Weihnachtshaus
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Description
Zwei Freundinnen betreiben ein Café in Frankfurt am Main. Es ist Weihnachtszeit, Advent. Die eine ist Mutter von zwei Kindern, ihren Ehemann hat sie vor Jahren verloren. Ihre Freundin Lilli ist früh Mutter geworden und hat ebenfalls eine schwierige Vergangenheit. Mit einer guten Gabe Humor und Lebensklugheit meistern die beiden Frauen ihren Alltag – als Mütter, als Freundinnen, als Geschäftsfrauen und als Hausbesitzerinnen. Denn einige Zeit zuvor haben sie zusammen ein Wochenendhaus im Odenwald gekauft, unbewohnbar noch, das Dach offen, keine Fenster. Doch immer wieder Ziel ihrer Gedanken und Träume: Irgendwann einmal Weihnachten in diesem Haus feiern, alle zusammen, das wäre wunderbar! Doch so eingespannt, wie sie in ihrem Lebensalltag sind, brauchte es wohl einen Engel, der sich um alles kümmert ...
Eine berührende Weihnachtsgeschichte von einer innigen Freundschaft, vom Loslassen und Annehmen, vom Aufbrechen und von Momenten, in denen man das Leben beim Schopf packen muss. In diesem Advent scheint vieles möglich, die Zeit des Haderns ist vorbei, die Nacht leuchtet hell, und das Universum schickt seine Grüße ...
Book Information
Author Description
Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman »Der Schwimmer« wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für »Unter Hunden« aus ihrem Erzählungsband »Heißester Sommer« erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis. Auch ihre Romane »Die hellen Tage« und »Schlafen werden wir später« wurden große Erfolge. Zuletzt erschien »Sterben im Sommer«.Literaturpreise:Open Mike-Preis 2000Jürgen-Ponto-Preis 2002aspekte-Literaturpreis 2002Deutscher Bücherpreis 2003Mara Cassens Preis 2003Bettina-von-Arnim-Preis 2003Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung 2004
Posts
Der weihnachtsgedanke, einfühlsam und mit ganz viel Herz verpackt.
Puh… dieses Buch hat mich wirklich berührt. „Das Weihnachtshaus“ ist eines dieser stillen, aber eindringlichen Werke, die sich leise ins Herz schleichen und dort länger bleiben, als man erwartet. Susa Bank erzählt die Geschichte einer Frau, die alleinerziehend ist – und dieser Umstand hat einen tiefen, schmerzhaften Grund. Während des Lesens begleitet man sie durch Verlust und Angst, durch einsame Momente und das Ringen mit der eigenen Vergangenheit. Doch genau dort, wo die Dunkelheit am tiefsten zu sein scheint, beginnt die Hoffnung leise zu sprechen. Und plötzlich entfalten sich Freundschaft, fast schon Aufopferung und eine Form von Familie, die weit über Blutsbande hinausgeht. Für mich verbindet dieses Buch den weihnachtlichen Gedanken in seiner reinsten Form: das Erinnern an Menschen, die nicht mehr bei uns sind oder fern von uns leben – und gleichzeitig die tiefe Sehnsucht danach, Weihnachten mit denen zu verbringen, die wir lieben. Es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, ihnen genau das zu zeigen und zu sagen. Wenn ihr ein Weihnachtsbuch sucht, das wirklich ans Herz geht, dann seid ihr mit „Das Weihnachtshaus“ sehr, sehr gut beraten. Es ist leise, warm und unglaublich eindringlich. Ein Buch, das nicht laut sein muss, um viel zu sagen. Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit. Denkt an eure Lieben – und zeigt ihnen, dass ihr sie liebt.
