Weit draußen in Alaska
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Description
Book Information
Author Description
Dana Stabenow, geboren 1952 in Anchorage, Alaska, wuchs bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die im Golf von Alaska auf einem Fischerboot arbeitete. Die Eiseskälte in ihrem Heimatstaat im Winter und das Springen der Lachse in den Flüssen im Sommer kennt die Autorin ebenso gut wie ihre Protagonistin. Stabenow erwarb einen Bachelor in Journalismus und einen Master in Creative Writing und schreibt seither Kriminalromane und Science Fiction. Für In der Kälte Alaskas, den ersten Band der derzeit dreiundzwanzig Bände umfassenden Kate-Shugak-Reihe, wurde sie mit dem Edgar Award ausgezeichnet. 2007 wurde sie vom Staat Alaska zur Künstlerin des Jahres gekürt. Die Autorin selbst sagt über ihren Werdegang: »Ich bin in Anchorage geboren und auf einem Fischerboot in Südalaska aufgewachsen, und ich wusste, dass es irgendwo da draußen einen wärmeren, trockeneren Job geben musste.«
Posts
Der zweite Band um Kate und ihre Hündin Mutt in den Weiten Alaskas hat mir auch insgesamt gut gefallen. Da die Reihe von Anfang der 90er Jahre ist, gibt es Zuschreibungen, gerade zu Frauen, die heute extrem negativ auffallen. Aber man begleitet Kate gern auf der Suche nach Informationen. Auch dieser Fall wird einen nicht vom Hocker hauen, aber ich würde auch einen dritten Teil lesen wollen.
Ein Amoklauf im Nationalpark, Kate Shugak ermittelt Der 2.Krimi aus der Kate Shugak-Reihe beginnt mit dem ersten Frühlingstag in Niniltna, Acres Nationalpark Alaska. Während die Bewohner des 800-Seelen Dorfes und der weit auseinander liegenden Farmen in den Tag starten, Kate vor ihrem Haus Holz hackt, bewaffnet sich Roger McAniff und zieht durch das Dorf und erschiesst mit seinem Gewehr wahllos Bewohner. Das besondere an diesen Fall: Lisa Getty, eins seiner Opfer, ist mit einem anderen Gewehr erschossen worden. Chopper Jim, der Statetrooper kann den Fall nicht übernehmen, da er eine kurze Beziehung mit Lisa hatte. Daher bitte Jack Morgan Kate den Fall zu lösen. Sie ist besonders prädestiniert, war sie früher in der Staatsanwaltschaft von Ancorage tätig, bis sie sich nach einem Trauma zu ihrem ererbten einsamen Haus (sie ist Aleutin) in den Nationalpark zurückgezogen hat. Sie übernimmt also den Fall, denn die Bezahlung kann sie gut brauchen. Im Laufe ihrer Ermittlungen stellt sich heraus, dass Lisa Getty nicht nur viele Bekanntschaften zu den Männern im Ort pflegte, sondern auch im Schmuggelhandel tätig war. Wer hatte es auf sie abgesehen? Kate wieder zu begegnen war sehr schön, sie ist keine „normale“ Heldin, sondern hat ihre Ecken und Kanten, ist eher zurückhaltend und auch schon mal abweisend, aber sie hat einen sehr guten Kern und wenn es darauf ankommt, kann man immer auf sie zählen. Das gefällt mir sehr. Auch das besondere Verhältnis zu Mutt, ihrer Husky-Wolfs Hündin, gehört einfach zu der Reihe dazu. Der Krimi ist dabei flüssig erzählt und es machte Spaß, über das Frühlingserwachen in Alaska zu lesen. Dana Stabenow als Einwohnerin Alaskas, erzählt wieder sehr gekonnt und informativ über die Natur und das Leben an ihrem Krimi-Schauplatz. Man erfährt beispw. etwas über den Potlatch, ein soziales, religiöses Ritual der alaskischen Ureinwohner. Das hat mich fasziniert. Leider habe ich mir wieder etwas mehr über den Background der Protagonisten gewünscht, das wurde nur zum Teil erfüllt. Das liegt vielleicht auch daran, dass der 2.Teil des Krimis mehr Krimianteil als noch der erste Teil hat. Ich würde diesen auf mindestens 50% schätzen, wenn nicht etwas mehr. Sehr spannend beginnt der Krimi. Man erlebt die Tat aus der Sicht des Täters und später auch aus der Rekonstruktion, dies hat mich sehr gefesselt. Gekonnt führt die Autorin durch diesen, zwar nimmt die Spannung, die am Anfang sehr hoch ist, dann doch wieder mehr ab, dennoch bleibt man dran. Ich habe lange Zeit nicht geahnt, wer hier der Täter ist und welches Tatmotiv er hat. Fährten wurden einige ausgelegt. Das hat mich insgesamt gut unterhalten. Am Ende ist auch wieder alles aufgelöst. Wer den ersten Teil nicht kennt, kann diesen dennoch lesen, allerdings geht die Autorin nicht auf die Dinge ein, die sie bereits im ersten Teil zu den Personen erzählt hat. Ich empfehle daher, den ersten Teil vorher zu lesen, denn dann macht das Lesen sicher noch mehr Spaß. Wer schöne Landschaftsbeschreibungen von Alaska -dieses Mal im Frühling- mag, mehr über die Einwohner erfahren und noch einen Krimi lesen möchte, der ist hier genau richtig. Gerne empfehle ich den Krimi weiter.
