Verdammt nah am Himmel
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Description
Book Information
Author Description
Ich bin Ruhrpott-Kind aus ganzem Herzen. Wenn ihr jemals einen Nissan Micra mit rosa Racing Stripes durch die Essener Innenstadt düsen seht, dann war ich das! Aktuell genieße ich mein Studentenleben in Münster. Noch lieber toure ich aber durch die deutsche PR-Agentur-Welt, für den Fall, dass sich mein größter Traum »hauptberuflich als Autorin zu arbeiten« und der zweitgrößte Traum »Prinzessin zu werden« nicht umsetzen lassen. 🙂 Wie die meisten (Jung-)Autoren habe ich fast geschrieben bevor ich laufen konnte. Mein erstes literarisches Werk »Wenn sich Eichhörnchen verlieben« habe ich mit sieben Jahren und zwei Fingern in die väterliche Tastatur getippt. Heute klappt das Tippen schon etwas besser und ich kann meine Leidenschaft nicht nur als erfahrene Geburtstagskarten-Schreiberin ausleben, sondern auch als Hobbyautorin, Texterin und Redakteurin in den größten PR-Agenturen Deutschlands.
Posts
“Ein wichtiges Thema und eine berührende Geschichte.”
Diese Buch war mein erstes der Autorin und wird bestimmt nicht das letzte gewesen sein. Zuerst möchte ich dieses tolle Cover erwähnen. Ich mag allgemein blaue Cover und hier passt einfach alles. Die Wolken und die Brücke im Zusammenspiel mit der tollen Schriftart. Wirklich toll. Zur Geschichte an sich. Der Anfang war tatsächlich ein bisschen zäh. Ich habe mich schwergetan in die Geschichte reinzufinden. Zum Anfang haben mich die Namen auch etwas verwirrt und in meinem Kopf hat die Brücke sich ständig in ein Schiff verwandelt. Das hat sich zum Glück im laufe der Geschichte gelegt und auch die Namen haben sich noch aufgeklärt. Vielleicht war das Buch aber auch nicht ganz mein Genre. Vielleicht hat es mich deshalb auch nicht gleich gepackt. Ich fand die Gespräche zwischen Rose und Jack zeitweise sehr anstrengend und viel zu wissenschaftlich. Gefühlt war es ein ständiger Wissenskampf zwischen den beiden. Auch das hat sich nach einiger Zeit gelegt und die Story wurde immer emotionaler. Viele Geheimnisse wurden aufgedeckt und wirklich wichtige Themen wurden verarbeitet. Hier haben wir nicht nur mit Suizid und Krankheit zu tun, sondern auch mit dem Leben nach dem Tod. Mein Fazit: Auch wenn ich mich gerade am Anfang etwas schwer mit den Protagonisten getan habe, so bin ich froh das Buch nicht abgebrochen zu haben. (Nicht das ich das vor gehabt hätte) Das Buch behandelt wirklich wichtige Themen und lockert sich immer mehr auf. Hier werden viele Ängste und Emotionen verarbeitet. Auch wenn ich hier bei einer Bewertung geschwankt habe, möchte ich trotzdem die besser Bewertung geben. Von mir gibt es vom Himmel gefallene 4 von 5 Delicious Sternchen.

"Ich glaube, dass jedes Leuchten am Himmel eine verstorbene Seele ist. Ich weiß es nicht, aber ich glaube daran. Und meine Ungewissheit leuchtet strahlend hell. Viel heller als deine Gewissheit."
