Wanted

Wanted

Softcover
3.97
ComicMordWanted

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Description

Wesley Gibson sitzt in seiner Box in einem Großraumbüro und denkt, er wäre genau wie alle anderen. Aber sein Leben wird in der Sekunde auf den Kopf gestellt, als er erfährt, dass er der Sohn des “Killers” ist, eines Mitglieds der Bruderschaft der Superschurken, die seit 1986 heimlich die Welt regiert. Nach dem gewaltsamen Tod seines Vaters wird Wesley in die Bruderschaft aufgenommen und erkennt, dass er über dieselben Fähigkeiten verfügt wie sein Vater. Er wird der neue Killer und sieht die Welt mit neuen Augen. Eine Welt, in der die Superhelden tot sind. Er genießt sein neues Leben als Superschurke in vollen Zügen und versucht, den Mord an seinem Vater aufzuklären.Wesley Gibson ist der Killer, ein Schurke, ein Held. und von allen begehrt.

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
European Style
Format
Softcover
Pages
192
Price
16.95 €

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Nach all den Jahren habe ich endlich den "Wanted"-Comic nachgeholt. Den Film mochte ich immer sehr gerne, vorallem die Charaktere, und so war ich gespannt auf die Geschichte, die so völlig anders sein sollte als der Film. Dies stimmt tatsächlich, denn wirkliche Ähnlichkeiten gibt es nur wenige. Wesley wird auch hier von Fox aufgegriffen, nachdem sein Vater ermordet wurde und wird zum Superschurken erzogen. Nicht zum Killer, der Schlimmeres verhindern soll, sondern in der Comicwelt dreht sich alles darum, dass die Superhelden vor langer Zeit ermordet, allen übrig Gebliebenen das Gedächtnis gelöscht wurde und die Superschurken die Weltherrschaft übernommen haben. Sie leben jedoch im Verborgenen, was einige überhaupt nicht glücklich stimmt und dies ändern wollen. Mittendrin ist Wesley Gibson, der aussieht wie Eminem und sich am Anfang ebenso unterbuttern lässt, wie im Film. Später tötet er seinen besten Freund, anstatt ihm nur die Tastatur ins Gesicht zu schlagen und lässt seine fremdgeherische Freundin links liegen. Er konzentriert sich ab sofort aufs morden, vögeln, vergewaltigen etc., weil er in der Bruderschaft ist, die alles und jede:n deckt. Selbst die Polizisten können nichts gegen sie ausrichten. Sie können tun und lassen, was sie wollen. Und da fingen für mich die Probleme an, denn hier ist niemand gut. Niemand ist nett oder sympathisch, alle sind durchweg böse und killen sich durch die Weltgeschichte. Daher ist es einem auch herzlich egal, als die Oberbösewichte plötzlich eine Meuterei beginnen und der Professor stirbt. Der Professor ist eh, wie alle anderen, unsympathisch, sodass einem auch das egal ist. Alle sterben, bis auf Fox und Wesley. Die beiden stellen sich gegen die Oberbösewichte und töten wiederum diese. Am Ende lernt Wesley noch kurz seinen Vater kennen, denn der ist gar nicht tot und war immer pseudo für ihn da und weil er aber langsam in die Jahre gerät, will er, als letzte Prüfung Wesleys, dass ihn sein eigener Sohn erschießt. Das tut der auch und damit endet der Comic. Wesley ist der große Bösewichtheld. Für mich war all das nichts und ich bin froh, dass sie alles für den Film umgedichtet haben. Wer weiß, ob James McAvoy die Rolle sonst angenommen hätte. Sein Wesley und Angelina Jolies Fox waren im Film wesentlich sympathischer und nahbarer. Dort mochte ich alle Charaktere. Im Comic hingegen fand ich alle durchweg furchtbar. Das Ende kann nicht mal annähernd so punkten, wie im Film. Im Film hätte ich mich Wesley angeschlossen, im Comic hätte der mich entweder gekillt oder ich hätte ihn nie kennen lernen wollen. Für mich ist der Comic daher eine absolute Enttäuschung und hat mein Comic-Fieber nun erst einmal wieder zum Schweigen gebracht. Ich bin dennoch froh, ihn endlich gelesen zu haben. So kann ich den Film nun umso mehr schätzen und hoffe nach all den Jahren immer noch auf eine Fortsetzung, die mit dem Comic hoffentlich nie etwas zu tun haben wird.

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