Vom Krähenjungen
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Book Information
Author Description
Sonja Kettenring, 1978 in Heidelberg geboren, lebt im Kraichgau. Sie studierte Wirtschaftsinformatik, entwickelte Software und lernte, wie man Programmcode von überflüssigem Ballast befreit. Eine Fähigkeit, die sich auch auf das Schreiben von Geschichten positiv auswirkt. Geschichten schreibt sie mittlerweile viel lieber als Programme.
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Da ist es nun also, gerade noch rechtzeitig vor dem Jahresende, mein Jahreshighlight 🌟🌟🌟🌟🌟 Es ist ein höchst bedrückendes, düsteres und melancholisches Buch. Ein Roman? Ein Märchen? Egal, auf jeden Fall hat es mich tief beeindruckt und bewegt. Es geht um Sam, den Krähenjungen, der eigentlich schon ein Mann ist. Ihn umgibt eine dunkle, kalte, aber auch erotische Aura. "Es ist Sommer, aber er riecht nach Schnee, nach kalter, klarer Winterluft." Seine Augen sind ebenfalls dunkel, man verliert sich in ihnen. Die Menschen in dem kleinen Dorf nahe München haben entweder eine tiefsitzende Angst vor ihm, oder sind fasziniert. Erzählt wird nach und nach seine Familiengeschichte, ohne allerdings ins Detail zu gehen. Aber das der Opa grausam gewesen sein muss, kann man herauslesen. Sams Zwillingsbruder ist ganz anders als Sam, hat er anderes erlebt? "Mich sieht keiner, schon immer war ich nur der Bruder von. Der Sohn von. Der Enkel war ich nie, in unserer Familie gibt es nur einen Enkel. " Und dann ist da noch Karolina, die junge Frau, die in der Bäckerei arbeitet und eine kleine, hellsichtige Tochter hat, die Dinge sieht, die niemand sonst sieht und die Wahrheiten kennt. Sam und Karolina und immer wieder seine dunklen Augen, die immer dunkler werden. "Wenn du lange genug in der Finternis sitzt. Wenn du in sie hineinfällst und einfach nur weiteratmest. Wenn du zulässt, dass sie dich verschlingt und wieder ausspeit. Dann." Was für ein beeindruckendes Debüt🖤🩶
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Sonja Kettenring, 1978 in Heidelberg geboren, lebt im Kraichgau. Sie studierte Wirtschaftsinformatik, entwickelte Software und lernte, wie man Programmcode von überflüssigem Ballast befreit. Eine Fähigkeit, die sich auch auf das Schreiben von Geschichten positiv auswirkt. Geschichten schreibt sie mittlerweile viel lieber als Programme.
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Da ist es nun also, gerade noch rechtzeitig vor dem Jahresende, mein Jahreshighlight 🌟🌟🌟🌟🌟 Es ist ein höchst bedrückendes, düsteres und melancholisches Buch. Ein Roman? Ein Märchen? Egal, auf jeden Fall hat es mich tief beeindruckt und bewegt. Es geht um Sam, den Krähenjungen, der eigentlich schon ein Mann ist. Ihn umgibt eine dunkle, kalte, aber auch erotische Aura. "Es ist Sommer, aber er riecht nach Schnee, nach kalter, klarer Winterluft." Seine Augen sind ebenfalls dunkel, man verliert sich in ihnen. Die Menschen in dem kleinen Dorf nahe München haben entweder eine tiefsitzende Angst vor ihm, oder sind fasziniert. Erzählt wird nach und nach seine Familiengeschichte, ohne allerdings ins Detail zu gehen. Aber das der Opa grausam gewesen sein muss, kann man herauslesen. Sams Zwillingsbruder ist ganz anders als Sam, hat er anderes erlebt? "Mich sieht keiner, schon immer war ich nur der Bruder von. Der Sohn von. Der Enkel war ich nie, in unserer Familie gibt es nur einen Enkel. " Und dann ist da noch Karolina, die junge Frau, die in der Bäckerei arbeitet und eine kleine, hellsichtige Tochter hat, die Dinge sieht, die niemand sonst sieht und die Wahrheiten kennt. Sam und Karolina und immer wieder seine dunklen Augen, die immer dunkler werden. "Wenn du lange genug in der Finternis sitzt. Wenn du in sie hineinfällst und einfach nur weiteratmest. Wenn du zulässt, dass sie dich verschlingt und wieder ausspeit. Dann." Was für ein beeindruckendes Debüt🖤🩶