Glaube trifft auf Wissenschaft. Jack möchte sein Leben beenden. Er hat Suizidgedanken. Rose trifft ihn eines Nachts zufällig auf einer Brücke und will ihn vom Suizid abhalten. Beide Protagonisten tragen Geheimnisse in sich, die das Leben kompliziert machen. Rose möchte herausfinden, warum Jack so verzweifelt ist, und ihm zeigen, dass das Leben auch schön sein kann. Die Geschichte geht sehr tief, sie behandelt Themen wie Glaube, Hoffnung und das eigene Bild vom Himmel. Rose sagt in dem Buch, dass der Himmel für jeden anders aussieht und das fand ich unglaublich schön. Ich habe echt selten ein Buch gelesen, das mich so tief berührt hat wie dieses. Ab etwa 80 Prozent des Buches habe ich nur noch Rotz und Wasser geheult. Ich war komplett durch, konnte gar nichts mehr fühlen außer diesem intensiven emotionalen Strudel. Ich habe mir so sehr ein Happy End gewünscht, und der Plottwist, der kam, hat mich richtig getroffen. Ich hatte ihn überhaupt nicht kommen sehen. Dieses Buch ist kein Buch zum "mal eben drüberlesen". Es regt zum Nachdenken an, es berührt und lässt einen nicht mehr los. Es zeigt, dass es keinen perfekten Glauben gibt, dass Hoffnung immer existiert, selbst in den dunkelsten Momenten, und dass es wichtig ist, diese Hoffnung im Leben zu bewahren. Die Autorin geht sehr sensibel mit dem Thema Suizid um, sie behandelt es mit Respekt und Vorsicht, und das hat mich wirklich beeindruckt. Ich weiß, dass ich noch sehr lange über die Geschichte von Rose und Jack nachdenken werde. Gelesen über Kindle Unlimited 📚
„Verdammt nah am Himmel“ ist definitiv ein Buch, was einem noch lange nachdem man es beendet hat, im Kopf bleiben wird. Es war wirklich grandios!🙌🏼 Es geht um ein Thema, womit sich keiner gerne auseinandersetzt, es jedoch jeden von uns betrifft, dem Tod. Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod? Glaubt ihr an Gott oder doch eher an die Wissenschaft, die belegt, dass all das gar nicht existieren kann? In „Verdammt nah am Himmel“ geht es um Jack und Rose. Jack ist ein absoluter Kopfmensch mit vielen Geheimnissen, der auf die Wissenschaft vertraut und Rose, die an Gott und ein Leben nach dem Tod glaubt, ist ein absoluter Bauchmensch. Sie könnten also nicht verschiedener sein. Was passiert aber, wenn ganz genau diese beiden Menschen eines Nachts auf einer Brücke vom Schicksal zusammengeführt werden? Ich fand beide von Anfang an sehr interessant und im Laufe der Geschichte, wo man sie näher kennenlernt umso mehr. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich am Anfang ein wenig gebraucht habe, möchte ich ihn von Seite zu Seite immer mehr. Sie hat mir mit ihren Worten nicht nur eine Gänsehaut verpasst, nein, auch meine Augen sind nicht trocken geblieben. Was mich aber komplett umgehauen hat, war der Plot-Twist.. wow. Ich habe mal so gar nicht damit gerechnet und war einen kurzen Moment sprachlos. Hatte ich das gerade wirklich gelesen...? Alles in allem hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen und bekommt daher eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits!
Was mir als erstes positiv aufgefallen ist, war die Triggerwarnung am Anfang, die hier auch wirklich nötig ist. Sowas zeigt einem meiner Meinung nach nochmal besonders, dass sich die Autoren Gedanken darüber machen, was der Inhalt in anderen auslösen kann. Dies ist vor allem bei solch einem Buch wichtig, dass sich nun mal auch mit dem Tod und Selbstmordgedanken befasst. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich am Anfang meine Zweifel hatte. Ich lese nur selten Bücher aus diesem Genre und wurde schon oft enttäuscht, bzw. liest man in letzter Zeit immer nur Bücher, die ein und demselben Schema folgen. Die Zweifel waren allerdings total unnötig. Zwar kam ich am Anfang nicht so gut in die Geschichte rein, jedoch konnte mich die Handlung dann doch sehr berühren, schockieren und auch belehren. Das Buch erreicht wirklich ein ganz anderes Level an Tiefgründigkeit und wird dem ernsten Thema zu 100% gerecht. Der Schreibstil trägt einen leicht durch die Geschichte, auch wenn man das Buch wegen der Thematik eher mit Pausen lesen sollte. Die Autorin schreibt jedoch sehr authentisch, was das Lesen erleichtert und man kann den