Waraka

Waraka

Hardback
4.115

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Description

Ein großartiges Epos über die Macht der Angst, ein virtuos erzählter Fantasyroman des preisgekrönten Autors.

In Waraka herrscht die Angst: Furcht vor der gottgleichen Großen Schlange, Furcht vor Skarf, ihrem Hüter, Furcht vor den Bestien außerhalb der Stadt. Auch Prinz Arkyn soll lernen, Angst zu verbreiten. Denn die Angst der anderen ist seine Macht. Doch Arkyn rebelliert. Gemeinsam mit seinem Seelentier, einem Säbelzahnjaguar, flieht er aus dem goldenen Käfig. Er trifft auf Saga, die von den windumtosten Inseln der Wulfen aufgebrochen ist, um das legendäre Waraka zu finden. Unzählige gefährliche Abenteuer warten auf die beiden ungleichen Freunde. Gelingt es ihnen, die Herrschaft der Angst zu brechen und die Menschen von Waraka zu befreien?

Zwei Jugendliche aus völlig unterschiedlichen Kulturen kämpfen gemeinsam für Freiheit und Gerechtigkeit.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Adventure
Format
Hardback
Pages
304
Price
16.50 €

Posts

8
All
4.5

Ein Buch über Respekt vor der Natur, Freundschaft und den Kampf um die Freiheit

Würdet ihr in einer Welt voller Angst leben wollen? Der Protagonist Prinz Arkyn dachte sich nein, und rebellierte. Dabei erlebte er so allerhand, denn obwohl er ein Prinz ist, durfte er die Welt draußen nie zu Gesicht bekommen. Auf der Reise unterstützt ihn der Smilon namens Hurakan. Der Name ähnelt dem uns bekannten Smilodon (Säbelzahnkatze), was ich als Andeutung ziemlich nice finde. Mir hat insgesamt Arkyn als Person super gefallen. Er respektiert die Flora und Fauna und steht für seine Rechte ein. Auf seinem Weg muss er schnell erwachsen werden, um den Kampf gegen die Angst zu bewerkstelligen. Ihn unterstützt das Mädchen namens Saga, zu der ich leider weniger einen Draht fand. Das macht aber nichts, denn Hurakan gefiel mir mit seinem Humor dafür umso besser. Was Katzen alles so denken 🤭 und die Geschichte kommt komplett ohne Liebesgeschichte aus. Fazit: Ein toller Jugendroman über den Sieg über die Angst, das Erwachsenwerden und für seine Träume einstehen. Mit wichtiger Botschaft an die Tier- und Pflanzenwelt. Der ausgezeichnete Schreibstil unterstützt die Story wunderbar, sodass man sie schnell durch hat.

Ein Buch über Respekt vor der Natur, Freundschaft und den Kampf um die Freiheit
3.5

Ganz zu Anfang lernen wir Prinz Arkyn und seine Welt kennen. Ich fand es großartig wie einem der Zwiespalt zwischen Rebellion und dem Glauben an seinen "Mentor" näher gebracht wurde. Die Welt von Waraka, mir hat sie zwar gut gefallen aber an der ein oder anderen Stelle hätte sie meiner Meinung nach noch etwas tiefgründiger erzählt werden können. Ich hatte oft das Gefühl, dass es etwas "kompakt" war, was aber auch einfach daran liegen könnte, dass es ein Einzelband ist. Ich habe mich sehr gefreut, dass es in dem Buch ein Seelentier gab, sowas kann mich immer begeistern. Leider fand ich aber einige Begriffe und Erklärungen weniger gut verständlich. Ich habe öfter nachgedacht, was genau jetzt damit gemeint ist. Saga als Protagonistin mochte ich nicht so gerne. Ihre Ausdrucksweise war für mich oft nicht nachvollziehbar, sodass ich nicht verstanden habe, was sie uns eigentlich mitteilen möchte. Auch den Schreibstil fand ich gerade anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, das legte sich aber mit der Zeit. Alles in allem hatte ich mir ein wenig mehr versprochen, dennoch ein schönes Buch für zwischendurch.