Einfach zauberhaft
Das Weihnachtshaus ist das perfekte Buch für die Adventszeit. Ich liebe Zsuzsa Bánks poetischen Schreibstil so sehr. Besonders berührt hat mich, wie der Umgang mit Verlust geschildert wird und wie das Leben trotz Schmerz wieder Hoffnung und neuen Sinn finden kann. „Lilli hat damals gesagt, Weihnachten kann nichts dafür, dass alles so gekommen ist, die Kinder können auch nichts dafür, also lass uns feiern, lass uns Weihnachten feiern." „Jetzt, da die Nächte lang geworden sind, ... hat mich diese Sehnsucht überfallen, nach einem Leben, in dem alles stimmt und seinen Platz hat, wir gefestigt über einen nicht schwankenden Boden gehen.“ „Nicht immer nur reden, dass man will, nein, man muss es tun, um zu sehen: aha, geht ja!" „Dabei habe ich diese Aufschrift entdeckt: Zentrum für Achtsamkeit. Und sofort gedacht ich bräuchte eher eines für Unachtsamkeit, für deutlich weniger Achtsamkeit. Achtsam bin ich, übertrieben. Mehr Unachtsamkeit würde mir guttun. Ich achte auf zuvieles, nicht auf zu wenig.“
Ein tolles Weihnachtsbuch
Der Schreibstil ist klar und deutlich, ohne grosses drum rum gerede. Stück für Stück wird einem klar um was geht, nicht nur um Weihnachten. Es geht um Trauerbewältigung, Freundschaft und Familie. Ich kann es nachfühlen die Trauer zur Weihnachtszeit, da ich auch ein geliebten Menschen zu dieser Zeit verloren habe. Darum ging mir das Buch besonders Nah und konnte mir aber auch einiges zu Herzen nehmen. Es geht auch darum zurück zur Normalität zu finden und Weihnachten wieder Weihnachten sein zu lassen. Für mich hat das Buch etwas tröstliches, es zeigt mir das es weiter geht und man wieder zu sich selbst finden kann nach einem Dramatischen Verlust oder nicht so schöne Erfahrungen in der Vergangenheit. Es gibt immer jemanden der für dich da ist und Weihnachten zu einem besonderen Fest macht. Es gibt Szenen in diesem Buch die so bildlich, detailreich und liebevoll beschrieben sind, das man in Weihnachtsstimmung kommt und gleich aufstehen möchte um es sich gemütlich zu machen. Mit Kerzen und Tee u.s.w. Trotz dieser einzelnen Abschnitte ist das Buch Kitschfrei und sehr realistisch geschrieben. Oft kam ich zum Schluss " Ich bin so genug, wie ich bin" . Ein tolles Buch um wieder Hoffnung und Freude zu schöpfen.

Eine sanfte Weihnachtsgeschichte.
Ein kleines, eher unscheinbares Büchlein mit knapp 110 Seiten. Das Cover find ich schön schlicht und mal fernab vom klassischen Weihnachtsbuch. Sehr passend somit auch zum Inhalt. Denn die Geschichte ist keine klassische Weihnachtsgeschichte. Sie ist sanft, geht sehr tief und das mit wenigen, aber sehr gut gewählten Worten. Die Gefühlswelt der Protagonistin kommt dadurch sehr gut zur Geltung. Der Stil ist sehr prosaisch, also eher nüchtern, trocken und distanziert. Mich hatte es an Schullektüre erinnert, was aber nicht heißen soll, dass es schlecht ist. Die Geschichte in kurzen Kapitel hat mich berührt, dabei kam die weihnachtliche Stimmung gut auf, auch wenn es eher um Trauer und deren Verarbeitung geht. Man kann es sicherlich in einem Rutsch durchlesen, aber ich habe nach eigentlich fast jedem Kapitel zumindest eine kurze Pause gemacht um es sacken zu lassen. Die Protagonistin ist sehr sympathisch, genauso wie die Nebencharaktere. Die Herzlichkeit derer hat mir gut gefallen und man bekommt richtig Lust dem Café einen Besuch abzustatten. Also eine klare Empfehlung für ein besonderes, weihnachtliches Buch.