Gedankengängen sehr gut folgen. Besonders gefallen hat mir, dass zwei total verschiedene Charaktere aufeinander treffen. Jack und Rose sind nicht nur vom Charakter her unterschiedlich, sondern besitzen auch gegensätzliche Vorstellungen im Bezug auf Gott und ein Leben nach dem Tod. Jack wirkt sehr ernst und erschöpft. Er geht alles sehr theoretisch an und bezieht sich immer auf medizinische Fakten. Dadurch lernt man auch wirklich was dazu und man hat beim Lesen einfach das Gefühl, etwas von der Geschichte mit zu nehmen. Rose hingegen ist ein sehr lebensfroher Mensch. Sie verlässt sich auf ihre Gefühle und hält nur wenig von Fakten. Folglich sind die Diskussionen zwischen ihr und Jack häufig etwas temperamentvoller, gleichzeitg sorgen sie aber auch für ein paar fröhliche und lustige Momente. Zudem haben mich die Plottwists wirklich überrascht. Die Geschichte ist echt etwas besonderes, nur muss man sich einfach drauf einlassen. Fazit Ein sehr besonderes Buch mit einer herzzerreißenden, traurigen und tiefgründigen Handlung. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mich gleichzeitig in einer gewissen Weise auch belehrt. Die Charaktere sind mir auf den knapp 400 Seiten schnell ans Herz gewachsen und das Ende hat mir nochmals gezeigt, dass man dieses Buch mit keinem anderen Buch vergleichen kann. Außerdem habe ich gemerkt, dass es sich auch mal lohnt Bücher zu lesen, über die nicht jeder redet. Verdammt nah am Himmel hat mich extrem positiv überrascht und berührt. 4/5 Sterne!
Hat leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllt. Aus meiner Sicht geht es nur am Rande um Nahtoderfahrungen und ein mögliches Leben nach dem Tod, obwohl der Klappentext sogar verspricht, das Buch basiere auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu. Aber eine ganz nette Liebesgeschichte, leicht zu lesen.
Glaube trifft Wissenschaft
Dies ist so eine Geschichte, bei der man das rationale Denken ausschalten und hauptsächlich fühlen sollte, um die Tragweite dessen, was die Autorin hier erzählt, erfassen zu können. Der Klappentext sagt überhaupt nichts aus und nur der Blurb von Ava Reed zeigt ein wenig auf, wohin die Reise führt. Also steigt man einigermaßen Ahnungslos in diese Geschichte ein und stolpert erstmal über die Triggerwarnung, die vermuten lässt, was genau sich hinter der Geschichte verbirgt. Denn es geht um Krankheit, um suizidales Verhalten, um Unfälle und deren Folgen und um das Leben selbst. Uff... diesen Schock einmal überwunden, steigen wir direkt in die Geschichte ein, lernen Jack und Rose (Namenskombi beabsichtigt) kennen und ihre Sicht auf das Leben. Die eine mit großem Gottvertrauen, der andere ein Zahlenfanatiker mit einer Leidenschaft für Wissenschaft, der nichts glaubt, das nicht bewiesen werden kann. Die beiden werfen sich gern und viele Phrasen an den Kopf, finden aber einen Weg, gemeinsam die letzten Stunden zu verleben. Ein Countdown zählt herunter. Mir waren es leider oft zu viele Phrasen, die wir hier zu lesen bekommen haben. Ich weiß nicht, ob man im Angesicht des baldigen Todes wirklich alle Kalendersprüche bringen muss, die man mal gehört hat. Doch die Dynamik der beiden gibt das her. Was ich tatsächlich nicht so gern mochte, war dieser 36-Fragen-Katalog. Das hat für mich nicht zur Story gepasst. Insgesamt war die Geschichte schwierig für mich. Ich habs nicht gefühlt. Ja, ich mochte die Protagonisten und den Weg, den sie beide gehen. Auch, dass auf Knochenmarkspende und Typisierung aufmerksam gemacht wird, fand ich großartig. Dass mit dem Thema Suizig sehr umsichtig umgegangen wird, nicht verurteilend, sondern wissbegierig, fand ich super. Und trotzdem fehlte mir der Funke. Dieses gewisse Etwas, um das, was passiert, wirklich zu fühlen. Ich weiß auch nicht. Der Schreibstil ist toll, das Buch wirklich hübsch aufgemacht, der Countdown verwirrend und die Protagonisten speziell, deshalb war es kein Problem, zu folgen und die Geschichte zu verschlingen. Gerade das Ende und die Hintergründe von Jack und Rose fand ich toll. Kein Highlight, aber eine wirklich gute Geschichte, bei der mir zwar etwas gefehlt hat, die aber sicher viele Lesende begeistern wird, die weniger rational denken als ich in diesem Fall.

