Das Leben des Vernon Subutex 3

Das Leben des Vernon Subutex 3

by Virginie Despentes·Book 3 of 3
Softcover
4.132
TerrorismusGesellschaftsporträtPopkulturHouellebecq

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Description

Das Leben des Vernon Subutex 3 - Ein erschütterndes Porträt der französischen Gesellschaft nach den Pariser Attentaten

Im fulminanten Abschluss ihrer Vernon-Subutex-Trilogie führt Virginie Despentes ihre Figuren und Leser mitten hinein in das traumatisierte Frankreich nach den verheerenden Anschlägen vom 13. November 2015. Nach dem Abschied von Paris lebt die Gruppe um Vernon Subutex zunächst idyllisch an wechselnden Orten auf dem Land. Doch auch fernab der Hauptstadt lauern Misstrauen und Eifersucht, die ihre Gemeinschaft zu zerreißen drohen.

Als die Attentate die Nation erschüttern, ändert sich alles. Jede Figur ist auf ihre Weise von den Ereignissen betroffen und muss einen eigenen Weg finden, mit dem Unfassbaren umzugehen. Despentes erweist sich einmal mehr als begnadete Erzählerin und scharfsinnige Chronistin unserer Zeit. Mit enormem Einfühlungsvermögen und persönlicher Betroffenheit zeichnet sie ein bewegendes Bild einer Gesellschaft, die um Halt und Orientierung ringt.

Das Leben des Vernon Subutex 3 ist ein Gesellschaftsroman von höchster Aktualität und Brisanz, der den Leser tief in die Seele Frankreichs blicken lässt. Ein Meisterwerk, das noch lange nachwirkt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
416
Price
14.40 €

Author Description

Virginie Despentes, Jahrgang 1969, zunächst bekannt als Autorin der »Skandalbücher« »Baise-moi – Fick mich« und »King Kong Theorie«, hat sich spätestens mit ihren Vernon-Subutex-Romanen in den Olymp der französischen Schriftsteller:innen geschrieben. Sie ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Ihr Roman Apocalypse Baby wurde mit dem Prix Renaudot ausgezeichnet.

Posts

4
All
3

Laut dem Klappentext hätte ich mir etwas ganz anderes erwartet ich hatte gehofft das zumindest am Ende die Abschläge eine große Rolle spielen würden. Die Abschläge wurden nur kurz abgehandelt und nicht Mal aus der Sicht der betroffenen.

Despentes fühl dich so an, als würde mich das Buch zwischendurch ohrfeigen.

Und ich liebe es! Starker Abschluss der Verbon Subutex Reihe. Es werden so viele verschiedene gesellschaftliche Diskussionen angesprochen und Meinungen wiedergegeben, die einfach nur schmerzen - es tut weh, weil alles so nah ist. Mich beeindruckt die harte Schreibweise von Despentes jedes Mal aufs neue.

Despentes fühl dich so an, als würde mich das Buch zwischendurch ohrfeigen.
4

An sich ein würdiger Abschluss der Trilogie um Vernon Subutex, der immer mehr eine Vergötterung seiner Person durch seine Freunde erfährt. Die ganze Gruppe an Außenseitern und Lebenskünstlern rund um Subutex versuchen sich immer weiter von der Gesellschaft zu distanzieren, feiern drogengeschwängerte Rave-Parties im Nirgendwo und sind an sich alle glücklich. Und dann winkt da noch eine Erbschaft des verstorbenen Mitglieds Charles. Das ist wieder sehr unterhaltsam geschrieben und treffend analysiert von der Autorin. Auch wenn die Zahl der Looser und Extravaganten weitaus größer als die vermeintlichen Normalen, ist das schon ein gutes Spiegelbild der französischen Gesellschaft der 10er Jahre. Ich war drauf und dran, dem Abschlussbuch sogar 5 Sterne zu geben, doch dann fährt Despentes einen heißen Ritt mit explosiven Schluss und Ideenklau bei Atwood, was den dystopischen Epilog angeht, dass ich am Ende stirnrunzelnd das Buch zuklappte. Da erstellt sie detaillierte Psychogramme ihres Personals über 1.000 Seiten, wenn man die 2,5 Bücher mal zusammennimmt, und dann wird das Ende in Form eines extremen Genrewechsels geradezu hingehuscht. Das hätte ich wirklich nicht gebraucht. Warum das Massaker? Außerdem bin ich gerade in dieser Woche äußerst sensibel, was den reißerischen Umgang mit derartigen Gräueltaten angeht. Die realen Attentate in Paris sind doch schon ausreichend im Buch verarbeitet. Was reitet die Personen, die das fiktive Massaker auslösen im Buch? Das kommt wie aus heiterem Himmel. Viele Fragen bleiben offen und das alles nur für ein überraschendes Ende. Aber trotzdem bleibt die Triologie als lohnenswertes Leseerlebnis in Erinnerung.

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An sich ein würdiger Abschluss der Trilogie um Vernon Subutex, der immer mehr eine Vergötterung seiner Person durch seine Freunde erfährt. Die ganze Gruppe an Außenseitern und Lebenskünstlern rund um Subutex versuchen sich immer weiter von der Gesellschaft zu distanzieren, feiern drogengeschwängerte Rave-Parties im Nirgendwo und sind an sich alle glücklich. Und dann winkt da noch eine Erbschaft des verstorbenen Mitglieds Charles. Das ist wieder sehr unterhaltsam geschrieben und treffend analysiert von der Autorin. Auch wenn die Zahl der Looser und Extravaganten weitaus größer als die vermeintlichen Normalen, ist das schon ein gutes Spiegelbild der französischen Gesellschaft der 10er Jahre. Ich war drauf und dran, dem Abschlussbuch sogar 5 Sterne zu geben, doch dann fährt Despentes einen heißen Ritt mit explosiven Schluss und Ideenklau bei Atwood, was den dystopischen Epilog angeht, dass ich am Ende stirnrunzelnd das Buch zuklappte. Da erstellt sie detaillierte Psychogramme ihres Personals über 1.000 Seiten, wenn man die 2,5 Bücher mal zusammennimmt, und dann wird das Ende in Form eines extremen Genrewechsels geradezu hingehuscht. Das hätte ich wirklich nicht gebraucht. Warum das Massaker? Außerdem bin ich gerade in dieser Woche äußerst sensibel, was den reißerischen Umgang mit derartigen Gräueltaten angeht. Die realen Attentate in Paris sind doch schon ausreichend im Buch verarbeitet. Was reitet die Personen, die das fiktive Massaker auslösen im Buch? Das kommt wie aus heiterem Himmel. Viele Fragen bleiben offen und das alles nur für ein überraschendes Ende. Aber trotzdem bleibt die Triologie als lohnenswertes Leseerlebnis in Erinnerung.

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