Was über Frauen geredet wird
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Description
Book Information
Author Description
Mieze Medusa, geboren 1975, heißt im bürgerlichen Leben Doris Mitterbacher und lebt in Wien. Sie steht als Rapperin und Spoken Word Performerin seit 2002 auf internationalen Bühnen und hat ihren MC-Namen in die Prosa mitgenommen. Ihr Debütroman „Freischnorcheln“ erschien 2008, seitdem hat sie Prosatexte, aber auch Sammlungen von Poetry Slam Texten und Tonträger des HipHop-Duos „mieze medusa & tenderboy“ publiziert sowie Theaterarbeiten und musikalisch-experimentelle Projekte realisiert. Zuletzt erschienen: „Du bist dran“ (2021), "Was über Frauen geredet wird" (2022).
Posts
sympathisch, lebensnah, oberflächlich
Das Buch liest sich gut, das Buch ist sympathisch, vor allem seine beiden Protagonistinnen sind es. Der Roman handelt davon, das hier zwei Frauen ihre Entscheidungen oder künftigen Entscheidungen immer daran messen, was die Gesellschaft, die Familie und Freundinnen vorgeben. Müssen sie das tun, was sie sollten oder dürfen sie auch anders und wenn ja, wie findet man heraus was man will? Vor allem Fred ist es, die viel hinterfragt. Sie weiß, dass sie für viele nicht einordenbar ist. Sie ist genervt von dem Blick der Gesellschaft wie Frau zu sein hat, aber auch schon müde vom Kampf dagegen. Aber so ein flammendes Plädoyer, wie der Klapptext suggeriert? Ich weiß nicht. So richtig bewegt hat mich das Buch nicht. Es hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor, fasst zusammen was wo schiefläuft. Aber ohne so richtig in die Wunde zu drücken – nur ein wenig auf der Oberfläche. Mir fehlt in dem Buch vor allem ein richtiger Antagonist, die tatsächliche Belastungsprobe. Zusammengefasst ist es ein gutes Buch, bei dem mir die Protagonistinnen ans Herz gewachsen sind, ohne, dass es bei mir Wände eingerissen hätte.

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Mieze Medusa, geboren 1975, heißt im bürgerlichen Leben Doris Mitterbacher und lebt in Wien. Sie steht als Rapperin und Spoken Word Performerin seit 2002 auf internationalen Bühnen und hat ihren MC-Namen in die Prosa mitgenommen. Ihr Debütroman „Freischnorcheln“ erschien 2008, seitdem hat sie Prosatexte, aber auch Sammlungen von Poetry Slam Texten und Tonträger des HipHop-Duos „mieze medusa & tenderboy“ publiziert sowie Theaterarbeiten und musikalisch-experimentelle Projekte realisiert. Zuletzt erschienen: „Du bist dran“ (2021), "Was über Frauen geredet wird" (2022).
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sympathisch, lebensnah, oberflächlich
Das Buch liest sich gut, das Buch ist sympathisch, vor allem seine beiden Protagonistinnen sind es. Der Roman handelt davon, das hier zwei Frauen ihre Entscheidungen oder künftigen Entscheidungen immer daran messen, was die Gesellschaft, die Familie und Freundinnen vorgeben. Müssen sie das tun, was sie sollten oder dürfen sie auch anders und wenn ja, wie findet man heraus was man will? Vor allem Fred ist es, die viel hinterfragt. Sie weiß, dass sie für viele nicht einordenbar ist. Sie ist genervt von dem Blick der Gesellschaft wie Frau zu sein hat, aber auch schon müde vom Kampf dagegen. Aber so ein flammendes Plädoyer, wie der Klapptext suggeriert? Ich weiß nicht. So richtig bewegt hat mich das Buch nicht. Es hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor, fasst zusammen was wo schiefläuft. Aber ohne so richtig in die Wunde zu drücken – nur ein wenig auf der Oberfläche. Mir fehlt in dem Buch vor allem ein richtiger Antagonist, die tatsächliche Belastungsprobe. Zusammengefasst ist es ein gutes Buch, bei dem mir die Protagonistinnen ans Herz gewachsen sind, ohne, dass es bei mir Wände eingerissen hätte.