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4

Eine Mutige Reise durch Angst und Hoffnung

In Waraka herrscht die Schatten der Angst, fest verwurzelt im Volk, während die drohende Bedrohung der großen Schlange, so Skarif, dem Wächter dieser schrecklichen Kreatur, alle in Furcht hält. Als Prinz Arkyn dazu bestimmt ist, von Skarif zu lernen, wie er die Menschen durch Angst kontrollieren kann, stellt er sich seinen eigenen Vorstellungen und flieht auf seinem treuen Seelentier, einem majestätischen Säbelzahnjaguar. Arkyn hat einen Traum von einer anderen Zukunft für sein Volk, fernab von Angst und Unterdrückung. Auf seiner Flucht trifft er Saga, die ihre Heimat verlassen hat, um das geheimnisvolle Waraka zu finden. Gemeinsam unternehmen sie den Versuch, die Dinge zu ändern, und während sie auf ihrem Pfad voranschreiten, offenbart sich ihnen, wie eng ihre Schicksale miteinander verwoben sind. Tobias Goldfarb hat mit "Waraka" nicht nur eine ergreifende Geschichte über den Sieg über Angst, sondern auch über Mut, Freundschaft und den Funken der Veränderung geschrieben. Wir tauchen in diese aufregende Welt ein, die wir durch Prinz Arkyns Augen erleben. Die Erzählung ist so packend und flüssig geschrieben, dass wir uns nur schwer von den Seiten lösen können. Die unvorhersehbaren Wendungen und die gut gehüteten Geheimnisse in der Geschichte ziehen uns immer tiefer hinein. Die Charaktere sind so lebendig und vielfältig, jung und dynamisch, dass sie während ihrer Reise nicht nur äußere Gefahren überwinden, sondern auch ihre eigenen inneren Ängste und Unsicherheiten. Arkyns Streben, alles Leben zu schützen und seine eigene Angst zu bezwingen, steht im Kontrast zu Sagas Mut und Entschlossenheit. Diese Charaktere sind so herzlich und liebenswert, dass wir uns mühelos in ihre Lage versetzen können. Die Handlung legt die negativen Aspekte von Gier, Angst und Macht bloß, während sie gleichzeitig Freundschaft, Mut und Zusammenhalt in den Vordergrund stellt. Arkyns Reise der persönlichen Entwicklung und sein unermüdlicher Einsatz für sein Volk und die Kreaturen Warakas sind inspirierend. Wir können uns gut mit ihm identifizieren und lassen uns von den unerwarteten Wendungen und Geheimnissen in dieser Geschichte mitreißen. Insgesamt bin ich von dieser einfühlsamen und abenteuerlichen Reise restlos begeistert. "Waraka" stellt die düsteren Seiten der menschlichen Natur mit der Helligkeit von Freundschaft und der Helligkeit von Freundschaft und der Kraft des Mutes in Einklang. Arkyns Entwicklung und sein Streben nach einer besseren Zukunft für sein Volk haben mich tief berührt und begeistert. Es war eine wahre Freude, in diese Welt einzutauchen und mit den Charakteren mitzufiebern.

