Verliebt in Stockholm
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Description
Ein bezaubernder Roman über die Macht der ersten Liebe und den Mut, seinem Herzen zu folgen.
Mira ist eine talentierte junge Violistin im Stockholmer Orchester. Während sie sich auf eine wichtige Konzertreihe vorbereitet, tritt unerwartet ihre Jugendliebe William wieder in ihr Leben. William, den sie seit ihrer Schulzeit nicht mehr gesehen hat, weckt längst vergessene Gefühle in ihr. Doch es gibt ein Problem: Mira ist in einer leidenschaftlichen, aber unsteten Beziehung mit Alessandro, einem weltberühmten Geiger, dessen Lebensstil und Karrierepläne wenig Raum für eine gemeinsame Zukunft lassen. Hin- und hergerissen zwischen der sicheren Vertrautheit mit William und der intensiven Anziehungskraft von Alessandro steht Mira vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens …
Book Information
Author Description
Anna Lönnqvist, geboren 1973 in Luleå, ist Autorin von Feelgood-Romanen. Für ihre Bücher wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem schwedischen Feelgood-Preis für den Roman des Jahres 2019.
Posts
Im Grunde hat mir das Buch gut gefallen aber irgendwie hat es sich auch gezogen aber ich weiß gar nicht wirklich warum. Vielleicht lag es daran das es auch in der Vergangenheit spielt. Aber eigentlich mag ich das auch . Der schreibstil war auch okay . Keine ahnung was das Problem war das es so lange gebraucht habe es durch zu lesen.

Das war mein erstes Buch von der Autorin Anna Lönnqvist. Und was soll ich sagen, ich war begeistert. Ich hatte mich auf eine leichte, süße Liebesgeschichte eingestellt. Bekommen habe ich, aber viel viel mehr. Mira eine junge Violistin,die als Ersatz bei einem Orchester in Stockholm arbeitet. Ihr großer Traum, ein festes Mitglied zu werden. Mit Starviolist Alessandro führt sie eine glückliche Beziehung. Leider sehen sich die Zwei, nicht so oft. Eine Schulterverletzung zwingt Mira zu einer Zwangspause. Ein Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe bringt Chaos in ihr Leben, alte Gefühle werden geweckt und Missverständnisse aufgearbeitet. Geschickt verknüpft die Autorin die Vergangenheit mit der Gegenwart. Der Wechsel der Kapitel war sehr angenehm. Wir werden 14 Jahre zurück versetzt und begleiten Mira und William in der Kennenlernphase und das langsame Miteinander. Ich habe die Vergangenheit so geliebt. Die Protagonisten hatten eine erstaunlich emotionale Entwicklung und die Gefühlswelt hat es in sich. Eine Lovestory mit sehr viel Tiefgang. Die musikalische Atmosphäre konnte mich überzeugen. Beim Lesen, konnte ich Miras wundervolle Töne ihrer Geige lauschen. Auch das farbenfrohe Cover,spiegelt Stockholm wieder. Wenn man sich nach einer tiefgründige, emotionale und romantische Liebesgeschichte sehnt, sollte sich dieses Wohlfühlbuch unbedingt lesen.

Mira ist als Geigerin selbstständig und hat gerade eine Vertretungsstelle bei den Stockholmer Radiosymphonikern. Mit dem Starviolinisten Alessandro ist sie zusammen, wobei sie ihn durch seine internationalen Auftritte nicht so oft sieht. Dann zwingt sie eine Schulterverletzung zu einer Zwangspause und sie begegnet William, ihrem Jugendfreund - nur, dass die Beziehung damals sehr abrupt geendet ist. Ich muss zugeben, dass ich vom Klappentext her an eine süße, fluffige Liebesgeschichte gedacht habe. Das Buch handelt zwar von Liebe, aber noch von deutlich mehr und mit deutlich mehr Tiefgang. Die Kapitel wechseln zwischen heute und dem, was vor 14 Jahren zwischen Mira und William passiert ist. Es ist die Zeit, als beide kurz vor dem Schulabschluss stehen und daneben beide noch Leben haben, die nicht ganz einfach sind. Das Buch entwickelt schnell einen Sog, so dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich habe sehr mit Mira mitgefühlt, vor allem, als sie wegen ihrer Schulter ihre berufliche Zukunft in Gefahr sieht. Aber auch die beiden jungen Versionen von Mira und William haben mir oft sehr leid getan. In diesem Roman steckt so viel, dass er noch einige Zeit nachwirken wird. Gleichzeitig passt er perfekt als Frühlings- oder Sommerlektüre.
