was vom Sommer übrig ist
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Description
Book Information
Author Description
Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch, "Marsmädchen", wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis 2013 für "Was vom Sommer übrig ist". 2014 stand "Marienbilder" auf der internationalen Auswahlliste White Ravens. Ihr Roman "Vierzehn" wurde gleich in zwei Kategorien für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Nach ihrem letzten Jugendbuch, "Mausmeer", erscheint jetzt ihr erstes Kinderbuch bei Carlsen. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin.
Posts
In ,, was vom Sommer übrig ist " geht es um zwei völlig verschiedene Mädchen, die eigentlich nur eine Gemeinsamkeit haben: dass ihre Eltern absolut nichts von ihnen wissen. Die Eltern von der dreizehnjährigen Jana sind nur noch im Krankenhaus bei ihrem Bruder und vergessen sogar ihren Geburtstag. Und die Eltern der siebzehnjährigen Louise sind dauerhaft in ihrer Arbeit, dem Krankenhaus eingeteilt. Beide sehnen sich nach einem Sommer, der anders wird. Anders als die Schultage voller Mobbing und Stress, bei denen selbst die FreundInnen nichts sagen. Jana verschwindet in den Nächten in der Stadt, raucht mit Fremden und bemerkt, dass sich niemand um sie kümmert, niemand sie vermisst. Schließlich fährt Louise, die gerade durch die Fahrprüfung gefallen ist, mit dem Auto ihrer vereisten Oma und Jana als Beifahrerin los. Das Buch berichtet von der Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit der beiden. Der Schreibstil war anfangs ein bisschen schwierig zu lesen, aber ich hab mich schnell daran gewöhnt. Und obwohl es ein bisschen braucht, um es zu verstehen,ist der schreibstil sehr schön. Ich fand auch die Geschichte der beiden einfach sehr schön. Louise kannte Jana schließlich nicht und wusste nichts von Tom, womit sie fast die einzige war. Gerade das war glaub ich irgendwie schön, denn es ging nur um Jana und nicht um Mitleid wegen ihrem Bruder.
ich mag es so sehr, wie tamara bach mit sprache umgeht. so feinfühlig und vorsichtig, minimalistisch, spielerisch aber irgendwie trotzdem atmosphärisch- den sommer spürt man richtig beim lesen (ich habe das buch im sommer gelesen aber auch im winter kommt es sicherlich rüber) und es war einfach eine schöne kleine, leichte und gleichzeitig nachdenklich stimmende geschichte.
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Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch, "Marsmädchen", wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis 2013 für "Was vom Sommer übrig ist". 2014 stand "Marienbilder" auf der internationalen Auswahlliste White Ravens. Ihr Roman "Vierzehn" wurde gleich in zwei Kategorien für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Nach ihrem letzten Jugendbuch, "Mausmeer", erscheint jetzt ihr erstes Kinderbuch bei Carlsen. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin.
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In ,, was vom Sommer übrig ist " geht es um zwei völlig verschiedene Mädchen, die eigentlich nur eine Gemeinsamkeit haben: dass ihre Eltern absolut nichts von ihnen wissen. Die Eltern von der dreizehnjährigen Jana sind nur noch im Krankenhaus bei ihrem Bruder und vergessen sogar ihren Geburtstag. Und die Eltern der siebzehnjährigen Louise sind dauerhaft in ihrer Arbeit, dem Krankenhaus eingeteilt. Beide sehnen sich nach einem Sommer, der anders wird. Anders als die Schultage voller Mobbing und Stress, bei denen selbst die FreundInnen nichts sagen. Jana verschwindet in den Nächten in der Stadt, raucht mit Fremden und bemerkt, dass sich niemand um sie kümmert, niemand sie vermisst. Schließlich fährt Louise, die gerade durch die Fahrprüfung gefallen ist, mit dem Auto ihrer vereisten Oma und Jana als Beifahrerin los. Das Buch berichtet von der Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit der beiden. Der Schreibstil war anfangs ein bisschen schwierig zu lesen, aber ich hab mich schnell daran gewöhnt. Und obwohl es ein bisschen braucht, um es zu verstehen,ist der schreibstil sehr schön. Ich fand auch die Geschichte der beiden einfach sehr schön. Louise kannte Jana schließlich nicht und wusste nichts von Tom, womit sie fast die einzige war. Gerade das war glaub ich irgendwie schön, denn es ging nur um Jana und nicht um Mitleid wegen ihrem Bruder.
ich mag es so sehr, wie tamara bach mit sprache umgeht. so feinfühlig und vorsichtig, minimalistisch, spielerisch aber irgendwie trotzdem atmosphärisch- den sommer spürt man richtig beim lesen (ich habe das buch im sommer gelesen aber auch im winter kommt es sicherlich rüber) und es war einfach eine schöne kleine, leichte und gleichzeitig nachdenklich stimmende geschichte.







