Weltordnung
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Description
Der frühere Harvard-Professor, US-Außenminister und Friedensnobelpreisträger beschäftigt sich mit der zentralen Herausforderung des 21. Jahrhunderts: Wie lässt sich eine international anerkannte Ordnung etablieren in einer Welt mit unterschiedlichen historischen Voraussetzungen, in der gewalttätige Konflikte und ideologischer Extremismus den Ton angeben?
Die Menschheit steht an einem historischen Wendepunkt. Wurden noch zu Zeiten des Kalten Krieges ihre Geschicke von zwei konträren Systemen bestimmt, so konkurrieren heute zahlreiche rivalisierende Mächte miteinander und stellen unsere oft seit Jahrhunderten bestehenden Wertvorstellungen zunehmend auf den Prüfstand. Ein Konsens über Konzepte wie Demokratie, Menschenrechte und ein global anerkanntes Recht scheint unerreichbarer denn je. Henry Kissinger widmet sich deshalb der Frage, wie eine neue Weltordnung aussehen könnte, die auch für zukünftige Generationen Bestand haben und die Frieden und Freiheit für den Großteil der Menschheit gewährleisten wird.
Book Information
Author Description
Henry Kissinger (1923 bis 2023) emigrierte 1938 in die USA. Er war Professor für Politikwissenschaft in Harvard, bevor er ab 1969 als Sicherheitsberater und 1973-1977 als Außenminister amtierte. Er gilt als Motor der Entspannungspolitik sowie der diplomatischen Voraussetzungen für einen Rückzug aus Vietnam und einer Friedensregelung in Nahost. 1973 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Henry Kissinger, der Prototyp eines "Elder Statesman", veröffentlichte umfassende politische Erinnerungen (in drei Bänden) und andere internationale Bestseller wie "China" (2011), "Weltordnung" (2014) und zuletzt "Staatskunst" (2022).
Posts
Henry Kissinger analysiert die historischen und geopolitischen Grundlagen der internationalen Ordnung. Er beleuchtet unterschiedliche Weltregionen – von Europa über den Nahen Osten bis nach Asien – und zeigt, wie verschiedene kulturelle und politische Vorstellungen von Ordnung entstanden sind und bis heute wirken. Ich fand den Blick und die Analyse spannend, gerade weil Kissinger aus eigener Erfahrung als Diplomat schreibt und Zusammenhänge historisch einordnet. Gleichzeitig fiel es mir stellenweise schwer, dem Buch zu folgen. Die Dichte der Inhalte, die vielen historischen Bezüge und die komplexen Zusammenhänge machen das Lesen anspruchsvoll. Was habe ich mir mitgenommen? Also…komplexe Systeme lassen sich nicht einfach erklären – wer sie verstehen will, muss bereit sein, sich auf Vielschichtigkeit einzulassen und verschiedene Perspektiven zu verbinden. Bedeutet für mich, wenn unterschiedliche Perspektiven auf einander treffen, dann scheint die Frage „Wer hat Recht?“ nicht angemessen. Eher möchte ich verstehen, welche Logiken sich gegenüberstehen. Mal schauen, wie mir das in Zukunft gelingt. 😅
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Der frühere Harvard-Professor, US-Außenminister und Friedensnobelpreisträger beschäftigt sich mit der zentralen Herausforderung des 21. Jahrhunderts: Wie lässt sich eine international anerkannte Ordnung etablieren in einer Welt mit unterschiedlichen historischen Voraussetzungen, in der gewalttätige Konflikte und ideologischer Extremismus den Ton angeben?
Die Menschheit steht an einem historischen Wendepunkt. Wurden noch zu Zeiten des Kalten Krieges ihre Geschicke von zwei konträren Systemen bestimmt, so konkurrieren heute zahlreiche rivalisierende Mächte miteinander und stellen unsere oft seit Jahrhunderten bestehenden Wertvorstellungen zunehmend auf den Prüfstand. Ein Konsens über Konzepte wie Demokratie, Menschenrechte und ein global anerkanntes Recht scheint unerreichbarer denn je. Henry Kissinger widmet sich deshalb der Frage, wie eine neue Weltordnung aussehen könnte, die auch für zukünftige Generationen Bestand haben und die Frieden und Freiheit für den Großteil der Menschheit gewährleisten wird.
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Henry Kissinger (1923 bis 2023) emigrierte 1938 in die USA. Er war Professor für Politikwissenschaft in Harvard, bevor er ab 1969 als Sicherheitsberater und 1973-1977 als Außenminister amtierte. Er gilt als Motor der Entspannungspolitik sowie der diplomatischen Voraussetzungen für einen Rückzug aus Vietnam und einer Friedensregelung in Nahost. 1973 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Henry Kissinger, der Prototyp eines "Elder Statesman", veröffentlichte umfassende politische Erinnerungen (in drei Bänden) und andere internationale Bestseller wie "China" (2011), "Weltordnung" (2014) und zuletzt "Staatskunst" (2022).
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Henry Kissinger analysiert die historischen und geopolitischen Grundlagen der internationalen Ordnung. Er beleuchtet unterschiedliche Weltregionen – von Europa über den Nahen Osten bis nach Asien – und zeigt, wie verschiedene kulturelle und politische Vorstellungen von Ordnung entstanden sind und bis heute wirken. Ich fand den Blick und die Analyse spannend, gerade weil Kissinger aus eigener Erfahrung als Diplomat schreibt und Zusammenhänge historisch einordnet. Gleichzeitig fiel es mir stellenweise schwer, dem Buch zu folgen. Die Dichte der Inhalte, die vielen historischen Bezüge und die komplexen Zusammenhänge machen das Lesen anspruchsvoll. Was habe ich mir mitgenommen? Also…komplexe Systeme lassen sich nicht einfach erklären – wer sie verstehen will, muss bereit sein, sich auf Vielschichtigkeit einzulassen und verschiedene Perspektiven zu verbinden. Bedeutet für mich, wenn unterschiedliche Perspektiven auf einander treffen, dann scheint die Frage „Wer hat Recht?“ nicht angemessen. Eher möchte ich verstehen, welche Logiken sich gegenüberstehen. Mal schauen, wie mir das in Zukunft gelingt. 😅




