Weil Venus bei meiner Geburt ein Alpenveilchen streifte

Weil Venus bei meiner Geburt ein Alpenveilchen streifte

Hardback
3.013
SanatoriumHomosexualitätIdentitätKritikerprisen

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Description

Ausgezeichnet mit dem wichtigsten norwegischen Literaturpreis Kritikerprisen 2018 Zwei Schwestern: Ella und Martha, Anfang zwanzig. Sie sind im Abstand von nur einem Jahr am gleichen Tag geboren, fast wie Zwillinge und doch so unterschiedlich wie zwei Seiten einer Medaille – die dunkle, grüblerische Ella, die Ältere, und die helle, nicht fassbare, impulsive Martha. Gemeinsam fahren sie in ein Sanatorium mitten in den winterlichen norwegischen Bergen, das in der kalten, kahlen, weißen Landschaft »seine Schwingen über dem steilen Berghang ausbreitet«. Hier soll Martha sich von einem Nervenzusammenbruch erholen. In der Abgeschiedenheit, dem aus der Zeit gefallenen Schwebezustand sind die Schwestern mit ihren Gefühlen konfrontiert, ihrer bis zu Marthas Heirat symbiotischen Beziehung und dem Drang, eigene Wege zu gehen. Als beide sich für die androgyne Rezeptionistin des Sanatoriums zu interessieren beginnen, führt das zu weiteren Spannungen und fordert Entscheidungen. In einer ebenso einfachen wie kraftvollen Sprache erzählt Mona Høvring die Geschichte von Ella und Martha und der Kraft, die aus der Suche nach der eigenen Identität entsteht. Ein Buch über Jungsein, Bindungen und Eigenständigkeit, erotische Erkundungen, Gefühlsverwirrungen und vor allem über innere Freiheit.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
136
Price
19.60 €

Posts

2
All
3

Poetisch

“Weil Venus bei meiner Geburt ein Alpenveilchen streifte” hat eine schöne, poetische Sprache, die mir an manchen Stellen wirklich gefallen hat. Es gab Momente, die etwas in mir ausgelöst haben, aber auch viele, die mich nicht wirklich erreicht haben. Insgesamt war es okay, aber hat mich nicht richtig gepackt.

3

Mit einem etwas wehmütigen Schreibstil erzählt die Autorin Mona Høvrig die Geschichte zweier Schwestern, deren einst einzigartige Nähe zueinander sich in eine dadurch überhaupt erst möglichen Distanz verwandelt. Der Schreibstil war schnörkellos und einfach, die Geschichte dahinter war alles andere als einfach. Oft musste ich im Buch wieder eine Seite zurückspringen, da ich das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben, was dementsprechend dem Lesefluss nicht wirklich zu Gute kam. Trotzdem ein solides Buch einer Autorin, von der ich noch mehr lesen möchte.

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