Wie Hoffnung entsteht Zwei Freundinnen, die beide ein ordentliches Päckchen vom Leben aufgebürdet bekommen haben, haben zusammen ein Café in Frankfurt und haben sich gemeinsam ein mehr als reparaturbedürftiges Haus im Odenwald gekauft. Die eine ist viel zu früh Witwe geworden und hadert gerade in der Weihnachtszeit damit, die andere ist früh Mutter geworden und hat dies mit Bravour gemeistert, obwohl auch sonst in ihrem Leben nicht immer alles rosig lief. Beide geben einander Halt durch ihre ungewöhnlich intensive Freundschaft. Und Freundschaft ist auch das, was dieses Buch so sehr besonders macht. Es ist nicht die Geschichte, sondern der Wert der Freundschaft, die Hoffnung, die diese Freundschaft gibt. Das Ganze eingehüllt in die Sprache von Zsusza Bánk, der es immer wieder gelinkt, aus einem Buch ein Fest für Sprachverliebte zu machen und Stimmungen dadurch besonders intensiv auszudrücken. Es ist ein leises Buch, das berührt und zum Andenken anregt. Gerade in die Weihnachtszeit wird sehr viel gelegt und es ist für viele Menschen eine schwierige Zeit. Diesem Buch gelingt es, Hoffnung zu verbreiten und den Wert der Freundschaft noch einmal ganz besonders zu schätzen.
Die Ich-Erzählerin nimmt uns mit in ihren Advent. Sie vermisst ihren Mann, der verstorben ist. Doch ihre Freundin Lilly, ebenfalls alleinerziehende Mutter, hat sie unter ihre Fittiche genommen. Gemeinsam betreiben sie mit Herz und Seele ein gemütliches Café. Die beiden haben sich und ihren Kindern sogar ein Wochenendhaus im Odenwald gekauft. Ob sie dort schon mit ihren Liebsten Weihnachten feiern können? „Weihnachtshaus“ ist ein schmales Büchlein für die Advents-/Weihnachtszeit. Von der Aufmachung her mutet es sehr kitischig an, doch dem ist nicht so. Die poetische Zsuzsa Bánk zeichnet auf wenigen Seiten eine Freundschaft, die das oftmals ungerechte Leben erträglich macht. Alles unter dem Motto: Wir beugen uns nicht den Widrigkeiten des Lebens, erst recht nicht zu Weihnachten. Auch wenn Menschen fehlen, hören wir nicht auf das Leben zu lieben und schöne Momente zu schaffen. Ok, klingt wahnsinnig kitschig. Da die Ich-Erzählerin aber oft über den Tod und ihren Verlust nachdenkt, hält es sich am Ende alles ganz gut die Waage. Ein schöner aber durchaus auch schwerwiegender kurzer Text für den Dezember!
Wie Hoffnung entsteht Zwei Freundinnen, die beide ein ordentliches Päckchen vom Leben aufgebürdet bekommen haben, haben zusammen ein Café in Frankfurt und haben sich gemeinsam ein mehr als reparaturbedürftiges Haus im Odenwald gekauft. Die eine ist viel zu früh Witwe geworden und hadert gerade in der Weihnachtszeit damit, die andere ist früh Mutter geworden und hat dies mit Bravour gemeistert, obwohl auch sonst in ihrem Leben nicht immer alles rosig lief. Beide geben einander Halt durch ihre ungewöhnlich intensive Freundschaft. Und Freundschaft ist auch das, was dieses Buch so sehr besonders macht. Es ist nicht die Geschichte, sondern der Wert der Freundschaft, die Hoffnung, die diese Freundschaft gibt. Das Ganze eingehüllt in die Sprache von Zsusza Bánk, der es immer wieder gelinkt, aus einem Buch ein Fest für Sprachverliebte zu machen und Stimmungen dadurch besonders intensiv auszudrücken. Es ist ein leises Buch, das berührt und zum Andenken anregt. Gerade in die Weihnachtszeit wird sehr viel gelegt und es ist für viele Menschen eine schwierige Zeit. Diesem Buch gelingt es, Hoffnung zu verbreiten und den Wert der Freundschaft noch einmal ganz besonders zu schätzen.