Tolles Buch! Eins meiner Lebenslesehighlights! ❤️
Ich war und bin begeistert von diesem Buch! Gehört jetzt schon zu meine Lebenslesehighlights! Ich hab es vor 5 Monaten gelesen und erwische mich jetzt noch hin und wieder, dass ich über das Gelesene nachdenken muss. Es behandelt viele wichtige Themen und regt zum Nachdenken an. Es geht u.a. um die Frage "Was passiert nach dem Tod? Gibt es ein Leben danach?" Eine Frage die ich mir selbst schon oft gestellt habe. Das Nachwort der Autorin hat mich auch sehr begeistert. Wahrscheinlich auch deshalb weil ich ihre Ansichten zu allen in dem Buch behandelten Themen absolut teile. Zitat aus dem Nachwort der Autorin: "Jeder muss für sich entscheiden, woran er glaubt oder nicht. Ich persönlich glaube. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, woran genau. Zweifelsohne glaube ich aber an das Leben. An das Schicksal. Daran, dass alles gut werden wird. Ich weiß, dass ich vertrauen möchte. Vertrauen macht stark. So stark manchmal, dass wir uns verdammt nah am Himmel bewegen. Am Ende kommt es nicht darauf an, ob sich unsere Hoffnungen bewahrheiten. Sondern darauf, ob man glücklich ist. " Ich lese Bücher eigentlich nicht mehrmals, aber dieses werde ich mit Sicherheit irgendwann nochmal lesen! Das weiß ich jetzt schon!
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Ich bin Ruhrpott-Kind aus ganzem Herzen. Wenn ihr jemals einen Nissan Micra mit rosa Racing Stripes durch die Essener Innenstadt düsen seht, dann war ich das! Aktuell genieße ich mein Studentenleben in Münster. Noch lieber toure ich aber durch die deutsche PR-Agentur-Welt, für den Fall, dass sich mein größter Traum »hauptberuflich als Autorin zu arbeiten« und der zweitgrößte Traum »Prinzessin zu werden« nicht umsetzen lassen. 🙂 Wie die meisten (Jung-)Autoren habe ich fast geschrieben bevor ich laufen konnte. Mein erstes literarisches Werk »Wenn sich Eichhörnchen verlieben« habe ich mit sieben Jahren und zwei Fingern in die väterliche Tastatur getippt. Heute klappt das Tippen schon etwas besser und ich kann meine Leidenschaft nicht nur als erfahrene Geburtstagskarten-Schreiberin ausleben, sondern auch als Hobbyautorin, Texterin und Redakteurin in den größten PR-Agenturen Deutschlands.
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“Ein wichtiges Thema und eine berührende Geschichte.”