4

Von der ersten Seite an ist "Waraka" eine eindrucksvolle Geschichte, die mit viel Detail erzählt wurde und dabei sehr viel transportiert. Schon der Einstieg gestaltet sich bemerkenswert und konnte mich direkt für sich gewinnen. Das Schicksal von Prinz Arkyn ist erschreckend und fesselnd zu gleich. Auch die Welt kann sehr gut mithalten und ist auf eine gute Art komplex, aber auch durchschaubar. Trotzdem hatte ich zwischen drin das Gefühl, dass in der Welt noch viel mehr steckt, als ausgearbeitet wurde und auch wenn es genügend Einblicke gibt, konnte ich dennoch nicht alles in einen ausreichenden Einklang bringen. Obwohl mich die Gestaltung der Welt vom Beginn an nicht ganz abholen konnte, hatte ich nie meine Schwierigkeiten mit der Geschichte und es ist durchweg spannend. Mit viel Abwechslung, spannende Szenen und einen unerwarteten Verlauf bleibt es durchweg lesenswert. Mir hat es sehr gut gefallen, Prinz Arkyn auf seinem Weg zu verfolgen. Der Verlauf ist nie wirklich komplex, wodurch gerade die jüngere Zielgruppe keine Schwierigkeiten haben wird, den Überblick zu behalten und trotzdem wird es nie langweilig. Prinz Arkyn hat mir als Hauptprotagonist sehr gut gefallen. Er passt sehr gut in die Welt und in die Geschichte und treibt alles mit seinen Handlungen sehr schön voran. Für den Seitenumfang fand ich ihn gelungen ausgearbeitet. Saga bleibt hingegen ein gutes Stück fremder, was ich aber nicht unbedingt schlimm fand. Das Buch setzt den Fokus auf die Welt, Prinz Arykn und die Grundsätze, welche die Geschichte vermitteln soll, sodass mir an der Stelle nicht gefehlt hat. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, ist dabei auf eine gelungene Art aber auch etwas anspruchsvoll, wie ich finde. Einiges versteckt sich zwischen den Zeilen und lässt der Fantasy auch Spielraum. Alles wurde sehr schön in einen Einklang gebracht, doch am Ende hat mir auch ein wenig das gewisse Etwas gefehlt, das sich vom Rest abhebt. Fazit: "Waraka" ist eine sehr schöne Geschichte, die in vielen Punkten überzeugen kann. Es ist eindrucksvoll, spannend und auf eine gute Art anspruchsvoll. Auf den wenigen Seiten wird es schwierig, in allen Punkten eine deutliche Tiefe zu finden. Bis zum Schluss bleibt die Geschichte lesenswert, aber auch wenn ich am Ende die Geschichte gelungen umgesetzt fand, konnte ich mich beim Lesen nicht komplett auf alles einlassen. Für die jüngere Zielgruppe sehr toll, aber auch für alle anderen durchaus lesenswert!

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4

Habe das Hörbuch gehört

Erzähler: Der Sprecher hat es ganz gut geschafft die Geschichte lebendig rüberzubringen. Habe das erste Mal ein Hörbuch mit diesen Sprecher gehört. Story: Das war die erste Geschichte des Autoren für mich. Ich fand die ganze Geschichte sehr gut. In dieser Geschichte steckt sehr viel und man „sieht“ und entdeckt gemeinsam mit Prinz Arkyn und Saga Waraka. Beide arbeiten zusammen und wachsen ebenso zusammen. Auch Arkyn’s Seelentier findet immer mehr an seinen zwei menschlichen Begleitern. Man lernt hier auf jeden Fall das alles im Gleichgewicht gehalten werden muss. Das Gier sehr viel zerstört. Alle müssen zusammenhalten um in Frieden leben zu können.

5

Spannendes Abenteuer um die Macht der Angst...

Das Buch hat mich eine wenig ratlos zurückgelassen (im positiven Sinne) und ich wusste einen Moment nach Beenden nicht so recht, was ich genau schreiben sollte, da mir es richtig gut gefallen hat. Dieses Buch ist sehr spannend und ich wusste einen großen Teil des Buches nicht so ganz, wo der Weg jetzt hingeht. Es war also unvorhersehbar! Ich finde auch sehr toll, dass das Buch tolle Themen hat: Die Macht der Angst und die Freiheit. Diese Aspekte wurden das ganze Buch immer wieder aufgegriffen und eigentlich kann man sagen, dass es eigentlich DIE Themen des Buches sind. Mit Arkyn hat das Buch einen tollen Hauptcharakter, der nachvollziehbar und sympathisch ist. Außerdem empfindet er, im Gegenteil zu Saga, auch Angst, was ihn auch nochmal sympathischer macht. Bei Saga sieht man mal das Angst und Zweifel Menschen menschlich machen. Angst und Zweifel hatte sie eben nicht, weshalb sie dauernd irgendwelche Entscheidungen traf. Dass diese Entscheidung meistens schlau waren und dass das Thema des Buches Angst ist, machen das aber aushaltbar. Hurakan ist eben so wie man es von einem Raubtier erwartet und so war er mir auch sympathisch. Fazit: Ein spannendes Buch über die Macht der Angst! Ich würde mich sehr über einen zweiten Band freuen.

