Vertrauen als Wagnis und als Ressource
by Vera King
Softcover
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Description
Moderne Gesellschaften sind ohne Vertrauen weder denkbar noch lebenswert. Vertrauen hilft die Komplexität der Gegenwart und die mit ihr verbundenen Unsicherheiten zu reduzieren. Es erleichtert soziale Kooperation und erschließt so neue Handlungsmöglichkeiten. Gerade im Bereich der Politik ist Vertrauen als unterstützende Ressource von überragender Bedeutung: Jedes politische System, besonders aber eine repräsentative Demokratie benötigt für seinen Fortbestand die grundsätzliche Zustimmung und damit das Vertrauen der Bevölkerung. Das erspart Dauerbeteiligung und permanente Kontrolle und eröffnet gleichzeitig den politischen Akteuren Handlungsspielräume, die sie zur Lösung hochkomplexer Probleme benötigen. Wird den politisch Verantwortlichen jedoch Vertrauen entzogen, reduziert das Gestaltungsmöglichkeiten und damit die Problemlösungsfähigkeit. Die Unzufriedenheit wächst. Dieser Effekt wird noch verstärkt, wenn auch das Vertrauen in die für die politische Kommunikation in Demokratien so wichtigen Medien abnimmt. Was ist zu tun, damit hier kein Teufelskreis entsteht, der das sinkende Vertrauen womöglich zu einer existenziellen Bedrohung für Demokratien werden lässt? Darüber diskutieren bei einem Akademiegespräch im Bayerischen Landtag Vera King, Ilse Aigner und Ursula Münch.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
44
Price
N/A
Description
Moderne Gesellschaften sind ohne Vertrauen weder denkbar noch lebenswert. Vertrauen hilft die Komplexität der Gegenwart und die mit ihr verbundenen Unsicherheiten zu reduzieren. Es erleichtert soziale Kooperation und erschließt so neue Handlungsmöglichkeiten. Gerade im Bereich der Politik ist Vertrauen als unterstützende Ressource von überragender Bedeutung: Jedes politische System, besonders aber eine repräsentative Demokratie benötigt für seinen Fortbestand die grundsätzliche Zustimmung und damit das Vertrauen der Bevölkerung. Das erspart Dauerbeteiligung und permanente Kontrolle und eröffnet gleichzeitig den politischen Akteuren Handlungsspielräume, die sie zur Lösung hochkomplexer Probleme benötigen. Wird den politisch Verantwortlichen jedoch Vertrauen entzogen, reduziert das Gestaltungsmöglichkeiten und damit die Problemlösungsfähigkeit. Die Unzufriedenheit wächst. Dieser Effekt wird noch verstärkt, wenn auch das Vertrauen in die für die politische Kommunikation in Demokratien so wichtigen Medien abnimmt. Was ist zu tun, damit hier kein Teufelskreis entsteht, der das sinkende Vertrauen womöglich zu einer existenziellen Bedrohung für Demokratien werden lässt? Darüber diskutieren bei einem Akademiegespräch im Bayerischen Landtag Vera King, Ilse Aigner und Ursula Münch.
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