Diese Buch war mein erstes der Autorin und wird bestimmt nicht das letzte gewesen sein. Zuerst möchte ich dieses tolle Cover erwähnen. Ich mag allgemein blaue Cover und hier passt einfach alles. Die Wolken und die Brücke im Zusammenspiel mit der tollen Schriftart. Wirklich toll. Zur Geschichte an sich. Der Anfang war tatsächlich ein bisschen zäh. Ich habe mich schwergetan in die Geschichte reinzufinden. Zum Anfang haben mich die Namen auch etwas verwirrt und in meinem Kopf hat die Brücke sich ständig in ein Schiff verwandelt. Das hat sich zum Glück im laufe der Geschichte gelegt und auch die Namen haben sich noch aufgeklärt. Vielleicht war das Buch aber auch nicht ganz mein Genre. Vielleicht hat es mich deshalb auch nicht gleich gepackt. Ich fand die Gespräche zwischen Rose und Jack zeitweise sehr anstrengend und viel zu wissenschaftlich. Gefühlt war es ein ständiger Wissenskampf zwischen den beiden. Auch das hat sich nach einiger Zeit gelegt und die Story wurde immer emotionaler. Viele Geheimnisse wurden aufgedeckt und wirklich wichtige Themen wurden verarbeitet. Hier haben wir nicht nur mit Suizid und Krankheit zu tun, sondern auch mit dem Leben nach dem Tod. Mein Fazit: Auch wenn ich mich gerade am Anfang etwas schwer mit den Protagonisten getan habe, so bin ich froh das Buch nicht abgebrochen zu haben. (Nicht das ich das vor gehabt hätte) Das Buch behandelt wirklich wichtige Themen und lockert sich immer mehr auf. Hier werden viele Ängste und Emotionen verarbeitet. Auch wenn ich hier bei einer Bewertung geschwankt habe, möchte ich trotzdem die besser Bewertung geben. Von mir gibt es vom Himmel gefallene 4 von 5 Delicious Sternchen.

"Ich glaube, dass jedes Leuchten am Himmel eine verstorbene Seele ist. Ich weiß es nicht, aber ich glaube daran. Und meine Ungewissheit leuchtet strahlend hell. Viel heller als deine Gewissheit."
Glaube trifft auf Wissenschaft. Jack möchte sein Leben beenden. Er hat Suizidgedanken. Rose trifft ihn eines Nachts zufällig auf einer Brücke und will ihn vom Suizid abhalten. Beide Protagonisten tragen Geheimnisse in sich, die das Leben kompliziert machen. Rose möchte herausfinden, warum Jack so verzweifelt ist, und ihm zeigen, dass das Leben auch schön sein kann. Die Geschichte geht sehr tief, sie behandelt Themen wie Glaube, Hoffnung und das eigene Bild vom Himmel. Rose sagt in dem Buch, dass der Himmel für jeden anders aussieht und das fand ich unglaublich schön. Ich habe echt selten ein Buch gelesen, das mich so tief berührt hat wie dieses. Ab etwa 80 Prozent des Buches habe ich nur noch Rotz und Wasser geheult. Ich war komplett durch, konnte gar nichts mehr fühlen außer diesem intensiven emotionalen Strudel. Ich habe mir so sehr ein Happy End gewünscht, und der Plottwist, der kam, hat mich richtig getroffen. Ich hatte ihn überhaupt nicht kommen sehen. Dieses Buch ist kein Buch zum "mal eben drüberlesen". Es regt zum Nachdenken an, es berührt und lässt einen nicht mehr los. Es zeigt, dass es keinen perfekten Glauben gibt, dass Hoffnung immer existiert, selbst in den dunkelsten Momenten, und dass es wichtig ist, diese Hoffnung im Leben zu bewahren. Die Autorin geht sehr sensibel mit dem Thema Suizid um, sie behandelt es mit Respekt und Vorsicht, und das hat mich wirklich beeindruckt. Ich weiß, dass ich noch sehr lange über die Geschichte von Rose und Jack nachdenken werde. Gelesen über Kindle Unlimited 📚
„Verdammt nah am Himmel“ ist definitiv ein Buch, was einem noch lange nachdem man es beendet hat, im Kopf bleiben wird. Es war wirklich grandios!🙌🏼 Es geht um ein Thema, womit sich keiner gerne auseinandersetzt, es jedoch jeden von uns betrifft, dem Tod. Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod? Glaubt ihr an Gott oder doch eher an die Wissenschaft, die belegt, dass all das gar nicht existieren kann? In „Verdammt nah am Himmel“ geht es um Jack und Rose. Jack ist ein absoluter Kopfmensch mit vielen Geheimnissen, der auf die Wissenschaft vertraut und Rose, die an Gott und ein Leben nach dem Tod glaubt, ist ein absoluter Bauchmensch. Sie könnten also nicht verschiedener sein. Was passiert aber, wenn ganz genau diese beiden Menschen eines Nachts auf einer Brücke vom Schicksal zusammengeführt werden? Ich fand beide von Anfang an sehr interessant und im Laufe der Geschichte, wo man sie näher kennenlernt umso mehr. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn ich am Anfang ein wenig gebraucht habe, möchte ich ihn von Seite zu Seite immer mehr. Sie hat mir mit ihren Worten nicht nur eine Gänsehaut verpasst, nein, auch meine Augen sind nicht trocken geblieben. Was mich aber komplett umgehauen hat, war der Plot-Twist.. wow. Ich habe mal so gar nicht damit gerechnet und war einen kurzen Moment sprachlos. Hatte ich das gerade wirklich gelesen...? Alles in allem hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen und bekommt daher eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits!