4

Liebt ihr auch dieses Gefühl, wenn ihr beim Lesen eines Fantasybuchs komplett in die beschriebene Welt absteigen könnt? Wenn ihr denselben Wind in den Haaren spürt, wie die Protagonisten, dasselbe seht und riecht und irgendwie auch fühlt? So als würde man mit den Protagonisten die Welt erforschen? Genau so hat sich "Waraka" für mich angefühlt! Die Welt war einfach atemberaubend schön und kreativ. Besonders die vielen verschiedenen Tiere und ihre Rolle in der Geschichte haben mich überzeugt. Dazu kam, dass in dem Buch so viele wichtige Themen angesprochen wurden, was mich definitiv positiv überrascht hat. Beispielsweise werden Themen wie Umwelt- und Tierschutz aufgegriffen, genauso wie die Wichtigkeit von Sprache und die Rolle von Angst in einer Gesellschaft. Diese Themen wurden einfach und so verständlich erklärt, weshalb das Buch für jüngere Generationen sehr lehrreich sein kann! Arkyn, der Protagonist lernt gemeinsam mit der Leserschaft die Wichtigkeit dieser Themen kennen, während er durch die Wälder, Berge und Seen Warakas streift auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, die ihn beschäftigen: Was hat es mit der großen Schlange auf sich? Hat Skarf nur gute Absichten? Und was ist mit seinem Vater passiert? Auf seiner Reise trifft er auf Hurakan, einen Smilo und Saga, ein Mädchen von der anderen Seite des Ozeans, die ihn tapfer auf seiner Reise begleiten. Die Freundschaft der drei, besonders zwischen Mensch und Tier, hat mir sehr gut gefallen. Einzig alleine fand ich teilweise die Absätze im Buch etwas deplatziert, was meinen Lesefluss leider etwas gestört hat. Ansonsten hat das Buch durch einen leichten und angenehmen Schreibstil geglänzt! Ich kann das Buch, besonders jüngeren Leser*innen nur empfehlen, die auf der Suche nach einer fantastischen Welt sind und einer Geschichte, die auch noch wichtige Werte vermittelt.

4

Vom Klappentext und dem Buchcover war ich sofort fasziniert. Eine leicht magische, fremde Welt, in der strenge Hierarchie herrscht und mittendrin ein junges Kind, das es nicht anders kennt und anfängt, Dinge zu hinterfragen. Arkyn ist dementsprechend naiv und glaubt über weite Strecken des Buches eben noch alles, was ihm seit seiner Geburt eingetrichtert wurde. Das, fand ich, hat der Autor wirklich realistisch beschrieben. Es dauert, bis Arkyns Weltbild bzw Weltsicht aufgebrochen wird und sich zu einem realistischeren Weltbild zusammenfügen kann. Saga wird beschrieben als jemand aus "einer ganz anderen Kultur". Das stimmt zwar schon, aber hier liegt gar nicht der Fokus darauf, wie es der Klappentext vermuten lässt. Vielmehr ist Saga eben die, die auch eine "Fehlvorstellung" von Waraka hat, allerdings eine ganz andere als Arkyn und gemeinsam finden sie nun eben die Wahrheit heraus. Nachdem ich am Anfang große Schwierigkeiten mit der Sprache und dem Erzählfluss hatte, habe ich mich dann immer mehr eingefunden. Irgendwie hat das zur Fremdartigkeit der Kultur beigetragen aber gleichzeitig habe ich mich gefragt, ob es für eine Zielgruppe ab 12 vielleicht manchmal sogar zu hochgestochen ist. Ich persönlich war mit 12 aber schon eine richtige Leseratte und hätte vermutlich kein Problem damit gehabt. Es sind einige philosophische Ansätze drin, die ich als Erwachsene gut durchdenken konnte. Der "Twist" am Ende des Buches, den ich hier natürlich nicht verraten werde, war für mich leider schon relativ früh klar. Vielleicht, weil ich schon viele Bücher gelesen habe, vielleicht, weil ich schon genug Lebenserfahrung habe? Das fand ich natürlich irgendwie schade, aber bin es mittlerweile gewohnt, dass Twists mich eher selten überraschen. Grundsätzlich fand ich das Buch also spannend zu lesen und auch wenn es erst schwer war, einen Leserhythmus zu finden, ging es dann am Ende sehr gut.

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