Personen zu ihren Mitmenschen kommen sehr gut zum Vorschein und man spart sich so manche ewig lange Szenen, die man in anderen Büchern oft gern überspringen möchte. Ich hätte mir lediglich ein etwas stärkeres Ende gewünscht, andererseits passt es so auch wunderbar zu den Charakteren. Alles in allem lassen sich die 365 Seiten an einem Abend weglesen.