Anders als erwartet Ich bin ein großer Schweden-Fan und liebe Stockholm. Für mich ist es eine der sehenswertesten und freundlichsten Städte der Welt. Daher haben mich der Titel und das Cover des Buchs direkt angesprochen. Meine Erwartung: Eine schwedische Lovestory voller Leichtigkeit, Sommervibes und Musik. Ich war dann doch etwas überrascht über die teils ernsten Sorgen der Protagonistin: Mira ist Violinistin und hat schwer mit einer Schulterverletzung zu kämpfen. Auch in Sachen Liebe läuft nicht (mehr?) alles rund, als sie ihre Jugendliebe William wiedertrifft. Denn eigentlich führt Mira eine recht oberflächliche Beziehung mit dem Stargeiger Alessandro. Und so bestimmen Alltagsprobleme und eine unspektakuläre Love-Triangle das Geschehen. Dabei wird die Handlung aus Miras Sicht auf zwei Zeitebenen erzählt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Leider konnten weder der Schreibstil noch die Handlung mich so ganz in ihren Bann ziehen. Besonders schade finde ich, dass das Setting – Stockholm – kaum eine Rolle spielt. Zwar ist „Verliebt in Stockholm“ für mich persönlich kein Must-Read, doch insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten.
Ich hatte eine süße Liebesgeschichte für Zwischendurch erwartet, die ich nicht bekommen habe. 🥴 Es ging richtig zäh, ich habe mich dem Ende entgegen gequält. Ich habe es als unglaublich anstrengend empfunden, dass die Protagonist:innen nie richtig miteinander gesprochen haben. Immer diese Halbsätze, deren Aussage die Lesenden dann selbst entschlüsseln müssen. Letztendlich gab es über 3/4 der Story hinweg nur Andeutungen, was es sehr langatmig gemacht hat. Gerade der Erzählstrang, der die Vergangenheit behandelt, hat mich am Ende nur noch genervt. Long story short - kann ich nicht empfehlen. 😅
Hat die Jugendliebe noch eine Chance?
Mira ist freischaffende Geigerin, als eine Entzündung in ihrer Schulter ihre Pläne über den Haufen wirft. Da trifft sie William, ihre Jugendliebe durch Zufall wieder. Hat diese noch eine Chance, wo sie doch mit dem Stargeiger Alessandro liiert ist. Ich hatte einen unterhaltsamen und leichten Sommerroman erwartet. Aber durch die zwei unterschiedlichen Zeitebenen, die sich immer abwechseln. Die Gegenwart und das Kennenlernen von Mira und William als Jugendliche, war der Roman recht schwerfällig. Ich kam leider nicht so richtig in einen Lesefluss und auch zu Mira konnte ich keinen richtigen Draht finden. Vor allem waren die Teile in der Vergangenheit recht schwerfällig. Für mich waren manche Dialoge auch sprachlich nicht ganz passend für Jugendliche und man rätselt, was sie nun genau dem anderen verheimlichen. Schade, denn ich hatte mehr erwartet. Für mich war das Buch in Ordnung, aber nichts außergewöhnliches und vor allem keine leichte Unterhaltung, wie das Cover vermuten lässt.
