Weltordnung
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Description
Book Information
Author Description
Henry Kissinger emigrierte 1938 in die USA. Er war Professor für Politikwissenschaft in Harvard, bevor er ab 1969 als Sicherheitsberater und 1973-1977 als Außenminister amtierte. Er gilt als Motor der Entspannungspolitik sowie der diplomatischen Voraussetzungen für einen Rückzug aus Vietnam und einer Friedensregelung in Nahost. 1973 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Seine dreibändigen Erinnerungen und China (2011) waren internationale Bestseller.
Posts
Henry Kissinger analysiert die historischen und geopolitischen Grundlagen der internationalen Ordnung. Er beleuchtet unterschiedliche Weltregionen – von Europa über den Nahen Osten bis nach Asien – und zeigt, wie verschiedene kulturelle und politische Vorstellungen von Ordnung entstanden sind und bis heute wirken. Ich fand den Blick und die Analyse spannend, gerade weil Kissinger aus eigener Erfahrung als Diplomat schreibt und Zusammenhänge historisch einordnet. Gleichzeitig fiel es mir stellenweise schwer, dem Buch zu folgen. Die Dichte der Inhalte, die vielen historischen Bezüge und die komplexen Zusammenhänge machen das Lesen anspruchsvoll. Was habe ich mir mitgenommen? Also…komplexe Systeme lassen sich nicht einfach erklären – wer sie verstehen will, muss bereit sein, sich auf Vielschichtigkeit einzulassen und verschiedene Perspektiven zu verbinden. Bedeutet für mich, wenn unterschiedliche Perspektiven auf einander treffen, dann scheint die Frage „Wer hat Recht?“ nicht angemessen. Eher möchte ich verstehen, welche Logiken sich gegenüberstehen. Mal schauen, wie mir das in Zukunft gelingt. 😅
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Henry Kissinger emigrierte 1938 in die USA. Er war Professor für Politikwissenschaft in Harvard, bevor er ab 1969 als Sicherheitsberater und 1973-1977 als Außenminister amtierte. Er gilt als Motor der Entspannungspolitik sowie der diplomatischen Voraussetzungen für einen Rückzug aus Vietnam und einer Friedensregelung in Nahost. 1973 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Seine dreibändigen Erinnerungen und China (2011) waren internationale Bestseller.
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Henry Kissinger analysiert die historischen und geopolitischen Grundlagen der internationalen Ordnung. Er beleuchtet unterschiedliche Weltregionen – von Europa über den Nahen Osten bis nach Asien – und zeigt, wie verschiedene kulturelle und politische Vorstellungen von Ordnung entstanden sind und bis heute wirken. Ich fand den Blick und die Analyse spannend, gerade weil Kissinger aus eigener Erfahrung als Diplomat schreibt und Zusammenhänge historisch einordnet. Gleichzeitig fiel es mir stellenweise schwer, dem Buch zu folgen. Die Dichte der Inhalte, die vielen historischen Bezüge und die komplexen Zusammenhänge machen das Lesen anspruchsvoll. Was habe ich mir mitgenommen? Also…komplexe Systeme lassen sich nicht einfach erklären – wer sie verstehen will, muss bereit sein, sich auf Vielschichtigkeit einzulassen und verschiedene Perspektiven zu verbinden. Bedeutet für mich, wenn unterschiedliche Perspektiven auf einander treffen, dann scheint die Frage „Wer hat Recht?“ nicht angemessen. Eher möchte ich verstehen, welche Logiken sich gegenüberstehen. Mal schauen, wie mir das in Zukunft gelingt. 😅




