Vagant-Trilogie 1: Vagant

Vagant-Trilogie 1: Vagant

by Peter Newman·Book 1 of 2
Paperback
3.36
Cooler HeldFindelkindDemon ZyklusEinzelgänger

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Description

Ein einsamer Wanderer. Ein Schwert. Ein Kind. In einer postapokalyptischen Fantasy-Welt macht sich der namenlose Vagant mit einem Säugling im Arm auf die Reise. Sein Ziel: die letzte Zuflucht der Menschheit. Dorthin soll er ein mächtiges Schwert bringen. Die einzige Waffe, die den dämonische Ursupator vernichten kann. Für (aber nicht ausschließlich) Fans von Joe Abercrombie und Mark Lawrence ein Muss!

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Apocalypse
Format
Paperback
Pages
420
Price
16.50 €

Posts

3
All
4

Eine apokalyptische Welt. Ein stummer Krieger mit Schwert. Ein Baby und eine Ziege begeben sich auf Reise. Sie werden verfolgt von Dämonen, gelangen an die verschiedensten Orte und finden unerwartete Begleiter. Das ist der Start einer Trilogie, für die es schwer ist Worte zu finden. Noch nie hatte ich einen Protagonisten, der einerseits kaum vorhanden ist und anderseits immer präsent ist. Er ist stumm, aber daran liegt es nicht. Wir erfahren nur wenig über ihn, auch was er denkt und fühlt bekommen wir nicht im Ganzen mit. Die Welt ist ein chaotischer Mix aus Endzeit mit Dämonen und moderner Technologie. Sodass man sich während ihrer Reise durch das Land immer wieder fragt, wie es zu dieser Zerstörung kommen konnte. Es ist faszinierend was der Autor für eine Welt erschaffen, bzw. zusammen gemixt hat, so wirkte sie auf mich. Auf ihrer Reise begegnen die beiden Protagonisten und die Ziege mehreren verschiedenen Menschen und es war immer wieder aufregend und interessant gewesen, weil durch jede Person und ihre Geschichte wir mehr über die Welt und ihre Zustände erfahren. Diese Personen waren oftmals greifbarer gewesen, als unser Vagant. Trotzdem gewöhnt man sich recht schnell an den stillen Mann mit dem Schwert und lernt ihn im Laufe der Handlung zu verstehen. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die verfolgt werden, auch Rückblicke in die Vergangenheit. Neben den Vaganten, begleiten wir z.B. einen herrschenden Dämon, wodurch wir einen Einblick in die andere Seite der Geschichte erhalten. Auch wenn der Anfang, wie ein Sprung ins kalte Wasser wirkte, merkt man nach ein paar Kapiteln, wie genial die Handlung konstruiert und aufeinander aufgebaut wurde. Mein einziger Kritikpunkt an "Vagant" ist der Schreibstil. Der Autor ist eher wie ein nüchterner Beobachter, der das Geschehen wiedergibt. Es sind kurze Sätze ohne viel Emotionen und die Beschreibungen waren oftmals, nach meinen Geschmack, zu mager. Für eine Welt, die aus so vieles in sich hat, fehlten mir längere und ausgebaute Beschreibungen. "Ein frischer Wind" ist Peter Newman für die Fantasy mit seinem deutlich anderen Stil, der sich stark von all den Fantasy Büchern abhebt, die ich bis jetzt gelesen habe. Sein Roman fesselt einen, nicht nur die Haupthandlung hat es mir angetan, sondern auch das Worldbuilding und die Personen mit ihren Biografien. Am Ende merkte ich, wie sehr ich mein Herz an den stillen Krieger verloren habe und hoffte, dass er und das Baby (und die Ziege) endlich einen sicheren Ort finden in dieser chaotischen, zerstörten Welt.

3

Ich glaube, das ist eines der Bücher, die man entweder geil oder bescheuert findet. Ich jedenfalls finde die Idee richtig cool, leider hat es an der Umsetzung gemangelt. Ich hab nämlich leider überhaupt nicht verstanden, was da abgeht, wie man so schön sagt. Es ist eine postapokalyptische Welt mit irgendwelchen Viechern, die die Menschheit verderben und dann gibt es einen Usurpator, von dem ich mir leider überhaupt kein Bild machen konnte, ebenso wenig wie von der "Sittenlosen" oder dem Kommandanten, der ständig stirbt und immer wieder aufersteht durch irgendeine Essenzübertragung. Wie man sicherlich herausliest, ich hatte absolut keinen Plan und konnte mir nur ungefähre Vorstellungen machen. Das lag vorallem an dem Schreibstil des Autors, der nichts klar benennt und alles in Metaphern verpackt. Deutschlehrer würden an diesem Buch wahrscheinlich ihre helle Freude haben. Trotzdem hat mich die Geschichte irgendwie mitgerissen. Unser Protagonist ist ein Vagant, der ein Schwert und ein Baby mit sich auf die Reise nimmt und in der ganzen Geschichte kein einziges Wort spricht. Ich hatte ihn schon sehr schnell ins Herz geschlossen. Die Idee ist genial und einzigartig aber leider hätte eine Einführung in die Welt und ein paar mehr exakte Erklärungen dem Buch ganz gut getan.

4.5

Einzigartig

Wenn ihr was anderes braucht als normale Fantasy ist dieses Buch was für euch. Der Stil und die Story sind einzigartig, düster und doch hoffnungsvoll. Die beste Dystopie die ich je gelesen habe.

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Vagant-Trilogie 1: Vagant