Die gedrückte Stimmung halt noch nach! Oh ja, ihr habt richtig gelesen. Dieses Buch ist alles andere als eine wunderschöne Liebesŭromanze. Auch ich habe dies gedacht, als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe. Aber es kommt doch ganz anders. Dieses Buch erzählt, wie auch die Autorin in ihrer Danksagung schreibt: 'von einsame Seelen, Isolation und davon, seinen Platz im Leben und einen Seelenverwandten zu finden.' Auch beschreibt es sehr gut, wieviel Eltern im Leben eines jungen Mensches falsch und vor allem auch kaputt machen können. Die Geschichte gestaltet sich leider etwas langwierig und zäh. Zum Ende hin klären sich viele bestehende Fragen auf, aber bis dahin ist es ein langer Prozess. Das Buch spiegelt wieder, dass es doch oft richtig ist, seinem Herzen zu folgen und verleiht in dieser Richtung Mut. Auch wenn es die 'Macht der ersten Liebe' beschreibt, kann dieser Mut auch gut auf andere Lebensbereiche und Lebensphasen eines Menschen übertragen werden. Fazit: Für mich war es ein bewegender Roman, welcher doch etwas zu langatmig war.
Schöne Kulisse, aber die Funken wollten nicht überspringen
Ich hatte mich unheimlich auf Verliebt in Stockholm gefreut, da ich das skandinavische Setting liebe. Und man muss Anna Lönnqvist lassen: Die Atmosphäre hat sie wirklich toll eingefangen. Das gemütliche Stockholm-Flair, die Cafés, der Duft von Zimtschnecken – das Fernweh kam beim Lesen definitiv auf und der Schreibstil ist angenehm flüssig. Leider konnte mich die Geschichte drumherum nicht wirklich abholen. Für mich zog sich die Handlung gerade im Mittelteil sehr in die Länge, da viele Konflikte auf ständigen Missverständnissen basierten, die man durch ein einfaches Gespräch hätte klären können. Das wirkte mit der Zeit leider etwas künstlich in die Länge gezogen. Auch zu den Charakteren konnte ich bis zum Schluss keine richtige Bindung aufbauen. Mir hat zwischen den Protagonisten einfach die Chemie gefehlt; die Liebesgeschichte plätscherte eher vor sich hin, statt mich emotional zu berühren. Schade, denn das Potenzial und die Kulisse waren da, aber mir war das Ganze letztlich etwas zu flach und vorhersehbar. Ein nettes Buch für zwischendurch, um ein bisschen Stockholm-Luft zu schnuppern, aber emotional hat es mich leider kaum erreicht.
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Ein bezaubernder Roman über die Macht der ersten Liebe und den Mut, seinem Herzen zu folgen.
Mira ist eine talentierte junge Violistin im Stockholmer Orchester. Während sie sich auf eine wichtige Konzertreihe vorbereitet, tritt unerwartet ihre Jugendliebe William wieder in ihr Leben. William, den sie seit ihrer Schulzeit nicht mehr gesehen hat, weckt längst vergessene Gefühle in ihr. Doch es gibt ein Problem: Mira ist in einer leidenschaftlichen, aber unsteten Beziehung mit Alessandro, einem weltberühmten Geiger, dessen Lebensstil und Karrierepläne wenig Raum für eine gemeinsame Zukunft lassen. Hin- und hergerissen zwischen der sicheren Vertrautheit mit William und der intensiven Anziehungskraft von Alessandro steht Mira vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens …
Book Information
Author Description
Anna Lönnqvist, geboren 1973 in Luleå, ist Autorin von Feelgood-Romanen. Für ihre Bücher wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem schwedischen Feelgood-Preis für den Roman des Jahres 2019.
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Im Grunde hat mir das Buch gut gefallen aber irgendwie hat es sich auch gezogen aber ich weiß gar nicht wirklich warum. Vielleicht lag es daran das es auch in der Vergangenheit spielt. Aber eigentlich mag ich das auch . Der schreibstil war auch okay . Keine ahnung was das Problem war das es so lange gebraucht habe es durch zu lesen.

