Verkommen

Verkommen

Softcover
3.426
HorrorPsychothrillerVergewaltigt

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Description

Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie. Jessica will nur noch eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben … Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis – und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht … Dieser Roman ist ein Albtraum in einem Albtraum in einem Albtraum. Deutsche Erstausgabe. Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik.

Book Information

Main Genre
Horror
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
380
Price
14.40 €

Posts

8
All
4

I spit on your grave trifft auf Wrong turn

Wer den Festa Verlag kennt, weiß wohin die Reise hingehen kann. Harte Literatur, ohne jegliche Grenzen. Man steigt ab in den Wahnsinn, aus Brutalität und Qualen. Dieser Rezeptur bedient sich auch Bryan Smith. „Verkommen „ ist bzw. war mein erster Kontakt mit diesem Autor. Der Klappentext hat mich angesprochen, da ich ein Fan von Rachegeschichten bin, die im Nirgendwo bei inzüchtigen Freaks spielen. Musste direkt an Filme wie Wrong turn, The hills have eyes und die Beute Reihe von Jack Ketchum denken. Zu Beginn lernen wir Jessica kennen, die einem Kerl einen Gebrauchtwagen abkaufen möchte. In dessen Wohnung überwältigt dieser Jessica und vergeht sich an ihr. Er ahnt allerdings nicht, dass dies sein Untergang sein wird. Denn Jess will Rache. Er soll sterben. Sie entführt ihn irgendwo in das amerikanische Outback, mit dem idyllischen Namen „Hopkins Bend „, wo sie ihn schließlich hinrichten möchte. Doch von Idylle fehlt hier jede Spur, denn dieses Kaff ist so richtig abgef***** und die perversen Einwohner noch mehr. Sie wollen jagen, sie wollen spielen, sie wollen töten. Und genau das werden sie tun. So beginnt unser Trip nach Hopkins Bend und ist sozusagen der Prolog. Man geht davon aus, dass Jessica unsere Protagonistin ist und es sich in diesem Buch um eine klassische R&R Geschichte handelt. Dem ist allerdings nicht so. Zumindest nicht ganz. Wir begleiten nämlich verschiedene Charaktere durch Hopkins Bend und haben dadurch mehrere Handlungsstränge, die immer abwechselnd erzählt werden. Das Erzähltempo ist super und in einfachem Deutsch und in kurzen Sätzen geschrieben. Die einzelnen Szenarien und Charaktere sind abwechslungsreich, wenn auch immer derb und brutal. Finde es auch gut, dass man hier nicht versucht hat, den Protagonisten gezwungen Tiefe zu verleihen. Wie in einem klassischen Slasher bedient man sich an jeglichen Klischees und das ist auch gut so. Man fiebert mit dem ein oder anderen mit, baut aber keine wirkliche Beziehung zu ihnen auf, was in diesem Genre wahrscheinlich auch kontraproduktiv wäre. Hier steht definitiv der Gore und Horror im Vordergrund und an Brutalität mangelt es kein Stück. Jegliche Art von Gewalt und Abartigkeiten sind vorhanden. Mir hat „Verkommen“ von Bryan Smith sehr gut gefallen. Lediglich das Ende war mir zu strange und hat für mich überhaupt nicht gepasst.

1

Ich habe selten zuvor ein so langweiliges und dämliches "Horror"buch gelesen. Vielleicht liegt es an meiner Erwartungshaltung, vielleicht war ich während der Lektüre nicht in der richtigen Stimmung, jedenfalls hat mich das Buch irgendwann wahnsinnig gelangweilt. Wer unter Horror versteht, dass möglichst ekelerregende Szenen möglichst unoriginell aneinander gereiht werden, der kommt hier voll auf seine Kosten. Wer etwas mehr erwartet, wird schon enttäuscht werden. Dass aus dem anfänglichen Hinterwäldler-Kannibalen-Horror dann auch noch ein Dämonen-Rächer-Hinterwäldler-Kannibalen-Horror wird, zeugt nur noch mehr von der Unfähigkeit des Autors. Wie soll außerdem Spannung bei mir aufkommen, wenn mir jeder Charakter des Buches egal ist und - schlimmer noch - wenn ich es geradezu lächerlich finde, dass es Jessica trotz aller verfügbaren Mittel einfach nicht schafft, aus dem Kaff zu entkommen. Meiner Meinung nach ist das Buch schlicht dämlich. Da bleibe ich lieber Jack Ketchum & Co.

4

Gewalt + Sex + kruder Story = Horror

4.5

Das war eine wirklich wilde Geschichte, die aber total spannend war.

4

Nicht so schlecht

Das Buch ist nicht schlecht. Das Ende ist eher komisch. Ich hätte zu gern gewusst was mit der Stadt passiert ist. Sonst ist es gut.

2

Übertriebener Slasher Da ich eine sehr begeisterte Thriller und Krimi Leserin bin und es auch gern etwas blutiger und brutaler sein kann, habe ich mir dieses Buch besorgt. Bryan Smith soll ja angeblich der neue Slasher König aus Amerika sein und der Klappentext klang auch sehr vielversprechend. Allen in Allem hatte ich große Erwartungen an dieses Buch. Aus der Grundidee hätte man(n) wirklich was machen können, allerdings muss ich sagen, dass alles mehr oder weniger an den Haaren herbei gezogen ist. Die Charaktere sind nicht gut ausgearbeitet, und ich hatte Null Verständnis für ihr Handeln. Zudem ist das Buch SEHR pornografisch und pervers, allerdings beinhaltet es nichts, was man noch nicht in einem schlechten Horrorfilm gesehen hat. Ich musste immer an den Horrorfilm „Wrong Turn 2“ denken. Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich unterhalten wurde und gerade bei den härteren Szenen musste ich lachen und dachte mir: „So ein Blödsinn!!!“ Ich glaube, dass man für dieses Buch eine gehörige Portion schwarzen Humor braucht.

3

Dieses Buch ist eine Mischung aus vielen bekannten Hinterwäldler-Horrorfilmen und Filmen von Quentin Tarantino. Zumindest erweckt es diesen Eindruck. Ich hatte viel Spaß beim Lesen.

4

Dies war mein erstes Buch von Bryan Smith und mein erstes Buch aus dem Festa Verlag. Nach dem ich den Klappentext gelesen hatte muss ich sagen, dass ich eine andere Geschichte erwartet hatte aber ich bin positiv überrascht wurden. Wir lernen mehrere Protagonisten kennen und wie sie durch die Hölle gehen in Hopkins Bend. Durch die unterschiedlichen Handlungsstränge wird die Geschichte nicht langweilig und mir viel es schwer das Buch zur Seite zu legen. Ehrlich muss ich sagen, dass ich nicht alle Figuren gleich spannend und faszierend fand aber das machte die anderen Storys wieder weg. Die Schreibstil ist einfach aber liest sich dadurch sehr flüssig. Die Wortwahl ist sehr direkt und es wird nicht um den heißen Brei herum geredet. Also nichts für zartbeseitete und man braucht starken nerven für die Story. Wobei ich es irgendwie noch heftiger erwartet hatte. Aber enttäuscht war ich trotzdem nicht. Alles in allem ein wirklich gutes Buch, was ich sehr gerne gelesen habe. Ich vergebe 4 Sterne.

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