Was mir als erstes positiv aufgefallen ist, war die Triggerwarnung am Anfang, die hier auch wirklich nötig ist. Sowas zeigt einem meiner Meinung nach nochmal besonders, dass sich die Autoren Gedanken darüber machen, was der Inhalt in anderen auslösen kann. Dies ist vor allem bei solch einem Buch wichtig, dass sich nun mal auch mit dem Tod und Selbstmordgedanken befasst. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich am Anfang meine Zweifel hatte. Ich lese nur selten Bücher aus diesem Genre und wurde schon oft enttäuscht, bzw. liest man in letzter Zeit immer nur Bücher, die ein und demselben Schema folgen. Die Zweifel waren allerdings total unnötig. Zwar kam ich am Anfang nicht so gut in die Geschichte rein, jedoch konnte mich die Handlung dann doch sehr berühren, schockieren und auch belehren. Das Buch erreicht wirklich ein ganz anderes Level an Tiefgründigkeit und wird dem ernsten Thema zu 100% gerecht. Der Schreibstil trägt einen leicht durch die Geschichte, auch wenn man das Buch wegen der Thematik eher mit Pausen lesen sollte. Die Autorin schreibt jedoch sehr authentisch, was das Lesen erleichtert und man kann den Gedankengängen sehr gut folgen. Besonders gefallen hat mir, dass zwei total verschiedene Charaktere aufeinander treffen. Jack und Rose sind nicht nur vom Charakter her unterschiedlich, sondern besitzen auch gegensätzliche Vorstellungen im Bezug auf Gott und ein Leben nach dem Tod. Jack wirkt sehr ernst und erschöpft. Er geht alles sehr theoretisch an und bezieht sich immer auf medizinische Fakten. Dadurch lernt man auch wirklich was dazu und man hat beim Lesen einfach das Gefühl, etwas von der Geschichte mit zu nehmen. Rose hingegen ist ein sehr lebensfroher Mensch. Sie verlässt sich auf ihre Gefühle und hält nur wenig von Fakten. Folglich sind die Diskussionen zwischen ihr und Jack häufig etwas temperamentvoller, gleichzeitg sorgen sie aber auch für ein paar fröhliche und lustige Momente. Zudem haben mich die Plottwists wirklich überrascht. Die Geschichte ist echt etwas besonderes, nur muss man sich einfach drauf einlassen. Fazit Ein sehr besonderes Buch mit einer herzzerreißenden, traurigen und tiefgründigen Handlung. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mich gleichzeitig in einer gewissen Weise auch belehrt. Die Charaktere sind mir auf den knapp 400 Seiten schnell ans Herz gewachsen und das Ende hat mir nochmals gezeigt, dass man dieses Buch mit keinem anderen Buch vergleichen kann. Außerdem habe ich gemerkt, dass es sich auch mal lohnt Bücher zu lesen, über die nicht jeder redet. Verdammt nah am Himmel hat mich extrem positiv überrascht und berührt. 4/5 Sterne!
Hat leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllt. Aus meiner Sicht geht es nur am Rande um Nahtoderfahrungen und ein mögliches Leben nach dem Tod, obwohl der Klappentext sogar verspricht, das Buch basiere auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu. Aber eine ganz nette Liebesgeschichte, leicht zu lesen.