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Author Description
Dana Stabenow, geboren 1952 in Anchorage, Alaska, wuchs bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die im Golf von Alaska auf einem Fischerboot arbeitete. Die Eiseskälte in ihrem Heimatstaat im Winter und das Springen der Lachse in den Flüssen im Sommer kennt die Autorin ebenso gut wie ihre Protagonistin. Stabenow erwarb einen Bachelor in Journalismus und einen Master in Creative Writing und schreibt seither Kriminalromane und Science Fiction. Für In der Kälte Alaskas, den ersten Band der derzeit dreiundzwanzig Bände umfassenden Kate-Shugak-Reihe, wurde sie mit dem Edgar Award ausgezeichnet. 2007 wurde sie vom Staat Alaska zur Künstlerin des Jahres gekürt. Die Autorin selbst sagt über ihren Werdegang: »Ich bin in Anchorage geboren und auf einem Fischerboot in Südalaska aufgewachsen, und ich wusste, dass es irgendwo da draußen einen wärmeren, trockeneren Job geben musste.«
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Der zweite Band um Kate und ihre Hündin Mutt in den Weiten Alaskas hat mir auch insgesamt gut gefallen. Da die Reihe von Anfang der 90er Jahre ist, gibt es Zuschreibungen, gerade zu Frauen, die heute extrem negativ auffallen. Aber man begleitet Kate gern auf der Suche nach Informationen. Auch dieser Fall wird einen nicht vom Hocker hauen, aber ich würde auch einen dritten Teil lesen wollen.
Ein Amoklauf im Nationalpark, Kate Shugak ermittelt Der 2.Krimi aus der Kate Shugak-Reihe beginnt mit dem ersten Frühlingstag in Niniltna, Acres Nationalpark Alaska. Während die Bewohner des 800-Seelen Dorfes und der weit auseinander liegenden Farmen in den Tag starten, Kate vor ihrem Haus Holz hackt, bewaffnet sich Roger McAniff und zieht durch das Dorf und erschiesst mit seinem Gewehr wahllos Bewohner. Das besondere an diesen Fall: Lisa Getty, eins seiner Opfer, ist mit einem anderen Gewehr erschossen worden. Chopper Jim, der Statetrooper kann den Fall nicht übernehmen, da er eine kurze Beziehung mit Lisa hatte. Daher bitte Jack Morgan Kate den Fall zu lösen. Sie ist besonders prädestiniert, war sie früher in der Staatsanwaltschaft von Ancorage tätig, bis sie sich nach einem Trauma zu ihrem ererbten einsamen Haus (sie ist Aleutin) in den Nationalpark zurückgezogen hat. Sie übernimmt also den Fall, denn die Bezahlung kann sie gut brauchen. Im Laufe ihrer Ermittlungen stellt sich heraus, dass Lisa Getty nicht nur viele Bekanntschaften zu den Männern im Ort pflegte, sondern auch im Schmuggelhandel tätig war. Wer hatte es auf sie abgesehen? Kate wieder zu begegnen war sehr schön, sie ist keine „normale“ Heldin, sondern hat ihre Ecken und Kanten, ist eher zurückhaltend und auch schon mal abweisend, aber sie hat einen sehr guten Kern und wenn es darauf ankommt, kann man immer auf sie zählen. Das gefällt mir sehr. Auch das besondere Verhältnis zu Mutt, ihrer Husky-Wolfs Hündin, gehört einfach zu der Reihe dazu. Der Krimi ist dabei flüssig erzählt und es machte Spaß, über das Frühlingserwachen in Alaska zu lesen. Dana Stabenow als Einwohnerin Alaskas, erzählt wieder sehr gekonnt und informativ über die Natur und das Leben an ihrem Krimi-Schauplatz. Man erfährt beispw. etwas über den Potlatch, ein soziales, religiöses Ritual der alaskischen Ureinwohner. Das hat mich fasziniert. Leider habe ich mir wieder etwas mehr über den Background der Protagonisten gewünscht, das wurde nur zum Teil erfüllt. Das liegt vielleicht auch daran, dass der 2.Teil des Krimis mehr Krimianteil als noch der erste Teil hat. Ich würde diesen auf mindestens 50% schätzen, wenn nicht etwas mehr. Sehr spannend beginnt der Krimi. Man erlebt die Tat aus der Sicht des Täters und später auch aus der Rekonstruktion, dies hat mich sehr gefesselt. Gekonnt führt die Autorin durch diesen, zwar nimmt die Spannung, die am Anfang sehr hoch ist, dann doch wieder mehr ab, dennoch bleibt man dran. Ich habe lange Zeit nicht geahnt, wer hier der Täter ist und welches Tatmotiv er hat. Fährten wurden einige ausgelegt. Das hat mich insgesamt gut unterhalten. Am Ende ist auch wieder alles aufgelöst. Wer den ersten Teil nicht kennt, kann diesen dennoch lesen, allerdings geht die Autorin nicht auf die Dinge ein, die sie bereits im ersten Teil zu den Personen erzählt hat. Ich empfehle daher, den ersten Teil vorher zu lesen, denn dann macht das Lesen sicher noch mehr Spaß. Wer schöne Landschaftsbeschreibungen von Alaska -dieses Mal im Frühling- mag, mehr über die Einwohner erfahren und noch einen Krimi lesen möchte, der ist hier genau richtig. Gerne empfehle ich den Krimi weiter.





