Was vor dir noch keiner sah 1
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Description
Book Information
Author Description
Susanna Ernst wurde 1980 als Nesthäkchen einer großen Familie in Bonn geboren. Sie wuchs in Königswinter auf, wo sie mit ihrer Familie auch heute noch lebt. Seit ihrer Grundschulzeit schreibt Susanna Geschichten. Von ihrem sechzehnten Lebensjahr an leitete sie bis 2012 eine eigene Musicalgruppe, schrieb die Skripte für die Bühnenaufführungen, führte bei den Stücken Regie und gab Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Potraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!
Posts
Dieses Buch lag seit 2015 auf meinem Kindle – damals gekauft für 0,99 €, mit der Hoffnung auf eine spannende, tiefgründige Jugendbuchreihe. Jetzt, Jahre später, habe ich es wiederentdeckt und gelesen. Leider mit gemischten Gefühlen. Positiv: Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen, man kommt schnell rein. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, was die Charaktere greifbarer macht. Beide Protagonisten – 16 Jahre alt – haben mit einer schwierigen Vergangenheit zu kämpfen. Mobbing ist ein zentrales Thema, und das ist wichtig und aktuell. Negativ: Band 1 umfasst gerade mal 75 Seiten. Für mich ist das viel zu kurz, vor allem in Kombination mit dem damaligen Preis. 0,99 € klingen harmlos, aber wenn man bedenkt, dass die Reihe aus sechs Bänden bestand und man so alle 100 Seiten einen Euro zahlen musste, wird klar: Das ist einfach Geldmacherei. Lieber ein vollständiges Buch für einen fairen Preis. Problematisch: Leider ist das Buch mittlerweile nicht mehr bei Amazon verfügbar – und damit auch die weiteren Teile nicht. Wer also jetzt einsteigen will, bleibt nach Band 1 hängen. Genau das ist mir passiert. Und ohne die Folgebände kann ich mir kein vollständiges Bild der Geschichte machen. Fazit: Als Gesamtwerk hätte das Potenzial für ein gutes Jugendbuch bestanden. So aber – mit unvollständiger Verfügbarkeit und einer künstlich zerstückelten Veröffentlichung – gibt es von mir keine Leseempfehlung. Sehr schade.
"Was vor dir noch keiner sah" ist eine sehr ruhige, aber wunderschöne Geschichte, die von Neuanfang, Freundschaft und der ersten Liebe erzählt. Marie hat sich fast ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter noch immer nicht bei ihrer Pflegefamilie eingelebt und in der Schule ist sie eine absolute Außenseiterin. Doch dann kommt ein neuer Schüler in ihre Klasse: Leo. Die Autorin erzählt auf eine sehr ruhige Art und Weise wie sich Marie und Leo sich kennenlernen. Einerseits hat es mir gefallen, dass dies sehr langsam voran geht und sie nicht sofort die große Liebe schwören, aber andererseits hätte ich mir manchmal etwas mehr Tempo gewünscht. Am Ende bin ich ganz froh über die ruhige Geschichte, denn so wirkt das Buch auf eine besondere Art und Weise nach. Zu Beginn haben mich die Emotionen noch nicht völlig erreicht, was vermutlich an der etwas ruppigen und distanzierten Art von Marie lag, aber gegen Ende gab es dann einige Situationen, in denen mir die Tränen in den Augen standen. Der Schreibstil von Susanna Ernst ist mir schon in einem anderen Buch sehr positiv aufgefallen. Sie hat ein wirklich großes Talent Gefühle zu beschreiben und dies auf eine sehr ruhige und sanfte Art und Weise.
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Susanna Ernst wurde 1980 als Nesthäkchen einer großen Familie in Bonn geboren. Sie wuchs in Königswinter auf, wo sie mit ihrer Familie auch heute noch lebt. Seit ihrer Grundschulzeit schreibt Susanna Geschichten. Von ihrem sechzehnten Lebensjahr an leitete sie bis 2012 eine eigene Musicalgruppe, schrieb die Skripte für die Bühnenaufführungen, führte bei den Stücken Regie und gab Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Potraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!
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Dieses Buch lag seit 2015 auf meinem Kindle – damals gekauft für 0,99 €, mit der Hoffnung auf eine spannende, tiefgründige Jugendbuchreihe. Jetzt, Jahre später, habe ich es wiederentdeckt und gelesen. Leider mit gemischten Gefühlen. Positiv: Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen, man kommt schnell rein. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, was die Charaktere greifbarer macht. Beide Protagonisten – 16 Jahre alt – haben mit einer schwierigen Vergangenheit zu kämpfen. Mobbing ist ein zentrales Thema, und das ist wichtig und aktuell. Negativ: Band 1 umfasst gerade mal 75 Seiten. Für mich ist das viel zu kurz, vor allem in Kombination mit dem damaligen Preis. 0,99 € klingen harmlos, aber wenn man bedenkt, dass die Reihe aus sechs Bänden bestand und man so alle 100 Seiten einen Euro zahlen musste, wird klar: Das ist einfach Geldmacherei. Lieber ein vollständiges Buch für einen fairen Preis. Problematisch: Leider ist das Buch mittlerweile nicht mehr bei Amazon verfügbar – und damit auch die weiteren Teile nicht. Wer also jetzt einsteigen will, bleibt nach Band 1 hängen. Genau das ist mir passiert. Und ohne die Folgebände kann ich mir kein vollständiges Bild der Geschichte machen. Fazit: Als Gesamtwerk hätte das Potenzial für ein gutes Jugendbuch bestanden. So aber – mit unvollständiger Verfügbarkeit und einer künstlich zerstückelten Veröffentlichung – gibt es von mir keine Leseempfehlung. Sehr schade.
"Was vor dir noch keiner sah" ist eine sehr ruhige, aber wunderschöne Geschichte, die von Neuanfang, Freundschaft und der ersten Liebe erzählt. Marie hat sich fast ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter noch immer nicht bei ihrer Pflegefamilie eingelebt und in der Schule ist sie eine absolute Außenseiterin. Doch dann kommt ein neuer Schüler in ihre Klasse: Leo. Die Autorin erzählt auf eine sehr ruhige Art und Weise wie sich Marie und Leo sich kennenlernen. Einerseits hat es mir gefallen, dass dies sehr langsam voran geht und sie nicht sofort die große Liebe schwören, aber andererseits hätte ich mir manchmal etwas mehr Tempo gewünscht. Am Ende bin ich ganz froh über die ruhige Geschichte, denn so wirkt das Buch auf eine besondere Art und Weise nach. Zu Beginn haben mich die Emotionen noch nicht völlig erreicht, was vermutlich an der etwas ruppigen und distanzierten Art von Marie lag, aber gegen Ende gab es dann einige Situationen, in denen mir die Tränen in den Augen standen. Der Schreibstil von Susanna Ernst ist mir schon in einem anderen Buch sehr positiv aufgefallen. Sie hat ein wirklich großes Talent Gefühle zu beschreiben und dies auf eine sehr ruhige und sanfte Art und Weise.