Glaube trifft Wissenschaft
Dies ist so eine Geschichte, bei der man das rationale Denken ausschalten und hauptsächlich fühlen sollte, um die Tragweite dessen, was die Autorin hier erzählt, erfassen zu können. Der Klappentext sagt überhaupt nichts aus und nur der Blurb von Ava Reed zeigt ein wenig auf, wohin die Reise führt. Also steigt man einigermaßen Ahnungslos in diese Geschichte ein und stolpert erstmal über die Triggerwarnung, die vermuten lässt, was genau sich hinter der Geschichte verbirgt. Denn es geht um Krankheit, um suizidales Verhalten, um Unfälle und deren Folgen und um das Leben selbst. Uff... diesen Schock einmal überwunden, steigen wir direkt in die Geschichte ein, lernen Jack und Rose (Namenskombi beabsichtigt) kennen und ihre Sicht auf das Leben. Die eine mit großem Gottvertrauen, der andere ein Zahlenfanatiker mit einer Leidenschaft für Wissenschaft, der nichts glaubt, das nicht bewiesen werden kann. Die beiden werfen sich gern und viele Phrasen an den Kopf, finden aber einen Weg, gemeinsam die letzten Stunden zu verleben. Ein Countdown zählt herunter. Mir waren es leider oft zu viele Phrasen, die wir hier zu lesen bekommen haben. Ich weiß nicht, ob man im Angesicht des baldigen Todes wirklich alle Kalendersprüche bringen muss, die man mal gehört hat. Doch die Dynamik der beiden gibt das her. Was ich tatsächlich nicht so gern mochte, war dieser 36-Fragen-Katalog. Das hat für mich nicht zur Story gepasst. Insgesamt war die Geschichte schwierig für mich. Ich habs nicht gefühlt. Ja, ich mochte die Protagonisten und den Weg, den sie beide gehen. Auch, dass auf Knochenmarkspende und Typisierung aufmerksam gemacht wird, fand ich großartig. Dass mit dem Thema Suizig sehr umsichtig umgegangen wird, nicht verurteilend, sondern wissbegierig, fand ich super. Und trotzdem fehlte mir der Funke. Dieses gewisse Etwas, um das, was passiert, wirklich zu fühlen. Ich weiß auch nicht. Der Schreibstil ist toll, das Buch wirklich hübsch aufgemacht, der Countdown verwirrend und die Protagonisten speziell, deshalb war es kein Problem, zu folgen und die Geschichte zu verschlingen. Gerade das Ende und die Hintergründe von Jack und Rose fand ich toll. Kein Highlight, aber eine wirklich gute Geschichte, bei der mir zwar etwas gefehlt hat, die aber sicher viele Lesende begeistern wird, die weniger rational denken als ich in diesem Fall.

Tolles Buch! Eins meiner Lebenslesehighlights! ❤️
Ich war und bin begeistert von diesem Buch! Gehört jetzt schon zu meine Lebenslesehighlights! Ich hab es vor 5 Monaten gelesen und erwische mich jetzt noch hin und wieder, dass ich über das Gelesene nachdenken muss. Es behandelt viele wichtige Themen und regt zum Nachdenken an. Es geht u.a. um die Frage "Was passiert nach dem Tod? Gibt es ein Leben danach?" Eine Frage die ich mir selbst schon oft gestellt habe. Das Nachwort der Autorin hat mich auch sehr begeistert. Wahrscheinlich auch deshalb weil ich ihre Ansichten zu allen in dem Buch behandelten Themen absolut teile. Zitat aus dem Nachwort der Autorin: "Jeder muss für sich entscheiden, woran er glaubt oder nicht. Ich persönlich glaube. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, woran genau. Zweifelsohne glaube ich aber an das Leben. An das Schicksal. Daran, dass alles gut werden wird. Ich weiß, dass ich vertrauen möchte. Vertrauen macht stark. So stark manchmal, dass wir uns verdammt nah am Himmel bewegen. Am Ende kommt es nicht darauf an, ob sich unsere Hoffnungen bewahrheiten. Sondern darauf, ob man glücklich ist. " Ich lese Bücher eigentlich nicht mehrmals, aber dieses werde ich mit Sicherheit irgendwann nochmal lesen! Das weiß ich jetzt schon!
