Ein Bich über Trauerbewältigung
Als Bich wäre es mir sicher zu langatmig und langweilig gewesen, denn es passiert nicht viel. Als Hörbuch, mit sanfter und ruhiger Stimme von der Autorin selber vorgelesen, fand ich es wunderschön. Es schafft eine Atmosphäre, die sich wie eine kuschelige Decke um einen legt und wunderbar in die Adventszeit passt.
Herzzerreißend schön
100 Seiten dünn und so voll Poesie und Melancholie, Lebensmut und Hoffnung, Liebe und Schmerz Dieses Buch hat eine so umwerfend schöne Sprache, die mich tief berührt hat Der Titel und das Cover wirken leicht und unbeschwert, wer aber gerade jetzt zu Weihnachten zu diesem Buch greifen möchte, sollte wissen, dass der Inhalt alles andere als leicht und locker ist. Die Thematik ist oft schwer auszuhalten, die Worte aber gleichzeitig unglaublich schön und melodisch. Die Botschaft voll Hoffnung und Liebe. Ich wünsche uns allen, solche Menschen im Leben, wie sie hier im Buch vorkommen. Eine große Empfehlung für die alle, die mit Tod und Trauer, Wehmut und Verzweiflung aber auch mit Zuversicht und Liebe umgehen können
3,5 ☆ Eine schöne Geschichte für's Herz. Es geht ums Weitermachen, ums Nichtaufgeben, ums Ankommen und darum, "Ja" zu sagen zum Leben. Zsuzsa Banks Schreibstil hat moch an den von Maren Köhler (Miroloi) erinnert. Manchmal hat sie sich für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr an einer Sache verbissen. Für Weihnachten ist das in Ordnung, wenn sie das aber in jedem Buch so macht (das weiß ich aber nicht), dann würde mich das doch stören. Es fühlte sich so an, wie einen Schritt vorwärts zu gehen, dann aber zweimal im Kreis drehen, bevor man weitergeht. Das ist manchmal ganz nett und schön, aber bei zu häufigen Wiederholungen wird es langweilig.
Description
Zwei Freundinnen betreiben ein Café in Frankfurt am Main. Es ist Weihnachtszeit, Advent. Die eine ist Mutter von zwei Kindern, ihren Ehemann hat sie vor Jahren verloren. Ihre Freundin Lilli ist früh Mutter geworden und hat ebenfalls eine schwierige Vergangenheit. Mit einer guten Gabe Humor und Lebensklugheit meistern die beiden Frauen ihren Alltag – als Mütter, als Freundinnen, als Geschäftsfrauen und als Hausbesitzerinnen. Denn einige Zeit zuvor haben sie zusammen ein Wochenendhaus im Odenwald gekauft, unbewohnbar noch, das Dach offen, keine Fenster. Doch immer wieder Ziel ihrer Gedanken und Träume: Irgendwann einmal Weihnachten in diesem Haus feiern, alle zusammen, das wäre wunderbar! Doch so eingespannt, wie sie in ihrem Lebensalltag sind, brauchte es wohl einen Engel, der sich um alles kümmert ...
Eine berührende Weihnachtsgeschichte von einer innigen Freundschaft, vom Loslassen und Annehmen, vom Aufbrechen und von Momenten, in denen man das Leben beim Schopf packen muss. In diesem Advent scheint vieles möglich, die Zeit des Haderns ist vorbei, die Nacht leuchtet hell, und das Universum schickt seine Grüße ...
Book Information
Author Description
Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman »Der Schwimmer« wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für »Unter Hunden« aus ihrem Erzählungsband »Heißester Sommer« erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis. Auch ihre Romane »Die hellen Tage« und »Schlafen werden wir später« wurden große Erfolge. Zuletzt erschien »Sterben im Sommer«.Literaturpreise:Open Mike-Preis 2000Jürgen-Ponto-Preis 2002aspekte-Literaturpreis 2002Deutscher Bücherpreis 2003Mara Cassens Preis 2003Bettina-von-Arnim-Preis 2003Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung 2004
Posts
Der weihnachtsgedanke, einfühlsam und mit ganz viel Herz verpackt.
