Wenn die Blätter wieder tanzen
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Description
Eine Frau und Mutter im Widerstand
Im Berlin zur Zeit des Nationalsozialismus ist Neinsagen lebensgefährlich. Aber Ruth schreibt es nachts an die Wände der Stadt. Nein. Die junge Frau ist gegen das Regime, versteckt mit ihrer Widerstandsgruppe jüdische Freunde, klaut Lebensmittelmarken, verbreitet Flugblätter – auch das letzte der Weißen Rose. Tochter Karin ist immer an ihrer Seite und wahrt zugleich tapfer die unschuldige Fassade nach außen. Doch als sie zu bröckeln droht, muss Ruth erfahren, was es heißt, nicht nur als Frau im Widerstand zu sein – sondern auch als Mutter ...
Nach einer wahren Begebenheit – die bewegende Geschichte einer unnachgiebigen und mutigen Frau
Book Information
Author Description
Hinter Thérèse Lambert verbirgt sich die Autorin Ursula Hahnenberg, die in München aufgewachsen ist und mit ihrer Familie in Berlin lebt. Als Schwester von vier Brüdern und spätere Studentin der Forstwissenschaft hat sie früh gelernt, unter Männern ihre Frau zu stehen. Nicht zuletzt deshalb gilt auch beim Schreiben ihre besondere Leidenschaft starken Frauen.
Posts
Widerstand, Mut und Hoffnung Die Autorin erzählt die Geschichte von Ruth Andreas-Friedrich und ihrer Tochter Karin in der Zeit des Nationalsozialismus. Es sind wahre Begebenheiten aus dem Tagebuch von Ruth, was sich aus dem Personenverzeichnis, was dem Buch angefügt ist, ergibt. Ruth ist eine für die damalige Zeit moderne Frau, sie hat einen Beruf, ist Journalistin und schreibt für eine Berliner Frauenzeitschrift, zudem geschieden und kümmert sich um ihre jugendliche Tochter. Sie ist liiert mit dem über ihr wohnenden Dirigenten Leo. Beide sind weder in der NSDAP, noch betätigen sie sich politisch. Aber sie sind nicht mit dem, was in Deutschland geschieht einverstanden und lehnen es ab. In ihrem Freundeskreis sind sowohl Juden, als auch Gleichgesinnte, die so denken wie sie. So helfen sie mehr und mehr jüdischen Bürgern bei ihrer Ausreise, den verbliebenen Angehörigen mit Essen und Besorgungen und dieses zieht immer weitere Kreise, so dass sie auch Flüchtigen helfen, sie teils in ihrer Wohnung übernachten lassen und sich dabei immer mehr in Gefahr bringen. Da die Geschichte über sehr viele Jahre hinweg bis zum Ende des Krieges erzählt wird, erlebt man die Gräuel und das Bewusstsein in der Bevölkerung mit. Es werden viele Personen beschrieben, die sich damals gegen das Regime gewendet haben, deren Mut im Widerstand und welches Schicksal sie erleiden mussten. Durch die schnörkellose Sprache der Autorin ist man immer hautnah dabei, fühlt die Gräuel, teilt die Ängste, sieht aber auch wieviel Mut aufgebracht wurde von Einzelnen, die Leben retteten, ihres verloren oder auch überlebten. Das Buch hat mich in diese Zeit versetzen können und mich sehr bewegt. Ein wichtiges Buch, was ich gerne weiterempfehle.
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Eine Frau und Mutter im Widerstand
Im Berlin zur Zeit des Nationalsozialismus ist Neinsagen lebensgefährlich. Aber Ruth schreibt es nachts an die Wände der Stadt. Nein. Die junge Frau ist gegen das Regime, versteckt mit ihrer Widerstandsgruppe jüdische Freunde, klaut Lebensmittelmarken, verbreitet Flugblätter – auch das letzte der Weißen Rose. Tochter Karin ist immer an ihrer Seite und wahrt zugleich tapfer die unschuldige Fassade nach außen. Doch als sie zu bröckeln droht, muss Ruth erfahren, was es heißt, nicht nur als Frau im Widerstand zu sein – sondern auch als Mutter ...
Nach einer wahren Begebenheit – die bewegende Geschichte einer unnachgiebigen und mutigen Frau
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Hinter Thérèse Lambert verbirgt sich die Autorin Ursula Hahnenberg, die in München aufgewachsen ist und mit ihrer Familie in Berlin lebt. Als Schwester von vier Brüdern und spätere Studentin der Forstwissenschaft hat sie früh gelernt, unter Männern ihre Frau zu stehen. Nicht zuletzt deshalb gilt auch beim Schreiben ihre besondere Leidenschaft starken Frauen.
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Widerstand, Mut und Hoffnung Die Autorin erzählt die Geschichte von Ruth Andreas-Friedrich und ihrer Tochter Karin in der Zeit des Nationalsozialismus. Es sind wahre Begebenheiten aus dem Tagebuch von Ruth, was sich aus dem Personenverzeichnis, was dem Buch angefügt ist, ergibt. Ruth ist eine für die damalige Zeit moderne Frau, sie hat einen Beruf, ist Journalistin und schreibt für eine Berliner Frauenzeitschrift, zudem geschieden und kümmert sich um ihre jugendliche Tochter. Sie ist liiert mit dem über ihr wohnenden Dirigenten Leo. Beide sind weder in der NSDAP, noch betätigen sie sich politisch. Aber sie sind nicht mit dem, was in Deutschland geschieht einverstanden und lehnen es ab. In ihrem Freundeskreis sind sowohl Juden, als auch Gleichgesinnte, die so denken wie sie. So helfen sie mehr und mehr jüdischen Bürgern bei ihrer Ausreise, den verbliebenen Angehörigen mit Essen und Besorgungen und dieses zieht immer weitere Kreise, so dass sie auch Flüchtigen helfen, sie teils in ihrer Wohnung übernachten lassen und sich dabei immer mehr in Gefahr bringen. Da die Geschichte über sehr viele Jahre hinweg bis zum Ende des Krieges erzählt wird, erlebt man die Gräuel und das Bewusstsein in der Bevölkerung mit. Es werden viele Personen beschrieben, die sich damals gegen das Regime gewendet haben, deren Mut im Widerstand und welches Schicksal sie erleiden mussten. Durch die schnörkellose Sprache der Autorin ist man immer hautnah dabei, fühlt die Gräuel, teilt die Ängste, sieht aber auch wieviel Mut aufgebracht wurde von Einzelnen, die Leben retteten, ihres verloren oder auch überlebten. Das Buch hat mich in diese Zeit versetzen können und mich sehr bewegt. Ein wichtiges Buch, was ich gerne weiterempfehle.