Das war mein erstes Buch von der Autorin Anna Lönnqvist. Und was soll ich sagen, ich war begeistert. Ich hatte mich auf eine leichte, süße Liebesgeschichte eingestellt. Bekommen habe ich, aber viel viel mehr. Mira eine junge Violistin,die als Ersatz bei einem Orchester in Stockholm arbeitet. Ihr großer Traum, ein festes Mitglied zu werden. Mit Starviolist Alessandro führt sie eine glückliche Beziehung. Leider sehen sich die Zwei, nicht so oft. Eine Schulterverletzung zwingt Mira zu einer Zwangspause. Ein Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe bringt Chaos in ihr Leben, alte Gefühle werden geweckt und Missverständnisse aufgearbeitet. Geschickt verknüpft die Autorin die Vergangenheit mit der Gegenwart. Der Wechsel der Kapitel war sehr angenehm. Wir werden 14 Jahre zurück versetzt und begleiten Mira und William in der Kennenlernphase und das langsame Miteinander. Ich habe die Vergangenheit so geliebt. Die Protagonisten hatten eine erstaunlich emotionale Entwicklung und die Gefühlswelt hat es in sich. Eine Lovestory mit sehr viel Tiefgang. Die musikalische Atmosphäre konnte mich überzeugen. Beim Lesen, konnte ich Miras wundervolle Töne ihrer Geige lauschen. Auch das farbenfrohe Cover,spiegelt Stockholm wieder. Wenn man sich nach einer tiefgründige, emotionale und romantische Liebesgeschichte sehnt, sollte sich dieses Wohlfühlbuch unbedingt lesen.

Mira ist als Geigerin selbstständig und hat gerade eine Vertretungsstelle bei den Stockholmer Radiosymphonikern. Mit dem Starviolinisten Alessandro ist sie zusammen, wobei sie ihn durch seine internationalen Auftritte nicht so oft sieht. Dann zwingt sie eine Schulterverletzung zu einer Zwangspause und sie begegnet William, ihrem Jugendfreund - nur, dass die Beziehung damals sehr abrupt geendet ist. Ich muss zugeben, dass ich vom Klappentext her an eine süße, fluffige Liebesgeschichte gedacht habe. Das Buch handelt zwar von Liebe, aber noch von deutlich mehr und mit deutlich mehr Tiefgang. Die Kapitel wechseln zwischen heute und dem, was vor 14 Jahren zwischen Mira und William passiert ist. Es ist die Zeit, als beide kurz vor dem Schulabschluss stehen und daneben beide noch Leben haben, die nicht ganz einfach sind. Das Buch entwickelt schnell einen Sog, so dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich habe sehr mit Mira mitgefühlt, vor allem, als sie wegen ihrer Schulter ihre berufliche Zukunft in Gefahr sieht. Aber auch die beiden jungen Versionen von Mira und William haben mir oft sehr leid getan. In diesem Roman steckt so viel, dass er noch einige Zeit nachwirken wird. Gleichzeitig passt er perfekt als Frühlings- oder Sommerlektüre.
Anders als erwartet Ich bin ein großer Schweden-Fan und liebe Stockholm. Für mich ist es eine der sehenswertesten und freundlichsten Städte der Welt. Daher haben mich der Titel und das Cover des Buchs direkt angesprochen. Meine Erwartung: Eine schwedische Lovestory voller Leichtigkeit, Sommervibes und Musik. Ich war dann doch etwas überrascht über die teils ernsten Sorgen der Protagonistin: Mira ist Violinistin und hat schwer mit einer Schulterverletzung zu kämpfen. Auch in Sachen Liebe läuft nicht (mehr?) alles rund, als sie ihre Jugendliebe William wiedertrifft. Denn eigentlich führt Mira eine recht oberflächliche Beziehung mit dem Stargeiger Alessandro. Und so bestimmen Alltagsprobleme und eine unspektakuläre Love-Triangle das Geschehen. Dabei wird die Handlung aus Miras Sicht auf zwei Zeitebenen erzählt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Leider konnten weder der Schreibstil noch die Handlung mich so ganz in ihren Bann ziehen. Besonders schade finde ich, dass das Setting – Stockholm – kaum eine Rolle spielt. Zwar ist „Verliebt in Stockholm“ für mich persönlich kein Must-Read, doch insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten.
Ich hatte eine süße Liebesgeschichte für Zwischendurch erwartet, die ich nicht bekommen habe. 🥴 Es ging richtig zäh, ich habe mich dem Ende entgegen gequält. Ich habe es als unglaublich anstrengend empfunden, dass die Protagonist:innen nie richtig miteinander gesprochen haben. Immer diese Halbsätze, deren Aussage die Lesenden dann selbst entschlüsseln müssen. Letztendlich gab es über 3/4 der Story hinweg nur Andeutungen, was es sehr langatmig gemacht hat. Gerade der Erzählstrang, der die Vergangenheit behandelt, hat mich am Ende nur noch genervt. Long story short - kann ich nicht empfehlen. 😅
Hat die Jugendliebe noch eine Chance?