Puh… dieses Buch hat mich wirklich berührt. „Das Weihnachtshaus“ ist eines dieser stillen, aber eindringlichen Werke, die sich leise ins Herz schleichen und dort länger bleiben, als man erwartet. Susa Bank erzählt die Geschichte einer Frau, die alleinerziehend ist – und dieser Umstand hat einen tiefen, schmerzhaften Grund. Während des Lesens begleitet man sie durch Verlust und Angst, durch einsame Momente und das Ringen mit der eigenen Vergangenheit. Doch genau dort, wo die Dunkelheit am tiefsten zu sein scheint, beginnt die Hoffnung leise zu sprechen. Und plötzlich entfalten sich Freundschaft, fast schon Aufopferung und eine Form von Familie, die weit über Blutsbande hinausgeht. Für mich verbindet dieses Buch den weihnachtlichen Gedanken in seiner reinsten Form: das Erinnern an Menschen, die nicht mehr bei uns sind oder fern von uns leben – und gleichzeitig die tiefe Sehnsucht danach, Weihnachten mit denen zu verbringen, die wir lieben. Es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, ihnen genau das zu zeigen und zu sagen. Wenn ihr ein Weihnachtsbuch sucht, das wirklich ans Herz geht, dann seid ihr mit „Das Weihnachtshaus“ sehr, sehr gut beraten. Es ist leise, warm und unglaublich eindringlich. Ein Buch, das nicht laut sein muss, um viel zu sagen. Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit. Denkt an eure Lieben – und zeigt ihnen, dass ihr sie liebt.
Einfach zauberhaft
Das Weihnachtshaus ist das perfekte Buch für die Adventszeit. Ich liebe Zsuzsa Bánks poetischen Schreibstil so sehr. Besonders berührt hat mich, wie der Umgang mit Verlust geschildert wird und wie das Leben trotz Schmerz wieder Hoffnung und neuen Sinn finden kann. „Lilli hat damals gesagt, Weihnachten kann nichts dafür, dass alles so gekommen ist, die Kinder können auch nichts dafür, also lass uns feiern, lass uns Weihnachten feiern." „Jetzt, da die Nächte lang geworden sind, ... hat mich diese Sehnsucht überfallen, nach einem Leben, in dem alles stimmt und seinen Platz hat, wir gefestigt über einen nicht schwankenden Boden gehen.“ „Nicht immer nur reden, dass man will, nein, man muss es tun, um zu sehen: aha, geht ja!" „Dabei habe ich diese Aufschrift entdeckt: Zentrum für Achtsamkeit. Und sofort gedacht ich bräuchte eher eines für Unachtsamkeit, für deutlich weniger Achtsamkeit. Achtsam bin ich, übertrieben. Mehr Unachtsamkeit würde mir guttun. Ich achte auf zuvieles, nicht auf zu wenig.“
Ein tolles Weihnachtsbuch
Der Schreibstil ist klar und deutlich, ohne grosses drum rum gerede. Stück für Stück wird einem klar um was geht, nicht nur um Weihnachten. Es geht um Trauerbewältigung, Freundschaft und Familie. Ich kann es nachfühlen die Trauer zur Weihnachtszeit, da ich auch ein geliebten Menschen zu dieser Zeit verloren habe. Darum ging mir das Buch besonders Nah und konnte mir aber auch einiges zu Herzen nehmen. Es geht auch darum zurück zur Normalität zu finden und Weihnachten wieder Weihnachten sein zu lassen. Für mich hat das Buch etwas tröstliches, es zeigt mir das es weiter geht und man wieder zu sich selbst finden kann nach einem Dramatischen Verlust oder nicht so schöne Erfahrungen in der Vergangenheit. Es gibt immer jemanden der für dich da ist und Weihnachten zu einem besonderen Fest macht. Es gibt Szenen in diesem Buch die so bildlich, detailreich und liebevoll beschrieben sind, das man in Weihnachtsstimmung kommt und gleich aufstehen möchte um es sich gemütlich zu machen. Mit Kerzen und Tee u.s.w. Trotz dieser einzelnen Abschnitte ist das Buch Kitschfrei und sehr realistisch geschrieben. Oft kam ich zum Schluss " Ich bin so genug, wie ich bin" . Ein tolles Buch um wieder Hoffnung und Freude zu schöpfen.

