Honig mit Salz

Honig mit Salz

Hardback
3.510

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Description

Ein Familienurlaub mit streitenden Eltern, vielen Vielleichts und Lipgloss mit Melonengeschmack

Gibt es etwas Öderes, als 13 Jahre alt zu sein und mit den Eltern in den Urlaub zu fahren? Da ist auch Griechenland kein Trost – insbesondere, wenn die Ferienwohnung ein ganzes Stück entfernt vom Meer ist. Ari weiß schon, warum sie keine Lust mehr auf Sommerurlaub mit ihren Eltern hat. Darauf, mit Papa an übervollen Stränden rumzuhängen, sich Mamas Vorträge über längst vergessene Tempel anzuhören oder die ganze Zeit die Streitereien der beiden mitzukriegen. Wie viel toller wäre es, wenn sie allein mit ihrer Freundin Elif verreisen könnte! Dann würden sie selbst bestimmen, was sie tun wollen, endlos reden oder einfach bis zur nächsten Insel schwimmen. Aber dann hätte sie auch Pegasos nicht kennengelernt, der mit dem Mofa durch die engen Gassen kurvt und Ari zum Träumen bringt.

In kurzen, schnörkellosen Sätzen gelingt es der vielfach preisgekrönten Autorin Tamara Bach, die Gefühle und Gedanken ihrer jugendlichen Protagonistin ganz genau einzufangen. Sie erzählt von der der Suche nach Halt in einer haltlosen Zeit. Von der Sehnsucht nach Unabhängigkeit und vom Aufbruch ins Ungewisse.

Ein griechischer Sommer voller Höhen und Tiefen, in dem nichts zu stimmen scheint – und am Ende doch alles möglich ist

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Family
Format
Hardback
Pages
160
Price
14.40 €

Author Description

Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch, "Marsmädchen", wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis 2013 für "Was vom Sommer übrig ist". 2014 stand "Marienbilder" auf der internationalen Auswahlliste White Ravens. Ihr Roman "Vierzehn" wurde gleich in zwei Kategorien für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Ihre Kinder- und Jugendbücher erscheinen im Carlsen-Verlag. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin. 2021 wurde sie für ihr "beeindruckendes literarisches Werk" mit dem James Krüss Preis ausgezeichnet!

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Schmerzhaft, ehrlich und hautnah. Tamara Bach greift in diesem Jugendroman wieder eine sensible, aber leider auch alltägliche Thematik auf, welche sie feinfühlig und nahbar aufbereitet. Ihre Ausführungen sind greifbar und nah am Leben, aber vor allem wird hier nichts beschönigt oder verharmlost. "Honig mit Salz" erzählt von einem Sommerurlaub ohne Sommergefühle, weil eben auch im Urlaub nicht immer alles schöner, besser und bunter ist. Manchmal kommt das Leben mit harten und unausweichlichen Tatsachen dazwischen. Die Geschichte ist ernst und melancholisch, aber auch nicht immer, denn manchmal scheint auch alles gut zu sein, unbeschwert und zuckersüß wie Lipgloss mit Melonengeschmack - Bittersüß wie "Honig mit Salz". Tamara Bach schreibt in kurzen Sätzen mit wenig Worten und sagt damit so, so viel. Ihr Schreibstil ist einfach und schmucklos, geradezu sachlich und kalt, aber er transportiert dabei umso mehr. Die Geschichte wird aus Sicht der 13-jährigen Ari in der dritten Person Singular erzählt, deren Gedanken und Gefühle für mich trotz der eher unpersönlichen Erzählperspektive mehr als greifbar waren. Sie wurden beim Lesen lebendig und nagten an mir. Ich konnte ihren Schmerz fühlen als wäre es mein eigener. Die Worte der Autorin treffen messerscharf bis tief auf den Grund und lösten damit unheimlich viel in mir aus. Jedes Wort scheint mit Leichtigkeit sehr bewusst an eine bestimmte Stelle gesetzt zu sein, um seine maximale Wirkung zu entfalten. Tamara Bach's Schreibstil ist auf den Punkt gebracht, wahrhaftig und frappierend authentisch. Manchmal muss man ein bisschen zwischen den Zeilen lesen, aber es ist alles da, nichts fehlt und alles tut weh. Bei "Honig mit Salz" geht es nicht um die Handlung, sondern um den Moment und wie sich dieser anfühlt. Die Geschichte hat kein aufregendes Plotting, sondern spielt mitten im Leben. Wir erleben hier einen Ausschnitt von Ari's Leben, nicht mehr und nicht weniger. Der Handlungsrahmen ist kurz und knackig, ein Kapitel pro Urlaubstag, die Geschichte kurzweilig und doch unglaublich aussagekräftig und vielschichtig. Das Buch geht unter die Haut und lässt nicht mehr los, weil es eben so nah am Leben ist, realistisch und irgendwie normal, vertraut. Man fühlt sich beim Lesen verstanden und gehört, was diese Geschichte unheimlich wertvoll und absolut lesenswert macht, und zwar nicht nur für Jugendliche. 5/ 5 Sterne ⭐️

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Ari ist mit ihren Eltern im Urlaub. Schon jetzt trauert sie ihrer Freundin Elif hinterher, weil diese ihr fehlt. Aber sie musste nun mal mit ihren Eltern mit, auch wenn man das halt einfach irgendwann nicht mehr möchte. Die Eltern streiten, denn es dauert gerade Mal ein paar Minuten und schon muss Aris Mama wieder arbeiten. Ari unternimmt also die ersten Tage was mit Papa. Mama schaltet sich dann auch mal mit dazu, aber ein schöner Urlaubstag sieht irgendwie anders aus. Die Eltern streiten sich öfter. Dann trifft Ari Pegasos. Er ist ihre Zuflucht aus dem Streiten und ignorieren der Eltern. Der Schreibstil kam bei mir leider nicht so gut an. Diese ständige "sagt Mama, sagt Papa," in fast jedem Satz fand ich ehrlich gesagt anstrengend und nervig. Es hat einen sehr einfachen Schreibstil, der eher auf anfängliches Schreiben hindeutet und was ich etwas anders erwartet habe. Für mich war das leider Nix. Die Story an sich fand ich aber nicht verkehrt. Ari tat mir leid, vor allem als sich nicht mal mehr ihre Freundin Elif gemeldet hat. Die junge Frau war mit ihrem Kummer und der Aufregung über die "Sache" mit Pegasos völlig allein. Aber an für sich hat sie die Situationen ganz gut gemeistert. Sie lernt dass das Leben sowohl süße, als auch salzige Seiten haben kann. Ich konnte mich ganz gut in die 13 jährige hineinversetzen. Fazit Im Großen und Ganzen war es okay und auch relativ unterhaltsam. Mam kommt in die Story gut rein und gut durch, aber der Schreibstil war leider nur so halbwegs meins. Jeder Satz enthielt die Worte Ari, Mama, Papa, sagt usw. Das muss man echt mögen und nach Möglichkeit rate ich zur Leseprobe. Die Story hält schöne und nicht so schöne Seiten bereit, eben Honig mit Salz. Am Ende aber leider nur 3 Sterne von mir.

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Ein melancholisches und kurzweiliges Buch, welches Fernweh weckt. Der Roman ist so realistisch, dass man zwischendrin tatsächlich vergisst, dass es Fiktion ist und man nicht die eigenen Erinnerungen liest. Er ist zudem aus dem Leben gegriffen. Es gibt ein davor, von dem wir nichts wissen und ebenso ein uns unbekanntes danach. Außerdem mag ich die rebellische Provokation, die im Titel steckt und am Ende ersichtlich wird.

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