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Romance

Unterwassertage – Wie man wieder sichtbar wird

4.2(30)
Paperback€17.00E-Book€12.99
Language
German
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About the book

Sommerliche Healing Fiction über die große Liebe und ein verborgenes Geheimnis

Eliot Beck kehrt mit gemischten Gefühlen an den Ort zurück, der früher nichts als Glück für sie verhieß. Cradle Island, die kleine Privatinsel im kanadischen Huronsee mit den felsigen Ufern.

Diesen Sommer ist es so weit. Sie kann sich nicht drücken vor der Hochzeit des Jahrhunderts und vor ihrer liebenswerten, aber dysfunktionalen Großfamilie: Eltern und ein Haufen Geschwister, die Eliot seit drei Jahren nicht gesehen hat – seit sie sich nach New York zurückgezogen hat, in eine Welt aus Arbeit und Überstunden. Denn dort, in ihrem strengen Korsett aus Regeln, kann Eliot die zwanghaften Gedanken ausblenden, die sie quälen. Denn Eliot hat OCD – obsessive Zwangsgedanken, die sie nur in Ruhe lassen, wenn sie sich mit Arbeit überschüttet.

Auf Cradle ist sie sofort wieder mittendrin. In dem Wust aus Stimmen, Umarmungen und Erinnerungen. Alles, was Eliot sorgfältig weggesperrt hat, kommt wieder hoch. Nicht zuletzt das große Geheimnis, das sie seit Jahren mit sich trägt.

Einzig Manuel, ihr bester Freund aus Kindertagen, scheint Eliot zu sehen, wie sie ist, und weckt in ihr Gefühle, die sie eigentlich nie wieder zulassen wollte.

Editions (1)

ISBN9783423264044
Publisherdtv Verlagsgesellschaft
Publication Date05/15/26
Pages432

Reviews & Ratings

30 ratings

6 reviews

4.2

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  • buchputtel
    buchputtel

    95 Followers

    5.0

    BEWERTUNG 👍 (Grandios)

    „Bei einer Zwangsstörung geht es nicht ums Hände waschen. Es geht darum, dass man in permanente Angst vor der Außenwelt lebt – oder, was nicht selten vorkommt, auch vor sich selbst. Wenn man eine Zwangsstörung hat, hängt man sich an jede Obsession, die man finden kann. Man steckt in einem Kampf-oder – Flucht – Modus fest.“ Seite 373 INHALT Eliot kehrt nach langer Zeit wieder zurück zur Familie - für eine Hochzeit. Zurück nach Cradle Island, zu Eltern und Manuel. Zurück heisst aber auch weg aus New York, dorthin ist Eliot geflüchtet - weg von all dem was sie erlebt hat - und diese Zwangsgedanken ausgelöst hat. Denn Eliot leidet an OCD (obsessive Zwangsgedanken) und kann diese nur selten ausblenden. In New York ist es eh ganz gut gelungen - jetzt aber muss sie sich mit ihrer Vergangenheit (und Zukunft) auseinandersetzen. Ein Buch über Krankheit, Belastung, Familiengeheimnisse. Über das Reden und nicht Reden innerhalb einer Familie - und über die Liebe. „Das, was ich habe, ist keine Krankheit. (…) Das, was ich habe, bin ich selbst. Jeder Gedanke, egal wie bizarr, egal wie verstörend, wird von mir gedacht. Ich schaffe ihn.“ Seite 122 EINDRUCK UND FAZIT Da ist es wieder - mein Lieblingsthema - psychische Ausnahmesituationen/ Störungen. Verpackt in einer fiktionalen Geschichte, schildert die Autorin sehr realistisch ihre eigene Störung. Sie selbst ist nämlich ebenso erkrankt. Diese Info, direkt zu Beginn des Buches, macht es noch realistischer! Ganz nach meinem Geschmack! Ich finde, es liest sich so gut! Die Thematik ist schwer, emotional und an vielen Stellen nicht richtig greifbar. Man leidet und fühlt mit der Protagonistin mit! Man möchte sie zwischendrin einfach nur einmal in den Arm nehmen! Das Cover wirkt so unscheinbar und sommerlich, der Inhalt dagegen ist ziemlich dunkel. Ich mochte es sehr - es reit sich ein, in die Reihe meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr! Wenn euch Zwangsstörungen interessieren - lest es unbedingt!