Eine sanfte Weihnachtsgeschichte.
Ein kleines, eher unscheinbares Büchlein mit knapp 110 Seiten. Das Cover find ich schön schlicht und mal fernab vom klassischen Weihnachtsbuch. Sehr passend somit auch zum Inhalt. Denn die Geschichte ist keine klassische Weihnachtsgeschichte. Sie ist sanft, geht sehr tief und das mit wenigen, aber sehr gut gewählten Worten. Die Gefühlswelt der Protagonistin kommt dadurch sehr gut zur Geltung. Der Stil ist sehr prosaisch, also eher nüchtern, trocken und distanziert. Mich hatte es an Schullektüre erinnert, was aber nicht heißen soll, dass es schlecht ist. Die Geschichte in kurzen Kapitel hat mich berührt, dabei kam die weihnachtliche Stimmung gut auf, auch wenn es eher um Trauer und deren Verarbeitung geht. Man kann es sicherlich in einem Rutsch durchlesen, aber ich habe nach eigentlich fast jedem Kapitel zumindest eine kurze Pause gemacht um es sacken zu lassen. Die Protagonistin ist sehr sympathisch, genauso wie die Nebencharaktere. Die Herzlichkeit derer hat mir gut gefallen und man bekommt richtig Lust dem Café einen Besuch abzustatten. Also eine klare Empfehlung für ein besonderes, weihnachtliches Buch.

Wie Hoffnung entsteht Zwei Freundinnen, die beide ein ordentliches Päckchen vom Leben aufgebürdet bekommen haben, haben zusammen ein Café in Frankfurt und haben sich gemeinsam ein mehr als reparaturbedürftiges Haus im Odenwald gekauft. Die eine ist viel zu früh Witwe geworden und hadert gerade in der Weihnachtszeit damit, die andere ist früh Mutter geworden und hat dies mit Bravour gemeistert, obwohl auch sonst in ihrem Leben nicht immer alles rosig lief. Beide geben einander Halt durch ihre ungewöhnlich intensive Freundschaft. Und Freundschaft ist auch das, was dieses Buch so sehr besonders macht. Es ist nicht die Geschichte, sondern der Wert der Freundschaft, die Hoffnung, die diese Freundschaft gibt. Das Ganze eingehüllt in die Sprache von Zsusza Bánk, der es immer wieder gelinkt, aus einem Buch ein Fest für Sprachverliebte zu machen und Stimmungen dadurch besonders intensiv auszudrücken. Es ist ein leises Buch, das berührt und zum Andenken anregt. Gerade in die Weihnachtszeit wird sehr viel gelegt und es ist für viele Menschen eine schwierige Zeit. Diesem Buch gelingt es, Hoffnung zu verbreiten und den Wert der Freundschaft noch einmal ganz besonders zu schätzen.
Die Ich-Erzählerin nimmt uns mit in ihren Advent. Sie vermisst ihren Mann, der verstorben ist. Doch ihre Freundin Lilly, ebenfalls alleinerziehende Mutter, hat sie unter ihre Fittiche genommen. Gemeinsam betreiben sie mit Herz und Seele ein gemütliches Café. Die beiden haben sich und ihren Kindern sogar ein Wochenendhaus im Odenwald gekauft. Ob sie dort schon mit ihren Liebsten Weihnachten feiern können? „Weihnachtshaus“ ist ein schmales Büchlein für die Advents-/Weihnachtszeit. Von der Aufmachung her mutet es sehr kitischig an, doch dem ist nicht so. Die poetische Zsuzsa Bánk zeichnet auf wenigen Seiten eine Freundschaft, die das oftmals ungerechte Leben erträglich macht. Alles unter dem Motto: Wir beugen uns nicht den Widrigkeiten des Lebens, erst recht nicht zu Weihnachten. Auch wenn Menschen fehlen, hören wir nicht auf das Leben zu lieben und schöne Momente zu schaffen. Ok, klingt wahnsinnig kitschig. Da die Ich-Erzählerin aber oft über den Tod und ihren Verlust nachdenkt, hält es sich am Ende alles ganz gut die Waage. Ein schöner aber durchaus auch schwerwiegender kurzer Text für den Dezember!