Mira ist freischaffende Geigerin, als eine Entzündung in ihrer Schulter ihre Pläne über den Haufen wirft. Da trifft sie William, ihre Jugendliebe durch Zufall wieder. Hat diese noch eine Chance, wo sie doch mit dem Stargeiger Alessandro liiert ist. Ich hatte einen unterhaltsamen und leichten Sommerroman erwartet. Aber durch die zwei unterschiedlichen Zeitebenen, die sich immer abwechseln. Die Gegenwart und das Kennenlernen von Mira und William als Jugendliche, war der Roman recht schwerfällig. Ich kam leider nicht so richtig in einen Lesefluss und auch zu Mira konnte ich keinen richtigen Draht finden. Vor allem waren die Teile in der Vergangenheit recht schwerfällig. Für mich waren manche Dialoge auch sprachlich nicht ganz passend für Jugendliche und man rätselt, was sie nun genau dem anderen verheimlichen. Schade, denn ich hatte mehr erwartet. Für mich war das Buch in Ordnung, aber nichts außergewöhnliches und vor allem keine leichte Unterhaltung, wie das Cover vermuten lässt.
Die gedrückte Stimmung halt noch nach! Oh ja, ihr habt richtig gelesen. Dieses Buch ist alles andere als eine wunderschöne Liebesŭromanze. Auch ich habe dies gedacht, als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe. Aber es kommt doch ganz anders. Dieses Buch erzählt, wie auch die Autorin in ihrer Danksagung schreibt: 'von einsame Seelen, Isolation und davon, seinen Platz im Leben und einen Seelenverwandten zu finden.' Auch beschreibt es sehr gut, wieviel Eltern im Leben eines jungen Mensches falsch und vor allem auch kaputt machen können. Die Geschichte gestaltet sich leider etwas langwierig und zäh. Zum Ende hin klären sich viele bestehende Fragen auf, aber bis dahin ist es ein langer Prozess. Das Buch spiegelt wieder, dass es doch oft richtig ist, seinem Herzen zu folgen und verleiht in dieser Richtung Mut. Auch wenn es die 'Macht der ersten Liebe' beschreibt, kann dieser Mut auch gut auf andere Lebensbereiche und Lebensphasen eines Menschen übertragen werden. Fazit: Für mich war es ein bewegender Roman, welcher doch etwas zu langatmig war.
Schöne Kulisse, aber die Funken wollten nicht überspringen
Ich hatte mich unheimlich auf Verliebt in Stockholm gefreut, da ich das skandinavische Setting liebe. Und man muss Anna Lönnqvist lassen: Die Atmosphäre hat sie wirklich toll eingefangen. Das gemütliche Stockholm-Flair, die Cafés, der Duft von Zimtschnecken – das Fernweh kam beim Lesen definitiv auf und der Schreibstil ist angenehm flüssig. Leider konnte mich die Geschichte drumherum nicht wirklich abholen. Für mich zog sich die Handlung gerade im Mittelteil sehr in die Länge, da viele Konflikte auf ständigen Missverständnissen basierten, die man durch ein einfaches Gespräch hätte klären können. Das wirkte mit der Zeit leider etwas künstlich in die Länge gezogen. Auch zu den Charakteren konnte ich bis zum Schluss keine richtige Bindung aufbauen. Mir hat zwischen den Protagonisten einfach die Chemie gefehlt; die Liebesgeschichte plätscherte eher vor sich hin, statt mich emotional zu berühren. Schade, denn das Potenzial und die Kulisse waren da, aber mir war das Ganze letztlich etwas zu flach und vorhersehbar. Ein nettes Buch für zwischendurch, um ein bisschen Stockholm-Luft zu schnuppern, aber emotional hat es mich leider kaum erreicht.