    15 hours ago

  • deblioteca
    deblioteca

    185 Followers

    5.0

    Dieses Buch hat mich mit offenem Mund zurückgelassen. Zu wissen, dass die Geschichte stark autobiografisch geprägt ist, macht vieles noch schockierender und teilweise kaum vorstellbar. Die Autorin schreibt unglaublich ehrlich und direkt, wodurch sich alles sehr echt und authentisch angefühlt hat. Erzählt wird die Geschichte ausschliesslich aus Eliots Sicht, was gut funktioniert hat. Trotzdem hätte ich es spannend gefunden, auch Einblicke in Manuels Gedanken und Gefühle zu bekommen. Die Geschichte hat mich durchgehend gefesselt und das Ende hat für mich gut gepasst. Ein ehrliches, bewegendes und stellenweise schockierendes Buch, das noch lange nachhallt.

    6 days ago

  • ancla_books4life
    ancla_books4life

    214 Followers

    3.0

    Zwischen Schmerz und Selbstheilung

    **** Mein Eindruck **** „Du bist nicht das Monster, für das du dich hältst.“ Dieser Satz aus der Danksagung blieb mir nach dem Lesen besonders im Kopf. Vor allem in Verbindung mit Eliot, deren Gedanken mich durch die gesamte Geschichte begleitet haben. Sie sind intensiv, erschütternd und voller Schmerz. Es fiel mir schwer, sie so leiden zu sehen. Die Geschichte besitzt viel emotionale Tiefe. Die familiären Verstrickungen sind schmerzhaft, vieles ist nicht so, wie es zunächst scheint, und immer wieder werden neue Perspektiven auf die Ereignisse eröffnet. Mittendrin stehen Eliot und ihre einst große Liebe Manuel. Zwischen all den zerstörerischen Momenten wirkten die beiden auf mich wie ein Anker – etwas Gutes, etwas Echtes, das seinen Weg zurückfinden möchte. Ich schätze die Bücher der Autorin sehr, gerade weil sie sich an Themen heranwagt, über die oft geschwiegen wird. Umso schwerer fällt mir meine Kritik. Inhaltlich hat die Geschichte viel zu bieten, dennoch konnte ich keine durchgehende Verbindung zu ihr aufbauen. Das lag vor allem an der Erzählstruktur. Die ständigen Wechsel zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Erinnerungsmails haben mich immer wieder aus dem Geschehen herausgerissen. Ich hätte die vier Tage auf der Insel gerne direkter erlebt und die Hintergründe nach und nach über Gespräche und Erinnerungen erfahren. Stattdessen blieb ich oft auf Distanz, obwohl mich die Themen eigentlich sehr angesprochen haben. Ich merke zunehmend, dass diese Form des Storytellings nicht mehr ganz meine Art zu lesen ist. Das ist letztlich eine persönliche Vorliebe und keine Frage der Qualität. Die Geschichte hat viel Potenzial und wird sicherlich viele begeisterte Leser*innen finden. Für mich wurde sie leider nicht das erhoffte Highlight. **** Empfehlung? **** Für Leser*innen, die emotionale Familiengeschichten mit schwerwiegenden Themen, Zeitsprüngen und viel psychologischer Tiefe mögen. Wer verschachtelte Erzählweisen schätzt, wird hier vermutlich deutlich stärker mit der Geschichte mitgehen können als ich.

    7 days ago

3 of 6 reviews

Author

About Emma Noyes

Emma Noyes schreibt Bücher über Liebe, Magie und Mental-Health-Themen für Jugendliche und Erwachsene. Ihre Werke wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt und umfassen unter anderem ›Unterwassertage‹ und ›Guy's Girl‹. Die Autorin hat einen schwedischen Ehemann und einen Pomeranian.

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