Wie Hoffnung entsteht Zwei Freundinnen, die beide ein ordentliches Päckchen vom Leben aufgebürdet bekommen haben, haben zusammen ein Café in Frankfurt und haben sich gemeinsam ein mehr als reparaturbedürftiges Haus im Odenwald gekauft. Die eine ist viel zu früh Witwe geworden und hadert gerade in der Weihnachtszeit damit, die andere ist früh Mutter geworden und hat dies mit Bravour gemeistert, obwohl auch sonst in ihrem Leben nicht immer alles rosig lief. Beide geben einander Halt durch ihre ungewöhnlich intensive Freundschaft. Und Freundschaft ist auch das, was dieses Buch so sehr besonders macht. Es ist nicht die Geschichte, sondern der Wert der Freundschaft, die Hoffnung, die diese Freundschaft gibt. Das Ganze eingehüllt in die Sprache von Zsusza Bánk, der es immer wieder gelinkt, aus einem Buch ein Fest für Sprachverliebte zu machen und Stimmungen dadurch besonders intensiv auszudrücken. Es ist ein leises Buch, das berührt und zum Andenken anregt. Gerade in die Weihnachtszeit wird sehr viel gelegt und es ist für viele Menschen eine schwierige Zeit. Diesem Buch gelingt es, Hoffnung zu verbreiten und den Wert der Freundschaft noch einmal ganz besonders zu schätzen.
Ein Bich über Trauerbewältigung
Als Bich wäre es mir sicher zu langatmig und langweilig gewesen, denn es passiert nicht viel. Als Hörbuch, mit sanfter und ruhiger Stimme von der Autorin selber vorgelesen, fand ich es wunderschön. Es schafft eine Atmosphäre, die sich wie eine kuschelige Decke um einen legt und wunderbar in die Adventszeit passt.
Herzzerreißend schön
100 Seiten dünn und so voll Poesie und Melancholie, Lebensmut und Hoffnung, Liebe und Schmerz Dieses Buch hat eine so umwerfend schöne Sprache, die mich tief berührt hat Der Titel und das Cover wirken leicht und unbeschwert, wer aber gerade jetzt zu Weihnachten zu diesem Buch greifen möchte, sollte wissen, dass der Inhalt alles andere als leicht und locker ist. Die Thematik ist oft schwer auszuhalten, die Worte aber gleichzeitig unglaublich schön und melodisch. Die Botschaft voll Hoffnung und Liebe. Ich wünsche uns allen, solche Menschen im Leben, wie sie hier im Buch vorkommen. Eine große Empfehlung für die alle, die mit Tod und Trauer, Wehmut und Verzweiflung aber auch mit Zuversicht und Liebe umgehen können
3,5 ☆ Eine schöne Geschichte für's Herz. Es geht ums Weitermachen, ums Nichtaufgeben, ums Ankommen und darum, "Ja" zu sagen zum Leben. Zsuzsa Banks Schreibstil hat moch an den von Maren Köhler (Miroloi) erinnert. Manchmal hat sie sich für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr an einer Sache verbissen. Für Weihnachten ist das in Ordnung, wenn sie das aber in jedem Buch so macht (das weiß ich aber nicht), dann würde mich das doch stören. Es fühlte sich so an, wie einen Schritt vorwärts zu gehen, dann aber zweimal im Kreis drehen, bevor man weitergeht. Das ist manchmal ganz nett und schön, aber bei zu häufigen Wiederholungen wird es langweilig.



























